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Nachhaltigkeit an der DHBW Stuttgart

Nachhaltiges Denken und Handeln zu fördern gehört zu den großen Herausforderungen unserer Zeit.
Die DHBW stellt sich dieser Aufgabe und übernimmt Verantwortung: Bereits jetzt gehört Nachhaltigkeit zu den hochschulweiten Gemeinschaftsaufgaben, zu deren Gelingen Professor*innen, Dozent*innen, Studierende sowie Beschäftigte durch ihre Ideen und ihr Engagement beitragen.

Um die Umsetzung von nachhaltigen Projekten und Initativen künftig noch stärker zu unterstützen, ist die DHBW aktuell dabei, Green Offices aufzubauen.

Auch in den kommenden Jahren wird das Thema eine zentrale Rolle innerhalb der Hochschule einnehmen: In der DHBW Zukunftsstrategie wird Nachhaltigkeit mit den drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales als eine der drei Säulen definiert.

Green Offices für nachhaltiges Handeln und Vernetzung

Das erste Green Office (GO) wurde 2010 an der Maastricht University gegründet. Daraus ist ein weltweites Netzwerk für Studierende und Beschäftigte an Hochschulen entstanden. Ziel ist, nachhaltiges Denken und Handeln innerhalb der Hochschul-Landschaft fest zu verankern.

Auch die DHBW hat sich diesem Netzwerk angeschlossen - Anfang 2021 fand die erste DHBW-weite virtuelle Kick-off Veranstaltung für die Errichtung von Green Offices statt: Über 70 Studierende unterschiedlicher Studienakademien der DHBW diskutierten über die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz an der Hochschule und informierten sich über das Konzept von Green-Offices.

Die ersten Green Offices sind bereits entstanden, weitere werden in Kürze folgen.

Green Office der DHBW Stuttgart

Auch am Standort Stuttgart entsteht ein Green Office - Damit unterstreicht die DHBW Stuttgart die Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit für die Hochschule. Das GO wird künftig fakultäts- und standortübergreifende Projekte und Initiativen unterstützen, die nachhaltiges Handeln fördern. Dem GO Stuttgart gehören sowohl Studierende als auch Beschäftigte an.

Aber selbstverständlich sind alle Mitglieder der Hochschule herzlich dazu eingeladen, sich aktiv zu beteiligen!

Nachhaltigkeit an der DHBW Stuttgart - Beispiele

Im Rahmen mehrerer Projekte, Initiativen und Zentren wird an der DHBW Stuttgart bereits heute an nachhaltigen Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft geforscht. Hier einige Beispiele:

Die Ideenskizze „CeM – Connected Campus with emission-free Mobility“ der Fakultät Technik wurde im Rahmen des Ideenwettbewerbs "Mobilitätskonzepte für den emissionsfreien Campus“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Hochschulen sollten dabei als Experimentierraum für neue emissionsfreie Mobilitätslösungen fungieren. Der Wettbewerb war Teil des Strategiedialogs Automobilwirtschaft BW mit dem Ziel, die Mobilität in Baden-Württemberg klimafreundlicher zu gestalten. Die besten Konzepte wurden mit einem Preisgeld prämiert. Dabei wurde die DHBW Stuttgart zusammen mit der HFT Stuttgart für ihr multimodales Mobilitätskonzept mit dem Sonderpreis für Originalität ausgezeichnet.

e-Hunter, eine Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten Technik und Wirtschaft (unterstützt durch das Zentrum für empirische Forschung ZEF), war das erste interdisziplinäre Studienprojekt des Projekts INT US: Es arbeiteten Teilnehmende des Integrationsseminars des Studiengangs BWL mit der Studienrichtung Industrie, Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement, sowie der Studienrichtung Handel mit Maschinenbaustudierenden zusammen.

Im Erhebungszeitraum Ende Dezember 2018 und Anfang Januar 2019 sind die Studierenden fünf unterschiedliche Touren mit Elektroautos gefahren. Diese dienten zur Datenerhebung rund um die Infrastruktur der Ladestationen und die Reichweite der Fahrzeuge auf den ausgewählten Strecken. Dabei wurden sowohl ökonomische als auch technische Daten unter die Lupe genommen.

„DHBW Drive“ ist das Reallabor für Mikromobilität der DHBW Stuttgart. In Kooperation mit der MiMo UG bietet die DHBW Stuttgart, Zentrum Empirische Forschung (ZEF) und Zentrum für Fahrzeugentwicklung und nachhaltige Mobilität (ZFM), allen Studierenden, Lehrbeauftragten sowie Mitarbeitenden der Hochschule einen kostenlosen Mobilitätsservice an allen Stuttgarter Standorten. Mittels E-Scooter und App sollen in dem kooperativen Projekt die Nutzungserfahrungen und Akzeptanz von Mikromobilitätskonzepten erforscht werden. Auf Basis der täglichen Nutzung der E-Scooter sollen Muster aufgedeckt und herausgefunden werden, wie genau Mikromobilität in einem geschlossenen Umfeld wie dem Hochschulcampus der DHBW funktioniert.

