Highlights & News

Forschendes Lernen im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften des Studienjahrgangs des Kurs 20 C konnten eine Woche lang qualitative Forschung hautnah erleben und sich Kompetenzen aneignen. Nachdem die Studierenden eine mehrtägige Einführung durch die Mitarbeiter des Zentrums für empirische Forschung (ZEF, Daniel Grühn und Maximillian Schwing) hatten, folgte die Anwendung. Dabei nutzte Prof.in Dr. Bettina Flaiz die Drittmittelprojekte PRAGRESS und CommuniCare. Die Studierenden forschten zu den Themen Kommunikation und Gewalterfahrung in der Pflege. Dafür führten Sie selbstständig Interviews durch und werteten diese anschließend in Kleingruppen aus. Darüber hinaus reflektieren die Studierende sich in ihrer Rolle der Forschenden. Zum Abschluss der Woche präsentierten sie ihre Ergebnisse in Form eines wissenschaftlichen Posters. Bei den beiden PRAGRESS-Gruppen beeindruckte insbesondere die Häufigkeit, mit welcher Pflegefachpersonen im Alltag Gewalt erfahren, nämlich mindestens einmal täglich. In den beiden CommuniCare-Gruppen verdeutlichte sich mit den Ergebnissen die Schwierigkeit des Theorie-Praxis-Transfer hinsichtlich der Kommunikationstheorien und Modellen. Ein weiteres Highlight der Poster-Präsentation war die Anwesenheit von Ute Schulz, die als eine der österreichischen Projektpartnerinnen sichtlich beeindruckt die Präsentation verfolgte und anschließend mit den Studierenden die Ergebnisse diskutierte. 

Miteinander und voneinander lernen – Neues Szenario in neuen Räumen

Interprofessionelles Training in den neuen Räumen des Stuttgarter Pädiatrie- und Patienten-Simulators (STUPS)

Am 29. November und 6. Dezember fand wieder das seit 2016 etablierte Interprofessionelle Training mit Bachelorstudierenden der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften der DHBW Stuttgart und Medizinstudierenden im Praktischen Jahr am Klinikum Stuttgart statt. Dieses Mal wurde das Training mit einem weiterentwickelten Konzept erstmalig in den neuen Räumen des Stuttgarter Pädiatrie- und Patienten-Simulators (STUPS) durchgeführt.

Unter der Leitung von Frau Dr. Jaki (STUPS), Frau Prof. Dr. Ebinger und Frau Ulrike Kienle (DHBW) konnten die Teilnehmenden ihre Kompetenzen im Hinblick auf Patientensicherheit und im Skillstraining weiterentwickeln. Darüber hinaus hatten die Studierenden die Möglichkeit, interprofessionelle Zusammenarbeit durch die Simulation einer Notfallsituation unter Realbedingungen zu erproben und in einem gemeinsamen Debriefing ausführlich zu reflektieren.

Abgerundet wurde das Programm durch die Gelegenheit zu einem wertschätzenden, konstruktiven Austausch über bisherige Erfahrungen in der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit sowie Rollenbilder und -erwartungen. Die Studierenden beschrieben den Austausch und die verschiedenen Simulationsszenarien als äußerst gewinnbringend für Ihre zukünftige Zusammenarbeit mit der jeweils anderen Berufsgruppe.

Erstsemesterbegrüßung im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Herzlich Willkommen - im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management wurden die Studienanfängerinnen und -anfänger begrüßt.

Am 1. Oktober 2019 wurden die Studienanfänger*innen der fünf Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft sowie Angewandte Hebammenwissenschaft mit den Studienrichtungen Erweiterte Hebammenpraxis und Hebammenkunde im Studienzentrum willkommen geheißen. Insgesamt 201 Erstsemester beginnen im Wintersemester 2019/20 ein duales Studium am Studienzentrum. Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon begrüßte die Studierenden und stimmte sie auf die bevorstehende Studienzeit ein. Vertreterinnen der unterschiedlichen Studiengänge vermittelten Studienerfahrungen aus erster Hand und teilten hilfreiche Tipps rund um das Studium.

Ermutigende Worte für die Erstsemester fanden die vier Referentinnen Christina Fahrner, Absolventin BWL-Gesundheitsmanagement, Anja Dienersberger, Absolventin Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Cornelia Cantiani, Absolventin Angewandte Pflegewissenschaft sowie Heike Edmaier, aktuell noch Studentin der Angewandte Hebammenwissenschaft-Erweiterte Hebammenpraxis.
Christiane Matzke, Direktorin für Unternehmensentwicklung und Pflegemanagement an den SLK-Kliniken Heilbronn betonte die Notwendigkeit der akademischen Ausbildung im Bereich der Pflege und berichtete über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Gesundheitsberufe.

Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management auf dem Landespflegetag 2019

Frau Prof. Dr. Flaiz und Frau Dr. Seifert

Am 8. Mai jährt sich der Geburtstag von Florence Nightingale, ebenso wie der Landespflegetag Baden-Württemberg, ausgerichtet vom DBfK Südwest e.V. im Geno-Haus Stuttgart. Am 08.05.2019 war das Studienzentrum wie in jedem Jahr mit einem Stand vertreten, um zum Studiengangsangebot in der Pflege zu informieren und mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich in Austausch zu treten. Am Stand waren in diesem Jahr Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger sowie Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert. Zum ersten Mal dabei war Prof. Dr. Stefan Nöst, der seit 2018 am Studienzentrum tätig ist.

Das Thema der gesundheitlichen Versorgung und seiner vielfältigen Akteure und Arbeitsbereiche stellte ein Schwerpunkt des diesjährigen Landespflegetages dar. Im Anschluss an die Begrüßung des gefüllten Saals durch die Vorsitzende des DBfK Südwest, Andrea Kiefer, informierte Matthias Einwag als Hauptgeschäftsführer der BWKG über das Pflegepersonalstärkungsgesetz aus Sicht der Krankenhaus- und Pflegeheimträger.

Torsten Rantzsch, Pflegedirektor am UK Düsseldorf und Vorstandsvorsitzender des VPU sprach zum Wert der Pflege als Leistungsfaktor und verwies auf den aktuellen Film '"De chaque instant (Zu jeder Zeit)" von Nicolas Philibert, der die fachliche Breite und gesellschaftliche Bedeutung pflegerischen Handelns dokumentiert.

Frank Marks, Mitarbeiter CHN beim DBfK Bundesverband stellte Community Health Nursing als berufliche Perspektive und Weiterbildungsmöglichkeit in der Pflege vor, bevor Manne Lucha als Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg zur aktuellen Pflegepolitik Stellung nahm. Herr Lucha unterstrich die Notwendigkeit den Pflegeberuf nachhaltig aufzuwerten und bekräftigte seine Unterstützung zur erfolgreichen Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes und zur anstehenden Einrichtung der Pflegekammer Baden-Württemberg.

Am Nachmittag informierte Dr. Layla Distler, Leitung der Koordinierungsstelle Sektorenübergreifende Versorgung im Ministerium für Soziales und Integration, über derzeitige Bemühungen die gesundheitliche Versorgung im Land im Baden-Württemberg sektorenübergreifend zu planen, zu koordinieren und sicherzustellen. In einem thematisch verwandten Beitrag erläuterte Anne Gebert vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) Köln die Frage der Gesundheitsversorgung in der Kommune aus Sicht der Pflegewissenschaft.

Für Interessierte finden sich die sehr informativen Beiträge der Referenten auf der Website des DBfK Südwest e. V. zum Nachlesen.

Podiumsdiskussion zum Thema Professionalisierung der Pflege mit Auszubildenden des Robert-Bosch-Krankenhauses und Studierenden der DHBW Stuttgart

Fr. Werner (RBK), Fr. Bey (RBK), Fr. Dr. Seifert (DHBW), Fr. Schmitz (RBK), Fr. Kiefer (DBfK).

Am 10. April 2019 fand am Irmgard-Bosch-Bildungszentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses eine angeregte und zukunftsorientierte Podiumsdiskussion zum Thema Professionalisierung der Pflege statt.

Der veranstaltende Kurs BA/GKPI 17 besteht aus 25 Schülern und Schülerinnen, die sich gemeinsam in einer Ausbildung im Gesundheitswesen befinden. Die Studierenden der DHBW absolvieren den Studiengang „Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ und die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege am Robert-Bosch-Krankenhaus. Die anderen Kursteilnehmer absolvieren ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege mit Schwerpunkt Intensivpflege.

Die geladenen Gäste deckten ein breites Spektrum von Gesundheitsexperten ab: Frau Bey ist als Stationsleitung am RBK und in der Arbeitsgruppe des Projekts 360° Pflege – Qualifikationsmix tätig. Frau Werner hat 2011 die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeausbildung am RBK absolviert und 2018 die Weiterbildung zur Praxisanleiterin absolviert. Frau Dr. Seifert ist Studiengangsmanagerin für „Angewandte Gesundheit- und Pflegewissenschaften“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der DHBW Stuttgart. Frau Kiefer ist Vorsitzende des DBfK Südwest und erhielt für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement für die Weiterentwicklung des Pflegeberufs das Bundesverdienstkreuz. Frau Schmitz ist Pflegedienstleitung des Herzzentrums, der Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Nephrologie am RBK.

Das Publikum bestand aus Studierenden und Auszubildenden, sowie Lernbegleitern des Bildungszentrums, die mit angeregten Fragen und Kommentaren zu einer bereichernden Interaktion beitrugen. In anderthalb Stunden konnten viele praktische Erfahrungen ausgetauscht, wertvolle Tipps und Zukunftsausblicke gegeben werden. In einer Lernsituation befassten die Auszubildenden sich zuvor mit unterschiedlichen Aspekten ihrer Identifizierung mit dem Pflegeberuf. Unter anderem wurden die Pflegegeschichte, die Akademisierung der Pflege oder die aktuelle Pflegepolitik erarbeitet und im Plenum diskutiert. Dabei kamen viele Fragen auf, die abschließend zu dieser Lerneinheit in der Podiumsdiskussion beantwortet wurden. In dem Gespräch mit den Experten wurden neben der Professionalisierung in der Pflege das Pflegeverständnis in den USA und das Pflegekonzept der 360° Pflege – Qualifikationsmix thematisiert. Frau Kiefer konnte den Auszubildenden konkrete Antworten zu der Formation und der Notwendigkeit der Pflegekammer in Baden-Württemberg bieten. Beim abschließenden Ausblick schwangen Leidenschaft und Begeisterung in den Zukunftswünschen der Gäste an die Auszubildenden mit. Das Fazit der Veranstaltung, dass lebenslange Neugierde und die individuelle Motivation die Pflege zu einem attraktiven Berufsfeld machen, klang die folgenden Tage mehrfach in den Reflexionsgesprächen der Lernenden wieder.

Es war den Podiumsteilnehmern ein großes Anliegen den Zuhörern Mut zur Individualität zu vermitteln und das lebenslange Lernen ans Herz zu legen. Das ist ihnen gelungen.
Gesa Meyer, WAG18C

Poster "Integrationsseminar – Bindeglied von Wissenschaft und Praxis" auf dghd-Tagung präsentiert

Dr. Cornelia Zeller mit dem präsentierten Poster in Leipzig

"(Re-)Generation Hochschullehre. Kontinuität von Bildung, Qualitätsentwicklung und hochschuldidaktischer Praxis" war das Thema bei der diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), die vom 5. bis 8. März 2019 an der Universität Leipzig stattfand.

Bildung als Auftrag von Hochschule und Hochschuldidaktik, Hochschuldidaktik in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre sowie Hochschuldidaktik als Profession – Organisation der Hochschuldidaktik stellten die drei Themenbereiche dar, die dem Fachpublikum präsentiert wurden. Mit ihrem Posterbeitrag "Integrationsseminar – Bindeglied von Wissenschaft und Praxis" präsentierte Dr. Cornelia Zeller beispielhaft ein Integrationsseminar, das als lehrintegriertes Forschungsformat dem Ansatz des forschenden Lernens folgt. Das Integrationsseminar ist ein etabliertes Lehrangebot im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften.

Im Beitrag werden die methodische Ausrichtung, das Forschungsdesign und ausgewählte Erkenntnisse zu den "Emotionalen Belastungsfolgen im Pflegeberuf" eines erfolgreich abgeschlossenen Integrationsseminars (Kurs WAG 15 A und 15C), das in Kooperation mit dem Zentrum für Empirische Forschung durchgeführt wurde, präsentiert.

IT im Krankenhaus: Praktische Einblicke bei Partnerunternehmen

Kurs WAG16B mit Dozent Abdelhaq Bahjaj (links) und den Mitarbeitern der IT-Abteilung an den Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim.

Im Rahmen des Moduls Grundlagen Informationsmanagement werden Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften im dritten Studienjahr in die Strukturen und Systeme des Informationsmanagements im Gesundheitswesen eingeführt. Dank des Engagements unserer Dozenten in diesem Fachbereich haben Studierende im Studiengang seit einigen Jahren die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Krankenhausinformationssysteme ihrer Arbeitgeber zu schauen.

Bereits im zweiten Jahr organisierte unser Dozent Abdelhaq Bahjaj halbtägige Exkursionen in die IT-Abteilungen unserer Dualen Partnerunternehmen, dieses Jahr zum Klinikum Stuttgart und zum Klinikum Ludwigsburg. Beide Unternehmen nahmen sich ausführlich Zeit für die Vorstellung medizinischer Informationssysteme, die Erläuterung medizinischer Dokumentation oder die Veranschaulichung von verwendeter Informations- und Kommunikationstechnik und laufender IT-Projekte. Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen sensibilisierten die Studierenden für die größeren und kleineren Herausforderungen, die Krankenhausinformationssysteme täglich bewältigen müssen, insbesondere im Bereich der IT- und Datensicherheit.

Wie auch in der Vergangenheit traf das Interesse der Studierenden am Informationsmanagement im Krankenhaus auf großes Gegeninteresse bei den gastgebenden Gesundheitseinrichtungen. Wie zu erfahren war, sind Pflegefachpersonen in besonderem Maße an der Umsetzung des Informationsmanagements im Krankenhaus beteiligt, und sogar in IT-Abteilungen präsent.

Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen klinischen IT-Abteilungen für ihre Zeit und wertvolles Input, und insbesondere Silke Mužic, Leitung Klinische Anwendungssysteme an den Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim und Ulrich Haase, Leitung Servicecenter Informationstechnik am Klinikum Stuttgart.

Alumni auf beruflicher Orientierungsveranstaltung im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Studiengangsleitung Prof. Dr. Margrit Ebinger (links) mit ehemaligen Studierenden Juliane Spank (Mitte) und Sandra Cseledes (rechts) vom Klinikum Stuttgart.

