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Highlights & News

Preisverleihung für das beste ePortfolio

Gruppenbild

Im Studienjahr 2022/23 eröffnete sich durch Qualitätssicherungsmittel die Möglichkeit, ein ePortfolio zur Förderung der kompetenzorientierten Entwicklung und Begleitung von Studierenden der DHBW Stuttgart einzuführen. ePortfolios sind eine Art digitale Sammelmappe und im Ausland bei „Registered Nurses“ zur Sammlung von fachlicher Expertise, Kompetenzen und persönlichen Interessen bereits seit längerer Zeit etabliert. 

Naturheilkundliche Pflegeinterventionen in der Onkologie

Naturheilkundliche Pflegeinterventionen in der Onkologie.

Im Wahlmodul Onkologie konnten Studierende des Studiengangs Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften der DHBW Stuttgart in einem mehrtägigen Seminar unterschiedliche naturheilkundliche Pflegeinterventionen - bezogen auf typische Pflegephänomene in der onkologische Pflege - kennenlernen und an sich selbst erfahren.

Schreibcafé für Gesundheitsstudierende eröffnet 

Prof. Dr. Bettina Flaiz und Jessica Jäger stehen jeweils rechts und links neben der Tür des Schreibcafés und schneiden ein zwischen ihnen gespanntes Band durch.

Als gefördertes Qualitätssicherungsprojekt wurde das Schreibcafé des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management am 06.07.2022 gemeinsam von Studierenden und Dozierenden der DHBW Stuttgart in der Tübinger Straße 33 eingeweiht. Zukünftig haben die Studierenden des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management jeden Donnerstagnachmittag die Möglichkeit, alleine oder in Lerngruppen das Schreibcafé im 3. Stock (Raum 304) zu besuchen, um dort bei einer Tasse Kaffee oder Tee an ihren wissenschaftlichen Projekten zu arbeiten. Unterstützung erhalten sie dabei von Pflegewissenschaftlerin Miriam Läpple und Jessica Jäger vom Studierendensupport, welche den Studierenden bei Fragen und Problemen beratend zur Seite stehen. 

Was Mittelaltermärkte mit Interprofessionalität zu tun haben

Zusammen mit Dozierenden aus dem Gesundheitswesen haben wir das Planspiel Medieval Market kennengelernt. In unterschiedlichen Rollen und mit unterschiedlicher Agenda treffen sich Spielenden auf einem Mittelaltermarkt. Da die Interessen sehr unterschiedlich sind, kommen sie sich ganz schön in die Quere und müssen sich auf gemeinsame Regeln verständigen. Das Planspiel simuliert die Zusammenarbeit in Organisationen auf unterschiedlichen Hierarchieebenen und zwischen unterschiedlichen Professionen. Ursprünglich wurde es für den Studienfachbereich Gesundheit entwickelt. Aufgrund der abstrakten Story (Mittelaltermarkt) eignet es sich jedoch für alle, die sich mit dem Thema interprofessionelle Zusammenarbeit auseinandersetzen wollen. Das Training wurde vom ZMS organisiert und von Eric Treske, dem Entwickler von Medieval Market geleitet. Vielen Dank an Eric für die spannende Einführung und vielen Dank an alle Teilnehmenden für die aktive Mitarbeit und anregende Diskussion!

Tags darauf ging es beim ersten Einsatz des Planspiels hoch her. Auf den Marktplätzen stießen kontroverse Interessen aufeinander sodass sich die Studierenden auf neue Regeln und ggf. Synergien verständigen mussten. Wir freuen und auf die nächsten Einsätze des Planspiels. 

Virtuelle Bachelors´ Night am Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Screenshot der virtuellen Veranstaltung

In einem virtuellen Festsaal fand am 15.11.21 die feierliche Verabschiedung der diesjährigen Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Studiengänge Angewandte Pflegewissenschaft, Angewandte Hebammenwissenschaft, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und BWL-Gesundheitsmanagement statt.

Nach einer Ansprache von Studiendekanin Prof.in Dr. Anke Simon wurden die Alumni mit einem Feuerwerk zum Hochschulabschluss 2021 beglückwünscht. Alle Namen der ehemaligen Studierenden wurden genannt und die Jahrgangsbesten der Kurse geehrt. Dekanin Prof.in Dr. Beate Sieger-Hanus und Rektor Prof. Dr. Joachim Weber grüßten die Alumni per Videobotschaft.

Zum Abschluss des Abends wurden die Absolventinnen und Absolventen freigesprochen und die Bachelorhüte durften geworfen werden. Wir wünschen unseren Alumni von Herzen beruflich und privat alles Gute und viel Erfolg, weiterhin viel Power und Mut zum Handeln!

Forschendes Lernen im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften des Studienjahrgangs des Kurs 20 C konnten eine Woche lang qualitative Forschung hautnah erleben und sich Kompetenzen aneignen. Nachdem die Studierenden eine mehrtägige Einführung durch die Mitarbeiter des Zentrums für empirische Forschung (ZEF, Daniel Grühn und Maximillian Schwing) hatten, folgte die Anwendung. Dabei nutzte Prof.in Dr. Bettina Flaiz die Drittmittelprojekte PRAGRESS und Communicare. Die Studierenden forschten zu den Themen Kommunikation und Gewalterfahrung in der Pflege. Dafür führten Sie selbstständig Interviews durch und werteten diese anschließend in Kleingruppen aus. Darüber hinaus reflektieren die Studierende sich in ihrer Rolle der Forschenden. Zum Abschluss der Woche präsentierten sie ihre Ergebnisse in Form eines wissenschaftlichen Posters. Bei den beiden PRAGRESS-Gruppen beeindruckte insbesondere die Häufigkeit, mit welcher Pflegefachpersonen im Alltag Gewalt erfahren, nämlich mindestens einmal täglich. In den beiden Communicare-Gruppen verdeutlichte sich mit den Ergebnissen die Schwierigkeit des Theorie-Praxis-Transfer hinsichtlich der Kommunikationstheorien und Modellen. Ein weiteres Highlight der Poster-Präsentation war die Anwesenheit von Ute Schulz, die als eine der österreichischen Projektpartnerinnen sichtlich beeindruckt die Präsentation verfolgte und anschließend mit den Studierenden die Ergebnisse diskutierte. 

Begrüßung von 221 Erstsemester-Studierenden im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management

Meine Motivation fürs Studium in einem Wort

Am 1. Oktober 2021 starteten im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management an der DHBW Stuttgart 221 Studienanfänger*innen in den sechs Studiengängen BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft sowie Angewandte Hebammenwissenschaft mit den Studienrichtungen Erweiterte Hebammenpraxis und Hebammenkunde. Erstmals mit dabei waren vierzig Studierende des grundständigen primärqualifizierenden Studiums Angewandte Hebammenwissenschaft.

Nach einer Begrüßung durch die Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon erwartete die Studierenden unter der Moderation von Prof. Dr. Marion Burckhardt, unterstützt durch Co-Moderatorin Felicitas Kley und einem versierten Technikteam (Ulrike Kienle, Antje Hackemann), ein buntes Programm, das aufgrund der Pandemiebedingungen online erfolgte. Hierbei wurden persönliche und berufliche Perspektiven, die ein Studium im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management eröffnet, durch eine Vielfalt von Beiträgen von Vertreter*innen aus dem Politik-, Hochschul- und Praxisbereich beleuchtet. Mit dabei waren Gastbeiträge von Staatssekretärin Dr. Ute Leidig aus dem Sozialministerium und Stuttgarts Finanz- und Krankenhausbürgermeister Thomas Fuhrmann, welche beide die hohe Bedeutung akademisch ausgebildeter Gesundheitsberufe für die anstehenden Herausforderungen im Gesundheitswesen hervorhoben.

Prof. Dr. Nitsche-Ruhland gewährte den Studierenden einen lebendigen Einblick in die Tätigkeiten des DHBW-Präsidiums, insbesondere im Hinblick auf Akkreditierung, Qualitätsmanagement und Möglichkeiten studentischer Mitarbeit. Rektor Prof. Dr. Weber vom DHBW-Standort Stuttgart und die Dekanin der Fakultät Wirtschaft, Prof. Dr. Sieger-Hanus, begrüßten die Studierenden mit inspirierenden Worten. In Interviews gaben zahlreiche Alumni, hochschulisch ausgebildete Praxisvertreter*innen und Studierende höherer Semester einen Einblick in ihre persönlichen Entwicklungs- und Karrierewege. Auch ultimative Survivaltipps kamen nicht zu kurz. Besonders beeindruckt waren die Mitarbeiter*innen und Professor*innen des Studienzentrums von einer Wortwolke, in der die Erstsemester-Studierenden selbst ihre Motivation für das Studium am Studienzentrum Gesundheitswissenschaft & Management zum Ausdruck brachten.

Ein weiteres Highlight war ein Gespräch zwischen Prof. Anke Simon und Yvonne Bovermann, die den Weg und die Erfolgsfaktoren der Akademisierung der Gesundheitsberufe diskutierten und dabei auch auf die Vorzüge des dualen Studiums und der Möglichkeiten interprofessioneller Zusammenarbeit am Studienzentrum eingingen. Beide konnten hier aus erster Hand berichten, da Yvonne Bovermann für den Deutschen Hebammenverband maßgeblich an der gesetzlichen Umsetzung des primärqualifizierenden dualen Hebammenstudiums mitgestaltete und Prof. Anke Simon von Beginn an ihre Erfahrung und ihr Engagement am Studienzentrum Gesundheitwissenschaft & Management einbrachte.

Miteinander und voneinander lernen – Neues Szenario in neuen Räumen

Interprofessionelles Training in den neuen Räumen des Stuttgarter Pädiatrie- und Patienten-Simulators (STUPS)

Am 29. November und 6. Dezember fand wieder das seit 2016 etablierte Interprofessionelle Training mit Bachelorstudierenden der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften der DHBW Stuttgart und Medizinstudierenden im Praktischen Jahr am Klinikum Stuttgart statt. Dieses Mal wurde das Training mit einem weiterentwickelten Konzept erstmalig in den neuen Räumen des Stuttgarter Pädiatrie- und Patienten-Simulators (STUPS) durchgeführt.

Unter der Leitung von Frau Dr. Jaki (STUPS), Frau Prof. Dr. Ebinger und Frau Ulrike Kienle (DHBW) konnten die Teilnehmenden ihre Kompetenzen im Hinblick auf Patientensicherheit und im Skillstraining weiterentwickeln. Darüber hinaus hatten die Studierenden die Möglichkeit, interprofessionelle Zusammenarbeit durch die Simulation einer Notfallsituation unter Realbedingungen zu erproben und in einem gemeinsamen Debriefing ausführlich zu reflektieren.

Abgerundet wurde das Programm durch die Gelegenheit zu einem wertschätzenden, konstruktiven Austausch über bisherige Erfahrungen in der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit sowie Rollenbilder und -erwartungen. Die Studierenden beschrieben den Austausch und die verschiedenen Simulationsszenarien als äußerst gewinnbringend für Ihre zukünftige Zusammenarbeit mit der jeweils anderen Berufsgruppe.

Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management auf dem Landespflegetag 2019

Frau Prof. Dr. Flaiz und Frau Dr. Seifert

Am 8. Mai jährt sich der Geburtstag von Florence Nightingale, ebenso wie der Landespflegetag Baden-Württemberg, ausgerichtet vom DBfK Südwest e.V. im Geno-Haus Stuttgart. Am 08.05.2019 war das Studienzentrum wie in jedem Jahr mit einem Stand vertreten, um zum Studiengangsangebot in der Pflege zu informieren und mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich in Austausch zu treten. Am Stand waren in diesem Jahr Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger sowie Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert. Zum ersten Mal dabei war Prof. Dr. Stefan Nöst, der seit 2018 am Studienzentrum tätig ist.

Das Thema der gesundheitlichen Versorgung und seiner vielfältigen Akteure und Arbeitsbereiche stellte ein Schwerpunkt des diesjährigen Landespflegetages dar. Im Anschluss an die Begrüßung des gefüllten Saals durch die Vorsitzende des DBfK Südwest, Andrea Kiefer, informierte Matthias Einwag als Hauptgeschäftsführer der BWKG über das Pflegepersonalstärkungsgesetz aus Sicht der Krankenhaus- und Pflegeheimträger.

Torsten Rantzsch, Pflegedirektor am UK Düsseldorf und Vorstandsvorsitzender des VPU sprach zum Wert der Pflege als Leistungsfaktor und verwies auf den aktuellen Film '"De chaque instant (Zu jeder Zeit)" von Nicolas Philibert, der die fachliche Breite und gesellschaftliche Bedeutung pflegerischen Handelns dokumentiert.

Frank Marks, Mitarbeiter CHN beim DBfK Bundesverband stellte Community Health Nursing als berufliche Perspektive und Weiterbildungsmöglichkeit in der Pflege vor, bevor Manne Lucha als Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg zur aktuellen Pflegepolitik Stellung nahm. Herr Lucha unterstrich die Notwendigkeit den Pflegeberuf nachhaltig aufzuwerten und bekräftigte seine Unterstützung zur erfolgreichen Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes und zur anstehenden Einrichtung der Pflegekammer Baden-Württemberg.

Am Nachmittag informierte Dr. Layla Distler, Leitung der Koordinierungsstelle Sektorenübergreifende Versorgung im Ministerium für Soziales und Integration, über derzeitige Bemühungen die gesundheitliche Versorgung im Land im Baden-Württemberg sektorenübergreifend zu planen, zu koordinieren und sicherzustellen. In einem thematisch verwandten Beitrag erläuterte Anne Gebert vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) Köln die Frage der Gesundheitsversorgung in der Kommune aus Sicht der Pflegewissenschaft.

Für Interessierte finden sich die sehr informativen Beiträge der Referenten auf der Website des DBfK Südwest e. V. zum Nachlesen.

Podiumsdiskussion zum Thema Professionalisierung der Pflege mit Auszubildenden des Robert-Bosch-Krankenhauses und Studierenden der DHBW Stuttgart

Fr. Werner (RBK), Fr. Bey (RBK), Fr. Dr. Seifert (DHBW), Fr. Schmitz (RBK), Fr. Kiefer (DBfK).

Am 10. April 2019 fand am Irmgard-Bosch-Bildungszentrum des Robert-Bosch-Krankenhauses eine angeregte und zukunftsorientierte Podiumsdiskussion zum Thema Professionalisierung der Pflege statt.

Der veranstaltende Kurs BA/GKPI 17 besteht aus 25 Schülern und Schülerinnen, die sich gemeinsam in einer Ausbildung im Gesundheitswesen befinden. Die Studierenden der DHBW absolvieren den Studiengang „Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften“ und die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege am Robert-Bosch-Krankenhaus. Die anderen Kursteilnehmer absolvieren ihre Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege mit Schwerpunkt Intensivpflege.

Die geladenen Gäste deckten ein breites Spektrum von Gesundheitsexperten ab: Frau Bey ist als Stationsleitung am RBK und in der Arbeitsgruppe des Projekts 360° Pflege – Qualifikationsmix tätig. Frau Werner hat 2011 die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung und die Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeausbildung am RBK absolviert und 2018 die Weiterbildung zur Praxisanleiterin absolviert. Frau Dr. Seifert ist Studiengangsmanagerin für „Angewandte Gesundheit- und Pflegewissenschaften“ und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der DHBW Stuttgart. Frau Kiefer ist Vorsitzende des DBfK Südwest und erhielt für ihr jahrelanges ehrenamtliches Engagement für die Weiterentwicklung des Pflegeberufs das Bundesverdienstkreuz. Frau Schmitz ist Pflegedienstleitung des Herzzentrums, der Allgemein- und Viszeralchirurgie und der Nephrologie am RBK.

Das Publikum bestand aus Studierenden und Auszubildenden, sowie Lernbegleitern des Bildungszentrums, die mit angeregten Fragen und Kommentaren zu einer bereichernden Interaktion beitrugen. In anderthalb Stunden konnten viele praktische Erfahrungen ausgetauscht, wertvolle Tipps und Zukunftsausblicke gegeben werden. In einer Lernsituation befassten die Auszubildenden sich zuvor mit unterschiedlichen Aspekten ihrer Identifizierung mit dem Pflegeberuf. Unter anderem wurden die Pflegegeschichte, die Akademisierung der Pflege oder die aktuelle Pflegepolitik erarbeitet und im Plenum diskutiert. Dabei kamen viele Fragen auf, die abschließend zu dieser Lerneinheit in der Podiumsdiskussion beantwortet wurden. In dem Gespräch mit den Experten wurden neben der Professionalisierung in der Pflege das Pflegeverständnis in den USA und das Pflegekonzept der 360° Pflege – Qualifikationsmix thematisiert. Frau Kiefer konnte den Auszubildenden konkrete Antworten zu der Formation und der Notwendigkeit der Pflegekammer in Baden-Württemberg bieten. Beim abschließenden Ausblick schwangen Leidenschaft und Begeisterung in den Zukunftswünschen der Gäste an die Auszubildenden mit. Das Fazit der Veranstaltung, dass lebenslange Neugierde und die individuelle Motivation die Pflege zu einem attraktiven Berufsfeld machen, klang die folgenden Tage mehrfach in den Reflexionsgesprächen der Lernenden wieder.

Es war den Podiumsteilnehmern ein großes Anliegen den Zuhörern Mut zur Individualität zu vermitteln und das lebenslange Lernen ans Herz zu legen. Das ist ihnen gelungen.
Gesa Meyer, WAG18C

Poster "Integrationsseminar – Bindeglied von Wissenschaft und Praxis" auf dghd-Tagung präsentiert

Dr. Cornelia Zeller mit dem präsentierten Poster in Leipzig

"(Re-)Generation Hochschullehre. Kontinuität von Bildung, Qualitätsentwicklung und hochschuldidaktischer Praxis" war das Thema bei der diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik (dghd), die vom 5. bis 8. März 2019 an der Universität Leipzig stattfand.

Bildung als Auftrag von Hochschule und Hochschuldidaktik, Hochschuldidaktik in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre sowie Hochschuldidaktik als Profession – Organisation der Hochschuldidaktik stellten die drei Themenbereiche dar, die dem Fachpublikum präsentiert wurden. Mit ihrem Posterbeitrag "Integrationsseminar – Bindeglied von Wissenschaft und Praxis" präsentierte Dr. Cornelia Zeller beispielhaft ein Integrationsseminar, das als lehrintegriertes Forschungsformat dem Ansatz des forschenden Lernens folgt. Das Integrationsseminar ist ein etabliertes Lehrangebot im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften.

Im Beitrag werden die methodische Ausrichtung, das Forschungsdesign und ausgewählte Erkenntnisse zu den "Emotionalen Belastungsfolgen im Pflegeberuf" eines erfolgreich abgeschlossenen Integrationsseminars (Kurs WAG 15 A und 15C), das in Kooperation mit dem Zentrum für Empirische Forschung durchgeführt wurde, präsentiert.

IT im Krankenhaus: Praktische Einblicke bei Partnerunternehmen

Kurs WAG16B mit Dozent Abdelhaq Bahjaj (links) und den Mitarbeitern der IT-Abteilung an den Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim.

Im Rahmen des Moduls Grundlagen Informationsmanagement werden Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften im dritten Studienjahr in die Strukturen und Systeme des Informationsmanagements im Gesundheitswesen eingeführt. Dank des Engagements unserer Dozenten in diesem Fachbereich haben Studierende im Studiengang seit einigen Jahren die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Krankenhausinformationssysteme ihrer Arbeitgeber zu schauen.

Bereits im zweiten Jahr organisierte unser Dozent Abdelhaq Bahjaj halbtägige Exkursionen in die IT-Abteilungen unserer Dualen Partnerunternehmen, dieses Jahr zum Klinikum Stuttgart und zum Klinikum Ludwigsburg. Beide Unternehmen nahmen sich ausführlich Zeit für die Vorstellung medizinischer Informationssysteme, die Erläuterung medizinischer Dokumentation oder die Veranschaulichung von verwendeter Informations- und Kommunikationstechnik und laufender IT-Projekte. Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen sensibilisierten die Studierenden für die größeren und kleineren Herausforderungen, die Krankenhausinformationssysteme täglich bewältigen müssen, insbesondere im Bereich der IT- und Datensicherheit.

Wie auch in der Vergangenheit traf das Interesse der Studierenden am Informationsmanagement im Krankenhaus auf großes Gegeninteresse bei den gastgebenden Gesundheitseinrichtungen. Wie zu erfahren war, sind Pflegefachpersonen in besonderem Maße an der Umsetzung des Informationsmanagements im Krankenhaus beteiligt, und sogar in IT-Abteilungen präsent.

Wir danken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der jeweiligen klinischen IT-Abteilungen für ihre Zeit und wertvolles Input, und insbesondere Silke Mužic, Leitung Klinische Anwendungssysteme an den Kliniken Ludwigsburg-Bietigheim und Ulrich Haase, Leitung Servicecenter Informationstechnik am Klinikum Stuttgart.

Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften beim Hochschultag der DG Pflegewissenschaft in Bochum

Prof. Dr. phil. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky mit Studierenden

Bereits zum dritten Mal hatte eine Gruppe Studierender aus dem Studienzentrum für Gesundheitswissenschaft und Management unter der Leitung ihrer Professorin Prof. Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky die Gelegenheit, beim Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft über akademische Lösungen für die Herausforderungen im Gesundheits- und Pflegebereich zu diskutieren und selber zum Austausch beizutragen.

Nachdem der Studiengang schon 2013 in Bielefeld und 2016 in Bremen mit Poster und Vortrag vertreten waren, konnte in diesem Jahr Sarah Hoffmann aus dem Kurs AGW 15B die wissenschaftliche Reviewer-Kommission mit ihrer Bachelorarbeit überzeugen. Sie durfte ihre Arbeit zur Pflegeorganisation auf der Stroke Unit mit Empfehlungen zur Versorgung von Menschen mit Schlaganfall in einer Posterpräsentation vorstellen.
Die „jüngsten“ Studierenden haben im Rahmen ihrer Lehrveranstaltung zur Pflegeforschung das erste Mal Kongressluft geschnuppert und Forschung hautnah erleben können. Für sie war der Tag eine hervorragende Möglichkeit, das Netzwerken zu üben und die an der DHBW theoretisch vermittelten Schritte des Forschungsprozesses von der Idee bis zur Präsentation praktisch kennenzulernen. Für ihre eigene Zukunft ebenso wie für die Erstellung eigener Projektarbeiten gab es in den wissenschaftlichen Symposien und Posterpräsentationen reichlich Anregungen. „Wir haben viele spannende Ideen mitgenommen, der Aufwand hat sich für uns gelohnt“, so die einhellige Meinung der Studierenden.

Die zum neunten Mal stattfindende Veranstaltung – in diesem Jahr an der Hochschule für Gesundheit in Bochum unter dem Motto „Weitere Schritte zur Akademisierung der Pflege“ - ist das Forum der DG Pflegewissenschaft für den Nachwuchs aus allen Pflege- und Gesundheitsstudiengängen in Deutschland und dient der frühzeitigen Vernetzung und Perspektiventwicklung. Hier können erste eigene Forschungsergebnisse einem größeren Publikum präsentiert und viele neue Anregungen mitgenommen werden.

Entwicklung bedürfnisorientierter E-Health-Angebote

Weltweit gibt es mittlerweile mehr als 150 Millionen Gesundheitsapps. Statistisch gesehen hat jede*r fünfte mindestens eine Gesundheitsapp heruntergeladen. (Wafeequa 2016). Inwieweit diese jedoch für die Nutzer*innen hilfreich und nützlich sind, ist noch nicht ausreichend erforscht. Kritisch zu sehen ist vor allem die Tatsache, dass bestehende Gesundheitsapps, z.B. für chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen, ohne deren Mitwirkung entwickelt werden. D.h. ihre Entwicklung erfolgt noch häufig aus vorrangig kommerziellen Gründen, kaum bedürfnisorientiert und selten evidenzbasiert. (Schnall et al. 2016; Chan et al. 2017).

Studentische Teilnahme an virtueller Winter School in Kajaani, Finnland

We shape the future - Thema der virtuellen Winter School in Kajaani, Finnland

Während Auslandsaktivitäten im Hochschulbereich pandemiebedingt sehr selten geworden sind, ist es umso schöner, aktuell über Auslandsstudien an Partnerhochschulen berichten zu dürfen. Gesa Meyer, Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften im dritten Studienjahr, nutzte das Angebot einer virtuellen Winter School zum Thema "We shape the future" an der Pflege- und Gesundheitsfakultät unserer finnischen Partnerhochschule in Kajaani. Wie die Studierende im folgenden Bericht schildert, war das virtuelle Studienangebot thematisch wie didaktisch besonders bereichernd und innovativ. Wir freuen uns über diesen Erfolg und danken Frau Meyer für ihren interessanten Beitrag.

Klimawandel und Gesundheit im Fokus eines Studierendenprojekts

Darstellung der Weltkugel als Apfel, der an einem Baum hängt.

Studierende der Studiengänge Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und BWL-Gesundheitsmanagement an der DHBW Stuttgart widmen sich im diesjährigen Integrationsseminar dem Thema „Klimawandel und Gesundheit“.Das Thema Klimafolgenmanagement hat mittlerweile eine zentrale Rolle in der Gesundheitsdebatte eingenommen und verlangt nach einer verstärkten Implementierung in der gesundheitswissenschaftlichen Ausbildung, um auf die zukünftige Gesundheitsversorgung in einer sich klimatisch verändernden Welt vorzubereiten.

Forschendes Lernen im Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften

Studierende der Angewandten Gesundheits- und Pflegewissenschaften des Studienjahrgangs des Kurs 20 C konnten eine Woche lang qualitative Forschung hautnah erleben und sich Kompetenzen aneignen. Nachdem die Studierenden eine mehrtägige Einführung durch die Mitarbeiter des Zentrums für empirische Forschung (ZEF, Daniel Grühn und Maximillian Schwing) hatten, folgte die Anwendung. Dabei nutzte Prof.in Dr. Bettina Flaiz die Drittmittelprojekte PRAGRESS und Communicare. Die Studierenden forschten zu den Themen Kommunikation und Gewalterfahrung in der Pflege. Dafür führten Sie selbstständig Interviews durch und werteten diese anschließend in Kleingruppen aus. Darüber hinaus reflektieren die Studierende sich in ihrer Rolle der Forschenden. Zum Abschluss der Woche präsentierten sie ihre Ergebnisse in Form eines wissenschaftlichen Posters. Bei den beiden PRAGRESS-Gruppen beeindruckte insbesondere die Häufigkeit, mit welcher Pflegefachpersonen im Alltag Gewalt erfahren, nämlich mindestens einmal täglich. In den beiden Communicare-Gruppen verdeutlichte sich mit den Ergebnissen die Schwierigkeit des Theorie-Praxis-Transfer hinsichtlich der Kommunikationstheorien und Modellen. Ein weiteres Highlight der Poster-Präsentation war die Anwesenheit von Ute Schulz, die als eine der österreichischen Projektpartnerinnen sichtlich beeindruckt die Präsentation verfolgte und anschließend mit den Studierenden die Ergebnisse diskutierte. 

Pilotprojekt Palliative-Care-Fachkraft mit DGP-Zertifikat

Sonnenuntergang

Seit dem Sommersemester 2021 bietet die DHBW-Stuttgart künftig zwei aufeinander aufbauende, zertifizierte Palliative-Care-Module an. Somit ist es möglich, an der DHBW-Stuttgart die Qualifizierung zur Palliative-Care-Fachkraft mit DGP-Zertifikat zu erlangen.

In diesem Jahr findet dies noch in Form eines Pilotprojektes statt und, nach erfolgreicher Evaluation beider Palliative-Care-Module im Frühjahr 2022, wird eine vollständige Implementierung erfolgen.

Das Palliative-Care-Modul I wird immer im Sommersemester (Start 1.4.) und das Palliative-Care-Modul II jeweils im Wintersemester (Start 1.10.) angeboten. Die Module bauen aufeinander auf und es können Studierende aus den Studiengängen Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft APW sowie beruflich qualifizierte und erfahrene Pflegefachpersonen über ein sogenanntes „Kontaktstudium“ daran teilnehmen. Nach erfolgreicher und vollständiger Implementierung können die Module auch an anderen DHBW Standorten angeboten werden.

Somit ist es gelungen, das wichtige Thema Palliative Care an die Hochschule zu bringen und wissenschaftliche und praktische Expertise zu kombinieren. Wir freuen uns sehr über diese Chance!

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