Aktuelles BWL-Gesundheitsmanagement

Studierende engagieren sich an Corona-Front

Studierende engagieren sich an Corona Front.

Die angehenden Bachelorabsolventinnen und -absolventen im Bereich Gesundheit arbeiten in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. In Ihrer letzten Praxisphase zeigten sie beachtlichen und ehrenwerten Einsatz bis hin zur Versorgung direkt an der Corona-Front. Die Studierenden des Studiengangs BWL-Gesundheitsmanagement kommen gerade aus der letzten Praxisphase vor ihrem Studienabschluss zurück und haben in dieser Außergewöhnliches geleistet: Engagiert und flexibel wurden die eigentlich geplanten Einsatzfelder gewechselt, um den Betrieb in den Krankenhäusern und Pflegeheimen aufrechtzuerhalten.

Erstsemesterbegrüßung im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Herzlich Willkommen - im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management wurden die Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßt.

Am 01. Oktober 2019 wurden die Studienanfänger und Studienanfängerinnen der fünf Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft sowie Angewandte Hebammenwissenschaft mit den Studienrichtungen Erweiterte Hebammenpraxis und Hebammenkunde im Studienzentrum willkommen geheißen. Insgesamt 201 Erstsemester beginnen im Wintersemester 2019/20 ein duales Studium am Studienzentrum. Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon begrüßte die Studierenden und stimmte sie auf die bevorstehende Studienzeit ein. Vertreterinnen der unterschiedlichen Studiengänge vermittelten Studienerfahrungen aus erster Hand und teilten hilfreiche Tipps rund um das Studium.

Ermutigende Worte für die Erstsemester fanden die vier Referentinnen Christina Fahrner, Absolventin BWL-Gesundheitsmanagement, Anja Dienersberger, Absolventin Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Cornelia Cantiani, Absolventin Angewandte Pflegewissenschaft sowie Heike Edmaier, aktuell noch Studentin der Angewandte Hebammenwissenschaft-Erweiterte Hebammenpraxis.
Christiane Matzke, Direktorin für Unternehmensentwicklung und Pflegemanagement an den SLK-Kliniken Heilbronn betonte die Notwendigkeit der akademischen Ausbildung im Bereich der Pflege und berichtete über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Gesundheitsberufe.

Studierende beim Hackathon „Innovate Healthcare“ in Tübingen

Studierende von „BWL-Gesundheitsmanagement“ beim Hackathon „Innovate Healthcare“ 2019 in Tübingen

„Attempto –Let’s Do It!“. Unter diesem Motto startete der dreitägige Hackathon mit der Themenstellung „Innovate Healthcare“ am 5. Juli in Tübingen, an dem sich Studierende von BWL-Gesundheitsmanagement des Jahrgangs 2016 (Lara Braun, Timo Burkhard, Teresa Löffler, Benedikt Oesterle, Sarah Scherzinger, Anna-Lena Schmid, Lena Weger) in Begleitung von Herrn Prof. Lang beteiligten.

Hackathons sind ursprünglich in der Softwareentwicklungsbranche zu verorten, woher sich auch das Kunstwort „Hackathon“ aus den Begriffen „Hack“ und „Marathon“ ableiten lässt. Als Veranstaltungen lassen sich Hackathons als Entwicklungswettbewerb oder Innovationsevent umschreiben. Übertragen auf das Gesundheitswesen stand der Hackathon „Innovate Healthcare“ unter dem Anspruch, Innovationen im Gesundheitswesen mitzugestalten und für das Gesundheitswesen zu entwickeln. Zielgruppe waren dementsprechend unter anderem Professionen aus dem Gesundheitswesen, der Softwareentwicklung oder auch allgemein engagierte, kreative Köpfe, die sich mit den Problemen und Herausforderungen des Gesundheitswesens beschäftigen wollten. Die Herausforderungen wurden dabei aus der Praxis unter anderem von Unternehmen aus der Gesundheitsbranche, wozu auch Duale Partner der DHBW gehörten, vorgegeben.

Für die Studierenden von BWL-Gesundheitsmanagement begann der Hackathon am Freitagabend um 17:00 Uhr mit einer Keynote Speech, bei der die eingereichten „Challenges“ aus der Praxis präsentiert wurden. Danach mussten sich die Studierenden für eine Herausforderung ihrer Wahl entscheiden. Zu den eingereichten „Challenges“ gehörten beispielsweise unter anderem der Wissenstransfer von klinischen Studien, die Verbesserung des Nachbarschaftsengagements, die Dehydrierungsvorsorge, die Vermeidung des Sturzrisikos in Pflegeheimen sowie die Entwicklung eines Systems zur Steigerung von sozialer Teilhabe und Lebensqualität. In interprofessionell gemischten Teams wurden die Probleme dann ab 20:00 Uhr am Freitag und das gesamte Wochenende über bearbeitet. Unterstützt wurden die Teams dabei von professionellen Coaches sowohl technisch als methodisch bei der Ausarbeitung ihrer Lösungsvorschläge.

Am Sonntag wurden die Ergebnisse in vierminütigen Vorträgen auf Englisch, sogenannten „Pitches“, einer Jury aus Experten der Gesundheitsbranche präsentiert und im Rahmen einer Preisverleihung bewertet. Dabei konnten beachtliche Ergebnisse mit der Konzeption bis hin zu der Entwicklung von Prototypen in Form beispielsweise von Apps und Internetplattformen vorgezeigt werden. Erfreulicherweise erhielt Frau Scherzinger mit ihrer Gruppe den Business Award. Insgesamt bot die Veranstaltung so die Chance, interprofessionell an Problemen des Gesundheitswesens zusammenzuarbeiten und Herausforderungen gemeinsam aktiv zu gestalten.

Exkursion zum LebensPhasenHaus in Tübingen

Exkursion: „BWL-Gesundheitsmanagement“ zum LebensPhasenHaus im SS 2019

„Wie wollen wir im Alter leben?“ Unter dieser Perspektive besuchten die Studierenden des Jahrgangs 2016 im Sommersemester 2019 unter Begleitung von Herrn Prof. Lang das LebensPhasenHaus in Tübingen.

Das LebensPhasenHaus in Tübingen versteht sich selbst als ein Kompetenzzentrum für gesundes Leben und selbstbestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter. Es verbindet Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft miteinander. In ihm werden Lösungen und Innovationen demonstriert, die ein möglichst langes, aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter unterstützen sollen. Dazu haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsmodelle und Dienstleitungen dort vorzustellen und auch ein Feedback darauf zu erhalten. Auch an Forschungsprojekten von der Grundlagenforschung bis hin zur Weiterentwicklung von Anwendungen unter anderem in Akzeptanzstudien zu den Themen „Gesundheit, Pflege, Kommunikation und Qualifizierung, Sicherheit und Komfort, Energie und Mobilität“ ist das LebensPhasenHaus beteiligt.

2016 wurde das Projekt „LebensPhasenHaus“ von der Robert Bosch Stiftung in der Folge mit dem „Deutschen Alterspreis“ ausgezeichnet.

Die Studierenden von BWL-Gesundheitsmanagement hatten im LebensPhasenHaus die Möglichkeit, Innovation zu erleben, anzuschauen, in die Hand zu nehmen und zu testen. In Kleingruppen wurden sie dazu von ehrenamtlichen Mitarbeitern durch die Räumlichkeiten geführt und zum Ausprobieren angeregt. Barrierefreie Wohn- und Freiraumkonzepte, intelligente Haussteuerung, präventive Beleuchtungssysteme, technische Assistenzsysteme, vom Treppenlifter über das Pflegebett bis zum kompletten, vorinstallierten Fertighausmodul (FlyingSpace) konnten dort besichtigt und im Selbsttest erfahren werden. Abgerundet wurde die Besichtigung durch einen Vortrag zum Thema „Bedürfnisse der Generation 80+ an ihr Wohnumfeld“. Insgesamt bot die Exkursion zum LebensPhasenHaus den Studierenden so die Chance, Entwicklungen zum selbstbestimmten Leben im hohen Alter aktiv zu erleben und sich mit den herausfordernden gesellschaftlichen Fragen des demographischen Wandels und der Digitalisierung exemplarisch auseinanderzusetzen.