Die mittlerweile zur Tradition gewordene Orientierungsveranstaltung Berufliche Perspektiven für hochschulisch qualifizierte Pflegefachkräfte kann auch im vierten Jahr ihres Bestehens als ein Erfolg für den Studiengang gewertet werden.

Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung erhielten Studierende im dritten Studienjahr praxisnahe Einblicke in aktuelle und zukünftige berufliche Handlungsfelder hochschulisch qualifizierter Pflegefachkräfte. Gemeinsam mit Studierenden und Gästen aus dem Studienzentrum begrüßte Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger Referentinnen aus dem Bereich Pflegeentwicklung. Bernadette Hosters vom Uniklinikum Essen und Yvonne Wegner vom pfälzischen Gesundheitszentrum Glantal berichteten über die konkreten Anstrengungen ihrer Kliniken Pflegekräfte mit akademischem Abschluss sinnvoll und gewinnbringend für Patientientenschaft und Kollegium in pflegerische Aufgabenfelder zu integrieren. Zugeschaltet vom Genfer Universitätsklinikum war Dr. Delphine Courvoisier, die in einem sehr interessanten Beitrag erste Ergebnisse ihres Forschungsprojekts ICARUS teilte. Das internationale Projekt beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Folgen von Entscheidungen in den Gesundheitsberufen.

Besonders erfreulich war die Teilnahme von ehemaligen Studierenden des Studiengangs, sowohl am Rednerpult als auch im Publikum. Juliane Spank und Sandra Cseledes berichteten als Absolventinnen des Studiengangs über ihren bisherigen beruflichen Werdegang und aktuelle Aufgaben. Beide Absolventinnen begleiten verantwortlich pflegerische Projekte am Klinikum Stuttgart. Die Präsenz von Alumni bei dieser Veranstaltung ist ein begrüßenswerter Trend, der den Austausch zwischen Hochschullehre und Praxis fördert und Netzwerke wachsen lässt. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen, unseren Gästen sowie den Studierenden der Kurse WAG16 für eine bereichernde Veranstaltung.

Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften beim Hochschultag der DG Pflegewissenschaft in Bochum

Prof. Dr. phil. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky mit Studierenden

Bereits zum dritten Mal hatte eine Gruppe Studierender aus dem Studienzentrum für Gesundheitswissenschaft und Management unter der Leitung ihrer Professorin Prof. Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky die Gelegenheit, beim Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft über akademische Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich zu diskutieren und selber zum Austausch beizutragen.

Nachdem der Studiengang schon 2013 in Bielefeld und 2016 in Bremen mit Poster und Vortrag vertreten waren, konnte in diesem Jahr Sarah Hoffmann aus dem Kurs AGW 15B die wissenschaftliche Reviewer-Kommission mit ihrer Bachelorarbeit überzeugen. Sie durfte ihre Arbeit zur Pflegeorganisation auf der Stroke Unit mit Empfehlungen zur Versorgung von Menschen mit Schlaganfall in einer Posterpräsentation vorstellen.
Die „jüngsten“ Studierenden haben im Rahmen ihrer Lehrveranstaltung zur Pflegeforschung das erste Mal Kongressluft geschnuppert und Forschung hautnah erleben können. Für sie war der Tag eine hervorragende Möglichkeit, das Netzwerken zu üben und die an der DHBW theoretisch vermittelten Schritte des Forschungsprozesses von der Idee bis zur Präsentation praktisch kennenzulernen. Für ihre eigene Zukunft ebenso wie für die Erstellung eigener Projektarbeiten gab es in den wissenschaftlichen Symposien und Posterpräsentationen reichlich Anregungen. „Wir haben viele spannende Ideen mitgenommen, der Aufwand hat sich für uns gelohnt“, so die einhellige Meinung der Studierenden.

Die zum neunten Mal stattfindende Veranstaltung – in diesem Jahr an der Hochschule für Gesundheit in Bochum unter dem Motto „Weitere Schritte zur Akademisierung der Pflege“ - ist das Forum der DG Pflegewissenschaft für den Nachwuchs aus allen Pflege- und Gesundheitsstudiengängen in Deutschland und dient der frühzeitigen Vernetzung und Perspektiventwicklung. Hier können erste eigene Forschungsergebnisse einem größeren Publikum präsentiert und viele neue Anregungen mitgenommen werden.

Besuch finnischer Projektpartner in Stuttgart im BWS plus Projekt Network Nursing and Healthcare

In der Woche vom 26. bis 30. November erhielten die Projektleitungen Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert Besuch von den Projektpartnerinnen aus Finnland. Dr. Tiina Tervaskanto-Mäentausta (Public Nurse) und Marja Kinijärvi (Hebamme) von der Oulu University of Applied Sciences kamen für eine produktive und inspirierende Arbeitswoche nach Stuttgart um das gemeinsame Austauschprojekt weiterzuentwickeln und Lehrveranstaltungen im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften mitzugestalten.

Die Projektwoche begann am ersten Tag mit einem Begrüßungsworkshop mit dem Titel Thinking out loud: Improving cross-border teaching, der von unserem Kollegen Christian Hühn vom Zentrum für Managementsimulation geleitet wurde. Für sein Input und Engagement danken wir ihm an dieser Stelle, denn die Zeit konnte von den Projektpartnerinnen positiv genutzt werden um den aktuellen Projektstand zu reflektieren und darauf aufbauend Kernideen für die kommende Woche und die Weiterentwicklung des Projekts zu formulieren.

Im Rahmen einer laufenden Zusammenarbeit in der Lehre unterstützte Dr. Tiina Tervaskanto-Mäentausta die Veranstaltungen in Fach Public Health von Prof. Dr. Margrit Ebinger. Im Laufe dieser einwöchigen gemeinsamen Lehre informierten sich die Studierenden im dritten Studienjahr über das finnische Gesundheitssystem und erstellten strukturierte Vergleiche zum Gesundheitswesen in Deutschland. Die sehr produktive Zusammenarbeit zwischen Prof. Ebinger und den finnischen Kolleginnen soll weitergeführt und ausgebaut werden.

Dr. Tervaskanto-Mäentausta ist Expertin für interprofessionelle Zusammenarbeit und simulationsbasierte Lehre in den Gesundheitsberufen. Aus diesem Grund war der Besuch des RKH Simulationszentrums in Vaihingen an der Enz ein fachlich besonders reizvoller Ausflug für die Projektpartnerinnen. Wir danken dem ärztlichen Leiter, Dr. Stefan Weiß, für seine englischsprachige Führung durch das Simulationszentrum und den anregenden Austausch mit den Besucherinnen aus Finnland. Zudem hatten die Projektpartnerinnen am letzten Tag ihres Besuchs Gelegenheit an einem interprofessionellen Training für Studierende der Gesundheits- und Pflegewissenschaften im dritten Jahr und Medizinstudierende im praktischen Jahr am Stuttgarter Patienten- und Pädiatrie-Simulator (STUPS) des Klinikum Stuttgart teilzunehmen. Unter Leitung von Dr. Christina Jaki, Leiterin des STUPS, Studiengangsleiterin Prof. Dr. Ebinger und Ulrike Kienle, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienzentrum, konnten angehende Pflegefachkräfte und Ärzte die Zusammenarbeit medizinischer Teams bei Zwischen- und Notfällen trainieren.

Neben der akademischen Zusammenarbeit steht im Fokus des Projekts auch die Etablierung eines Studienaustauschprogramms, im Rahmen dessen sich eine Kooperation zwischen den Studiengängen in Pflege und Geburtshilfe, der DHBW Stuttgart und den kooperierenden Gesundheitseinrichtungen beider Projektpartner im Aufbau befindet. Unter dem Titel Being a student nurse: Nursing concepts and standards of practice in Finland and Germany wurde am Nachmittag des 2. Tages ein Workshop zum Studierendenaustausch gestaltet, an dem neben Studierenden aus dem dritten Studienjahr, die Projektpartner, der aktuelle finnische Austauschtauschierende Janne Jussinniemi, die ehemalige Austauschstudierende und frische Absolventin Anja Dienersberger, die Kolleginnen aus dem Fachbereich der Hebammenwissenschaft sowie die Leitung des Auslandsamts der DHBW Stuttgart, Dorte Süchting teilnahmen. In verschiedenen Beiträgen wurde das finnische und deutsche Studium der Pflege und der Geburtshilfe praxisnah und vergleichend vorgestellt sowie Erfahrungen aus dem Studienaustausch geteilt.

Zur sehr intensiven Planungssitzung hatten die Projektpartner Zuwachs aus dem Fachbereich der Hebammenwissenschaft bekommen. Sonja Wangler und Cornelie Wolf setzen sich dafür ein, dass zukünftig neben Studierenden der Gesundheits- und Pflegewissenschaften auch Studierende der Hebammenwissenschaft zum Austausch mit der University of Applied Sciences in Oulu zugelassen werden. Wir freuen uns über diesen Zuwachs aus der Geburtshilfe! Des Weiteren konnte die Arbeitssitzung zur Planung von Stuttgarter Gegenbesuchen in Oulu zur Kooperation in der Lehre (lecture series) im Frühjahr 2019 und für erste Gedanken zu einem gemeinsamen akademischen Projekt im darauffolgenden Jahr genutzt werden.

Wir danken allen Beteiligten, und ganz besonders Dr. Tiina Tervaskanto-Mäentausta und Marja Kinisjärvi für diese sehr arbeitsreiche und anregende gemeinsame Woche und freuen uns auf ein weiteres Jahr aktiver Zusammenarbeit!

Begrüßungsvorlesung des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management

Absolventinnen Anja Dienersberger, Christina Fahrner, Cornelia Cantiani (v. l. n. r.) mit Studiendekanin Prof. Dr. Simon (2. v. li.)

Am ersten Tag des neuen Studienjahres versammelten sich 167 Studienanfängerinnen und Studienanfänger des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management im Audimax der DHBW Stuttgart. Im Rahmen der traditionellen Begrüßungsvorlesung hieß Studiendekanin Professorin Anke Simon die neuen Studierenden willkommen und stimmte sie mit zukunftsweisenden Gedanken auf die bevorstehende Studienzeit ein.

Die diesjährige Veranstaltung blickte in vielerlei Hinsicht optimistisch in die Zukunft, nicht zuletzt auch dank bisheriger Erfolge: In diesem Jahr neu dabei war die ausbildungsintegrierende Studienrichtung Hebammenkunde, die das bisher bestehende Angebot im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft ergänzt.

Aus dem berufsbegleitenden Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft berichtete erstmalig eine Absolventin über ihre Studienerfahrungen und deren Bedeutung für den Berufsalltag. Frau Cornelia Cantiani vom Klinikum Schloss Winnenden, die als beruflich Qualifizierte über die Eignungsprüfung und das Kontaktstudium begonnen hatte, schloss ihren Beitrag mit ermutigenden Worten.

Anja Dienersberger vom Klinikum Stuttgart stellte als Absolventin im ausbildungsintegrierenden Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften den Mehrwert der im Studium erlangten Kompetenzen für die Entwicklung der Pflege heraus. Frau Dienersberger war zudem eine der ersten beiden Stipendiatinnen im deutsch-finnischen Austauschprojekt Network Nursing and Healthcare der Baden-Württemberg Stiftung.  

Als langjährige Alumni im Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement berichtete Christina Fahrner über ihre Studienerfahrungen und Motivationen, nicht nur als Absolventin des Studienzentrums, sondern auch als aktuell Studierende in einem Master-Studiengang.

Vorausschauende Worte wählten auch die beiden Referentinnen aus dem Krankenhausbereich. Anke Bossert, Geschäftsführerin im Verband der Krankenhäuser in Stuttgart e.V und Vertreterin der Referatsabteilung Krankenhausbereich berichtete über aktuelle strukturelle sowie politische Herausforderungen und Zielsetzungen. Frau Matzke, Direktorin für Unternehmensentwicklung und Pflegemanagement an den SLK-Kliniken Heilbronn unterstrich die Notwendigkeit einer akademisch qualifizierten Pflege für eine bedarfsgerechte Versorgung.

Kongress für Kinder- und Jugendmedizin in Leipzig: Bachelorabsolventinnen präsentieren ihre Abschlussarbeiten

(von links nach rechts:) Frau Leah Dörr, Frau Laura Hanneder, Frau Prof. Dr. Elisabeth Holoch

Am 14. September präsentierten zwei Absolventinnen des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege (beide mit einem Examen in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege) die Ergebnisse ihrer sehr gut bewerteten Bachelorarbeiten auf dem Kongress für Kinder- und Jugendmedizin in Leipzig. Auf dem einmal jährlich stattfindenden, größten Kongress für Kinder- und Jugendmedizin tagten vier Fachgesellschaften, darunter auch der Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland.
Auf dessen Kolloquium zu aktuellen Entwicklungen in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege hielt Frau Prof. Dr. Elisabeth Holoch (Studiengangsleiterin für den Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften) einen Vortrag zum Thema „Assessmentinstrumente in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege“.
Daran anschließend referierte Frau Leah Dörr, Absolventin des Studienjahres 2017 zum Konzept der „Familienorientierten pädiatrische Intensivstation“, das sie in ihrer Bachelorarbeit analysiert und dessen Übertragbarkeit sie auf ihr Arbeitsfeld überprüft hatte. Frau Laura Hanneder, Absolventin des Studienjahres 2018 befasste sich in ihrer Bachelorarbeit mit den psychischen Belastungen von Eltern eines zu früh geborenen Kindes und analysierte den Nutzen eines sogenannten „Frühchentagebuches“ für die Bewältigung dieser Belastungen. Die Vorträge stießen beim Auditorium auf reges Interesse, was deutlich machte, dass die Arbeiten nicht nur in wissenschaftlicher Hinsicht hervorragend ausgefallen sind, sondern auch für eine qualitativ hochwertige, pflegerische Betreuung von schwerstkranken Kindern und ihre Bezugspersonen von Bedeutung sind.

Teilnahme am Kongress Lernwelten in Basel

Prof. Dr. Bettina Flaiz und Katrin Heeskens beim Kongress in Basel

„Berufsbezogene Weiterbildung“ war Titel und Thema des 18. Internationalen, wissenschaftlichen Kongresses für Pflege- und Gesundheitspädagogik, der vom 30.8. bis zum 1.9.2018 in Basel am Universitätsspital stattfand.

Bettina Flaiz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften & Management führte zwei gut besuchte Workshops zur professionellen Identität von Pflegefachpersonen durch. Diese Thematik hatte Frau Flaiz in ihrer Promotion intensiv beforscht. In zwei Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam mit Frau Flaiz Implikationen, die hohe Relevanz für ihren jeweiligen beruflichen Alltag haben. Darüber hinaus stellte Frau Flaiz gemeinsam mit Frau Prof.in Claudia Winkelmann (DHBW Heidenheim) die Entwicklung eines Kompetenzprofils vor. Dieses war Grundlage für die Konzeption des Masterstudiums Advanced Practice in Healthcare, der als Verbundprojekt der DHBW-Standorte vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert wird.

Katrin Heeskens, Leitung der wissenschaftlichen Weiterbildung am Studienzentrum und Studiengangsmanagerin des Bachelorstudiengangs Angewandte Pflegewissenschaft stellte in ihrem Vortrag insbesondere Ergebnisse der Begleitforschung zum subjektiven Kompetenzzuwachs von Teilnehmenden des Kontaktstudiums vor. Im Anschluss diskutierte Frau Heeskens mit dem äußerst interessierten Fachpublikum die vielfältigen Erfahrungen, die mit Kontaktstudienangeboten für berufserfahrene Pflegefachpersonen in den vergangenen Jahren gesammelt wurden.

Darüber hinaus wurden in Gesprächen mit Kongressteilnehmenden sowie den Expertinnen und Experten, hochkarätigen Vorträgen und Workshops neue Ideen und Eindrücke gewonnen, die vor allem in konzeptioneller Hinsicht das Studienzentrums weiter voranbringen.

Konferenz „Zukunft Duales Studium“ der Hochschule Osnabrück

Ulrike Kienle und Cornelia Zeller auf der Konferenz „Zukunft Duales Studium“ der Hochschule Osnabrück (v. l. n.r.)

Am 13. und 14.9.2018 fand am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück die Konferenz „Zukunft duales Studium“ statt. Im Mittelpunkt standen dabei die Qualitätsdimensionen und Entwicklungstreiber des dualen Studiums.

Ziel der Konferenz war der Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule und Praxis über Erfahrungen mit verschiedenen dualen Studienangeboten sowie die Identifikation von Faktoren und Strukturen, welche die Zukunft des dualen Studiums mitbestimmen. Es wurden Workshops sowie Vorträge zur Kompetenzentwicklung und Theorie-Praxis-Verzahnung, Entwicklung von Studienangeboten, Verzahnung der Lernorte sowie zu den Leistungen und Erwartungen der Praxispartner angeboten.

Das Team des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften & Management, vertreten durch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Ulrike Kienle und Cornelia Zeller, beteiligte sich mit drei Vorträgen an der Konferenz. So stellte Ulrike Kienle das Kontaktstudium als innovatives Bildungsformat vor und berichtete über dessen Konzeption und Evaluation. Ihr zweiter Vortrag „Forschung mit und für die Praxis“ bezog sich auf das Forschungsprojekt zur Messung und Validierung der Skala zur Anwenderzufriedenheit von Krankenhaus-IT, an dem exemplarisch das kompetenzorientierte Lehr-Lern-Format „Integrationsseminar“ vorgestellt wurde. Dieses Format basiert auf dem Konzept des forschenden Lernens und gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich aktiv am Forschungsprozess zu beteiligen und gezielt Wissen für und mit der Praxis zu generieren. Cornelia Zeller richtete mit ihrem Vortrag „Absorptive Capacity als Fähigkeit einer lernenden Organisation neue Kompetenzen zu nutzen“ den Fokus darauf, welche Kompetenzen der Studierenden nach ihrem Hochschulstudium von der Praxis/den Arbeitgebern absorbiert werden und in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.

Studentinnen sammeln Eindrücke über das finnische Gesundheitssystem

Außen: Projektleitungen Prof. Dr. Bettina Flaiz (l.) und Dr. Rose Seifert (r.), Mitte: Austauschstudierende Anja Dienersberger (l.) und Lea Kasporick (r.)

Im Rahmen des Drittelmittelprojekts BWS plus Network Nursing and Healthcare im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften an der DHBW Stuttgart durften zwei Studentinnen für ein Austauschprogramm nach Oulu reisen, um dort Studium sowie Arbeitsalltag innerhalb des finnischen Gesundheitssystems zu erleben.

Wenige Wochen nach ihrer Rückkehr aus Finnland präsentierten die beiden ersten Stipendiatinnen im Studienaustauschprojekt, Lea Kasporick und Anja Dienersberger, ihre Erfahrungen an der finnischen Partnerhochschule Oulu University of Applied Sciences vor Kommilitoninnen und Kommilitonen aus dem Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften.

Im Rahmen des zweiwöchigen Traineeships erhielten die Studentinnen gezielte Einblicke in das finnische Pflegestudium und arbeiteten in ausgewählten Einrichtungen des Gesundheitswesens mit, wie dem Universitätsklinikum und der Poliklinik. Besonders beeindruckt waren die Studierenden vom hochschulischen Simulationszentrum im Fachbereich Pflege, dem breiten Angebot staatlicher Gesundheits- und Präventionsleistungen sowie dem differenzierten Spektrum an Aufgaben und Verantwortlichkeiten finnischer Pflegefachpersonen. Vor Ort übernahmen die Projektpartner die fachliche Betreuung sowie die gezielte Planung der unterschiedlichen Praxiseinsätze.

Anwesend bei der Präsentation war auch Dorte Süchting, Leiterin des Auslandsamts der DHBW Stuttgart, die das Austauschprojekt begleitet hat. Das Auslandsamtsamt unterstützt ebenfalls die Koordination des anstehenden Besuchs eines finnischen Pflegestudierenden, der im Herbst im Rahmen eines dreimonatigen Traineeships in ausgewählten Fachbereichen Praxiseinsätze bei zwei Dualen Partnern des Studiengangs Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften absolvieren wird.

Praktische Übung im Wahlmodul Heilkunde: Blutabnahme und Legen eines venösen Zugangs

Im Rahmen des Wahlmoduls Heilkunde wurde unter Leitung von Dr. Phillipp Günthör und Dr. Kamyar Kasini das Blutabnehmen via Butterfly sowie die Anlage einer peripheren Venenverweilkanüle praktisch geübt.

Nach einer theoretischen Einführung wurde der Kurs in kleine Gruppen eingeteilt, die nacheinander im präparierten Übungsraum unter ärztlicher Anleitung – zunächst simuliert anhand eines Modellarms – die Venenpunktionen durchführten. Im nächsten Schritt führten die Studierenden sowohl Blutabnahme als auch VVK-Anlage am jeweiligen Teampartner oder an Dr. Günthör in vivo erfolgreich durch.

Die Studierenden des Studienjahrgangs WAG15 danken Dr. Günthör und auch seinen Kollegen herzlich für ihr praxisorientiertes Engagement im Wahlmodul Ausübung von Heilkunde. Sie betonen: „Ihre Lehre und das Einüben der von Ihnen vermittelten Lerntechniken haben uns viel Spaß bereitet und die Lehre bereichert. Wir hoffen Sie bleiben dem Studiengang als Dozent erhalten, denn wir empfanden Ihr Wissen für unseren Kurs und unsere Berufsgruppe der Pflegefachpersonen als sehr wertvoll, da sie zur Weiterbildung unserer Kompetenzen beitrug.“
(Kurs WAG15 Wahlmodul Ausübung von Heilkunde, Viktoria Schmis, Martin Fischer)

Messestand auf der Pflege Plus: Fachmesse für den Pflegemarkt

In der Zeit vom 15. bis 17. Mai 2018 fand die Fachmesse für den Pflegemarkt „Pflege Plus“auf dem Stuttgarter Messegelände statt. Das Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management war auf der alle zwei Jahre stattfindenden Messe erstmalig mit einem Stand vertreten, und präsentierte sein wachsendes Angebot an Studiengängen für Auszubildende in der Pflege sowie beruflich qualifizierte Pflegende.

Insbesondere das Kontaktstudium in Angewandter Pflegewissenschaft erregte großes Interesse bei den Messebesucherinnen und -besuchern. Vorgestellt wurde zudem der neue Studiengang Master Advanced Practice in Healthcare, der ab dem Wintersemester 2018/19 am DHBW Center for Advanced Studies (CAS) zunächst mit der Studienrichtung Management & Leadership angeboten wird.

Für das Studienzentrum und die präsentierten Studiengänge kann die Messeteilnahme als eine sehr positive Erfahrung und als Erfolg gewertet werden. Neben den zahlreichen wertvollen Gesprächen mit Messebesucherinnen und -besuchern sowie Ausstellenden aus dem Bereich Pflege, waren auch die Beiträge hochkarätiger Referentinnen und Referenten des Rahmenprogramms informativ und anregend.

Exkursion zur IT-Abteilung des Robert-Bosch-Krankenhauses

Im Rahmen der Lehrveranstaltung "Grundlagen Informationsmanagement" besuchte ein Kurs Studierender aus dem dritten Studienjahr, in Begleitung ihres Dozenten A. Bahjaj und der Studiengangsmanagerin Dr. Rose Seifert, die IT-Abteilung des Robert-Bosch-Krankenhauses.

Nach einer kurzen Führung durch das Haus stellte sich die IT-Abteilung mit verschiedenen Beiträgen den Studierenden vor und berichtete über Schwerpunkte ihres Arbeitsalltags. Der Kurs erhielt einen detaillierten Einblick in die vielfältigen Entscheidungs- und- Umsetzungsprozesse, die hinter der Einführung eines neuen Krankenhausinformationssystems (KIS) stehen. In einem weiteren Vortrag wurde die Wirkweise des sogenannten digitalen Stifts vorgestellt, der eine Maßnahme auf dem Weg zum papierlosen Krankenhaus darstellt. Herr Müller informierte ausführlich zum Thema IT-Sicherheit im Krankenhaus und bot den Besuchern aus dem Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften einen praxisnahen Einblick in die Serverlandschaft eines Krankenhauses.

Wir bedanken uns bei der IT-Abteilung des Robert-Bosch-Krankenhauses für diese detaillierte und informative Veranstaltung sowie Herrn Bahjaj für die Organisation.

Projektbesuch in Oulu, Finnland

Anfang April fand im Rahmen des Förderprojekts Network Nursing and Healthcare der erste Projektbesuch an der University of Applied Science in Oulu, Finnland (OAMK) statt. Die OAMK ist eine der größten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Finnland mit etwa 8.500 Studierenden.

Die beiden Projektleitungen Dr. Rose Seifert und Dr. Bettina Flaiz sowie Studiendekanin Prof.in Anke Simon vom Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management konnten während des Aufenthalts die bestehenden Kontakte zu den Kolleginnen an der School of Health and Social Care vertiefen, aber auch neue Kontakte zur Hochschulleitung und den International Services knüpfen. Zudem ließen sich wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen des finnischen Bildungs- und Gesundheitsbereiches gewinnen.

Die wesentliche Zielsetzung des von der Baden-Württemberg-Stiftung geförderten Austauschprojekts "BWS plus Network Nursing and Healthcare", besteht im Ausbau und der Verstetigung von Bildungspartnerschaften auf allen Ebenen der hochschulischen Zusammenarbeit. Diese Zielsetzung bestimmte daher auch maßgeblich die Agenda des Projektbesuchs. So konnten mit Bastian Fähnrich, Akademischer Koordinator der International Services und Tiina Tervaskanto-Mäentausta, Senior Lecturer an der School of Health and Social Sciences, Details zum bevorstehenden Studierendenaustausch besprochen werden.

Zwei DHBW-Studentinnen werden im Mai zu einem zweiwöchigen Praxis-Stipendium nach Oulu aufbrechen und dort an der Universitätsklinik mitarbeiten. Zudem konnte für die zukünftig jährlich stattfindende lecture series mit den finnischen Projektpartnerinnen die Detailplanung aufgenommen werden. Rektor Jouko Passo begrüßte die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen ausdrücklich im Rahmen eines persönlichen Treffens. Intensiviert wurden die Gespräche in Hinblick auf Digitalisierung und Gesundheit, für die Rektor Passo nicht zuletzt dank seiner Mitgliedschaft im OuluHealth Board besonderes Interesse zeigt. Darüber hinaus besuchte die deutsche Delegation einen Health and Wellbeing Center in Oulu.

Orientierungsveranstaltung Berufliche Perspektiven für hochschulqualifizierte Pflegefachkräfte

Andreas Kocks bei seinem Vortrag "Pflegestudium und dann?" vor Studierenden

Bereits zum dritten Mal fand am 17. Januar 2018 eine Orientierungsveranstaltung für zukünftige Absolventinnen und Absolventen der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften statt. Ziel ist es, den Studierenden im dritten Studienjahr Orientierung in dem sich stetig entwickelnden Berufsfeld der Pflege zu geben und aktuelle Themen und Herausforderungen mit ihnen und den Gästen zu diskutieren.

Studiengangsleiterin Prof. Margrit Ebinger begrüßte die diesjährigen Referentinnen und Referenten, Gäste und Studierende und leitete durch die Veranstaltung. Elisabeth Rataj, neue Projektleiterin der Robert-Bosch-Stiftung im "Projekt 360 Grad Pflege – Qualifikationsmix für den Patienten", eröffnete die Beitragsreihe mit einer Zusammenfassung des Projektes und einem ersten Ausblick auf dessen Ergebnisse, die im Februar im Rahmen des Projektabschlusses veröffentlicht werden.

Dr. Bettina Flaiz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienzentrum, stellte die Inhalte des neuen Masterstudiengangs "Master Advanced Practice in Healthcare" vor, der im kommenden Studienjahr mit dem Lehrbetrieb an der DHBW beginnt. Thematisch sehr passend war auch ihre Präsentation des jüngst erschienenen Bandes "Akademisch ausgebildetes Pflegepersonal: Entwicklung und Chancen" (Hrsg. Anke Simon, Springer, 2017).

Andreas Kocks, Pflegewissenschaftler am Universitätsklinikum Bonn, bereicherte die Veranstaltung mit seinem fachlich interessanten und praxisbezogenen Beitrag zum Thema "Pflegestudium und dann? Chancen und Herausforderungen der hochschulischen Qualifikationen nichtärztlicher Gesundheitsfachberufe in der Praxisumsetzung im deutschen Gesundheitswesen".

Torsten Ottmüller, vom Verein der Freunde und Förderer der DHBW Stuttgart, stellte die Aktivitäten des Fördervereins vor. Die Veranstaltung endete mit angeregtem Austausch zwischen Studierenden, Referentinnen und Referenten und den geladenen Dualen Partnern und Alumni.

Feierliche Begrüßung der Erstsemester am Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Begrüßung der Erstsemester durch Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon

Am 4.10.2017 empfing das Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management in einem gut gefüllten Audimax 205 Studienanfänger der vier Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Pflegewissenschaft, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und Angewandte Hebammenwissenschaft.

Zwei dieser Studiengänge sind im neuen Studienjahr besonders hervorzuheben: Der berufsbegleitende Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft wurde mit Semesterstart zu einem Regelstudiengang, welcher vor sechs Jahren als BMBF gefördertes Projekt OPen an der DHBW Stuttgart startete. Im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft beginnt in der Studienrichtung Erweiterte Hebammenpraxis erstmals der Studienbetrieb für 32 qualifizierte Hebammen und Entbindungspfleger. Damit entsteht das erste Studienangebot für Hebammen in Baden-Württemberg auf der Basis des BMBF geförderten Projektes Future Education in Midwifery.

Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon hieß die Erstsemester im Studienzentrum willkommen, und unterstrich in ihrer Begrüßungsvorlesung neben den fachlichen Qualifikationszielen auch den Eigenwert des Studiums als eine Zeit des persönlichen Wachstums.

Ursula Matzke, Pflegedirektorin am Robert-Bosch-Krankenhaus, und Ulrich Karle, Leiter Referatsbereich Krankenhaus der Landeshauptstadt Stuttgart, berichteten über aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Pflege und Krankenhausmanagement.

Ehemalige Studierende der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften führten die neuen Studierenden in den Alltag des Studienbetriebs an der DHBW Stuttgart ein und sparten nicht an wertvollen Tipps für das Studienleben.

Neues Förderprojekt zum Studierendenaustausch mit Finnland

Die externe Auswahlkommission der Baden-Württemberg Stiftung hat den Förderantrag des Studienzentrums für Gesundheitswissenschaften & Management „Network Nursing and Healthcare“ ausgewählt. Das mit mehr als 57.000 dotierte Förderprojekt hat zum Ziel, innerhalb von drei Jahren gemeinsam mit den finnischen Kooperationspartnern der University of Applied Sciences Oulu einen regelmäßigen Studierendenaustausch und gemeinsame Lehr- und Lernformen aufzubauen.

Die Initiative für die Kooperation mit Oulu, Finnland, entstand ursprünglich im Rahmen einer Delegationsreise des Landtages Baden-Württemberg vor drei Jahren. Über die Jahre wurden dann punktuelle Kontakte aufgebaut, aus denen weiterführende Kooperationsideen hervorgingen.

New Exchange Grant

The external selection committee of the Baden-Wuerttemberg foundation approved the study center’s grant proposal for a study-abroad exchange project, entitled Network Nursing and Health Care. The three-year project, which will be funded with more than 57.000 € from the Baden-Wuerttemberg foundation, is to develop a regular student exchange program and joint courses with the Finnish partners from the Oulu University of Applied Sciences. The cooperation with the Finnish partners began about three years ago during a parliamentary state visit. In the following years, regular contact led to shared academic interests and ideas for joint projects.

Fachlicher Austausch beim Public Health Symposium

Public Health Symposium

Am 1. Juni 2017 fand an der DHBW Stuttgart ein Symposium mit internationaler Beteiligung in den Studiengängen Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und BWL-Gesundheitsmanagement statt.

Prof. Dr. Bernd Müllerschön, Dekan der Fakultät Wirtschaft, und Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger begrüßten Studierende und Duale Partner sowie zahlreiche Expertinnen und Experten aus der Praxis und luden dazu ein, sich zum vielseitigen Thema Public Health auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

In kurzweiligen Vorträgen stellten Studierende Forschungsprojekte zu praxisrelevanten Themen vor, die im Rahmen des Integrationsseminars unter der Leitung von Prof. Dr. Margrit Ebinger, Prof. Dr. Elisabeth Holoch und Prof. Dr. Anke Simon erarbeitet wurden. Dabei unterstützten Studierende der DHBW u.a. auch das Projekt „Gesund und bunt“ der Werkstatt PARITÄT gemeinnützige GmbH, welches im Rahmen des Innovationsprogramms Pflege durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert wird und stellten die studentischen Ergebnisse vor.

Ebenso wurden weitere Projekte von Studierenden zur Prävention und Gesundheitsförderung im standortübergreifenden eCampus Projekt „Public Health – Virtual Concept“ unter Betreuung von Prof. Dr. Claudia Winkelmann und Prof. Dr. Margrit Ebinger entwickelt und vorgestellt.

Neben den studentischen Beiträgen trugen auch vier Referentinnen aus der Praxis zum Tagesprogramm bei: Dr. Beate Grossmann, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung referierte zur Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung im Public Health Kontext, Prof. Tiina Tervaskanto Mäentausta von der Oulu University of Applied Sciences präsentierte zum Thema "Evidence-based Health Promotion in Finland“ und Lisa Tonk von der Plattform Ernährung und Bewegung stellte ein Projekt zur Entwicklung von gesundheitsförderlichen Kommunen vor. Das Thema “Prävention und Früherkennung. Immer dafür – oder Mut zur Entscheidung?“ wurde von Prof. Dr. Annette Becker von der Philipps-Universität Marburg präsentiert.

Treffen des Wissenschaftlichen Beirats

Von links nach rechts, vordere Reihe: Frau Zoller, Frau Prof. Holoch, Frau Heeskens, Frau Flaiz, Frau Eisenschink, Frau Prof. Simon, Hintere Reihe: Herr Breukmann, Herr Wagner, Herr Bechtel

Anfang Dezember 2016 traf sich der Wissenschaftliche Beirat des Studienzentrums für Gesundheitswissenschaften und Management zu seiner jährlichen Sitzung. Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des DBfK hatte ins Haus der Gesundheit in Berlin eingeladen. Das Team des Studienzentrums um Frau Prof. Simon berichtete Aktuelles aus dem Studienzentrum und es wurden Neuerungen aus den Forschungs- und Entwicklungsprojekten dargelegt. Im Anschluss an die Berichte wurde in einer lebhaften und fruchtbaren Diskussion die Meinungen und Einschätzungen der Beiräte und Beirätinnen zur berufspolitischen Lage besprochen und mögliche Auswirkungen auf die DHBW Studienprogramme diskutiert.

Absolventinnen stellen Konzept für Palliativpflege vor

Julia Seidel und Prof. Dr. Anne Cassier-Woidasky

Mit einem Poster zu ihrer Bachelorarbeit waren Julia Seidel und Vanessa Hartmeyer aus dem Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften auf dem 7. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) Anfang Oktober 2016 in Bremen vertreten.

Erstsemesterbegrüßung im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management

Im Rahmen einer gemeinsamen ganztägigen Veranstaltung empfing das Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management in diesem Jahr seine fast 150 Studienanfänger aus den Studiengängen Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege, Angewandte Pflegewissenschaft und BWL-Gesundheitsmanagement.

Im Audimax der DHBW Stuttgart begrüßte Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon die stetig steigende Zahl an Erstsemestern in einem angenehm geräumigen Umfeld. Prof. Dr. Margrit Ebinger moderierte durch das mehrstündige Programm, das aus Fachvorträgen und Beiträgen ehemaliger Studierender bestand.

Frau Ursula Matzke, Pflegedirektorin des Robert-Bosch-Krankenhauses, bekräftigte in ihrem Beitrag Pflege im Wandel die Notwendigkeit einer Akademisierung in der patientennahen Pflege. Herr Karle widmete sich als Leiter des Referatsbereiches Krankenhaus der Landeshauptstadt Stuttgart aktuellen Themen zur Qualität im Krankenhaus. Frau Christina Fahrner und Julia Seidel berichteten als Absolventinnen über eigene Studienerfahrungen in den Studiengängen BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege.

Am Nachmittag wurden die Studienanfänger am Standort des Studienzentrums in der Tübinger Straße von Kommilitonen aus dem zweiten Studienjahr begrüßt und so auch von studentischer Seite in das Studium an der DHBW Stuttgart eingeführt.

Kompetenzentwicklung im patientennahen Studium am Beispiel Wundmanagement

22.6.2016

Vom 19. bis 21.6.2016 fanden zum zweiten Mal die interprofessionellen Salzburger CWO-Tage zu den Themen Wund-, Kontinenz- und Stomamanagement für Fachkräfte aus der Pflege, Medizin und Diätologie statt. Am Beispiel Versorgung chronischer Wunden erläuterte Ulrike Kienle, vom Projekt OPEN des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management an der DHBW Stuttgart, wie die Kompetenzentwicklung in diesem Bereich bei Studierenden der „Angewandte Pflegewissenschaft“ realisiert wird und dadurch notwendige Voraussetzungen für die Anwendung von Expertenwissen und der Übertragung heilkundlicher Tätigkeiten auf Pflegefachkräfte, entsprechend der Richtlinie nach §63 SGB V, geschaffen werden.

Exchange visit with Finnish partners

Once again, in the last week of April, our Finnish partners from Oulu University of Applied Sciences (OAMK) paid another one of their already traditional visits. As in the past, the Study Center for Health Sciences and Management organized a series of events and activities for our colleagues Prof. Tiina Tervaskanto-Mäentausta and Minna Vanhanen. The visit allowed ample opportunity for interaction, strengthened existing cooperation and gave rise to new projects. Following a two day workshop at a regional hospital partner, the Finnish colleagues visited the Stuttgart Pediatric and Patient Simulator (STUPS). This training facility offers emergency care simulation with real-life scenarios, including an ambulance vehicle.

A definite highlight of this year’s visit was a presentation on current student exchange programs at OAMK. In their presentation, Ms. Tervaskanto-Mäentausta and Ms. Vanhanen introduced a class of our first-year students in Health Sciences in Nursing to their university, their home town Oulu and their country, which, according to Newsweek magazine, is currently the “the best place to live” with “the happiest people in the world.”  

Students used the opportunity to practice their English and inquire about working conditions and job prospects of nursing professionals in Finland. As in previous years, Prof. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky coordinated the visit and accompanied our Finnish colleagues to most events.  

In a subsequent session, Prof. Margrit Ebinger, Bettina Flaiz and the visitors from Finland planned the next steps in a joint Public Health project that unites common interests in research and interprofessional teaching.

Miteinander und voneinander Lernen – Interprofessionelles Training

6.6.2016

Am 3. Juni 2016 fand im Stuttgarter Pädiatrie- und Patienten-Simulator (STUPS) das erste interprofessionelle Training mit Studierenden der Angewandten Gesundheitswissenschaften für Pflege der DHBW Stuttgart und Medizinstudierenden im Praktischen Jahr am Klinikum Stuttgart statt.

Unter der Leitung von Frau Dr. Jaki (STUPS) und Frau Prof. Dr. Ebinger (DHBW) konnten die Teilnehmenden ihre Kompetenzen nicht nur im medizinisch-pflegerischen Bereich, sondern auch im Bereich der Kommunikation und Zusammenarbeit weiterentwickeln. Zum einen wurde die interprofessionelle Zusammenarbeit durch die Simulation einer Notfallsituation unter Realbedingungen erprobt und in einem ausführlichen Debriefing reflektiert. Zum anderen hatten die Studierenden die Gelegenheit, im Skills Training praktische Tätigkeiten zu üben und gegenseitig von den Erfahrungen und Kompetenzen der jeweils anderen Berufsgruppe zu profitieren.

Die Übungseinheiten und Gesprächsrunden waren durch einen wertschätzenden Umgang und einer konstruktiven Gesprächsführung geprägt. Die Studierenden bewerteten das Training überaus positiv und empfanden es als sehr gewinnbringend für die weitere interprofessionelle Zusammenarbeit und zukünftige praktische Tätigkeiten, um die Patientensicherheit zu erhöhen.

Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management mit Informationsstand am Landespflegetag in Stuttgart präsent

Am 10. Mai 2016 fand in Stuttgart unter Federführung des Deutschen Berufsverbandes für Krankenpflege (DBfK) der Landespflegetag statt. Eine stattliche Anzahl von Pflegenden, sowohl tätig in der direkten Patientenversorgung als auch mit Leitungs- oder pädagogischen Aufgaben vertraut, waren der Einladung gefolgt, konnten diversen Vorträgen folgen und an Fachdiskussionen teilnehmen. Vor allem in den Pausen führten MitarbeiterInnen des Studienzentrums Gespräche in denen sie die Studienangebote Angewandte Gesundheitswissenschaften sowie Angewandte Pflegewissenschaft vorstellten. Dadurch, dass von den derzeit ca. eine Millionen Pflegekräften in Deutschland nur sehr wenige einen akademischen Abschluss haben, sind diese recht neuen Qualifizierungsangebote für viele Pflegekräfte noch neu und unbekannt. Ebenfalls konnte der Austausch mit Dualen Partnerunternehmen der Region intensiviert und ausgebaut werden.

Orientierungsveranstaltung zu beruflichen Perspektiven hochschulqualifizierter Pflegekräfte

2.2.2016

„Welche sind die beruflichen Perspektiven und möglichen Einsatzgebiete von Pflegekräften mit Hochschulabschluss?“ So lautete das Thema einer Orientierungsveranstaltung für Studierende der Angewandten Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe im 5. Semester, die am 13. Januar 2016 am Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management an der DHBW Stuttgart stattfand. Eingeladen waren auch ehemalige Absolventen des Studiengangs.

Nach Begrüßung durch die Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger startete Katrin Heeskens (M.A., Studiengangsmanagerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin, DHBW Stuttgart) die Veranstaltung mit einer sehr anschaulichen Schilderung zweier eigener Auslandseinsätze in der humanitären Hilfe und im Entwicklungsdienst. Frau Heeskens zeigte die Möglichkeiten auf, die sich Pflegekräften im Bereich Public Health bieten.

Frau Lynn Leppla, (M. Sc., Pflegeexpertin am Universitätsklinikum Freiburg) gab in ihrem Vortrag einen guten Überblick über den Einsatz von Pflegekräften mit Hochschulabschluss an einem Universitätsklinikum. Sie stellte einige von Pflegekräften initiierte, wissenschaftliche Projekte vor und gab fundierte Beispiele für einen gelungenen Theorie-Praxistransfer.

Die Pflegeexpertin APN Alexandra Knisch, (M.Sc., Kaiserswerther Diakonie, Florence-Nightingale-Krankenhaus, Düsseldorf) schilderte den Studierenden anhand eines Krankenhauses der Regelversorgung wie Advanced Nursing Practice (ANP)-Stellen eingeführt werden können. Durch ihren Vortrag gewannen die Studierenden einen intensiven Einblick in die zukünftigen Aufgabenschwerpunkte akademisierter Pflegekräfte.

In der Mittagspause stellte Thorsten Ottmüller (M.A., Leiter der Geschäftsstelle des Fördervereins der DHBW die „KOMMUNITY − Das Netzwerk der Freunde und Förderer der DHBW Stuttgart) Möglichkeiten der Vernetzung vor, die sich den Studierenden der DHBW Stuttgart während und auch nach dem Studium bieten. Im Rahmen der Veranstaltung boten sich immer wieder Gelegenheiten zum „Networking“ mit den Dozenten/innen.

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