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Zentrum für Interdisziplinäre Lehre und Forschung (INDIS)

Das Zentrum für Interdisziplinäre Lehre und Forschung (INDIS) ist ein standort- und fakultätsübergreifendes Zentrum für die Umsetzung von interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Lehre, (lehrintegrierten) Forschung und im Transfer. Das Zentrum wird von der DHBW Stuttgart aus koordiniert und hat Sitze an der DHBW Mannheim und der DHBW Villingen-Schwenningen.

Das INDIS konzipiert, begleitet und evaluiert interdisziplinäre curriculare und außercurriculare Lehre, fördert interdisziplinäre Forschung und findet Schnittmengen für interdisziplinäre Zusammenarbeit und zur Umsetzung der neuen/innovativen Lehr- und Lernformate für alle DHBW-Standorte.

Dabei wird besonderen Wert auf die enge Zusammenarbeit gelegt mit

INDIS – takes action for Sustainability (für Studierende)

Erarbeiten Sie mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Lehre und Forschung (INDIS) in interdisziplinären Studierendenteams kreative und innovative Lösungsansätze für reale Problemstellungen!

Kick-off-Event (online) am 16.10 und 17.10.2021 jeweils von 10:00 - 15:15 Uhr

Das INDIS entstand aus den Projekten „INT US – interdisziplinary united study“ und „UML – Urban Mobility Lab“, die 2018 – 2021 an der DHBW aus dem „Fond Erfolgreich Studieren in Baden-Württemberg" (FESt-BW) des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) Baden-Württemberg gefördert wurden.

In den beiden Projekten spielte die Förderung und Weiterentwicklung der interdisziplinären Kompetenzen von Studierenden an anwendungsorientierten und praxisnahen Problemstellungen mit innovativen Lehr- und Lernformaten eine tragende Rolle. Eingesetzt wurde u. a. das an der DHBW etablierte Konzept Lehrintegrierter Forschung. Die Projekte förderten die Flexibilisierung durch individuelle Geschwindigkeiten beim Arbeiten und Lernen in interdisziplinären studentischen Teams sowie die fachliche Tiefe, abgestimmt auf die Kompetenzen der Studierenden. Durch die Arbeit in diversen, interdisziplinären und/oder internationalen Gruppen mit Kontakten zu externen Partnern fand eine soziale Integration über die Grenzen des normalen Kurskontextes hinaus statt. Beide Projekte halfen bei der Studierendenorientierung zur besseren Anpassung an eine dynamische Arbeitswelt und gaben Einblicke in andere Fach- und Arbeitsgebiete. Zudem wurde die Selbstwirksamkeit der Studierenden im Hinblick auf komplexe Problemstellungen und Herausforderungen gestärkt und neben den interdisziplinären Kompetenzen das kreative Selbstvertrauen, die Medien- und Methodenkompetenz sowie die Sozialkompetenz bis hin zur übergreifenden Handlungskompetenz gefördert.

Die Verstetigung der Projekte durch das MWK wurde als Anlass zur Gründung von INDIS genommen, um die entstandenen hochschuldidaktischen Konzepte in dessen Rahmen nachhaltig  zu sichern und weiterzuentwickeln und dabei Synergien für Studierende und Lehrende der gesamten DHBW zu nutzen.

Aktuelles / Nachrichten aus dem INDIS

Virtuelles Arbeitsgruppentreffen „VR und AR“

Das Gruppenbild der Avatare beim Meeting der Arbeitsgruppe „VR und AR“

Die DHBW-weite Arbeitsgruppe „VR und AR“ des an der DHBW Stuttgart angesiedelten Zentrums für Interdisziplinäre Lehre und Forschung (INDIS) traf sich Ende Juni in der SocialVR-Welt Mozilla Hubs, um dort ihr drittes Meeting zu den Themen Ethik und Hygiene bei virtueller (VR) und augmentierter Realität (AR) abzuhalten. Die Arbeitsgruppe gründete sich im November 2020 unter der Leitung von Judit Klein-Wiele und Prof. Dr.-Ing. Harald Mandel von der DHBW Stuttgart sowie Jürgen Bluhm und Prof. Dr. Andrea Honal von der DHBW Mannheim und ist seit Kurzem nun Bestandteil des INDIS.

INDIS unterstützt beim MESH Innovation Summit der StuV

Screenshot aus dem Vortrag von Maria Mondry von der Tomorrow Bank.

Am letzten Februarwochenende fand ein Hackathon, organisiert von der Studierendenvertretung (StuV) der DHBW Stuttgart, für alle Studierende der DHBW statt.

Das Wort „Hackathon“ setzt sich aus den zwei Begriffen „Hacken“ und „Marathon“ zusammen und bedeutet, dass innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums praxisorientierte Problemstellungen gelöst werden. Der Hackathon der StuV DHBW Stuttgart stellte zusammen mit Partnerunternehmen drei Probleme aus den Bereichen Mobility, Environmental und Social, daher leitet sich der Name MESH ab. Über 200 Studierende von sechs Standorten der DHBW, davon rund 140 Studierende vom Standort Stuttgart, stellten sich den praxisnahen Problemstellungen. Unterstützt wurden die Teilnehmenden dabei von mehr als 20 Mentor*innen und Speakern. Die Challenges waren aber keineswegs nur für technische Studiengänge oder für Studierende mit technischem Hintergrund vorgesehen. Deshalb entstanden neben programmierten Apps und Prototypen auch Konzepte und Designideen, sodass sich Studierende aus allen Bereichen der DHBW mit ihren individuellen Kompetenzen einbringen konnten.

Das neugegründete Zentrum für Interdisziplinäre Lehre und Forschung (INDIS) unterstützte den MESH Hackathon, Studierende aller Studiengänge, Fakultäten und Standorte der DHBW zusammenzubringen. Da das INDIS an der DHBW die fach- und kompetenzübergreifende Zusammenarbeit in inner- sowie außercurricularer Lehre fördern möchte, bot sich eine enge Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative an. Darüber hinaus stand das INDIS während des Events den Teilnehmenden mit Mentor*innen für die Zusammenarbeit zur Verfügung und stellte gemeinsam mit den Teilnehmenden des Hackathon den „Audience Award“. Vergeben wurden zudem noch der „Best Pitch Award“ für den besten Pitch vor der Jury und der „Best Solution Award“ für die beste Lösung.

Der MESH-Hackathon versucht, eine jährliche Plattform zum fakultätsübergreifenden Austausch für Studierende zu schaffen. Im Fokus stehen dabei der Arbeitsprozess sowie die Zusammenarbeit und das Networking der Studierenden. Ergänzend ist es den Teilnehmenden möglich, auch nach dem Event mit dem INDIS die entwickelten Lösungen voranzubringen.

INDIS am Forschungstag

DHBW Forschungstag 2021: Vernetzen für eine smarte nachhaltige Zukunft

Das INDIS war mit einigen Beiträgen beim DHBW Forschungstag 2021 dabei. In der Session „Mobilität“ stellten Robert Lahdo und Marcella Rosenberger den rund 40 Teilnehmenden der DHBW sowie Dualen Partnern in einem Kurzvortrag das Urban Mobility Lab (UML) vor. Neben dem Konzept wurden auch die Ergebnisse und daraus resultierende Gelingensfaktoren des UMLs präsentiert. Begleitend zu dem Vortrag wurde ein Poster mit einem Video zum UML ausgestellt, welches mit dem zweiten Platz in der Poster-Session gewürdigt wurde.

Auch das Projekt interdisziplinary united study (INT US) war mit einem Beitrag beim ersten DHBW Science Slam dabei. Ein Avatar von Judit Klein-Wiele hat die Ausgangssituation sowie die Forschungsbedarfe zum Einsatz von AR/VR in der Hochschullehre verdeutlicht.

Die Beiträge stießen auf Interesse und ermöglichten den weiteren Ausbau des eigenen Netzwerks.

gefördert durch: