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Aktuelles BWL-Industrie

Praxisreihe „Digitale Transformation“: Digitale Beschaffung

Digitale Transformation: Digitale Beschaffung - Folie aus Präsentation

Sarah Götz von der Porsche AG berichtete über Digitalisierung in der Lieferkette und stellte exemplarisch zwei digitale Tools vor: riskmethods zur Unterstützung beim Lieferanten-Risikomanagement und Datenbrillen fürvirtuelle Lieferantenbegehungen.

Digitalisierungsprojekte sind in der Porsche Beschaffung nach Lang- oder Kurzfristigkeit, sowie der Größe der Projekte in „Tanker“, „Schnellboote“ und „Surfer“ eingeteilt. Die beiden vorgestellten Tools fallen in die Kategorie der „Schnellboote“ und wurden innerhalb der letzten drei Jahre entwickelt und eingeführt.

Die zuverlässige Belieferung mit Teilen für die Produktion wird durch politische, logistische, IT-technische und natürliche Risiken beeinflusst. Um diese Risiken bei der Vielzahl an Bauteilen und Lieferanten zu überblicken und im Notfall schnell auf eine Bedrohung reagieren zu können, wendet Porsche ein KI-gestütztes Informationsbereitstellungssystem an. Das Webtool riskmethods durchsucht nach vorher definierten Grunddaten von Lieferanten das Web und Datenbanken und identifiziert so potenzielle Risiken. Findet das System Anzeichen für ein Ausfallrisiko werden Alert-Emails an den betroffenen Einkäufer versendet. Zusätzlich sind präventive Deep Dive-Analysen individuell möglich.

Das zweite vorgestellte Tool sind virtuelle Lieferantenbegehungen, die mittels Datenbrillen durchgeführt werden. Eingeführt aufgrund von Corona Beschränkungen, wird diese Technologie weiterhin genutzt, da sie Begehungen signifikant erleichtert. Je nach Anwendungsfall wird hierbei allein Equipment beim Lieferanten genutzt oder ein Mitarbeitender fährt zum Lieferanten und steuert vor Ort die Datenbrille.

Praxisreihe „Digitale Transformation“: New Work

Folie, auf der die Faktoren von New Work dargestellt werden.

In der zweiten Veranstaltung am 20.12.2022 mit knapp 50 Teilnehmenden lieferten Lena Stradinger (HR Business Partnerin) und Stephan Anpalagan (Manager Organization & Strategy) von der MHP GmbH (Management und IT-Beratung mit Schwerpunkt Digitalisierung) Impulse und Diskussionsanstöße zum Thema New Work – Veränderung in der Arbeitswelt.

New Work beschäftigt sich mit Fragen wie „Wo arbeiten wir?“, „Wie sehen unsere Arbeitsplätze aus?“, „Wann arbeiten wir?“, Wie arbeiten wir?“. Daraus ergeben sich die wichtigsten fünf Faktoren von New Work: Arbeitsräume und -welten, Digitalisierung, Organisation & Struktur, Mensch & Kultur sowie Werte. 

Laut einer Kienbaum-Studie steht bei 74% der Unternehmen das Thema New Work auf der Agenda. Die beliebteste Maßnahme ist, den Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, von zu Hause aus zu arbeiten und sie dementsprechend mit neuen mobilen Geräten wie Smartphones und Laptops auszustatten. Bei den meisten Unternehmen fehlt allerdings noch ein ganzheitlicher Ansatz, der auch weiche Faktoren wie Unternehmenswerte, flache Hierarchien, Demokratisierung von Entscheidungen oder Entlohnung einbezieht. 

Diskutiert wurde auch, inwieweit sich neue Konzepte auf „Nicht-Büro-Arbeitende“ übertragen lassen. Auch hier gibt es schon einige Beispiele, wie z.B. in der Produktion die Arbeit flexibler und mit Digitalisierung auch einfacher werden kann. 

Durch die Digitalisierung rückt nicht, wie teilweise befürchtet, die Technik, sondern der einzelne Mitarbeitende immer mehr in den Vordergrund. Stephan Anpalagan ist überzeugt: „Die Arbeit muss sich dem Menschen anpassen – nicht umgekehrt!“

Praxisreihe "Digitale Transformation": Social Selling im B2B

Am 13. Dezember startete die neue Praxisreihe „Digitale Transformation“ im Studiengang BWL-Industrie mit einem Vortrag von Benjamin Bodden, Sales Director bei Fujitsu, zum Thema Social Selling im B2B. Die Praxisreihe bringt Studierende, Duale Partner und Dozierende zusammen, um einen möglichst breiten Überblick über die digitalen Prozesse, Techniken und Systeme und deren aktuelle Ausprägung in der Praxis von Industriebetrieben zu erhalten und sich auszutauschen.

Benjamin Bodden stand mit Beginn der Corona-Pandemie vor der Aufgabe, neue Kontakt- und Vertriebswege zu bestehenden und potenziellen Kunden für sein Vertriebsteam zu finden, nachdem klassische Firmenbesuche nicht mehr möglich waren. „Ich muss es erst selber machen, bevor ich meine Leute von der Nutzung des LinkedIn-Sales Navigators überzeugen kann“ sagte sich der Vertriebsleiter und begann innerhalb eines internen Corporate Influencer Programms, sein eigenes LinkedIn Profil anzulegen, regelmäßig Postings zu versenden, eigene Videos zu erstellen und sukzessive ein soziales Netzwerk von Kundenkontakten aufzubauen. In Form von sog. „Social Selling Hours“ wurden mit dem Vertriebsteam gemeinsame Posting-Sessions durchgeführt, wobei gleichzeitig Fragen, Probleme und Lösungen rund um das neue Thema geteilt und persönliche Hemmschwellen abgebaut wurden. Wichtig war dabei die Erkenntnis, dass es nicht reicht, die vom zentralen Marketing vorgefertigten, anonymen Standard-Posts einfach weiterzuleiten - erfolgreich werden sie nur dann, wenn sie mit einer persönlichen Note versehen werden, dadurch individuell und authentisch sind.

Benjamin Bodden hat den 30 Teilnehmenden gezeigt, dass Social Selling nicht nur im Direktkontakt mit Endkonsumenten, sondern auch im B2B gut funktioniert. Die Zuhörenden erhielten viele wertvolle Hinweise und eine eindrucksvolle Demonstration, wie individuell und personalisiert Social Selling in der Praxis des B2B abläuft.

Exkursion zu Thales

Exkursion Thales - Gruppenfoto

Am 28. Oktober 2022 öffnete Thales Deutschland mit Sitz in Ditzingen seine Türen für Studierende aus dem Studiengang BWL-Industrie.

Der Besuch startete mit einem kurzen Überblick über die Struktur und Tätigkeitsbereiche des Unternehmens. Anschließend gab es spannende Kurzvorträge zu den Themen Auslandseinsatz in der Praxisphase, Controlling, Marketing sowie Materialwirtschaft und Logistik.

Studiengangsleiterin Frau Prof. Dr. Petra Hardock freute sich, dass es so viele Anknüpfungspunkte zu den Theorieinhalten gab und die Studierenden dementsprechend mit den Vortragenden in regen Austausch gehen konnten.

Der Höhepunkt der Exkursion war die anschließende Führung. Die Studierenden erhielten zum einen einen Einblick in den hochsensiblen Prozess der Personalisierung von Kreditkarten. Hierbei übernimmt Thales nicht nur die Herstellung der Karten sondern auch den kompletten Versand mit Informationsbrief an die Endkunden der Banken.

Zum anderen besuchten die Studierenden das Labor der Transportabteilung und erfuhren, wie relaisbasierte, elektronische Stellwerke funktionieren und was alles für den Digitalen Knoten Stuttgart (Stuttgart 21) entwickelt und umgesetzt wird.

Dschungel, Steinzeit, Party oder Digilead - tolle Ergebnisse im Integrationsseminar

Grafik Dschungel, Steinzeit, Party oder Digilead

Auch im zweiten Integrationsseminar, das Prof. Beham vom ZDT mit Unterstützung des ZMS durchführte, ging es um die Entwicklung von Planspielen zu Themen der digitalen Transformation. Dieses Mal war das 5. Semester BWL-Industrie von Frau Prof. Hardock am Start. Vier Teams entwickelten ihre Tools sehr kreativ und mit guten Spielmechaniken. Wir wurden in die Steinzeit versetzt, mussten im Dschungel Treibstoff für den Hubschrauber-Rückflug sammeln, eine Party planen und unsere Projektteams auf Spur bringen. Beim finalen Pitch waren wir sehr begeistert und würden am liebsten gleich losspielen! Vermutlich entwickeln wir die eine oder andere Idee weiter...

Age Suit

Wie es sich körperlich anfühlt, im Seniorenalter zu sein, können Studierende an der DHBW Stuttgart ganz ohne Zeitmaschine oder jahrelanges Warten testen. Einfach den Age Suit anziehen und schon fühlt man sich, als wäre man mindestens 70 Jahre alt. Studierende haben den Age Suit beim Einkaufen getestet.

Der Studiengang in Wort und Bild

Studierende berichten im Film über ihre Erfahrungen an der DHBW Stuttgart: Vom Einstieg ins Studium bis zu den Erfahrungen im Ausland.

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