Das Projekt UML wird im Rahmen der Förderlinie 2 "Lehr- und Lernlabore" des Förderprogramms „Fonds Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg (FESt-BW)“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert. Unterstützt wird die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernformate sowie des forschungs- und projektbezogenen Lernens, um zu einem nachhaltigen Studienerfolg zu verhelfen und um einen multiperspektivischen Blickwinkel sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern.

In der Automobilmetropole Stuttgart bilden die Themen Automotive Engineering und nachhaltige Mobilität den Schwerpunkt der Lehre- und Forschungstätigkeiten am Standort Stuttgart und dem Campus Horb bereits seit der Gründung der Berufsakademie (BA/DHBW). Das ZFM greift Herausforderungen und Trends der Wirtschaft, insbesondere der Dualen Partner, und der Gesellschaft in den Bereichen Fahrzeugentwicklung und zukunftsorientierte Mobilitätslösungen auf.

Bereits zum 2. Mal fand 2019 der Tag der nachhaltigen Mobilität statt. Das Thema der damaligen Veranstaltung lautete: "Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus?" Es ging unter anderem um urbane Mobilitäts­konzepte, erneuerbare Kraftstoffe, autonomes Fahren und atemberaubende Zukunftsvisionen einer emissionsfreien Mobilität.

Darüber hinaus veranstaltete die DHBW Stuttgart in Kooperation mit der Hochschule für Technik (HFT) Stuttgart am 17. September 2021 einen Tag der Mobilität. Dieser fand im Rahmen der ersten Stuttgarter Mobilitätswoche statt.

Weitere Veranstaltungen sind geplant.

Ansprechperson

Aktuelles

Kick-Off Workshop für eine nachhaltige Hochschule

Screenshot der Teilnehmenden am ersten DHBW-weiten Kick-off Workshop.

Am 14. Januar fand der erste DHBW-weite Kick-off Workshop für die Errichtung von´Green-Offices´ statt – dabei entstanden zahlreiche Vorschläge und Ideen zur Nachhaltigkeit sowie zum Umwelt- und Klimaschutz an der DHBW.

Bei einer gemeinsamen virtuellen Kick-off Veranstaltung diskutierten Studierende unterschiedlicher Studienakademien der DHBW über die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz an der Hochschule und informierten sich über das Konzept von Green-Offices, die an allen Studienakademien der DHBW entstehen sollen. Zu Beginn des Workshops stellte Katharina Krug, Nachhaltigkeitsreferentin des AStA der DHBW, das Green-Office im Zuge der Nachhaltigkeitsstrategie der DHBW vor und beantwortete Fragen rund um die Etablierung einer „Kultur der Nachhaltigkeit“ innerhalb der Hochschule. Im Anschluss gaben Vertreter*innen des Netzwerk N, einer studentischen Vereinigung zur Förderung von Nachhaltigkeit an Hochschulen, Einblicke in die Aktivitäten anderer Universitäten und Hochschulen im Bereich Nachhaltigkeit. Sie schilderten wie das erste studentische Green Office (GO) im Jahr 2010 in an der Maastricht University entstand und wie diese Bewegung auch an anderen Universitäten im europäischen Raum Fahrt aufgenommen hat. In den letzten Jahren wurden bereits zahlreiche Green Offices in der Hochschullandschaft gegründet. Diese verbinden studentisches ehrenamtliches Engagement mit nachhaltigen Themen der Hochschule. Auch bereits bestehende lokale Initiativen können durch die GOs unterstützt werden.

Dies soll nun auch für die DHBW entwickelt werden. Ein erster Schritt dabei ist die Ausschreibung von Stellen für studentische Hilfskräfte, die in den kommenden Wochen starten soll und durch die Initiative des AStA der DHBW angestoßen wurde. Hierdurch sollen die Errichtung von Green Offices an der DHBW vorangetrieben und Lehr- und Forschungsprojekte mit Nachhaltigkeitsbezug konkret unterstützt werden.

Der Kick-Off Workshop bot den über 70 Teilnehmenden dabei eine wichtige Plattform für die erste Vernetzung. Sie machten deutlich, dass Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz ein gemeinschaftliches Projekt sind, das auch die gesellschaftliche Verantwortung spiegelt. Zudem wurden den Teilnehmenden weitere Möglichkeiten zur Umsetzung des studentischen Nachhaltigkeits-Engagements dargestellt. um So können Projekte und Themen auch innerhalb der DHBW gefunden werden, wodurch Teile der DHBW selbst als Feldstudien bzw. ´Living-Labs´ empirisch untersucht werden können. Ergebnisse dieser Studien sollen in das Umweltmanagementsystem der DHBW einfließen und dort umgesetzt werden.

Tätigkeiten im Rahmen dieser Forschungs- und Lehrprojekten sind bspw. Recherche, Kommunikationsunterstützung, Vernetzungsarbeiten oder Organisation. Erste Ideen und Vorschläge zur Verbesserung des Umwelt- und Klimaschutzes wurden im Online-Format bereits bis spät in den Abend diskutiert und gesammelt.