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Subjekt & Körper, Gesundheit, Care

Die Forschung über Subjekt & Körper, Gesundheit und Care ist von dem zentralen Anliegen getragen, Menschen in der Verwirklichung eines gelingenden Lebens zu unterstützen.

Die gesundheitswissenschaftliche Forschung an der Fakultät ist eine Ressourcenforschung, in deren Mittelpunkt die Frage steht, auf welche Weise ein gelingendes Leben realisiert werden kann. Soziale Beziehungen, emotional-kognitives sowie körperliches Wohlbefinden gelten als förderungswürdiges Gut, das es zu erhalten gilt: Gesundheit entspricht einer individuellen, biographisch geprägten Erfahrung und wird doch zugleich auch durch soziopolitische und ökonomische Bedingungen mitbestimmt. Sozial- und gesundheitspolitische Themen nimmt auch die Versorgungsforschung in den Blick und hinterfragt Aufgabenstellungen sowie Funktion Sozialer Arbeit in interdisziplinären Zusammenhängen. Gesundheits- und Dienstleistungsnetzwerke werden vor dem Hintergrund wohlfahrtstheoretischer Diskurse analysiert.

Die interdisziplinär angelegte Forschung über Subjekt & Körper untersucht unter welchen gesellschaftlichen sowie institutionellen Rahmenbedingungen und in welchen konkreten sozialen Interaktionen aus Individuen verkörperte Subjekte gemacht werden. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Spannungsverhältnis von individueller Handlungsmacht (agency) auf der einen Seite und sozialen Ungleichheiten und Normierungen, die das Handlungsfeld der Individuen beeinflussen, auf der anderen Seite.

Die philosophisch inspirierte Forschung zur Ethik der Achtsamkeit (ethics of care) reflektiert, begründet und beurteilt soziale Interaktionen und versorgende Tätigkeiten in ihrem gesellschaftlichen Kontext. Individualethische und sozialethische Fragen werden verbunden und die Frage eingeschlossen, wie Menschen, die in dieser Gesellschaft leben, miteinander umgehen wollen, können und sollen, wobei auch politische Aspekte sowie ausdrücklich der gesellschaftliche Wandel in den Horizont der Ethik einbezogen sind.