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EdCoN - Education Competence Network

Durch das Projekt Education Competence Network (EdCoN), welches von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ gefördert wird, soll in den nächsten drei Jahren ein hochschulweites Innovationsnetzwerk digitale Lehre an der DHBW aufgebaut werden. Das Netzwerk soll zukunftsweisende Lehre in dualen Studiengängen entwickeln durch die Entstehung von zehn Lehr-Lern-Laboren (EdLabs). Diese entwickeln und evaluieren Konzepte zu Themen wie Künstliche Intelligenz in der Lehre, elektronische Prüfungsprozesse, Videos in der Lehre, kollaboratives forschendes Lernen, Learning Analytics und mehr – immer mit dem Fokus auf das duale Studienmodell. In Zusammenarbeit mit den bestehenden lokalen Einheiten zur Unterstützung der Lehre (Educational Support Center – ESC) entstehen so über EdCoN vernetzte Kompetenzzentren. Themenpat*innen von allen neun Standorten sowie dem DHBW Center for Advanced Studies (DHBW CAS), dem Zentrum für Hochschuldidaktik und Lebenslanges Lernen (ZHL), dem Corporate IT Service Center (CIS) und dem Anwendungszentrum E-Learning (AWZ) sollen die Treiber des Projekts sein.

Weitere Informationen zum Projekt:

Education Competence Center 5: Virtuelle Lerntheke

Teilprojekt des Education Competence Networks im Themencluster „Digitale Transformation der Lehre“

  • Themenpatinnen: Prof. Dr. Anke Simon, Prof. Dr. Bettina Flaiz, Prof. Dr. Margrit Ebinger
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Amelie Büchler, M.A.
  • Laufzeit: 01.08.2021 - 31.07.2024

Kurzbeschreibung

Grafik Zielsetzung und geplantes Vorhaben ECC5

Seit Beginn der Pandemie ist die hohe Systemrelevanz der Gesundheitsberufe im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen. Zudem wurde die unabdingbare Notwendigkeit eines unterbrechungsfreien Studienverlaufs bei gleichzeitig flexiblen Einsatzmöglichkeiten im Rahmen pandemiebedingter Notbesetzungspläne deutlich. Folglich wird die Intensivierung der digitalen Transformation der Lehre mit dem Aufbau eines ECC (inklusive digitalem Experimentalraum) fokussiert. Vorgesehen sind virtuelle Lerntheken im Sinne von Lernräumen für Gesundheitsstudiengänge zu entwickeln, zu erproben, zu evaluieren und DHBW-weit zu verankern. Virtuelle Lerntheken bieten einen Mehrwert für Studierende, da sie z.B. Erfahrungen sammeln im Bereich des selbstgesteuerten Lernens und ihre Neugierde geweckt wird. Lehrende profitieren von einer neuen Rolle als Lernbegleitung, in der sie virtuelle Räume zum Experimentieren nutzen. Für Gesundheitsstudiengänge bieten sich virtuelle Lerntheken an, weil damit die spezifischen Merkmale, wie ein besonders hoher Anteil an praxisorientierter Handlungskompetenz für die unmittelbare Patientenversorgung oder junge, sich neu entwickelnde Wissenschaftsgebiete (z.B. Hebammenwissenschaft) adressiert werden. Mit virtuellen Lerntheken soll z. B. der Einsatz von Patientensimulation (virtuelle Simulation, online Briefing, Debriefing) oder Empirische Studien (Einordnung Studien, Teilnahme e-Journalclub, Bewertung Evidenz) virtuell abgebildet werden.

Ziel des ECC ist es, an den vielfältigen Entwicklungen der Online-Lehre in den Gesundheits-studiengängen anzuknüpfen, eng mit dem Education Support Center der DHBW Stuttgart und den anderen DHBW-Standorten zusammenzuarbeiten, um die digitale Transformation der Lehre mit dem innovativen Format der virtuellen Lerntheken zu realisieren.

Ansprechpersonen