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Aktuelles Wirtschaftsingenieurwesen

Schnitzeljagd „Technisches Gebäudemanagement in Shopping Centern“ im Palais Vest

Gruppenbild mit den Studierenden des Studiengangs WIW-Facility Management

Endlich wieder live in Farbe und in Stereo (natürlich ganz im Sinne von „dual“): Am 28. und 29. Oktober 2022 konnte der Studiengang WIW-Facility Management die integrierte Fallstudie „Technisches Gebäudemanagement in Shopping Centern“ nach zwei Jahren der Verbannung in den virtuellen Raum endlich wieder on-site durchführen. 

Auf Einladung des Dualen Partners Unibail Rodamco Westfield führte die Fallstudie nach Oberhausen in eines der größten Shopping-Center Deutschlands – das Centro. Hier fiel der Startschuss für die exzellent organisierte und choreographierte Fallstudie mit einer Besichtigung des Centers, das jährlich 21 Millionen Menschen besuchen, und natürlich seiner verborgenen technischen Anlagen und Geheimnisse.

Am zweiten Tag ging es nach Recklinghausen in das Palais Vest. Hier schlüpften die Studierenden in Gruppen in die Rolle des Technical Property Managers und sollten im Nachgang die Budgets für Investitionen und Betrieb sowie Vorschläge zur Optimierung bestehender Verträge erarbeiten. Aber das war bei Weitem nicht alles! Die Studierenden erlebten „real life“ das abwechslungsreiche Berufsfeld des Technical Property Managers. Anrufe von Mietern oder Servicemitarbeitenden, Alarmmeldungen aus der Brandmeldezentrale oder zu technischen Störungen erreichten die Studierenden und erforderten schnelle Entscheidungen.

Für alle Beteiligten war es wieder ein großartiges Lernerlebnis in einem innovativen Lernformat. Vor den Studierenden liegt nun viel Arbeit. Bis Ende November müssen sie ihre Maßnahmen- und Budgetvorschläge erarbeiten und vor den Entscheider*innen über die notwendigen Finanzen verteidigen. Dem besten Team winkt wieder ein toller Preis – ein Wochenende in Hamburg mit einer exklusiven Führung durch das visionäre „Übersee Quartier“.

Erste Laborveranstaltung im Neubau der Fakultät Technik

Montageplatz

Das erste durchgeführte Labor im Neubau der Fakultät Technik begeisterte Studierende und Dozierende gleichermaßen.  Für die „Lerninsel – Cardboard Engineering – prototypische Gestaltung von Arbeitsplätzen“ bot unser neues Multifunktionslabor den Studierenden des Wirtschaftsingenieurwesens tolle Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.

In der Vorlesung Industrial Engineering unseres externen Dozenten Dr. Markus Glissmann (von der Robert Bosch GmbH) im 5. Semester des Studienschwerpunktes Produktion und Logistik wurden in zwei Teams Handarbeits-Montageplätze zur Montage von Lego-Motorrädern nach und nach durch Umgestaltung optimiert. 

Dabei wurden Themen der Ergonomie, der optimalen Bereitstellung von Material und der klassischen Arbeitsplatzgestaltung thematisiert und auch gleich mit Hilfe von Pappmaterial an einem Cardboard-Arbeitsplatz umgesetzt. 

Frau Prof. Hilf freut sich mit den Studierenden: „Dieses Labor ist im Rahmen einer Studienarbeit entstanden und wurde von mir weiterentwickelt. Die praktische Erfahrung ergänzt die Theorie aus der Vorlesung und hilft das Gelernte zu verinnerlichen und macht allen Beteiligten viel Spaß.“

Es muss nicht immer die Klausur sein! Bietergespräche als realitätsnahes Rollenspiel zur alternativen Leistungsüberprüfung im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen - WIW-FM

Studierende des Jahrgangs 2019

Seit mittlerweile 7 Jahren werden im Studiengang WIW-FM die erlangten Kompetenzen im Fach „Angebotskalkulation“ nicht mehr mittels einer schriftlichen Klausur, sondern in Form eines realitätsnahen Bietergesprächs geprüft. An die Stelle der klassischen Abschlussklausur tritt demnach ein ca. einstündiges simuliertes Bietergespräch, in dem die Studierenden in die Rolle eines selbstkreierten FM-Dienstleistungsunternehmens schlüpfen. Als Unternehmensvertreter mit unterschiedlichen Funktionen (z.B. Geschäftsführung, Vertrieb, Kalkulation, Objektleitung, technische Mitarbeiter etc.) sollen die Studierenden im Team ihr Angebot gegenüber dem potentiellen Auftraggeber darlegen und erfolgreich verhandeln. In Vorbereitung auf die Veranstaltung erarbeiten die Teams - auf Basis eines Beispielgebäudes und unter Anleitung unseres Dozenten Herrn Markus Hohn von der APLEONA GmbH - während des Semesters eine umfassende Kalkulation verschiedenster technischer und infrastruktureller Dienstleistungen. Die erarbeiteten Inhalte münden in ein finales Angebot, das termingerecht eingereicht und im Rahmen des Bietergesprächs präsentiert werden muss. Dieses Jahr fand die abschließende Verhandlung am 20.09.2022 in den Räumen der DHBW statt. Von Studierendenseite nahmen insgesamt 5 Teams des Jahrgangs TFM_2019 am Verfahren teil. Ihr „Gegenüber“ sprich die Auftraggeberseite wurde von drei Personen wahrgenommen: Als Immobilieneigentümer agierte einmal mehr Herr Heiner Dorau von der HEIKAUS Gruppe, der als Immobilienprofi mit langjähriger Verhandlungserfahrung bereits seit Beginn des Formats die Lehrveranstaltung mit Herzblut unterstützt. Flankiert wurde er von Herrn Hohn, der als gleichfalls langjähriger Dozent und tatkräftiger Unterstützer die Rolle des ausschreibenden Ingenieurbüros innehatte. Komplettiert wurde das Team durch Herrn Prof. Dr. Bossmann, der als Rechtsberater des Auftraggebers fungierte. Dass das ungewohnte Prüfungssetting in Form eines Bietergesprächs durchaus eine gute Alternative, wenn nicht sogar ein Upgrade zur klassischen Klausur darstellen kann, wird nicht zuletzt auch in den Kommentaren der Studierenden ersichtlich:

Julian Fuchs:
„Das Projekt lieferte uns hilfreiche Ansätze, für das nun anstehende Berufsleben. Vor allem in Bezug auf strategische Interaktionen mit potenziellen Kunden.“

Janina Heinecke:
„Das Projekt gab uns einen praxisnahen Einblick in die Welt der Bietergespräche. Das Feedback am Ende war äußerst hilfreich im Umgang mit den Kunden.
Für unsere Karriere und zukünftige Bietergespräche sind wir nun gewappnet und wissen was auf uns zukommen kann.“

Justin Gerlach:
„Eine FM-Ausschreibung aus der Perspektive eines FM Dienstleisters zu behandeln, Werte zu sammeln, zu plausibilisieren und im Anschluss ein vollumfängliches Angebot zu kalkulieren, stellte für uns Studierende zweifelsohne eine Herausforderung dar. Durch die Aufgabenstellung sowie die anschließende Simulation eines Bietergesprächs konnten wir, auch dank des hilfreichen Feedbacks, in vielen Aspekten dazulernen.“

Wir freuen uns daher heute schon auf das nächste Jahr, wenn die Herren Dorau und Hohn wieder zum Bietergespräch einladen und wollen uns an dieser Stelle recht herzlich für deren Unterstützung bedanken!

WIW-Exkursionen zum Hafen Stuttgart und zur ARENA2036

Gruppenfoto mit den Studierenden und Professorin Hilf

„Wie, Stuttgart hat einen Hafen?“ Das war die häufigste Frage bei der Ankündigung der Exkursion im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Exkursionspause freuten sich die Studierenden darüber, wieder Eindrücke außerhalb der DHBW Stuttgart zu sammeln. Die Exkursionen fanden bei den Sechstsemestern im Wahlfach „Technik und Organisation der Logistik“ von Prof. Dr.-Ing. Gesine Hilf statt. Nach einer Einführung zu Historie und Zukunft des Hafens durfte die Gruppe mit dem Verwaltungsboot durch die Hafenbecken fahren und neben der Schrottverladung die erste Containerbrücke des Stuttgarter Hafens vom Wasser aus sehen. Auch das typische Hamburger Wetter konnte die Tatsache, dass tolle Einblicke in die Hafenlogistik gewonnen werden konnten, nicht trüben.

Studierende in Jury bei internationaler Sales Competition

Bildschirmansicht: Lukas Zettel, Studierender der DHBW Stuttgart, im Kreise der Jury in Raum 2. 

Im Rahmen einer Kooperation mit der TUAS (Turku University of Applied Sciences) in Turku/Finnland haben Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens der DHBW Stuttgart im Schwerpunkt Internationaler Technischer Vertrieb zum ersten Mal als Jurymitglieder an einem internationalen Vertriebswettbewerb teilgenommen. Die Studierenden zeigten sich begeistert von der Möglichkeit, selbst zu beobachten, wie andere im Vertrieb auftreten und diese Erfahrung auch für das eigene Studium nutzen zu können.

Platz auf dem Treppchen erfolgreich verteidigt

Nahaufnahme des autonom fahrenden Modellfahrzeugs vom Smart Rollerz Team der DHBW Stuttgart

Bei der insgesamt dritten Teilnahme – das zweite Mal schon als „Home-Edition“, also virtuell ausgetragen – verteidigte das interdisziplinäre Team Smart Rollerz der DHBW Stuttgart seinen dritten Platz beim Carolo-Cup der TU Braunschweig, einem studentischen Wettbewerb für autonom fahrende Modellfahrzeuge. Das 15-köpfige Team stammt aus den Studiengängen Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen an der Fakultät Technik.

Studierende entwickeln Gesundheits-App

Die WIW-Studierenden Meno Dittrich (links), Lea Kristo und Simon Ebinger bei einem der Online-Team-Meetings

In zwei Kursen des dritten Semesters des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen (WIW) an der DHBW Stuttgart kam in der Informatik bei den PC-Übungen erstmals eine Low Code Entwicklungsumgebung zum Einsatz, mit der (progressive) Web Apps vollständig unter Python als Programmiersprache umgesetzt werden können.
Für diese Entwicklungsumgebung aus dem Hause Anvil, einem Spin-Off des University of Cambridge Computer Laboratory/UK, konnte Prof. Dr. Udo Heuser (Studiengangsleiter WIW) durch eine Hochschulkooperation kostenlose Lizenzen für die Arbeit während der Seminare erhalten.

Erfolgreiche Promotion am Zentrum für leistungsfähige Werkstoffe (ZLW)

Dr.-Ing Tom Kurdewan mit Pobematerial aus seiner Doktorarbeit

Dr.-Ing. Tom Kurdewan, bis vor Kurzem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für leistungsfähige Werkstoffe (ZLW) der DHBW Stuttgart, hat am 17. Dezember 2021 seine Dissertation mit dem Thema „Beitrag zur Eigenschaftsoptimierung von ausscheidungshärtbaren niedriglegierten Kupfer-Titan-Legierungen“ erfolgreich verteidigt.

3. ATA-Preisträgerin im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Facility Management

ATA - Preisträgerin 2021 – Olivia Wunderlich

Seit dem Jahr 2019 verleiht die Arbeitsgemeinschaft Technischer Abteilungen wissenschaftlicher Hochschulen (ATA) einen mit 500€ dotierten Sonderpreis für die beste Abschlussarbeit im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Facility Management. Dieser wurde am 02.12.2021 erneut im Rahmen einer feierlichen Online-Ehrung durch die Professoren Klaus Homann und Jens Bossmann an die mittlerweile dritte Preisträgerin Frau Olivia Wunderlich (B.Eng.) verliehen. Frau Wunderlichs Abschlussarbeit „Nachhaltigkeit in der Immobilienbranche – Bedeutung und Auswirkungen der neuen Verordnung (EU) 2020/852 Taxonomie-Verordnung für Projektentwickler in Deutschland“ konnte im Feld aller eingereichten Bachelor-Arbeiten im Facility Management in diesem Jahrbesonders überzeugen. Aufbauend auf der aktuellen thematischen Relevanz wurde von den Gutachtern insbesondere die hohe inhaltliche als auch die formale Qualität der Arbeit gelobt. Den Verantwortlichen war es eine große Freude der glücklichen Preisträgerin den Siegerscheck „virtuell“ überreichen zu können. Ein ganz herzliches Dankeschön gebührt der ATA für die aktive Unterstützung des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Facility Management.

FM-Studentin bei EuroFM International Autumn School 2021

Felicitas Reiner, Studentin im Wirtschaftsingenieurwesen-Facility Management

Die EuroFM International Autumn School 2021 wurde von der Zuyd Hogeschool in Heerlen in den Niederlanden veranstaltet. Thema war „The ideal office environment of the future – how to facilitate hybrid working”. Felicitas Reiner, Studentin im Wirtschaftsingenieurwesen-Facility Management an der DHBW Stuttgart und beim Dualen Partner Lidl Stiftung & Co. KG, war eine von über 160 Teilnehmer*innen aus vier Nationen.
Das vorgegebene Ziel lautete, am konkreten Beispiel des SPARK Building in Amsterdam, in dem die Niederländische Steuerbehörde „Belastingdienst“ ansässig ist, eine moderne Büroumgebung für hybrides Arbeiten zu entwickeln.
„Die Erstellung einer Flächenplanung für eine ideale Büroumgebung stellte mich und mein Team sowie circa 20 weitere internationale Teams vor die Herausforderung, die Vision unseres Kunden umzusetzen. Der Belastingdienst hat die Vision, dass es in Zukunft drei Mitarbeitertypen geben wird, welche es in der modernen Arbeitswelt zu berücksichtigen gilt. Diese sind der hybride, der Büro- und der Home-Office-Mitarbeiter“, berichtete die DHBW-Studentin.
Das internationale Team – neben Felicitas Reiner noch Student*innen aus den Niederlanden und Österreich – erstellte eine überzeugende Flächenplanung. Die besonderen Herausforderungen dabei waren, die Aufgabe remote, in kürzester Zeit und auf Englisch zu bewältigen. Dabei konnte jedoch jede*r für sich die eigenen Fähigkeiten unter Beweis stellen und neue Freundschaften und Kontakte knüpfen.
Mit dem vorgeschlagenen Lösungskonzept überzeugte das Team die internationale Jury und konnte sich über einen tollen Preis freuen: ein Golden Ticket für die Teilnahme an der World Workplace 2022 in Amsterdam sowie ein Geldpreis von 1.000 Euro.

WIW-Facility Management-Absolvent erhält GEFMA-Förderpreis

Collage mit allen Preisträgerinnen und Preisträgern, links oben Timothy Dombrowski, groß in der Mitte Dr. Simon Ashworth

Jährlich vergibt der Deutsche Verband Facility Management GEFMA e.V. die prestigeträchtigen Förderpreise für wissenschaftliche Arbeiten zu aktuellen Branchenthemen. Timothy Dombrowski, Absolvent der DHBW Stuttgart im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen-Facility Management, erhielt den diesjährigen Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro in der Fachkategorie IT-Schnittstellen.

DHBW-Team gewinnt erneut EuroFM Student Competition

Raumumnutzung zum Gemüseanbau: Salatpflanzen wachsen in langen schmalen Kästen, die übereinander angeordnet sind.

Auch in diesem Jahr gelang es einem Team des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen/Facility Management der DHBW Stuttgart, den ersten Platz beim studentischen Wettbewerb des europäischen Facility Management Netzwerks „EuroFM“ zu belegen. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Indoor Farming in Vacancies“ überzeugte das Team die Fachjury in einem mehrstufigen Auswahlprozess anlässlich des EuroFM Student Festivals 2021.

DHBW Smart Rollerz erfolgreich beim Carolo Cup 2021

Die DHBW Smart Rollerz

Erst zum zweiten Mal nahm das Team der DHBW Stuttgart, die DHBW Smart Rollerz, am Carolo Cup teil und durfte sich dieses Mal schon über einen Platz auf dem Treppchen freuen. Der Carolo Cup ist ein internationaler Hochschulwettbewerb für autonom fahrende Modellfahrzeuge und wird seit 2008 von der TU Braunschweig ausgetragen.

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