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Zentrum für Leistungsfähige Werkstoffe (ZLW)

In unserer hochtechnisierten Welt werden zunächst meist nur Produkte wie Fahrzeuge, Kommunikationsmittel oder Geräte der Medizintechnik effektiv wahrgenommen. Mehr als zwei Drittel aller technischen Innovationen basieren jedoch auf den Eigenschaften moderner Werkstoffe, welche in ihrem täglichen Einsatz oft Höchstleistungen vollbringen müssen. Daher war es sowohl in der Lehre als auch in der Forschung und Anwendung noch nie so wichtig wie heute, einen Werkstoff nicht nur als Kennwert oder Rechengröße zu begreifen, sondern diesen ganzheitlich mit allen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten zu verstehen.

Um diesem Ziel ein großes Stück näherzukommen, hat man sich am Zentrum für Leistungsfähige Werkstoffe (ZLW) an der DHBW Stuttgart in den vergangenen Jahren konsequent der Aufgabe einer Erweiterung des Anlagenportfolios gestellt, um sowohl Studierenden und Doktoranden als auch Partnerunternehmen einen möglichst umfassenden Einblick in die verschiedensten Werkstoffe zu ermöglichen. Dabei werden das Wissen und der Erfahrungsschatz aller Beteiligten bei der Lösung verschiedener werkstoffkundlicher Fragestellungen konsequent zusammengeführt. Eine Möglichkeit dazu sind gemeinsame anwendungsorientierte Forschungsvorhaben. Der daraus entstehende Mehrwert für die Lehre kommt sowohl den Bachelor-Studiengängen innerhalb der Fakultät Technik als auch dem berufsbegleitenden Dualen Master zugute. Darüber hinaus nimmt das ZLW regelmäßig an der Kinderakademie der DHBW Stuttgart teil, um Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen zu begeistern.

Fachexpertise

  • Werkstoffcharakterisierung und -entwicklung
  • Werkstoffprüfung und -analyse
  • Finite Element Methode (FEM)
  • Schadenskunde
  • Betriebs- und Gestaltfestigkeit
  • Schwingfestigkeit
  • Kupferbasislegierungen
  • Hochleistungswerkstoffe
  • Metallographie

Aktuelles / Nachrichten

IPF-Doktorandin auf der MaterialsWeek 2021

IPF-Doktorandin Julia Dölling betreibt im Rahmen ihres Promotionsvorhabens Materialforschung mit Blick auf Elektromobilität.

Wo liegt das Entwicklungspotential von Kupferlegierungen für heutige und künftige Anwendungsfelder? Im Rahmen seiner Forschungsarbeit geht das Zentrum für leistungsfähige Werkstoffe (ZLW) der DHBW Stuttgart dieser Fragestellung nach und präsentierte auf der MaterialsWeek 2021 erste vielversprechende Ergebnisse.

Auf dem diesjährigen internationalen Kongress vom 07. bis 09. September waren über 300 Teilnehmer*innen vertreten, welche in gut 45 Präsentationen mit über 80 Postern ihre Beiträge einem internationalen Fachpublikum zur Diskussion stellten. Aufgrund der Pandemiebedingungen wurde ein virtuelles Format gewählt, das in sechs Themengruppen zum Rundgang einlud. Im Dialog konnten an den einzelnen Stationen Detailfragen diskutiert werden. Drei Tage lang standen unterschiedlichste Forschungsansätze zu innovativen, zukünftigen Materialien im Fokus, wobei alle dem Leitgedanken einer ressourcenschonenden Entwicklung und Einsatzfähigkeit verpflichtet waren.

Julia Dölling ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der DHBW Stuttgart und betreibt im Rahmen ihres Promotionsvorhabens, einem IPF-Projekt der Dualen Hochschulen Baden-Württemberg, Materialforschung mit Blick auf Elektromobilität. Sie visualisierte die Kernaussagen ihres Beitrags mit Poster und kurzem Video-Pitch und skizzierte ihre Forschungsresultate. Die Entwicklung von niedriglegierten Kupferlegierungen für hochleitfähige festigkeitsoptimierte Materialanforderungen wird derzeit vorangetrieben, um heutige und künftige Anwendungsfelder zu bedienen. Betreut wird das Forschungsvorhaben durch Prof. Dr.-Ing. Andreas Zilly in Kooperation mit der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.

ZLW bei der Global Altair Technology Conference

Konferenzteilnehmer studieren die verschiedenen präsentierten Poster. (Bild: Altair)

Bei der Global Altair Technology Conference in Paris hat die DHBW Stuttgart, vertreten durch Prof. Dr. Christian Götz, ein Poster zum Thema „Structural Optimization of a Mechanical Finger“ ausgestellt. Das Poster entstand aus einer Projektarbeit im Modul „Finite Elemente I und Strukturoptimierung“ des Masterstudiengangs Maschinenbau am CAS durch den Studenten Benjamin Wendt. Betreut wurde die Arbeit von den Professoren Dr.-Ing. Harald Mandel und Dr. Christian Götz.

Das ZLW beim Pforzheimer Werkstofftag

Schrottsortierung mit mobiler RFA (Quelle: RPS Siegen GmbH)

Die Mitarbeiter des Zentrums für Leistungsfähige Werkstoffe (ZLW) Prof. Dr.-Ing. Andreas Zilly, Tom Kurdewan und Ruben Krampulz haben beim 7. Pforzheimer Werkstofftag über den Einsatz der Röntgenfluoreszenzanalyse im modernen Werkstoffrecycling referiert. Dabei wurden dem Publikum aus zahlreichen Unternehmen sowie aus Forschung und Lehre sowohl die physikalischen Grundlagen dieses Verfahrens als auch dessen Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt.

Angehende Wirtschaftsingenieure auf der Medtec Europe

Studierende beim Besuch der MedTec

Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der DHBW Stuttgart besuchten am 17. April 2018 die führende Medizintechnikmesse Medtec Europe in Stuttgart. Mehr als zwei Drittel aller technischen Innovationen basieren auf den Eigenschaften moderner Werkstoffe, welche in ihrem täglichen Einsatz oft Höchstleistungen vollbringen müssen. So auch in der Medizintechnik, wo neben verschiedenen Metallen auch Keramiken, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe zum Einsatz kommen.

Expertinnen und Experten treffen sich beim Technologietag

Besucher eines Vortrags des Technologietags

Am 18. Mai 2017 fand zum siebten Mal der Technologietag der Fakultät Technik an der DHBW Stuttgart statt. In diesem Jahr drehte sich bei der Veranstaltung alles um das vielseitige Thema Werkstoffe.