Studentisches Symposium zum lehrintegrierten Forschungsprojekt

Studentisches Symposium zum lehrintegrierten Forschungsprojekt

Am 5. Juni 2019 fand am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management der DHBW Stuttgart ein Studentisches Symposium zum Abschluss des lehrintegrierten Forschungsprojektes „Gesundheitskompetenz von Young Health Professionals“ statt, das die drei Studiengangleiterinnen Frau Prof. Dr. Anke Simon, Frau Prof. Dr. Ebinger und Frau Prof. Dr. Holoch gemeinsam geplant und durchgeführt haben. Beteiligt waren die Studiengänge Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und BWL-Gesundheitsmanagement.

Prof. Dr. Bernd Müllerschön, Dekan der Fakultät Wirtschaft, eröffnete die Veranstaltung mit begrüßenden Worten und würdigte den Einsatz der am Forschungsprojekt beteiligten Professorinnen und Studierenden. Prof. Dr. Margrit Ebinger und Prof. Dr. Elisabeth Holoch gaben im Anschluss einen Überblick über das Forschungsprojekt und die Aufgaben, welche die Studierenden im Verlauf des Projekts selbstorganisiert bearbeitet hatten. In Form quantitativer und qualitativer Datenerhebungen und -auswertungen leisteten die Studierenden einen wesentlichen Beitrag zum Forschungsvorhaben. 

Ein Vortrag der Studierenden (Timo Burkhardt, Teresa Löffler, Lara Braun) befasste sich anschließend mit den vielfältigen Erfahrungen und den Ergebnissen im Forschungsprozess. Das Thema „Gesundheitskompetenz“ wurde darüber hinaus durch die interessanten Beiträge von zwei Gastrednerinnen aufgegriffen. Privatdozentin Dr. Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum -Stabsstelle Krebsprävention sprach über die „Krebsprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – das Beispiel Tabakentwöhnung“.  Simone Schmidt-Goretzky (M.Sc. Gesundheitsökonomie), Sozial- und Gesundheitsplanerin im Gesundheitsamt Stuttgart, stellte das Programm „MeinPlan Stuttgart - Gesundheitskompetenzvermittlung in Bezug auf die Arzneimitteltherapie - Eine Maßnahme aus der kommunalen Gesundheitskonferenz der Landeshauptstadt Stuttgart“ vor.

Das Highlight der Veranstaltung stellte der Gallery Walk dar, in dem alle am Forschungsprojekt beteiligten Studierenden ihre Ergebnisse vorstellten. Hierfür haben die Studierendengruppen mit großem Engagement wissenschaftliche Poster gestaltet und diese vor Studierenden des ersten Studienjahres und Vertreterinnen und Vertretern des Studienzentrums souverän präsentiert.

Bildergalerie: Symposium am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management

Erstmalig Studentischer Poster Award übergeben

Posterpräsentation und Verleihung des ersten studentischen Poster Awards

Im Rahmen des Studentischen Symposiums zum lehrintegrierten Forschungsprojekt „Gesundheitskompetenz von Young Health Professionals“ wurde am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management erstmalig ein Studentischer Poster-Preis vergeben.

Studierende aus dem ersten Studienjahr waren zu Gast bei der Posterpräsentation (Gallery Walk), in der die Studierenden der Abschlussjahrgänge die Ergebnisse ihrer Forschungstätigkeit im Rahmen des zurückliegenden Integrationsseminares anhand von wissenschaftlichen Postern vorstellten. Dadurch erhielten die Studentischen Gäste einerseits einen „Vorgeschmack“ auf Lehr-Lern-Aktivitäten im dritten Studienjahr. Andererseits waren sie aufgefordert, als studentische Jury zu fungieren, indem sie die Poster mittels Punkte-Voting aus bewerteten.

Auf dieser Grundlage wurden die drei besten Poster von Fr. Prof. Simon (Studiengangdekanin und Studiengangsleiterin des Studiengangs BWL-Gesundheitsmanagement) in Form einer Urkunde und einem kleinen Sachgeschenk, das zur Gesundheitskompetenz der Studierenden beitragen kann, prämiert. Die Vergabe des Post Awards rundete so das halbjährige Projekt in gelungener Weise ab.  

Rückblick

Weitere News und einen Rückblick auf viele interessante Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten des Studierendenportals BWL-Gesundheitsmanagement.