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Archiv

Forschungspartner aus Melbourne zum Austausch in Stuttgart

Im Rahmen des Integrationsseminars „Erhebung der Anwenderzufriedenheit mit IT-Leistungen im Krankenhaus“ hatten 80 Studierende der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften in über 20 Krankenhäusern Mitarbeiter befragt (Newsmeldung vom 1.12.2014).

Das Forschungsprojekt war integriert und ist Teil eines groß angelegten internationalen Forschungsprojekts (Deutscher Akademischer Auslandsdienst (DAAD) mit der RMIT Universität in Melbourne, Australien). Zwei der führenden Teammitglieder der RMIT der australischen Forschungsseite waren im Rahmen des regelmäßigen Austauschs in Stuttgart um gemeinsam mit Frau Prof. Dr. Anke Simon und ihren Teammitgliedern das gemeinsame Forschungsvorhaben weiter voran zu bringen. Beide Forschungsgruppen planen in 2016 ihre Datenerhebung zu finalisieren und auswerten, so dass dann gemeinsame Auswertungen und Analysen stattfinden können. Diese werden nicht nur vom Team mit Spannung erwartet.

Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management der DHBW begrüßte am 1. Oktober 2015 117 Studienanfänger der Studiengänge Angewandte Gesundheitswissenschaften und BWL-Gesundheitsmanagement

Begrüßungsvorlesung mit Frau Prof. Dr. Simon
2.10.2015

Frau Prof. Dr. Simon, Studiendekanin des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften & Management, begrüßte die Studierenden und ließ den spannenden Tag mit einer Begrüßungs­vorlesung beginnen. Die sich anschließende Mittagspause wurde neben einer Erfrischung auch zur studentischen Erstsemesterbegrüßung genutzt. Studierende aus dem zweiten Studienjahr sorgten für die Verpflegung und standen den Erstsemestern mit Rat und Tat zur Seite. Nach der Mittagspause berichteten mit Frau Sorg, Frau Fahrner und Herrn Riess drei Absolventen der beiden Studiengänge über ihr Studium und ihren weiteren Werdegang. Im Anschluss begeisterte Frau Matzke, Pflegedirektorin des Robert-Bosch-Krankenhauses, mit einem Fachvortrag zum Thema „Pflege im Umbruch“ und schilderte ihre vielseitigen Erfahrungen aus diesem Bereich. Herr Karle, Leiter der Referatsabteilung Krankenhausbereich der Stadt Stuttgart, schloss sich mit einem Fachvortrag zum Thema „Qualität im Krankenhaus“ an. Abgeschlossen wurde der Tag durch Frau Prof. Dr. Simon, die den neuen Studierenden für Ihr Studium alles Gute wünschte.

Erfolgreiches Symposium „Risikomanagement“

Wie werden Risiken aus Sicht des Gesundheitswesens und des Dienstleistungsmanagements bewertet? - So lautete das Thema am 2. Juli 2015 beim 5. Symposium des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management sowie der Studiengänge BWL-DLM-Sportmanagement, BWL-DLM-Non-Profit-Organisationen, Verbände und Stiftungen an der DHBW Stuttgart. Fünf Referenten gaben dabei den rund 100 angehenden Bachelorabsolventinnen und -absolventen einen interessanten Einblick in das Risikomanagement des Gesundheitswesens und des Dienstleistungsmanagements.

Besuch aus Finnland an der DHBW Stuttgart

Auf Initiative von Paula Poikela von der Fachhochschule in Rovaniemi (Lappland) war Anfang Juni 2015 eine Gruppe finnischer Hochschullehrerinnen und –lehrer sowie Studierender zu Gast an der DHBW Stuttgart. Mit dem Ziel, den Wunsch der Gäste nach einem breiten Einblick in Hochschule, Krankenhaus und Rettungsdienst zu erfüllen, stellte Prof. Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky ein abwechslungsreiches und informatives Besuchsprogramm zusammen.

Für die Studierenden der DHBW Stuttgart in den Kursen 12 A/B und 14 A der Angewandten Gesundheitswissenschaften ergab sich somit einmal mehr die Gelegenheit zur Perspektivenentwicklung, indem sie das finnische Gesundheitssystem und Ausbildungswesen kennenlernten. Sie konnten sich aus erster Hand informieren und Kontakte nach Finnland knüpfen. In der anschließenden Austauschrunde mit den Kolleginnen und Kollegen des Studienzentrums nahm Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon die Gäste in Empfang und stellte zusammen mit ihrer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Bettina Flaiz laufende Forschungsprojekte vor. Gemeinsam wurden anschließend Möglichkeiten der weiteren Kooperation ausgelotet. „Für uns sind besonders die E-Learning-Aktivitäten interessant. Mit den Finnen haben wir erste gemeinsame Projekte auf der Online-Lernplattform entworfen. Da beide Hochschulen die E-Learning Plattform „Moodle“ nutzen, überlegen wir, ausgewählte Lehrveranstaltungen hierüber zusammenzuschließen“, so Flaiz. Auch auf studentischer Ebene wurde der Austausch fortgesetzt – die Studierenden zeigten den finnischen Gästen „ihr“ Stuttgart, bevor die gesamte Gruppe am Nachmittag eine Führung durch das Robert-Bosch-Krankenhaus und Bildungszentrum sowie einen Einblick in die geriatrische Forschung bekam.

Ein weiteres Highlight war der Besuch in der Zentrale des Malteser-Rettungsdienstes, der in Stuttgart ein Trainingszentrum für Simulation und Patientensicherheit aufgebaut hat. In dieser mit viel ehrenamtlichem Engagement frisch fertiggestellten Trainingseinheit konnte erlebt werden, wie Notfalleinsätze des Rettungsdienstes unter Ernstfallbedingungen trainiert werden. Daneben gaben die dort Beschäftigten einen Einblick in das deutsche Rettungswesen und stellten eines ihrer Rettungsfahrzeuge vor. Zu diesem Programmpunkt stieß auch Prof. Dr. Marcel Sailer mit drei Studierenden vom DHBW Standort Heidenheim dazu, um sich im Hinblick auf die interprofessionellen Studienaktivitäten auszutauschen. Schließlich kam auch das leibliche Wohl im Ländle nicht zu kurz: Mit einem echt schwäbischen Mittagessen sowie den unverzichtbaren Informationen über die Geschichte der Maultaschen und der Herstellung von Spätzle wurde der Kurzbesuch aus Finnland beendet.

Studentin des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften qualifiziert sich im Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“ zum Endausscheid in Berlin

Die Studentin Sandra Cseledes absolviert ihre pflegerische Ausbildung im Klinikum Stuttgart und wurde im Vorentscheid beim Wettbewerb zum Besten Schüler in der Alten- und Krankenpflege nominiert. Sie ist somit eine der besten Alten- und Krankenpflegeschülerinnen des Landes Baden-Württemberg.  Als Vertreterin von Baden-Württemberg wird sie ihr Können nun beim Endausscheid in Berlin, am 11. und 12. Juni 2015, unter Beweis stellen müssen. Wir drücken die Daumen!

Integrationsseminar und Forschungsprojekt „Erhebung der Anwenderzufriedenheit mit IT-Leistungen im Krankenhaus“

Herr Flemming, Leiter der Krankenhaus IT am Marienhospital Stuttgart
1.12.2014

Im Rahmen einer großen Kick-Off Veranstaltung startete am 1. Dezember 2014 für mehr als 80 Studierenden des 5. Semesters der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften ihr Integrationsseminar „Erhebung der Anwenderzufriedenheit mit IT-Leistungen im Krankenhaus“.

Das Integrationsseminar ist Teil eines groß angelegten internationalen Forschungsprojekts (Deutscher Akademischer Auslandsdienst, DAAD mit der RMIT Universität in Melbourne, Australien). So können die Studierenden einerseits empirische Forschung „in der Praxis“ kennenlernen und andererseits aktiv in unterschiedlichen Teilprojekten mitwirken. Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung eines validen Instruments zur Messung der Zufriedenheit von IT-Anwendern (subjektive Qualitätsbeurteilung) im Krankenhaus. Dazu wurde unter Federführung von Prof. Dr. Anke Simon und dem Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen und Leiter ein Fragebogen mit 4 Modulen entwickelt, welche im Pretest bereits erfolgreich eingesetzt wurde.

