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Aktuelles Angewandte Pflegewissenschaft

Herzliche Einladung zu unseren zwei offenen Informationsveranstaltungen für Studieninteressierte!

Zoom-Online-Veranstaltung: 11.11.2021, 15:00 - 16:30 Uhr

https://dhbw-stuttgart.zoom.us/j/94178263953
Meeting-ID: 941 7826 3953
Kenncode: 326342


Präsenzveranstaltung: 18.11.2021, 15:00 - 16:30 Uhr

Tübinger Str. 33, 70178 Stuttgart, Raum 119

Rückfragen gerne über pflegewissenschaft@dhbw-stuttgart.de

Begrüßung von 221 Erstsemester-Studierenden im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management

Meine Motivation fürs Studium in einem Wort

Am 1. Oktober 2021 starteten im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management an der DHBW Stuttgart 221 Studienanfänger*innen in den sechs Studiengängen BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft sowie Angewandte Hebammenwissenschaft mit den Studienrichtungen Erweiterte Hebammenpraxis und Hebammenkunde. Erstmals mit dabei waren vierzig Studierende des grundständigen primärqualifizierenden Studiums Angewandte Hebammenwissenschaft.

Nach einer Begrüßung durch die Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon erwartete die Studierenden unter der Moderation von Prof. Dr. Marion Burckhardt, unterstützt durch Co-Moderatorin Felicitas Kley und einem versierten Technikteam (Ulrike Kienle, Antje Hackemann), ein buntes Programm, das aufgrund der Pandemiebedingungen online erfolgte. Hierbei wurden persönliche und berufliche Perspektiven, die ein Studium im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management eröffnet, durch eine Vielfalt von Beiträgen von Vertreter*innen aus dem Politik-, Hochschul- und Praxisbereich beleuchtet. Mit dabei waren Gastbeiträge von Staatssekretärin Dr. Ute Leidig aus dem Sozialministerium und Stuttgarts Finanz- und Krankenhausbürgermeister Thomas Fuhrmann, welche beide die hohe Bedeutung akademisch ausgebildeter Gesundheitsberufe für die anstehenden Herausforderungen im Gesundheitswesen hervorhoben.

Prof. Dr. Nitsche-Ruhland gewährte den Studierenden einen lebendigen Einblick in die Tätigkeiten des DHBW-Präsidiums, insbesondere im Hinblick auf Akkreditierung, Qualitätsmanagement und Möglichkeiten studentischer Mitarbeit. Rektor Prof. Dr. Weber vom DHBW-Standort Stuttgart und die Dekanin der Fakultät Wirtschaft, Prof. Dr. Sieger-Hanus, begrüßten die Studierenden mit inspirierenden Worten. In Interviews gaben zahlreiche Alumni, hochschulisch ausgebildete Praxisvertreter*innen und Studierende höherer Semester einen Einblick in ihre persönlichen Entwicklungs- und Karrierewege. Auch ultimative Survivaltipps kamen nicht zu kurz. Besonders beeindruckt waren die Mitarbeiter*innen und Professor*innen des Studienzentrums von einer Wortwolke, in der die Erstsemester-Studierenden selbst ihre Motivation für das Studium am Studienzentrum Gesundheitswissenschaft & Management zum Ausdruck brachten.

Ein weiteres Highlight war ein Gespräch zwischen Prof. Anke Simon und Yvonne Bovermann, die den Weg und die Erfolgsfaktoren der Akademisierung der Gesundheitsberufe diskutierten und dabei auch auf die Vorzüge des dualen Studiums und der Möglichkeiten interprofessioneller Zusammenarbeit am Studienzentrum eingingen. Beide konnten hier aus erster Hand berichten, da Yvonne Bovermann für den Deutschen Hebammenverband maßgeblich an der gesetzlichen Umsetzung des primärqualifizierenden dualen Hebammenstudiums mitgestaltete und Prof. Anke Simon von Beginn an ihre Erfahrung und ihr Engagement am Studienzentrum Gesundheitwissenschaft & Management einbrachte.

Karrieremodelle für die Pflege: Kompetenz- und Aufgabenprofile im Wandel

Karrieremodelle für die Pflege: Kompetenz- und Aufgabenprofile im Wandel

Das Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz hat in seinem Positionspapier vom 26. April 2021 erneut auf die Notwendigkeit einer Akademisierung der Gesundheitsfachberufe in Deutschland hingewiesen (HRK 2021). Dabei wird insbesondere eine Klärung der Rollen- und Zuständigkeiten für die akademisch qualifizierten Gesundheitsfachkräfte in den Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegewesens als unabdingbar angesehen. Folglich sind Veränderungen von Strukturen und Prozessen für den Einsatz akademisch qualifizierter Pflegefachpersonen in den Kliniken dringend erforderlich. Das Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management der DHBW Stuttgart begleitet bereits seit 2016 die Dualen Partner-Kliniken im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften (AGPW) auf diesem Weg der Veränderung durch gezielte Veranstaltungen.

Symposium zu aktuellen Themen aus der Pflegeforschung- und praxis zum ersten Mal digital durchgeführt

Symposium 2021 zu aktuellen Themen aus der Pflegeforschung- und praxis - ein Zusammenschnitt verschiedener Bildschirmansichten

Ein breit gefächertes Programm erwartete die Zuhörenden am diesjährigen Symposium zu aktuellen Themen aus der Pflegeforschung- und praxis. Nachdem Frau Professorin Simon die Zuhörenden begrüßt hatte, startete Frau Dankbar aus dem Wohlfahrtswerk für Baden-Württemberg mit aktuellen Einblicken das Projekt „HERO“. Durch die Entwicklung einer innovativen App „Ease – gemeinsam pflegen“ soll pflegenden Angehörigen zukünftig der Alltag erleichtert werden. Die App steht ab Frühjahr 2022 in den App-Stores für den kostenfreien Download zur Verfügung.

Herr Braun, Pflegedirektor der Tropenklinik, Paul-Lechler-Krankenhaus in Tübingen, erläuterte seine bisherigen Erfahrungen in der interdisziplinären Demenzabteilung des Klinikums. In einem räumlich abgegrenzten Stationsbereich kann das betreuende Team gezielt auf die Bedürfnisse von akut erkrankten Menschen mit der Begleitdiagnose Demenz eingehen.

Frau Hönes, Absolvierende des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft, berichtete im Anschluss über Ihre empirische Studie zur Lebensqualität in ambulant betreuten Wohngemeinschaften – ein Thema, das sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit bearbeitet hatte.

Als Abschluss referierte Herr Krüger, Stationsleitung der Neurologie, Universitätsklinikum Heidelberg, zum „Innovationsraum – Pflege“. Hier gibt es eine neurologische Station, die unter pflegerischer Leitung steht. Das neu eingestellte Team hat sich hohe Ziele gesteckt: Es will die Arbeitsprozesse auf der Station stärker an den Bedarfen und Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten ausrichten, durch flache Hierarchien den Weg zu schnell umsetzbaren Verbesserungen ebnen und flexible Arbeitszeitmodelle in der Pflege erproben.

Die Vorträge, Diskussionen und Rückmeldungen ermöglichten spannende Einblicke in unterschiedliche Themenbereiche der Pflegeforschung. Auch dieses Jahr im digitalen Veranstaltungsformat wurde das Ziel erreicht, den Teilnehmenden einen Blick über den eigenen Tellerrand zu ermöglichen.

Pilotprojekt Palliative-Care-Fachkraft mit DGP-Zertifikat

Sonnenuntergang

Seit dem Sommersemester 2021 bietet die DHBW-Stuttgart künftig zwei aufeinander aufbauende, zertifizierte Palliative-Care-Module an. Somit ist es möglich, an der DHBW-Stuttgart die Qualifizierung zur Palliative-Care-Fachkraft mit DGP-Zertifikat zu erlangen.

In diesem Jahr findet dies noch in Form eines Pilotprojektes statt und, nach erfolgreicher Evaluation beider Palliative-Care-Module im Frühjahr 2022, wird eine vollständige Implementierung erfolgen.

Das Palliative-Care-Modul I wird immer im Sommersemester (Start 1.4.) und das Palliative-Care-Modul II jeweils im Wintersemester (Start 1.10.) angeboten. Die Module bauen aufeinander auf und es können Studierende aus den Studiengängen Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft APW sowie beruflich qualifizierte und erfahrene Pflegefachpersonen über ein sogenanntes „Kontaktstudium“ daran teilnehmen. Nach erfolgreicher und vollständiger Implementierung können die Module auch an anderen DHBW Standorten angeboten werden.

Somit ist es gelungen, das wichtige Thema Palliative Care an die Hochschule zu bringen und wissenschaftliche und praktische Expertise zu kombinieren. Wir freuen uns sehr über diese Chance!

Förderprojekte des Bundes bringen zwei neue Studiengänge

Förderprojekte des Bundes bringen der DHBW zwei neue Studiengänge.

Zwei Förderprojekte aus dem Bund-Länder-Wettbewerb „Offene Hochschulen“ haben sich nach sieben Jahren im September 2020 so erfolgreich entwickelt, dass sie zu zwei vollwertigen Studiengängen akkreditiert wurden. Das Studienangebot der DHBW Stuttgart wird damit noch attraktiver. Die beiden Studiengänge Angewandte Pflegewissenschaft für berufserfahrene Pflegefachpersonen und Angewandte Hebammenwissenschaft - berufsintegrierend für Hebammen, wurden im Rahmen dieses Förderprogrammes konzipiert, als Probelehrbetriebe durchgeführt und nun erfolgreich in den Regelbetrieb am Standort Stuttgart übernommen.

Erstsemesterbegrüßung im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Herzlich Willkommen - im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management wurden die Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßt.

Am 1. Oktober 2019 wurden die Studienanfänger*innen der fünf Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft sowie Angewandte Hebammenwissenschaft mit den Studienrichtungen Erweiterte Hebammenpraxis und Hebammenkunde im Studienzentrum willkommen geheißen. Insgesamt 201 Erstsemester beginnen im Wintersemester 2019/20 ein duales Studium am Studienzentrum. Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon begrüßte die Studierenden und stimmte sie auf die bevorstehende Studienzeit ein. Vertreterinnen der unterschiedlichen Studiengänge vermittelten Studienerfahrungen aus erster Hand und teilten hilfreiche Tipps rund um das Studium.

Ermutigende Worte für die Erstsemester fanden die vier Referentinnen Christina Fahrner, Absolventin BWL-Gesundheitsmanagement, Anja Dienersberger, Absolventin Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Cornelia Cantiani, Absolventin Angewandte Pflegewissenschaft sowie Heike Edmaier, aktuell noch Studentin der Angewandte Hebammenwissenschaft-Erweiterte Hebammenpraxis.
Christiane Matzke, Direktorin für Unternehmensentwicklung und Pflegemanagement an den SLK-Kliniken Heilbronn betonte die Notwendigkeit der akademischen Ausbildung im Bereich der Pflege und berichtete über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Gesundheitsberufe.

Erfolgreicher Abschluss von knapp 70 Kontaktstudierenden – Studiendekanin Frau Professorin Simon ehrt die Kursbesten

Wie jedes Jahr ist der letzte Freitag im September ein besonders wertvoller und freudiger Tag für das Team des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung werden die Abschlusszertifikate für den gelungenen Abschluss eines Kontaktstudienganges überreicht. Dieses Mal konnten 68 Pflegefachpersonen erfolgreich in den Kursen Gesundheitsmanagement, Patientenkoordination & Case Management, Gerontologie & Geriatrie sowie Berufspädagogik abschließen. Ein besonderes Highlight war die Ehrung der Kursbesten durch Studiendekanin Frau Professorin Simon. Insgesamt waren es 10 Absolvierende die geehrt wurden.

Im Kurs Patientenkoordination & Case Management wurden Katharina Amler aus dem Robert-Bosch-Krankenhaus sowie Heike Haertel aus dem Krankenhaus Leonberg und Anabela Miraldo Quintaneiro Pimenta aus dem Ameos Pflegehaus Silberdistel in Stetten geehrt. Frau Miraldo Quintaneiro Pimenta bearbeitete ein sehr zukunftsweisendes Thema aus dem Bereich der Integrierten Versorgung: Die Vernetzung ärztlicher und pflegerischer Leistungen im Pflegeheim. Frau Haertel und Frau Amler sind durch ihre Abschlussarbeiten Expertinnen des Themengebietes Fehlermanagement geworden.
Das Modul Gerontologie & Geriatrie konnte Susanne Hartenstein aus dem Stauferkliniken Schwäbisch Gmünd, Kliniken Ostalb gkA als Kursbeste abschließen mit einer Facharbeit zum Thema wie eine Wundversorgung bei Menschen mit Demenz am besten gelingen kann.

Philipp Lämmle und Paraskevi Macherian aus dem ZfP Winnenden konnten mit den besten Noten im Kontaktstudium Berufspädagogik abschließen, sie hatten das Thema „Spielend anleiten – Generation Y und Z“ überaus erfolgreich präsentiert.

Das Modul Gesundheitsmanagement II, das auf dem Modul Gesundheitsmanagement I basiert und zu welchem sehr viele MitarbeiterInnen zur Weiterqualifikation für eine Position der mittleren Führungsetage gesendet werden, konnten gleich drei Frauen und ein Mann sehr erfolgreich abschließen: Sabine Schäfer, Hebamme am Gesundheitszentrum Wetterau (GZW), Standort Bad Nauheim, Beate Weinschenk und Volkmar Kersten aus den Rems Murr Klinken sowie Cornelia Neumann aus dem Klinikum Esslingen. Frau Schäfer und Frau Neumann hatten sich jeweils mit dem Themenkomplex „Führen eines Teams“ auseinandergesetzt, Frau Weinschenk mit der Gewinnung und dem Halten von Pflegekräften und Herr Kersten mit dem Thema „Empathisches Führen“.

Das Ziel, dass trotz der nur kurzen Zeit mit einem (bzw. in Gesundheitsmangement zwei) Modulen an der DHBW ein kleiner Beitrag zum Theorie- Praxis- Transfer geleistet werden kann, kann auch nach diesem Semester wieder bestätigt werden.

Akademisierung in der Pflege sichert Patientenvorteile

Übergabe der Zulassungsbestätigung durch die DHBW an den KVSW

Mit der stetigen Weiterentwicklung des Studienangebots im Bereich Gesundheit reagiert die DHBW Stuttgart auf die wachsenden Anforderungen von Kliniken und Einrichtungen an Pflegeberufe. Bedingt durch den demografischen Wandel steigt die Zahl der Pflegebedürftigen und daraus resultierend auch der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften auch in Zukunft stetig an. Darüber hinaus nimmt die Komplexität in der Patientenversorgung immer mehr zu: Die Patient*innen werden älter und multimorbider, die Aufenthaltszeiten im Krankenhaus sinken und die Arbeit an dem*der Patienten*in wird dadurch weiter komprimiert. Hinzu kommen rasante Entwicklungen in der Medizin. Resultierend daraus entstand durch den Gesetzgeber die Empfehlung des Einsatzes von 10 bis 20 Prozent akademisch qualifizierter Pflegender.

Um die wachsenden Herausforderungen in der Pflege – unter anderem auch durch die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitssektor – zu bewältigen und als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben, setzen Kliniken und Klinikverbünde vermehrt auf akademisches Pflegepersonal. Am konkreten Bedarf der Kliniken ausgerichtet, bietet die DHBW Stuttgart im Bereich Gesundheit und Pflege duale Studienplätze an. Aufbauend auf der Pflegeausbildung werden im berufsintegrierenden Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft, z. B. die Themenbereiche Berufspädagogik, Gesundheitsmanagement, Palliative Care, Gerontologie und Geriatrie, Gesundheitsförderung und Prävention für junge Familien sowie Psychiatrie angeboten. Herausforderungen in der Pflege können so zusätzlich aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet werden und die Patienten profitieren durch eine umfassendere Versorgung.

Nach knapp 70 Kliniken und Einrichtungen hat sich nun auch der Klinikverbund Südwest neben einer Zusammenarbeit im ausbildungsintegrierten Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegwissenschaften auch für eine Bildungspartnerschaft mit der DHBW Stuttgart im berufsintegrierenden Studiengang entschieden. Mittlerweile verzeichnet die DHBW Stuttgart ca. 300 Studierende in den Pflegestudiengängen. Rund 80 davon als berufsintegrierende Studierende und 240 Studierende, die parallel als Primärqualifikation die Ausbildung zur Pflegefachkraft an Krankenpflegeschulen machen – Tendenz steigend.

Symposium zu aktuellen Themen aus der Pflegeforschung- und praxis zum fünften Mal erfolgreich durchgeführt

Ein breit gefächertes Programm erwartete die Zuhörenden am diesjährigen Symposium zu aktuellen Themen aus der Pflegeforschung- und praxis. Nachdem Frau Professorin Simon die Zuhörenden begrüßt hatte, startete Frau Maucher, Pflegedirektorin aus dem RKU Ulm mit einer exzellenten Übersicht zur Idee, der Konzeption und Umsetzung von Magnet-Hospitals. Für viele der Pflegenden im Auditorium ein Konzept, das noch weit weg von ihrer eigenen Arbeitsrealität ist. So ist z. B. in Magnet-Hospitals eine Durchmischung der Qualifikationen der Pflegefachpersonen mit bis zu 80% hochschulisch qualifizierten Pflegenden angedacht, bzw. in vielen Krankenhäusern der USA bereits Realität.

Frau Rein, Absolvierende des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft, berichtete im Anschluss über die palliative Versorgung von Gefangenen im geschlossenen Strafvollzug – ein Thema, das sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit bearbeitet hatte.

Dr. Thomas Gentner nahm in seinem Vortrag die Zuhörerschaft in einen gänzlich anderen Bereich der Pflegeforschung mit. Er erläuterte Ergebnisse seiner Dissertation in der pädagogischen Psychologie, die sich mit pflegenden Kindern und Jugendlichen beschäftigte. Eine Personengruppe, die in Deutschland noch wenig beforscht und auch wenig beachtet ist.

Als Abschluss des sehr interessanten Tages referierte Frau Dr. Proksch, Pflegedirektorin des Klinikums am Steinenberg, Reutlingen, zu ethischen Implikationen und Fragestellungen aus dem Bereich des Pflegemanagements.

Die Vorträge, Diskussionen und Rückmeldungen lassen als Fazit zu, dass dieses Symposium sein Ziel, einen Blick über den eigenen Tellerrand zu ermöglichen, erreicht hat und für das Jahr 2020 eine Neuauflage diese Fachtags angedacht und geplant wird.

Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management auf dem Landespflegetag 2019

v.l.: Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert beim Landespflegetag 2019

Am 8. Mai jährt sich der Geburtstag von Florence Nightingale, ebenso wie der Landespflegetag Baden-Württemberg, ausgerichtet vom DBfK Südwest e.V. im Geno-Haus Stuttgart. Am 08.05.2019 war das Studienzentrum wie in jedem Jahr mit einem Stand vertreten, um zum Studiengangsangebot in der Pflege zu informieren und mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich in Austausch zu treten. Am Stand waren in diesem Jahr Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger sowie Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert. Zum ersten Mal dabei war Prof. Dr. Stefan Nöst, der seit 2018 am Studienzentrum tätig ist.

Das Thema der gesundheitlichen Versorgung und seiner vielfältigen Akteure und Arbeitsbereiche stellte ein Schwerpunkt des diesjährigen Landespflegetages dar. Im Anschluss an die Begrüßung des gefüllten Saals durch die Vorsitzende des DBfK Südwest, Andrea Kiefer, informierte Matthias Einwag als Hauptgeschäftsführer der BWKG über das Pflegepersonalstärkungsgesetz aus Sicht der Krankenhaus- und Pflegeheimträger.

Torsten Rantzsch, Pflegedirektor am UK Düsseldorf und Vorstandsvorsitzender des VPU sprach zum Wert der Pflege als Leistungsfaktor und verwies auf den aktuellen Film De chaque instant (Zu jeder Zeit) von Nicolas Philibert, der die fachliche Breite und gesellschaftliche Bedeutung pflegerischen Handelns dokumentiert.

Frank Marks, Mitarbeiter CHN beim DBfK Bundesverband stellte Community Health Nursing als berufliche Perspektive und Weiterbildungsmöglichkeit in der Pflege vor, bevor Manne Lucha als Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg zur aktuellen Pflegepolitik Stellung nahm. Herr Lucha unterstrich die Notwendigkeit den Pflegeberuf nachhaltig aufzuwerten und bekräftigte seine Unterstützung zur erfolgreichen Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes und zur anstehenden Einrichtung der Pflegekammer Baden-Württemberg.

Am Nachmittag informierte Dr. Layla Distler, Leitung der Koordinierungsstelle Sektorenübergreifende Versorgung im Ministerium für Soziales und Integration, über derzeitige Bemühungen die gesundheitliche Versorgung im Land im Baden-Württemberg sektorenübergreifend zu planen, zu koordinieren und sicherzustellen. In einem thematisch verwandten Beitrag erläuterte Anne Gebert vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) Köln die Frage der Gesundheitsversorgung in der Kommune aus Sicht der Pflegewissenschaft.

Für Interessierte finden sich die sehr informativen Beiträge der Referenten auf der Seite des DBfK Südwest e. V. zum Nachlesen.

Fast 100 Kontaktstudierende beenden erfolgreich ein Kontaktstudium

Ende März konnte das Team des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft voller Stolz und Freude knapp 100 Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss eines Kontaktstudiengangs überreichen. Erstmals waren im Wintersemester zwei Parallelkurse „Berufspädagogik“ angeboten worden, die Nachfrage und der Bedarf der Dualen Partnern an qualifizierten Praxisanleitenden im Vergleich zu den Vorjahren stieg deutlich an. Das liegt zum einen an der neuen Vorgabe im Pflegeberufsgesetz, dass für Praxisanleitende eine Zusatzqualifikation von mind. 300 Stunden erforderlich ist und der Kontaktstudiengang der DHBW Stuttgart wird diesem Anspruch gerecht. Zum anderen hat die Möglichkeit diese Kompetenzen in Form einer Wissenschaftlichen Weiterbildung (Kontaktstudium im Rahmen des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft) zu erwerben an Bekanntheit gewonnen. Dieses Angebot gibt es nun seit fünf Jahren. Neben den Kursen Berufspädagogik konnten auch Studierende der Kurse „Palliative Care“ und „Gesundheitsmanagement I“ erfolgreich abschließen.

Ein Highlight der Veranstaltung war wieder die Ehrung der Kursbesten durch Studiendekanin Frau Professorin Simon. An den Leistungen im Rahmen der Abschlussprüfungen ist zu erkennen, dass trotz der hohen Anzahl der Teilnehmenden die Qualität nicht sinkt. Das Team der wissenschaftlichen Weiterbildung gratuliert nicht nur den Kursbesten, sondern allen Teilnehmen zu ihren im Kontaktstudium erbrachten Leistungen.

Erste Altenpflegerin schließt erfolgreich ihr Studium der Angewandten Pflegewissenschaft ab

Dr. Bettina Flaiz (li.) und Katrin Heeskens (re.) gratulieren zum erfolgreichen Bachelorabschluss.

Frau Fraede ist die erste Altenpflegerin, die erfolgreich den Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft beendet. In dem seit 2013 an der DHBW Stuttgart angesiedelten Studienangebot für beruflich qualifizierte Pflegefachkräfte befanden sich in den ersten drei Jahren ausschließlich Gesundheits- und Krankenpflegefachkräfte. Erst seit dem Studienjahr 2016 studieren Altenpflegefachkräfte.

Frau Fraede ist eine der ersten akademisch qualifizierten Altenpflegekräfte in Baden-Württemberg. Der prozentuale Anteil der Pflegefachkräfte, die ein Studium im Pflegebereich absolviert haben, liegt bei unter fünf Prozent. Dr. Bettina Flaiz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften & Management, hat Frau Fraede in Ihrer Bachelorarbeit betreut und freut sich sehr über die inhaltliche Schwerpunktsetzung der Abschlussarbeit. In der Arbeit hatte Frau Fraede das Thema: „Unterstützende Kommunikation für Menschen mit Mehrfach-und Schwerstbehinderungen“.

Katrin Heeskens, Studiengangsmanagerin des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft, gratuliert der Absolventin nicht nur zum erfolgreichen Bachelorabschluss, sondern auch zu ihrer neuen Position als stellvertretende Pflegedienstleitung in ihrer Einrichtung und zu den Plänen der Einrichtungsleitung, das Thema der unterstützenden Kommunikation bezüglich einer mögliche Implementierung in die Praxis zu prüfen.

Erfolgreicher Abschluss von knapp 60 Kontaktstudierenden, Ehrung der Kursbesten

Am 29. September konnte das Team des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft voller Freude knapp 60 Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss von drei Kontaktstudiengängen überreichen. Ein besonderes Highlight war die Ehrung der drei Kursbesten durch Studiendekanin Frau Professorin Simon. Die drei Frauen, die in den Kursen Gerontologie & Geriatrie, Gesundheitsmanagement II sowie Patientenkoordination und Case Management als Kursbeste abschließend konnten, hatten auf sehr gutem Niveau die folgenden Themen bearbeitet: Frau Buck, arbeitend bei der Stadt Herrenberg in der Beratung und Vermittlungsstelle für Hilfen im Alter, setzte sich konkret mit „Präventiven Hausbesuchen“ auseinander. Ein Thema, das nicht nur für das Arbeitsumfeld von Frau Buck eine große Rolle spielen könnte in den kommenden Jahren. Frau Ferstl, Stationsleitung in den Kliniken Landkreis Heidenheim GgmbH erörterte das für alle Krankenhäuser derzeit sehr relevante Thema „Attraktiver Arbeitgeber Krankenhaus: Mitarbeiter erfolgreich gewinnen und halten“. Im Bereich der Patientenorientierung und Case Management bearbeitete Frau Tiede aus dem Krankenhaus Herrenberg die Thematik „Fehlermanagement im Akutkrankenhaus“.

Alle drei Themen zeigen, dass sich die Teilnehmenden in ihren Prüfungsleistungen mit Themen, die für sich und ihr individuelles Arbeitsumfeld relevant sind, auseinandersetzen und so einen konkreten Input von der Hochschule in ihre Einrichtungen bringen.

Der Transfer von der Theorie in die Praxis wird so erfolgreich gelebt.

Publikationen

Aktuelle Veröffentlichungen finden Sie auf den Seiten des Projekts OPEN.