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FMgoesDigi – Digitalisation of service processes in Facility Management – Challenges for European universities and companies regarding digital education and scientific exchange

Logo FMgoesDigi

Die heutige industrielle Welt konzentriert sich auf die digitale Transformation – nicht nur im nationalen Kontext, sondern auch im Hinblick auf eine internationale Anwendbarkeit. Während sich Unternehmen und Organisationen auf die Digitalisierung ihrer Kerngeschäftsprozesse konzentrieren, ist die Herausforderung für das Facility Management (FM), die Digitalisierung in den Bereichen der Service Prozesse zu integrieren.

Aktuelle Studien zeigten, dass die digitalisierte Facility-Dienstleistung weitgehend in der Lage ist, einen Mehrwert zu generieren, da sie den*die Empfänger*in dabei unterstützt, ebenfalls optimierte Prozesse zu implementieren.

Es ist festzustellen, dass Unternehmen und Hochschulen auf Europäischer Ebene verschiedene Herangehensweisen und Entwicklungsstände hinsichtlich der Digitalisierung der Service Prozesse vorweisen. In diesem Zusammenhang versuchen die Universitäten die Frage zu beantworten, wie die Facility Management Professionals von morgen ausgebildet werden können, um den kommenden Anforderungen der Internationalisierung und Digitalisierung im Bereich Facility Management gerecht zu werden.

Ziele des Projekts

  • Veröffentlichung einer Studie über die Trends und den Stand der Digitalisierung im Facility Management (in den im Projekt vertretenen Ländern) und deren Auswirkungen auf zukünftige Qualifikationen und Fähigkeiten von Facility Management Professionals
  • Erstellung eines neuen Lehrplans für die Digitalisierung von Dienstleistungsprozessen im Facility Management
  • Entwicklung von Schulungs-Workshops für Professor*innen sowie akademische Mitarbeitende zur Integration digitaler Methoden in ihre Vorlesungen und zur Einbeziehung des neuen Lehrplans
  • Einführung neuer Lehr- und Lernmaterialien
  • Verbreitung des neuen Curriculums an den Mitgliedsuniversitäten innerhalb nationaler und internationaler Netzwerke/Vereinigungen der FM-Industrie
  • Organisation von Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler, wie Hackathon, Sommerschule, Langstreckenkurse, Austausch zur Nutzung des neuen Lehrplans und der digitalen Methoden

Schwerpunkte des Projekts

  • Beeinflussung des internationalen Austauschs zur Entwicklung europäischer digitaler Lösungen im Kontext eines zunehmenden Wettbewerbs
  • Erweiterung des Einsatzes von digitalen Lernmethoden in Workshops und Ermutigung von Professorinnen und Professoren, sie während ihrer Vorlesungen zu verwenden
  • Entwicklung neuer Konzepte zur Digitalisierung des Dienstleistungsprozessmanagements im FM und Übertragung auf andere Branchen im Kontext der europäischen Umweltziele

Wie können Sie von FMgoesDigi profitieren?

  • Unterstützen Sie unsere Umfragen und profitieren Sie von unseren Forschungsergebnissen, die auf einer soliden Datenbasis basieren
  • Diskutieren Sie mit uns bei verschiedenen Gelegenheiten (Mitglieder- und Netzwerkgruppentreffen, regionale FMgoesDigi-Konferenzen, virtuelle Konferenzen usw.) und teilen Sie uns Ihre Ansichten, Erfahrungen oder Erkenntnisse mit
  • Sie können einen wichtigen Beitrag für die Entwicklungsprozesse für akademische Lehrpläne beitragen, erhalten Einblick in neue Inhalte und können daraus resultierende Lehr- und Lernmaterialien testen

Projektlaufzeit: September 2019 – August 2021

Projektteam der DHBW Stuttgart

Projektleitung

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Verbände

Aktuelles

FMgoesDigi meets Forschungstag der DHBW Mannheim

DHBW Forschungstag 2021 - Graphische Darstellung miteinander vernetzter Themen

Das Projekt FMgoesDigi wurde auf dem Forschungstag „Smarte und nachhaltige Zukunft“ der DHBW Mannheim im Rahmen einer Symposium Session vorgestellt. Das Projekt war in der Session „Digitalisierung I - Smarte Prozesse und Produktion“ platziert. Das Publikum bestand aus Stakeholdern und Interessent*innen der Digitalisierung und war deshalb besonders wertvoll für die Erweiterung des Netzwerkes. Im Fokus der Präsentation standen die ersten Ergebnisse der internationalen Umfrage der ersten Studie des Projektes.