Ebenso profitieren die teilnehmenden Krankenhäuser von der Untersuchung. Die von den Studierenden erhobenen und analysierten Ergebnisse der Anwenderzufriedenheit werden den Krankenhausleitungen quasi kostenlos zur Verfügung gestellt.

Im Mittelpunkt des Integrationsseminars, das von Frau Prof. Dr. Anke Simon und Frau Prof. Dr. Margrit Ebinger geleitet wird, steht die Befragung von Ärzten und Pflegekräften als Hauptnutzer von IT-Leistungen in Kliniken. Mehr als 20 Krankenhäuser, die als Duale Partner mit dem Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management zusammenarbeiten, nehmen an dem Projekt teil.  

Studiendekanin Frau Prof. Dr. Anke Simon konnte mit Herr Flemming, Leiter der Krankenhaus IT am Marienhospital Stuttgart, einen exzellenten Gastredner für die Kick-Off Veranstaltung gewinnen. Der Praxisvortrag flankierte das geplante Forschungsvorhaben und veranschaulichte den Studierenden die die besondere Bedeutung und Aktualität des Themas Krankenhaus-IT.

Großes Interesse an den "Gesundheits-Studiengängen"

1.10.2014

Am 1. Oktober 2014 wurden 130 Studienanfänger im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management begrüßt. Die deutlich gestiegenen Studierendenzahlen belegen auch in diesem Jahr wieder das starke Wachstum im Gesundheitssektor.

Die Erstsemester der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften erwartete ein spannender erster Studientag. Nach der Begrüßungsvorlesung durch Prof. Dr. Anke Simon (Studiendekanin und Studiengangsleiterin) berichteten zwei Alumni, Charleen Tiedt und Christina Fahrner, von ihrem Studium und Werdegang nach dem Studienabschluss. Frau Tiedt und Frau Fahrner gaben den Studienanfängern in ihrem lebhaften und humorvollen Beitrag so manchen nützlichen Tipp und hilfreichen Rat mit auf dem Weg. Die Mittagspause nutzten traditionell die Studierenden des zweiten Studienjahrs, um die "Freshman" zu begrüßen und mit einem kleinen Mittagsimbiss zu versorgen.

Am Nachmittag folgten zwei Fachvorträge. Herr Karle, vertrat den Gesundheitsbürgermeister der Stadt Stuttgart, Herrn Wölfle, mit einem interaktiv gestalteten Vortrag zur Krankenhausqualität. In reger Diskussion konnten bereits die Erstsemester eine wesentliche Erkenntnis mitnehmen "Hohe Versorgungsqualität muss auch ausreichend finanziert werden", so Herr Karle. Frau Matzke beendete mit einem mitreißenden Beitrag zum Thema "Pflege im Wandel" den ereignisreichen Tag und betonte insbesondere "die gestalterische Kraft der jungen Pflegestudierenden in der Praxis".

Besuch aus Finnland in den Angewandten Gesundheitswissenschaften

Prof. Tiina Tervaskanto-Mäentausta, Dr. Helena Heikka, Prof. Cassier-Woidasky (von links nach rechts)
29.9.2014

Wie funktioniert das Pflegestudium in Finnland? Über diese und andere Fragen haben Prof. Tiina Tervaskanto-Mäentausta und ihre Kollegin Helena Heikka PhD von der Oulu University of Applied Sciences (OAMK) mit den Studierenden des Kurses AGW 12A diskutiert.

Im Rahmen des Besuchs einer Delegation aus der finnischen Stadt Oulu in Baden-Württemberg hatten wir die Gelegenheit, aus erster Hand von den Pflegewissenschaftlerinnen zu erfahren, wie in Finnland schon im Studium interprofessionelle Teamarbeit zwischen den Gesundheitsberufen gefördert wird. So werden Pflegestudierende in Teilen gemeinsam mit den zukünftigen Ärztinnen und Ärzten aus der medizinischen Fakultät ausgebildet und arbeiten in Projekten zusammen. Der Vorteil: man weiß, was der andere tut, lernt voneinander und miteinander – nur so können die komplexen Gesundheitsprobleme gelöst werden, die in Finnland wie auch bei uns eine immer größere Herausforderung werden.

Auch im öffentlichen Gesundheitswesen haben Bachelor-Pflegekräfte einen wichtigen Platz, etwa in der Betreuung von jungen Familien oder von Menschen mit chronischen Krankheiten. Etwa 420 Studienanfänger hat die OAMK in der School of Health and Social Care, ein großer Teil davon sind Pflegestudierende. Die Idee einer Zusammenarbeit entstand bereits im letzten Jahr im Rahmen einer Delegationsreise nach Oulu / Finnland, initiiert von Frau Süchting (Leiterin des Auslandsamtes). Im nächsten Schritt soll unseren Studierenden eine Hospitation in Finnland ermöglicht werden. Weitere spannende Kooperationsmöglichkeiten bieten sich im Masterprogramm an. Das ist eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern und frischen Wind in unsere Pflegepraxis zu bringen“, so Prof. Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky, die diesen Besuch organisiert hat.

Studentisches Symposium 2014

17.6.2014

Circa 80 Studierende nahmen am 17.6.2014 an den Vorträgen rund um das Leitthema – „Tue Gutes und rede darüber“ Professionelle Kommunikationspolitik und Öffentlichkeitsarbeit - teil. Erstmals wurde die Veranstaltung von einem Kamerateam unserer Hochschulkommunikation begleitet. Den Videoclip finden Sie unter: http://youtu.be/mT_9tHs9f3s

Besuch aus Australien, Melbourne

Prof. Nilmini Wickramasinghe bei ihrer Vorlesung
27.1.2014

Frau Prof. Nilmini Wickramasinghe von der RMIT University in Melbourne hielt eine Vorlesung bei den Studierenden des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe

Am 27. Januar 2014 durften wir Frau Prof. Wickramasinghe in der DHBW-Stuttgart begrüßen. Sie hielt eine äußerst interessante Vorlesung zu den Themen E-Health und Knowledge Management in Health Care.
Beispiele und Vergleiche aus den Gesundheits­systemen der Länder Australien, USA, England und Deutschland machten die Vorlesung sehr anschaulich und verständlich. Im Speziellen stellte sie ein computerbasierendes Projekt der Cleveland Clinic zum Thema „Request a Second Opinion“ vor. Ebenso berichtete sie über ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Universität Melbourne, welches die Überwachung von Schwangerschaftsdiabetes mittels Smart Phones untersuchte.

Prof. Nilmini Wickramasinghe, geboren in Sri Lanka hat einen Lehrstuhl an der RMIT University-School of Business IT und Logistics in Melbourne. Lehrschwerpunkte sind die Bereiche IT-Informationssysteme, Wissensmanagement und E-Business im Bereich der Gesundheitswirtschaft. Ferner hat sie in USA gelehrt und geforscht.

Pflegeforschung zum Anfassen

16.12.2013

Studierende des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften der DHBW Stuttgart haben am 29. November 2013 beim Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft in Bielefeld ihr Lehrforschungsprojekt „Wiegen oder Schätzen“ vorgestellt.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky hatten sie Gewichtsermittlungsmethoden überprüft, mit denen bei Fehlen einer Waage im medizinischen Akutfall versucht wird, Patienten mit Schlaganfall die richtige Medikamentendosierung geben zu können. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Es gibt keine Alternative, die genau genug ist. Es sollte unbedingt eine geeignete Waage in den Aufnahmeprozess integriert werden.

Für die Studierenden war es der krönende Abschluss des Lehrforschungsprojekts und die erste Gelegenheit, in Kontakt mit Forschern zu treten. „Spannend war die Erfahrung, selbst vorne zu stehen und zu präsentieren“, so der Student Lukas Penka. Die Studentin Anna-Lisa Sorg ergänzt: „Ich fand es sehr spannend zu sehen, was auf welche Weise und wie beforscht werden kann. Ich konnte Inhalte aus dem Studium direkt an praktischen Beispielen erkennen.“

Der Hochschultag ist ein jährlich stattfindendes Forum, auf dem Studierende der Pflegestudiengänge aus ganz Deutschland pflegewissenschaftliche Projekte vorstellen, die sie im Rahmen des Studiums erarbeitet haben. Unter dem Motto „Gestaltungsräume für die Pflege“ wurden in der mit 300 Teilnehmern ausgebuchten Veranstaltung Projekte präsentiert, in denen Pflegefachkräfte ganz konkret zur Verbesserung der Lebensqualität ihrer Patienten beitragen. Etwa durch Schulungskonzepte für Menschen mit Diabetes, die Beratung von Eltern beatmeter Kinder oder das Wissen darum, welche Unterstützung Kinder psychisch kranker Mütter benötigen.

Andere Forschungsarbeiten helfen die Lebenswelt dementer Bewohner im Altenheim zu verstehen, die durch lang verdrängte Kriegserlebnisse geprägt sein kann und zeigen, wie wichtig Pflegeforschung auch für die Altenpflege ist. „Der Blick über den Tellerrand machte deutlich, dass noch einiges zu tun ist, um die Pflege als hochkomplexen Beruf zu kommunizieren“, so Cassier-Woidasky abschließend.

Eröffnung des neuen Studienzentrums

Prof. Dr. Joachim Weber übergibt den Schlüssel für das Gebäude an Prof. Dr. rer. pol. Anke Simon
9.12.2013

Die DHBW Stuttgart eröffnete am 6. Dezember 2013 das neue Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management in der Tübinger Straße 33.

In einer feierlichen Eröffnung mit hochrangigen Gästen wurde das neue Studienzentrum der DHBW Stuttgart von Staatssekretär Klaus-Peter Murawski, Prof. Dr. Joachim Weber, Rektor der DHBW Stuttgart und Prof. Dr. Bernd Müllerschön, Prorektor und Dekan der Fakultät Wirtschaft eingeweiht. „Die Eröffnung des Studienzentrums an der DHBW Stuttgart ist ein Grund zur Freude sowie ein sichtbarer Ausdruck gewachsener Bedeutung und steigender Studierendenzahlen in den gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen. Von dem hier gebündelten Wissen und Können profitieren nicht nur die Studierenden, sondern der gesamte Gesundheitsstandort Baden-Württemberg“, so Staatssekretär Klaus-Peter Murawski. Neben Staatssekretär Murawski waren weitere namhafte Redner auf der Eröffnungsfeier vertreten. Hierzu zählen unter anderem Dr. Ralf-Michael Schmitz, Geschäftsführer des Klinikums Stuttgart und Prof. Reinhold R. Geilsdörfer, Präsident der Dualen Hochschule.

Prof. Anke Simon, Studiengangsleiterin BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe war federführend für den Aufbau des Studienzentrums verantwortlich.

Bereits Ende September 2013 bezog das Studienzentrum die neuen Räume in der Tübinger Straße.

Das Gesundheits- und Pflegesystem in Neuseeland

15.11.2013

Frau Julia Russel, (registrierte Pflegekraft (RN), Bachelor of Nursing, Diploma of Nursing, Master of Philosophy von der Massey Universität in Palmerston North) aus Neuseeland hat einen Gast-Vortrag an der DHBW über das Gesundheits- und Pflegesystem in Neuseeland, sowie die kulturellen Aspekte der Ureinwohner Neuseelands (Maori) bei den Studierenden des Studiengangs AGW gehalten.

Frau Russel, Pflegedirektorin und verantwortlich für mehrere Altenpflegeeinrichtungen, stellte in dem Vortrag ihre praktische Arbeit mit alten Menschen im Rahmen Ihres beruflichen Alltages vor. Interessante
Informationen, die sie z. B. bei der Weiterentwicklung des Qualitätsstandards in der Betreuung von alten Menschen ausführlich erklärte, stießen bei den Studierenden auf großes Interesse. Im Anschluss haben die Studierenden die Möglichkeit Fragen zu stellen, rege wahrgenommen.

Start der Erstsemester-Studierenden im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management

Herr Wölfle, Gesundheitsbürgermeister der Stadt Stuttgart
22.10.2013

Am 1. Oktober begrüßte die DHBW Stuttgart über 100 Erstsemester-Studierende für die Studiengänge „Angewandte Gesundheits­wissenschaften“ und „BWL-Gesundheitsmanagement“ in den neuen Räumen der Tübinger Straße 33.

Herr Wölfle, Gesundheitsbürgermeister der Stadt Stuttgart, eröffnete mit einem herzlichen Willkommensgruß und betonte darin die Wichtigkeit von qualifizierten Mitarbeitenden im Bereich Gesundheits- und Krankenhauswesen für die Region Stuttgart.

Erste thematische Einblicke erhielten die Studierenden in der anschließenden Antrittsvorlesung der Studiengangsleiterin Frau Prof. Dr. Anke Simon.

Studzubi 2013: Studierende des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften vertreten die DHBW Stuttgart auf dem Stand des Sozialministeriums

7.5.2013

Vier Studierende des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe (Studiengangsleitung Frau Prof. Dr. Simon) haben am Samstag, den 27.4.2013, auf der Studzubi Ausbildungsmesse die DHBW Stuttgart auf dem Stand des Sozialministeriums vertreten.

Der Messestand des Sozialministeriums, geleitet von Frau Brown-Semler, stand unter dem Motto „Vom Fach für Menschen“. Simon Bessey, Jakob Schimpf, Ann-Cathrin Meyer und Alisa Kozlicic konnten die Fragen der interessierten Schülern zum Fach Pflege und der Möglichkeit eine Fachausbildung mit einem Studium an der DHBW Stuttgart zu verbinden, optimal beantworten. Da die vier Studierenden bereits vielfältige Praxiserfahrungen im Klinikum Stuttgart gesammelt haben, flossen ebenso hilfreiche Tipps und Ratschläge zum Pflegeberuf mit ein. Frau Brown-Semler und Frau Prof. Dr. Simon bedankten sich herzlich für das besondere Engagement der vier Studierenden.

Renommierter Besuch aus den USA

31.1.2013

„Nursing in the USA: Past, Present and Future“ war das Thema der Gastvorlesung der amerikanischen Pflegewissenschaftlerin Prof. Sheila Alexander PhD, RN von der University of Pittsburgh School of Nursing. Sie informierte über 30 angehende Pflege- und Gesundheitswissenschaftler/-innen über internationale Perspektiven in der Pflege.

Sheila Alexander, deren Forschungsschwerpunkt im Bereich der Pathophysiologie von Hirnblutungen liegt, präsentierte nicht nur die Pflegegeschichte der USA sondern zeigte anhand ihrer eigenen Berufsbiografie, welche Rollen professionelle Pflegende in den USA heute besetzen. „Ein interessanter Kontrast zu Deutschland“, bemerkt Prof. Dr. phil. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky, Professorin an der DHBW und Initiatorin des Gastauftritts. „In den USA verstehen sich Pflegende viel mehr als hier in Deutschland als Anwalt des Patienten, in dessen Interesse sie handeln. Pflegende in USA können umfassende Gesundheitsberatung leisten und zum Teil haben sie auch das Recht, Medikamente zu verschreiben. Auf der Basis ihrer akademischen Ausbildung haben sie erweiterte Kompetenzen im Bereich der Heilkunde. Alles in allem ist die wissenschaftliche Ausbildung von Pflegenden in Amerika weiter fortgeschritten als hier in Deutschland. Aber daran arbeiten wir.“ „Für die Studierenden bot die Veranstaltung einen Einblick in viele Möglichkeiten, die sich durch die akademische Weiterentwicklung der Pflegeausbildung als Pflegeexperten in der Praxis bieten“, so Prof. Dr. Anke Simon, Studiengangsleiterin BWL-Gesundheitsmanagement. Sheila Alexander bestärkte die Studierenden darin, die Herausforderungen anzunehmen, die die Pflegeentwicklung in Deutschland derzeit bietet und ihre Rolle sowie auch die Pflegequalität weiterzuentwickeln.

Nilgün Tasman hält Gastvorlesung über Aspekte der kultursensiblen Pflege

Nilgun Tasman im Gespräch mit Studierenden
3.7.2012

Die Stuttgarter Schriftstellerin und Theaterregisseurin Nilgün Tasman hielt am 13. Juni 2012 an der DHBW Stuttgart einen Gastvortrag mit dem Titel „Interkulturelle Pflege“ vor Studierenden des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe.

Angesichts des demographischen Wandels steigen sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Anforderungen an die Einrichtungen der Altenpflege. Demnach wächst auch die Zahl der älteren Menschen mit Migrationshintergrund. Nilgün Tasman plädiert dafür dieses Thema in das Bildungsprogramm aufnehmen, um eine angemessene Versorgung für diese Menschen zu ermöglichen. Den Studierenden soll zukünftig das Wissen über kultursensible Aspekte vermittelt werden, da die Pflegenden zunehmend mit unterschiedlichen Lebenswelten konfrontiert sind. Prof. Dr. Anke Simon und Prof. Dr. Bärbel Renner begrüßten die Initiative von Nilgün Tasman. Insbesondere für die Studierenden des Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften war diese Gastvorlesung ausgesprochen spannend, konnten doch die Studierenden, die verzahnt zum Studium an der DHBW Stuttgart auch eine Ausbildung in einem Pflegeberuf absolvieren, vielfältige eigene Erfahrungen mit Patienten und Angehörigen aus Migrationsfamilien in die Veranstaltung einbringen.

Begrüßung der Erstsemester 2012

12.10.2012

Frau Prof. Dr. Simon konnte am 01. Oktober 2012 fast 60 Studienanfänger aus zwei Kursen im noch jungen Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe an der DHBW Stuttgart begrüßen. Durch die enge Verzahnung von Studium und staatlich anerkannter Ausbildung nahmen neben den Erstsemestern auch zahlreiche Vertreter der Ausbildungsstellen – Schulleitung, Lehrkräfte und Pflegedirektion – teil.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Einführung folgten vier inhaltlich unterschiedliche und vielfältige Grußworte. Den Beginn machte Frau Kiefer in ihrer Funktion als 1. Vorsitzende im Vorstand des deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe Südwest. Das zweite Grußwort wurde von Frau Dr. Holoch, Leiterin der Kinderkrankenpflegeschule des Klinikum Stuttgart, gehalten. Im Anschluss begrüßte Frau Spahr von der Pflegeschule Regional Holding AG und Beauftragte für Qualitätsmanagement am Klinikum Ludwigsburg die Erstsemester. Den Abschluss machte Frau Matzke, Pflegedirektorin am Robert-Bosch Krankenhaus. Alle vier Vorträge trugen dazu bei, die Studierenden auf die kommenden Studienjahre einzustimmen und setzten wichtige Schwerpunkt, welche im Laufe der Ausbildung in verschiedenen Lehrveranstaltungen wieder aufgegriffen werden.

Begrüßungsveranstaltung mit Gesundheitsbürgermeister Herr Wölfle

4.10.2011

Gesundheitsbürgermeister Herr Wölfle und Frau Prof. Dr. Simon begrüßten am 4.10.2011 die Erstsemester der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und Geburtshilfe an der DHBW Stuttgart. Ein besonderes Grußwort überbrachte Frau Veit, die als Leiterin des Bildungszentrums im Klinikum Stuttgart den Studierenden des neu eröffneten Studiengangs Angewandte Gesundheitswissenschaften einen erfolgreichen Studienstart wünschte. Die Studierenden absolvieren verzahnt zum Studium an der DHBW eine Pflegeausbildung am Klinikum Stuttgart. Auch der Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement erfreut sich wachsender Nachfrage. Hier beginnen 42 Erstsemester ihr Studium, was einer Wachstumsrate von 50% entspricht.