Aktuelles Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management unterstützt HAW Hamburg

Die Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management unterstützt das Forschungs- und Transferzentrum „Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement" der HAW Hamburg im Projekt KlimaGESUND, das vom Umweltministerium gefördert wird.

In diesem Projekt sollen interaktive Lernangebote nach einem Blended Learning Konzept entwickelt werden, in denen Inhalte zum Thema Klimawandel und Gesundheit multiperspektivisch vermittelt werden. Diese werden im Modul Public Health in den Studiengängen am Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management an der DHBW Stuttgart inhaltlich erprobt. Ziel ist, das Thema Klimawandel nachhaltig im Curriculum zu verankern, um das Bewusstsein und Wissen zu Klimawandel und Anpassungsstrategien bei Studierenden der Gesundheitswissenschaften zu stärken. Wie aktuelle Monitoring-Daten zeigen, ist das deutsche Gesundheitssystem noch nicht ausreichend auf die Konsequenzen des Klimawandels vorbereitet, der durch Hitzewellen, exotische Infektionskrankheiten, Herzinfarkte etc. bereits heute großen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen hat (Dt. Ärzteblatt 12/2019).

Miteinander und voneinander Lernen – Neues Szenario in neuen Räumen

Interprofessionelles Training in den neuen Räumen des Stuttgarter Pädiatrie- und Patienten-Simulators (STUPS)

Am 29. November und 6. Dezember fand wieder das seit 2016 etablierte Interprofessionelle Training mit Bachelorstudierenden der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften der DHBW Stuttgart und Medizinstudierenden im Praktischen Jahr am Klinikum Stuttgart statt. Dieses Mal wurde das Training mit einem weiterentwickelten Konzept erstmalig in den neuen Räumen des Stuttgarter Pädiatrie- und Patienten-Simulators (STUPS) durchgeführt.

Unter der Leitung von Frau Dr. Jaki (STUPS), Frau Prof. Dr. Ebinger und Frau Ulrike Kienle (DHBW) konnten die Teilnehmenden ihre Kompetenzen im Hinblick auf Patientensicherheit und im Skillstraining weiterentwickeln. Darüber hinaus hatten die Studierenden die Möglichkeit, interprofessionelle Zusammenarbeit durch die Simulation einer Notfallsituation unter Realbedingungen zu erproben und in einem gemeinsamen Debriefing ausführlich zu reflektieren.

Abgerundet wurde das Programm durch die Gelegenheit zu einem wertschätzenden, konstruktiven Austausch über bisherige Erfahrungen in der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit sowie Rollenbilder und -erwartungen. Die Studierenden beschrieben den Austausch und die verschiedenen Simulationsszenarien als äußerst gewinnbringend für Ihre zukünftige Zusammenarbeit mit der jeweils anderen Berufsgruppe.

Erstsemesterbegrüßung im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Herzlich Willkommen - im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management wurden die Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßt.

Am 01. Oktober 2019 wurden die Studienanfänger und Studienanfängerinnen der fünf Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft sowie Angewandte Hebammenwissenschaft mit den Studienrichtungen Erweiterte Hebammenpraxis und Hebammenkunde im Studienzentrum willkommen geheißen. Insgesamt 201 Erstsemester beginnen im Wintersemester 2019/20 ein duales Studium am Studienzentrum. Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon begrüßte die Studierenden und stimmte sie auf die bevorstehende Studienzeit ein. Vertreterinnen der unterschiedlichen Studiengänge vermittelten Studienerfahrungen aus erster Hand und teilten hilfreiche Tipps rund um das Studium.

Ermutigende Worte für die Erstsemester fanden die vier Referentinnen Christina Fahrner, Absolventin BWL-Gesundheitsmanagement, Anja Dienersberger, Absolventin Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Cornelia Cantiani, Absolventin Angewandte Pflegewissenschaft sowie Heike Edmaier, aktuell noch Studentin der Angewandte Hebammenwissenschaft-Erweiterte Hebammenpraxis. Christiane Matzke, Direktorin für Unternehmensentwicklung und Pflegemanagement an den SLK-Kliniken Heilbronn betonte die Notwendigkeit der akademischen Ausbildung im Bereich der Pflege und berichtete über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Gesundheitsberufe.

Zweiter Projektbesuch in Oulu (22. – 24. September 2019)

Das BW-i Projekt Network Nursing and Healthcare beendete das 2. Jahr finnisch-deutscher Zusammenarbeit in den letzten Septembertagen mit einer Reise an die Partnerhochschule in Oulu im Norden Finnlands. Studiendekanin Prof. Anke Simon und Projektleitungen Prof. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert verbrachten mit den finnischen Projektpartnerinnen Dr. Tiina Tervaskanto-Mäentausta und Marja Kinisjärvi zwei volle Tage mit intensivem fachlichen Austausch. Die Stuttgarter Gäste hatten im Rahmen des akademischen Austauschs individuelle Fachbeiträge vorbereitet: Prof. Anke Simon reflektierte den Status der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen, Prof. Bettina Flaiz berichtete über Erkenntnisse aus ihrer Dissertationsstudie zur professionellen Identität deutscher Pflegefachkräfte, und Dr. Rose Seifert beschäftigte sich mit dem Thema Schreibkompetenz im dualen Studium.

Die finnischen Projektpartnerinnen hatten eine Reihe interessanter Gespräche mit Kolleginnen aus anliegenden Fachbereichen organisiert. Im Rahmen einer morgendlichen Runde wurde der Projektbesuch von Aini Ojala eröffnet, welche die Leitung von Forschung und Entwicklung im Fachbereich Gesundheit und Soziales innehat. Piia Hyvämäki berichtete im Anschluss über aktuelle Bemühungen das Thema Telemedizin in das Pflegestudium zu integrieren, und Dr. Kirsi Koivunen stellte das Angebot an Master-Programmen im Fachbereich Gesundheit vor, welches von den deutschen Kolleginnen mit besonderem Interesse aufgenommen wurde.

Der zweite Projektbesuch stand im Zeichen der bereits fortgeschrittenen Zusammenarbeit: Nur wenige Tage zuvor hatte Tiina Tervaskanto-Mäentausta erste Ergebnisse aus der gemeinsam mit Prof. Margrit Ebinger Ende 2018 gelehrten Public Health Vorlesung auf der EIPEN-Konferenz in Antwerpen vorgestellt. Für das dritte Projektjahr ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit im Studierenden- und Dozierendenaustausch geplant. Ein Gegenbesuch der finnischen Projektpartner ist bereits für den kommenden Frühling vorgesehen. 

Stipendiatinnen berichten über Finnland-Austausch

v.l.:Projektleitern Dr. Rose Seifert, Stipendiatinnen Kerstin Sieber, Theresa Wagner, Natascha Lehmann von Lenski, Projektleitern Prof. Bettina Flaiz und Projektmanagerin Sarah Hofmann von der Baden-Württemberg-Stiftung

Am 1. Juli 2019 versammelten sich Kommilitoninnen und Kommilitonen des Studienjahrgangs WAG 2016 um gemeinsam mit Professorinnen und Professoren vom Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management, den Projektleiterinnen Dr. Rose Seifert und Prof. Bettina Flaiz, der Projektbetreuerin Sarah Hofmann von der Baden-Württemberg-Stiftung und dem Pflegedirektor des Klinikum Stuttgart Oliver Hommel den Präsentationen zum diesjährigen Stipendium an der Oulu University of Applied Sciences in Finnland zu folgen.

Neben Kerstin Sieber und Theresa Wagner vom Robert-Bosch-Krankenhaus besuchte mit Natascha Lehmann von Lenski vom Klinikum Stuttgart im Mai 2019 erstmals auch eine Hebamme den Projektpartner am Department Health and Social Care der University of Applied Sciences in Oulu. Für zwei Wochen durften die Stipendiatinnen der Lehre im Bereich Pflege und Geburtshilfe folgen, praktische Erfahrungen in Einsätze an unterschiedlichen Gesundheitseinrichtungen sammeln und mit finnischen Stipendiatinnen und Stipendiaten des Projektes Network Nursing and Healthcare auf persönlicher Ebene im deutsch-finnischen Austausch Erfahrungen und Eindrücke reflektieren.

Zum Ende des zweiten Projektjahres werden mit den Vorbereitungen für einen erneuten Studierendenaustausch in 2020 auch die ersten Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit mit Oulu nach Projektende gestellt. 

Von den Besten lernen – 3. Ulmer Pflegemanagementkongress

Das Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften & Management war Sponsoring-Partner des 3. Ulmer Pflegemanagementkongresses

Vom 11. bis 12. Juli 2019 fand der mittlerweile dritte Ulmer Pflegemanagementkongress statt. In zahlreichen, teils internationalen Vorträgen wurden best-practice Beispiele vorgestellt, die aufzeigen, wie Exzellenzentwicklung in der Pflege- und Gesundheitsversorgung gelingen kann. Das Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften & Management war Sponsoring-Partner des zweitägigen Kongresses, der von mehr als hundert Teilnehmenden besucht wurde.

Studentisches Symposium zum lehrintegrierten Forschungsprojekt

Studentisches Symposium zum lehrintegrierten Forschungsprojekt

Am 5. Juni 2019 fand am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management der DHBW Stuttgart ein Studentisches Symposium zum Abschluss des lehrintegrierten Forschungsprojektes „Gesundheitskompetenz von Young Health Professionals“ statt, das die drei Studiengangleiterinnen Frau Prof. Dr. Anke Simon, Frau Prof. Dr. Ebinger und Frau Prof. Dr. Holoch gemeinsam geplant und durchgeführt haben. Beteiligt waren die Studiengänge Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und BWL-Gesundheitsmanagement.

Prof. Dr. Bernd Müllerschön, Dekan der Fakultät Wirtschaft, eröffnete die Veranstaltung mit begrüßenden Worten und würdigte den Einsatz der am Forschungsprojekt beteiligten Professorinnen und Studierenden. Prof. Dr. Margrit Ebinger und Prof. Dr. Elisabeth Holoch gaben im Anschluss einen Überblick über das Forschungsprojekt und die Aufgaben, welche die Studierenden im Verlauf des Projekts selbstorganisiert bearbeitet hatten. In Form quantitativer und qualitativer Datenerhebungen und -auswertungen leisteten die Studierenden einen wesentlichen Beitrag zum Forschungsvorhaben. 

Ein Vortrag der Studierenden (Timo Burkhardt, Teresa Löffler, Lara Braun) befasste sich anschließend mit den vielfältigen Erfahrungen und den Ergebnissen im Forschungsprozess. Das Thema „Gesundheitskompetenz“ wurde darüber hinaus durch die interessanten Beiträge von zwei Gastrednerinnen aufgegriffen. Privatdozentin Dr. Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum -Stabsstelle Krebsprävention sprach über die „Krebsprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – das Beispiel Tabakentwöhnung“.  Simone Schmidt-Goretzky (M.Sc. Gesundheitsökonomie), Sozial- und Gesundheitsplanerin im Gesundheitsamt Stuttgart, stellte das Programm „MeinPlan Stuttgart - Gesundheitskompetenzvermittlung in Bezug auf die Arzneimitteltherapie - Eine Maßnahme aus der kommunalen Gesundheitskonferenz der Landeshauptstadt Stuttgart“ vor.

Das Highlight der Veranstaltung stellte der Gallery Walk dar, in dem alle am Forschungsprojekt beteiligten Studierenden ihre Ergebnisse vorstellten. Hierfür haben die Studierendengruppen mit großem Engagement wissenschaftliche Poster gestaltet und diese vor Studierenden des ersten Studienjahres und Vertreterinnen und Vertretern des Studienzentrums souverän präsentiert.

Bildergalerie: Symposium am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management

Erstmalig Studentischer Poster Award übergeben

Posterpräsentation und Verleihung des ersten studentischen Poster Awards

Im Rahmen des Studentischen Symposiums zum lehrintegrierten Forschungsprojekt „Gesundheitskompetenz von Young Health Professionals“ wurde am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management erstmalig ein Studentischer Poster-Preis vergeben.

Studierende aus dem ersten Studienjahr waren zu Gast bei der Posterpräsentation (Gallery Walk), in der die Studierenden der Abschlussjahrgänge die Ergebnisse ihrer Forschungstätigkeit im Rahmen des zurückliegenden Integrationsseminares anhand von wissenschaftlichen Postern vorstellten. Dadurch erhielten die Studentischen Gäste einerseits einen „Vorgeschmack“ auf Lehr-Lern-Aktivitäten im dritten Studienjahr. Andererseits waren sie aufgefordert, als studentische Jury zu fungieren, indem sie die Poster mittels Punkte-Voting aus bewerteten.

Auf dieser Grundlage wurden die drei besten Poster von Fr. Prof. Simon (Studiengangdekanin und Studiengangsleiterin des Studiengangs BWL-Gesundheitsmanagement) in Form einer Urkunde und einem kleinen Sachgeschenk, das zur Gesundheitskompetenz der Studierenden beitragen kann, prämiert. Die Vergabe des Post Awards rundete so das halbjährige Projekt in gelungener Weise ab.  

Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management auf dem Landespflegetag 2019

v.l.: Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert beim Landespflegetag 2019

Am 8. Mai jährt sich der Geburtstag von Florence Nightingale, ebenso wie der Landespflegetag Baden-Württemberg, ausgerichtet vom DBfK Südwest e.V. im Geno-Haus Stuttgart. Am 08.05.2019 war das Studienzentrum wie in jedem Jahr mit einem Stand vertreten, um zum Studiengangsangebot in der Pflege zu informieren und mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich in Austausch zu treten. Am Stand waren in diesem Jahr Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger sowie Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert. Zum ersten Mal dabei war Prof. Dr. Stefan Nöst, der seit 2018 am Studienzentrum tätig ist.

Das Thema der gesundheitlichen Versorgung und seiner vielfältigen Akteure und Arbeitsbereiche stellte ein Schwerpunkt des diesjährigen Landespflegetages dar. Im Anschluss an die Begrüßung des gefüllten Saals durch die Vorsitzende des DBfK Südwest, Andrea Kiefer, informierte Matthias Einwag als Hauptgeschäftsführer der BWKG über das Pflegepersonalstärkungsgesetz aus Sicht der Krankenhaus- und Pflegeheimträger.

Torsten Rantzsch, Pflegedirektor am UK Düsseldorf und Vorstandsvorsitzender des VPU sprach zum Wert der Pflege als Leistungsfaktor und verwies auf den aktuellen Film De chaque instant (Zu jeder Zeit) von Nicolas Philibert, der die fachliche Breite und gesellschaftliche Bedeutung pflegerischen Handelns dokumentiert.

Frank Marks, Mitarbeiter CHN beim DBfK Bundesverband stellte Community Health Nursing als berufliche Perspektive und Weiterbildungsmöglichkeit in der Pflege vor, bevor Manne Lucha als Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg zur aktuellen Pflegepolitik Stellung nahm. Herr Lucha unterstrich die Notwendigkeit den Pflegeberuf nachhaltig aufzuwerten und bekräftigte seine Unterstützung zur erfolgreichen Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes und zur anstehenden Einrichtung der Pflegekammer Baden-Württemberg.

Am Nachmittag informierte Dr. Layla Distler, Leitung der Koordinierungsstelle Sektorenübergreifende Versorgung im Ministerium für Soziales und Integration, über derzeitige Bemühungen die gesundheitliche Versorgung im Land im Baden-Württemberg sektorenübergreifend zu planen, zu koordinieren und sicherzustellen. In einem thematisch verwandten Beitrag erläuterte Anne Gebert vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) Köln die Frage der Gesundheitsversorgung in der Kommune aus Sicht der Pflegewissenschaft.

Für Interessierte finden sich die sehr informativen Beiträge der Referenten auf der Seite des DBfK Südwest e. V. zum Nachlesen.

Podiumsdiskussion zum Thema „Professionalisierung der Pflege“ mit Auszubildenden des Robert-Bosch-Krankenhauses und Studierenden der DHBW Stuttgart

Von links nach rechts: Fr. Werner (RBK), Fr. Bey (RBK), Fr. Dr. Seifert (DHBW), Fr. Schmitz (RBK), Fr. Kiefer (DBfK). © Esin Cakici Irmgard-Bosch-Bildungszentrum, 2019

Am 10.04.2019 fand am Irmgard-Bosch-Bildungszentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses eine angeregte und zukunftsorientierte Podiumsdiskussion zum Thema „Professionalisierung der Pflege“ statt. Der veranstaltende Kurs BA/GKPI 17 besteht aus 25 Schülern und Schülerinnen, die sich gemeinsam in einer Ausbildung im Gesundheitswesen befinden. Die Studierenden der DHBW absolvieren den Studiengang „Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ und die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege am Robert-Bosch-Krankenhaus. Die anderen Kursteilnehmer absolvieren ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege mit Schwerpunkt Intensivpflege.

Die geladenen Gäste deckten ein breites Spektrum von Gesundheitsexperten ab: Frau Bey ist als Stationsleitung am RBK und in der Arbeitsgruppe des Projekts 360° Pflege – Qualifikationsmix tätig. Frau Werner hat 2011 die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeausbildung am RBK absolviert und 2018 die Weiterbildung zur Praxisanleiterin absolviert. Frau Dr. Seifert ist Studiengangsmanagerin für „Angewandte Gesundheit- und Pflegewissenschaften“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der DHBW Stuttgart. Frau Kiefer ist Vorsitzende des DBfK Südwest und erhielt für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement für die Weiterentwicklung des Pflegeberufs das Bundesverdienstkreuz. Frau Schmitz ist Pflegedienstleitung des Herzzentrums, der Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Nephrologie am RBK.

Das Publikum bestand aus Studierenden und Auszubildenden, sowie Lernbegleitern des Bildungszentrums, die mit angeregten Fragen und Kommentaren zu einer bereichernden Interaktion beitrugen. In anderthalb Stunden konnten viele praktische Erfahrungen ausgetauscht, wertvolle Tipps und Zukunftsausblicke gegeben werden. In einer Lernsituation befassten die Auszubildenden sich zuvor mit unterschiedlichen Aspekten ihrer Identifizierung mit dem Pflegeberuf. Unter anderem wurden die Pflegegeschichte, die Akademisierung der Pflege oder die aktuelle Pflegepolitik erarbeitet und im Plenum diskutiert. Dabei kamen viele Fragen auf, die abschließend zu dieser Lerneinheit in der Podiumsdiskussion beantwortet wurden. In dem Gespräch mit den Experten wurden neben der Professionalisierung in der Pflege das Pflegeverständnis in den USA und das Pflegekonzept der 360° Pflege – Qualifikationsmix thematisiert. Frau Kiefer konnte den Auszubildenden konkrete Antworten zu der Formation und der Notwendigkeit der Pflegekammer in Baden-Württemberg bieten.

Beim abschließenden Ausblick schwangen Leidenschaft und Begeisterung in den Zukunftswünschen der Gäste an die Auszubildenden mit. Das Fazit der Veranstaltung, dass lebenslange Neugierde und die individuelle Motivati-on die Pflege zu einem attraktiven Berufsfeld machen, klang die folgenden Tage mehrfach in den Reflexionsgesprächen der Lernenden wieder. Es war den Podiumsteilnehmern ein großes Anliegen, den Zuhörern Mut zur Individualität zu vermitteln und das lebenslange Lernen ans Herz zu legen. Das ist ihnen gelungen.

Gesa Meyer, WAG18C

Poster "Integrationsseminar - Bindeglied von Wissenschaft und Praxis" auf dghd-Tagung präsentiert

Dr. Cornelia Zeller mit dem präsentierten Poster in Leipzig

"(Re-) Generation Hochschullehre. Kontinuität von Bildung, Qualitätsentwicklung und hochschuldidaktischer Praxis" war das Thema bei der diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), die vom 5. bis 08.03.2019 an der Universität Leipzig stattfand.

Bildung als Auftrag von Hochschule und Hochschuldidaktik, Hochschuldidaktik in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre sowie Hochschuldidaktik als Profession – Organisation der Hochschuldidaktik stellten die drei Themenbereiche dar, die dem Fachpublikum präsentiert wurden. Mit ihrem Posterbeitrag "Integrationsseminar - Bindeglied von Wissenschaft und Praxis" präsentierte Dr. Cornelia Zeller beispielhaft ein Integrationsseminar, das als lehrintegriertes Forschungsformat dem Ansatz des forschenden Lernens folgt. Das Integrationsseminar ist ein etabliertes Lehrangebot im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften.

Im Beitrag werden die methodische Ausrichtung, das Forschungsdesign und ausgewählte Erkenntnisse zu den "Emotionalen Belastungsfolgen im Pflegeberuf" eines erfolgreich abgeschlossenen Integrationsseminars (Kurs WAG 15 A und 15C), das in Kooperation mit dem Zentrum für Empirische Forschung durchgeführt wurde, präsentiert.

IT im Krankenhaus: Praktische Einblicke bei Partnerunternehmen

Kurs WAG16B mit Dozent Abdelhaq Bahjaj (links) und den Mitarbeitern der IT-Abteilung an den Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim.

Im Rahmen des Moduls Grundlagen Informationsmanagement werden Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften im dritten Studienjahr in die Strukturen und Systeme des Informationsmanagements im Gesundheitswesen eingeführt. Dank des Engagements unserer Dozenten in diesem Fachbereich haben Studierende im Studiengang seit einigen Jahren die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Krankenhausinformationssysteme ihrer Arbeitgeber zu schauen.

Bereits im zweiten Jahr organisierte unser Dozent Abdelhaq Bahjaj halbtägige Exkursionen in die IT-Abteilungen unserer Dualen Partnerunternehmen, dieses Jahr zum Klinikum Stuttgart und zum Klinikum Ludwigsburg. Beide Unternehmen nahmen sich ausführlich Zeit für die Vorstellung medizinischer Informationssysteme, die Erläuterung medizinischer Dokumentation oder die Veranschaulichung von verwendeter Informations- und Kommunikationstechnik und laufender IT-Projekte. Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen sensibilisierten die Studierenden für die größeren und kleineren Herausforderungen, die Krankenhausinformationssysteme täglich bewältigen müssen, insbesondere im Bereich der IT- und Datensicherheit.

Wie auch in der Vergangenheit traf das Interesse der Studierenden am Informationsmanagement im Krankenhaus auf großes Gegeninteresse bei den gastgebenden Gesundheitseinrichtungen. Wie zu erfahren war, sind Pflegefachpersonen in besonderem Maße an der Umsetzung des Informationsmanagements im Krankenhaus beteiligt, und sogar in IT-Abteilungen präsent.

Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen klinischen IT-Abteilungen für ihre Zeit und wertvolles Input, und insbesondere Silke Mužic, Leitung Klinische Anwendungssysteme an den Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim und Ulrich Haase, Leitung Servicecenter Informationstechnik am Klinikum Stuttgart.

Alumni auf Beruflicher Orientierungsveranstaltung im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Studiengangsleitung Prof. Dr. Margrit Ebinger (links) mit ehemaligen Studierenden Juliane Spank (Mitte) und Sandra Cseledes (rechts) vom Klinikum Stuttgart

Die mittlerweile zur Tradition gewordene Orientierungsveranstaltung Berufliche Perspektiven für hochschulisch qualifizierte Pflegefachkräfte kann auch im vierten Jahr ihres Bestehens als ein Erfolg für den Studiengang gewertet werden. Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung erhielten Studierende im dritten Studienjahr praxisnahe Einblicke in aktuelle und zukünftige berufliche Handlungsfelder hochschulisch qualifizierter Pflegefachkräfte. Gemeinsam mit Studierenden und Gästen aus dem Studienzentrum begrüßte Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger Referentinnen aus dem Bereich Pflegeentwicklung. Bernadette Hosters vom Uniklinikum Essen und Yvonne Wegner vom pfälzischen Gesundheitszentrum Glantal berichteten über die konkreten Anstrengungen ihrer Kliniken Pflegekräfte mit akademischem Abschluss sinnvoll und gewinnbringend für Patientientenschaft und Kollegium in pflegerische Aufgabenfelder zu integrieren. Zugeschaltet vom Genfer Universitätsklinikum war Dr. Delphine Courvoisier, die in einem sehr interessanten Beitrag erste Ergebnisse ihres Forschungsprojekts ICARUS teilte. Das internationale Projekt beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Folgen von Entscheidungen in den Gesundheitsberufen.

Besonders erfreulich war die Teilnahme von ehemaligen Studierenden des Studiengangs, sowohl am Rednerpult als auch im Publikum. Juliane Spank und Sandra Cseledes berichteten als Absolventinnen des Studiengangs über ihren bisherigen beruflichen Werdegang und aktuelle Aufgaben. Beide Absolventinnen begleiten verantwortlich pflegerische Projekte am Klinikum Stuttgart. Die Präsenz von Alumni bei dieser Veranstaltung ist ein begrüßenswerter Trend, der den Austausch zwischen Hochschullehre und Praxis fördert und Netzwerke wachsen lässt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen, unseren Gästen sowie den Studierenden der Kurse WAG16 für eine bereichernde Veranstaltung.

Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften beim Hochschultag der DG Pflegewissenschaft in Bochum

Prof. Dr. phil. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky (rechts) mit Studierenden

Bereits zum dritten Mal hatte eine Gruppe Studierender aus dem Studienzentrum für Gesundheitswissenschaft und Management unter der Leitung ihrer Professorin Prof. Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky die Gelegenheit, beim Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft über akademische Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich zu diskutieren und selber zum Austausch beizutragen.

Nachdem der Studiengang schon 2013 in Bielefeld und 2016 in Bremen mit Poster und Vortrag vertreten waren, konnte in diesem Jahr Sarah Hoffmann aus dem Kurs AGW 15B die wissenschaftliche Reviewer-Kommission mit ihrer Bachelorarbeit überzeugen. Sie durfte ihre Arbeit zur Pflegeorganisation auf der Stroke Unit mit Empfehlungen zur Versorgung von Menschen mit Schlaganfall in einer Posterpräsentation vorstellen.

Die „jüngsten“ Studierenden haben im Rahmen ihrer Lehrveranstaltung zur Pflegeforschung das erste Mal Kongressluft geschnuppert und Forschung hautnah erleben können. Für sie war der Tag eine hervorragende Möglichkeit, das Netzwerken zu üben und die an der DHBW theoretisch vermittelten Schritte des Forschungsprozesses von der Idee bis zur Präsentation praktisch kennenzulernen. Für ihre eigene Zukunft ebenso wie für die Erstellung eigener Projektarbeiten gab es in den wissenschaftlichen Symposien und Posterpräsentationen reichlich Anregungen. „Wir haben viele spannende Ideen mitgenommen, der Aufwand hat sich für uns gelohnt“, so die einhellige Meinung der Studierenden.

Die zum neunten Mal stattfindende Veranstaltung – in diesem Jahr an der Hochschule für Gesundheit in Bochum unter dem Motto „Weitere Schritte zur Akademisierung der Pflege“ - ist das Forum der DG Pflegewissenschaft für den Nachwuchs aus allen Pflege- und Gesundheitsstudiengängen in Deutschland und dient der frühzeitigen Vernetzung und Perspektiventwicklung. Hier können erste eigene Forschungsergebnisse einem größeren Publikum präsentiert und viele neue Anregungen mitgenommen werden.

Besuch finnischer Projektpartner in Stuttgart im BWS plus Projekt Network Nursing and Healthcare

Welcome Workshop Christian Hühn (ZMS), Dr. Rose Seifert, Dr. Tiina Tervaskanto-Mäentausta, Dr. Bettina Flaiz, Marja Kinisjärvi

In der Woche vom 26. bis 30. November erhielten die Projektleitungen Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert Besuch von den Projektpartnerinnen aus Finnland. Dr. Tiina Tervaskanto-Mäentausta (Public Nurse) und Marja Kinijärvi (Hebamme) von der Oulu University of Applied Sciences kamen für eine produktive und inspirierende Arbeitswoche nach Stuttgart um das gemeinsame Austauschprojekt weiterzuentwickeln und Lehrveranstaltungen im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften mitzugestalten.

Der Studiengang in den Medien

Bildungsschub für Pflegekräfte: Der Gesundheit-Bachelor der Dualen Hochschule boomt, die Absolventen sind gefragt
Artikel in der Stuttgarter Zeitung vom 14. Juni 2016

Unternehmens Portrait
Interview mit Prof. Dr. Simon zum Thema "Neuer Dualer Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften an der DHBW Stuttgart". Der Artikel erschien in der Ausgabe 3/2012 von Job & Chancen. Geführt wurde das Interview von Andreas Thiese.

Wanted - Hochqualifizierte Pflegekräfte
Im Juni 2012 ist in der Zeitschrift "life + science" ein Artikel über das Studium Angewandte Gesundheitswissenschaften an der DHBW Stuttgart erschienen („life+science“, Ausgabe Juni 2012, Jahrgang 10, Heft 2).

Weitere Berichte auf der Seite Beiträge zur DHBW Stuttgart.

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