Internationale Studie zur Digitalisierung im Facility Management geschlossen

Weltkarte, auf der die Länder gemäß ihrer Beteiigung an der Umfrage eingefärbt wurden.
Geographische Beteiligung: rot markiert: über 100 Teilnahmen pro Land; dunkelgrau markiert: Beteiligung bis 100 Teilnahmen; hellgrau markiert: bis zu 10 Teilnahmen pro Land

Im Dezember 2020 wurde die internationale Umfrage zu den technologischen Trends in der digitalen Transformation des Facility Management geschlossen. Die Studie wurde von führenden nationalen und internationalen Verbänden im Facility Management unterstützt, wie z.B. EuroFM, IFMA (global sowie internationale Chapter), RICS, GEFMA und viele mehr.

Ursprünglich auf Europa fokussiert, weckte die Studie ein starkes internationales – fast globales – Interesse. Die Studie richtete sich sowohl an Praktiker*innen (Anwender*innen und Dienstleister) als auch an die akademische Welt (Forscher*innen, Lehrbeauftragte und Studierende) und sammelte fast 3500 Antworten aus rund 100 Ländern.

Anfang 2021 begann das Projektteam mit der Auswertung der Ergebnisse. Auf Basis der gesammelten, klassifizierten und validierten Daten liefert die Studie nicht nur ein internationales Ranking der Top-Technologien, die die digitale Transformation im Facility Management vorantreiben. Sie kann auch Unterschiede in der Wahrnehmung der verschiedenen Zielgruppen aufzeigen und schließlich im europäisch/internationalen Vergleich auch die verschiedenen erreichten Transformationsstufen darstellen.

Daraus lassen sich nicht nur die relevanten Technologien und Wissensgebiete für die Zukunft ableiten, sondern auch Inhalte von akademischen Curricula, die darauf abzielen, die notwendigen Fähigkeiten zukünftiger FM-Professionals zu entwickeln, um die digitale Transformation zu meistern und das Projektziel zu erreichen.

Drittes Transnational Meeting wurde virtuell durchgeführt

Am Mittwoch, den 20. Januar 2021, trafen sich die Projektpartner von FMgoesDigi virtuell, um ein offizielles Transnational Meeting abzuhalten. Die Schwerpunkte des Treffens lagen auf der Auswertungsstrategie der internationalen Umfrage der ersten Studie sowie auf der Vorbereitung und Terminierung der Workshops. Darüber hinaus hielt die Projektleitung eine Präsentation zur Budgetanpassung durch Covid-19-Einschränkungen, um allen Projektmitgliedern einen transparenten Einblick in die Finanzen zu ermöglichen.

Zweites Transnational Meeting in Helsinki

Das zweite Tansnational Meeting war ursprünglich an der Universität Metropolia geplant und sollte vom 29.März bis 31. März 2020 in Helsinki stattfinden. Aufgrund von COVID-19-Reisebeschränkungen wurde das Meeting kurzfristig virtuell über MS Teams durchgeführt. Das Treffen begann mit der Vorstellung von Jacqueline Privenau als neues Projektmitglied. Seit Anfang März ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der DHBW Stuttgart tätig und betreut FMgoesDigi im Rahmen des Projektmanagements. Ein weiterer Tagespunkt war die Terminierung der zukünftigen Aktivitäten für das Jahr 2020. (Meetings, Events, Konferenzen, Workshops) Der Projektplan wurde überarbeitet. Im Fokus des Meetings stand die Diskussion der Inhalte und Struktur der ersten beiden Studien im Projekt. 

DHBW Team gewinnt die EuroFM Students Competition 2020

Bild v.l.n.r.: Kristin Euchner, Diana Vidal, Sakithya Shanmugaratnam, Randi Kleist

Vier Studentinnen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen/Facility Management der DHBW Stuttgart haben den studentischen Wettbewerb des europäischen Facility Management Netzwerks „EuroFM“ gewonnen. Mit ihrem Videobeitrag über das Thema „Biohacking“ überzeugten sie in einem mehrstufigen Auswahlprozess sowohl die Fachjury als auch das internationale Auditorium. Die Chance, sich mit einem eigenen Projekt für die internationale EuroFM-Konferenz in Barcelona zu qualifizieren, brachte das jahrgangsübergreifende Team schon im Februar zusammen.

Internationale Studie zur Digitalisierung im Facility Management gestartet

Wordcloud zur internationalen Studie zur Digitalisierung im Facility Management

Im Rahmen des Erasmus+ Projektes FMgoesDigi führt das Projektteam eine internationale Umfrage zu technologischen Trends in der Digitalen Transformation des Facility Management durch.
Die Umfrage richtet sich an Dienstleister, NutzerÜinnen sowie Lehrende, Forschende und Studierende im Facility Management. Mit Hilfe der Ergebnisse sollen Empfehlungen für europäische Hochschulen zur Integration dieser Themen in die Hochschullehre entwickelt werden.

Auch Sie können uns mit Ihrer Teilnahme unterstützen und einen wichtigen Beitrag zur Erhebung dieser Studie leisten.

Eine Auswertung der Umfrageergebnisse wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Startschuss für Erasmus-Plus-Projekt „FMgoesDigi“

Prof. Dr. Klaus Homann mit Projektmitarbeiterin Lisa Raab und Gästen aus Spanien und Finnland (Bild: DHBW Stuttgart)

Das erste Transnational Meeting im Erasmus-Plus-Projekts „FMgoesDigi“ fand vom 9. bis 11. Dezember 2019 an der DHBW Stuttgart statt. Das Meeting kennzeichnet den Beginn einer intensiven Kooperation zwischen den Konsortialpartnern FMHOUSE Madrid (Spanien), Universidad Politechnica de Madrid (Spanien), Helsinki Metropolia UAS (Finnland) sowie der DHBW Stuttgart (Studiengang WIW-Facility Management) als Konsortialführerin.

FMgoesDigi meets Students (Oktober 2019 bis Januar 2020)

Studierende Facility Management des 2. Studienjahrs

Im Rahmen des ersten Intellectual Outputs und eines Study Assignments haben Studierende des 2. Studienjahrs eine Umfrage zur Erhebung des Stands der Digitalisierung von Serviceprozessen im Facility Management erstellt. Aktuell befindet sich die Umfrage noch im Umlauf und wird pilotweise von Dualen Partnerunternehmen beantwortet. Ziel der Studie ist es, eine Grundlage für eine europäische Erhebung zu schaffen, um den aktuellen Stand der Digitalisierung von Serviceprozessen von FM-Anbietern sowie von FM-Nutzenden zu generieren.

FMgoesDigi meets Ankara (10.-11. Oktober 2019)

 Internationale Konferenz des Facility Managements 2019 (ICFM) in Ankara

Auf der Internationalen Konferenz des Facility Managements 2019 (ICFM) wurde in Ankara das Projekt „FMgoesDigi“ von dem Vertreter David Martinez, CEO des spanischen Projektpartners FMHouse, vorgestellt. Als Mitveranstalter fungierte der FM Verbund EuroFM, der das Projekt ebenfalls unterstützt. Dieses Netzwerk bietet FM-Experten sowie FM-Newcomern die Möglichkeit zum wissenschaftlichen und praktischen Austausch.

Die im Projekt erstellten Workshops werden ebenfalls über dieses Netzwerk möglichen Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Durch die langjähre Erfahrung im internationalen Austausch im Facility Management freuen wir uns sehr von EuroFM unterstützt zu werden.

In Ankara wurde nochmals verdeutlicht, dass die Facility Management Branche sich in einem großen Umbruch befindet und die gemeinsame Digitalisierung einer der Kernaufgaben der kommenden Jahre darstellt.

FMgoesDigi live on air (September 2019)

Digitalisierung des Servicemanagements im Facility Management

DAAD fördert zweites Erasmus+ Projekt

Die DHBW Stuttgart wurde bereits zum zweiten Mal für die Förderung eines Erasmus+ Projekts durch den DAAD ausgewählt. Der Antrag für das zweijährige Projekt „Digitalisation of Service Processes in Facility Management - Challenges for European universities and companies regarding digital education and scientific exchange (FM goes Digi)“ wurde bewilligt.

Das Projekt von Prof. Dr. Klaus Homann, unterstützt durch die wissenschaftliche Mitarbeiterin Lisa Raab, erhält eine Förderung von rund 280.000 Euro und wird in Kooperation mit der „Metropolia University of Applied Sciences“ in Finnland, der „Universidad Politécnica de Madrid“ in Spanien und dem „FM House S.L.“, ebenfalls in Spanien, durchgeführt.

Ziel des Projekts ist es, Workshops zum Thema „Digitalisierung des Servicemanagements im Facility Management“ zu entwickeln. Die Workshops sollen Lehrende und Vertreter des Facility Managements fördern und vernetzen, um den Wissenstransfer für Studierende und Berufseinsteiger digital und fachlich neu aufzubereiten. Im Fokus des Projekts steht neben der fachlichen Weiterbildung die konzeptionelle, branchenübergreifende Verbreitung der Zusammenarbeit der Verbände in Form einer „Workshopstruktur“. Natürlich werden auch neue Teilprojekte für Studierende stattfinden.

gefördert durch: