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Absolventinnen stellen Konzept für Palliativpflege vor

Mit einem Poster zu ihrer Bachelorarbeit waren Julia Seidel und Vanessa Hartmeyer aus dem Studiengang Angewandte Gesundheitswissenschaften auf dem 7. Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) Anfang Oktober 2016 in Bremen vertreten.

In der unter der Betreuung von Prof. Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky entstandenen Arbeit haben sich die beiden Absolventinnen mit den Vorüberlegungen für ein Palliativ-Pflegekonzept auf der nephrologischen Station beschäftigt, nachdem sie festgestellt hatten, dass hier ein großer Bedarf besteht. Während in der Onkologie die palliative Versorgung bereits weit verbreitet ist, gibt es für Patienten, die sich für einen Dialyseabbruch und damit gegen das Weiterleben entscheiden, bisher noch wenig Unterstützung. Julia Seidel und Vanessa Hartmeyer wollen dies ändern und haben Ansatzpunkte identifiziert, um die pflegerische Versorgung von Menschen in diesem Bereich zu verbessern und dies an ihrer Arbeitsstelle auch umzusetzen.

Der Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft ist mit mehr als 300 Teilnehmenden ein Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Pflege. Auf der inzwischen zur Tradition gewordenen Tagung sind Lehrende und Studierende eingeladen, gemeinsame Forschungsaktivitäten zu präsentieren. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen werden die Vorträge und Poster von einem Fachgremium nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt. Der diesjährige Themenschwerpunkt war „Mit Expertise in die Zukunft“ und hat wieder ein breites Spektrum an Möglichkeiten zum Einsatz pflegerischer Perspektiven in der Gesundheitsversorgung gezeigt.

Julia Seidel (links) und Prof. Dr. Anne-Kathrin Cassier-Woidasky