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Highlights & News

Studierende belegt zweiten Platz beim ICV Newcomer Award

Helen Denninger, Absolventin der DHBW Stuttgart, bei der Verleihung des ICV Newcomer Awards

7. Oktober 2021

Ende September fand auf der Nord-Ost-Tagung des Internationalen Controller Vereins (ICV) die Verleihung des Newcomer Awards statt. Helen Denninger, Absolventin der DHBW Stuttgart im Studiengang BWL-Industrie, wurde für Ihre Masterarbeit zum Thema „Moderne Budgetierung agil gestalten am Beispiel der Magna PT B.V. & Co. KG“ mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Prämiert werden jedes Jahr drei Abschlussarbeiten, die sowohl Innovationen als auch klassische Themenfelder des Controllings in der Anwendung thematisieren. Denningers herausragende Arbeit zeigt sowohl wissenschaftlich als auch in der praktischen Umsetzung beim dualen Partnerunternehmen Magna, wie sich das Konzept der modernen Budgetierung mit agilen Methoden verknüpfen lässt, um den Anforderungen einer komplexen, unsicheren und mehrdeutigen Unternehmenswelt gerecht zu werden.

Studierende entwickeln im Rahmen des Integrationsseminars Business Cases für ein Sharing-Modell für elektrische KickScooter

Studierende entwickeln im Rahmen des Integrationsseminars Business Cases für ein Sharing-Modell für elektrische KickScooter
26. Februar 2019

Für die Sharing-Economy werden in den nächsten Jahren hohe Zuwachsraten prognostiziert. Dies und der im Sommer 2019 auf den Markt kommende KickScooter FLYNN der Brakeforceone GmbH aus Tübingen, Dualer Partner im Studiengang BWL Industrie, waren der Ausgangspunkt für das Integrationsseminar unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Rall zum Thema Kreislaufwirtschaft und Sharing Economy.

Die Studierenden sollten in Teams ein kreatives marktfähiges Geschäftsmodell für eine gemeinschaftliche Nutzung von KickScootern für die Mikromobilität („last mile“) an einem konkreten Einsatzort erarbeiten. Präsentiert haben die Studierenden am 11. Februar unter Anwesenheit von Marc Zimmermann, Produktmanager von FLYNN, vier ganz unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für den innovativen Tretroller, dessen elektrischer Antrieb die Muskelkraft adaptiv unterstützt und damit neben Vortrieb auch für viel Fahrspaß sorgt.

Das Team „Lubality“ erarbeitete ein Konzept für Pendler in Ludwigsburg mit einem Free-Floating-Ansatz, bei dem sogenannte Juicer dafür sorgen, dass die Roller fahrbereit sind und an den Orten ausreichend zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht werden.

Die Gruppe „Flynnovation“ setzte hingegen für Stuttgart unter anderem wegen der Bedenken der Stadt, dass die herumliegenden Roller das Stadtbild verunstalten, auf ein teilstationäres System, bei dem es auch feste Stationen gibt, an denen die KickScooter wieder aufgeladen werden können.

Die dritte Gruppe „AlphaMobility“ entwickelte ein Geschäftsmodell für die Mitarbeiter bei Mahle, um einerseits die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Während diese drei Gruppen alle die Verzahnung mit dem öffentlichen Nahverkehr und die Überbrückung der „last mile“ im Fokus hatten, beschäftigte sich Team „Speedtastic“ mit dem Einsatz der KickScooter im Europapark Rust, wo es für Besucher oft lange Wege zurückzulegen gibt.

Neben den sehr detailliert ausgearbeiteten Finanzplänen wurden auch schon Marketingdetails wie Logos und Broschüren sowie Lösungsansätze für Apps vorgestellt. Die Teams waren bei den Präsentationen kreativ und nutzten auch Rollenspiele, Gesprächsrunden und produzierte Videos, um den Zuhörern ihre Konzepte zu vermitteln.

Die Studierenden mussten, um ein Geschäftsmodell entwickeln zu können, erst einmal unter anderen das gesellschaftliche und politische Umfeld, mögliche Zielgruppen, Wettbewerbssituation, rechtliche Rahmenbedingungen und geographische Gegebenheiten recherchieren und bewerten. Darauf aufbauend konnten dann logistische Lösungen gefunden sowie ein tragfähiger Finanzplan aufgestellt werden. Damit haben die Studierenden unter Beweis gestellt, dass sie die im Studium erlernten BWL-Methoden anwenden und konstruktiv und kreativ mit neuen Situationen umgehen können.

Studierende blicken hinter Kulissen eines Weltmarktführers

Studierende der DHBW Stuttgart blicken hinter die Kulissen eines Weltmarktführers.
19. Dezember 2018

Im Dezember 2018 hatten Studierende aus dem Studiengang BWL-Industrie der DHBW Stuttgart die Gelegenheit zu einem Blick hinter die Kulissen der Trumpf GmbH & Co. KG in Ditzingen.

Die Besichtigung startete mit einem kurzen Überblick über das Unternehmen. Einige betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die Führungsstruktur des weltweit agierenden Familienunternehmens sowie das Produktportfolio des Werkzeugmaschinenbauers machten die Studierenden inklusive Studiengangsleiterin Prof. Dr. Andrea Steinhilber neugierig auf den anschließenden Rundgang durch die Produktion.

Neben den Erläuterungen zu Arbeitsorganisation und Logistik waren die Vorführungen der Werkzeuge zur Blechverarbeitung eindrucksvoll. Materialart und -stärke sowie die Anforderungen an Präzision, Geschwindigkeit und Optimierung des Materialverbrauchs entscheiden, ob Laserschneider oder Stanzwerkzeuge die richtige Wahl sind.

Zum Abschluss der Exkursion gab es einen Einblick in das neueste Geschäftsfeld des Unternehmens: Um die Kunden auf dem Weg zur Smart Factory zu unterstützen, bietet Trumpf neben der digitalen Geschäftsplattform Axoom zusätzlich eine Beratung für die Fertigungsoptimierung an.

Ungewöhnlich und spannend war, dass der Referent aus diesem Bereich auch einige Fragen an die Studierenden hatte und sich eine rege Diskussion entwickelte.

Exkursion an die Stuttgarter Börse

4. Dezember 2014

„Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles.“ So heißt es schon in Goethes „Faust“ – und ein Weg, nach dem Gold zu drängen, ist der zur Börse. Frau Professor Steinhilber und ihre Erstsemester haben am 4. Dezember einen Informationsbesuch zur Stuttgarter Börse unternommen.

Die Stuttgarter Börse wurde 1860 eröffnet und hatte ihren Sitz im Königsbau. War sie seit ihrem Beginn in erster Linie Handelsplatz für den Textilbereich, so ist sie heute der führende Handelsplatz in Deutschland für Privatanleger.

Maklern bei ihrer Arbeit über die Schultern schauen, in die Liveatmosphäre eintauchen, die von entspanntem Arbeiten blitzschnell in hektisches Agieren an den Bildschirmen wechselte, all diese Eindrücke zeigte den Studierenden einen faszinierenden aber auch mitunter stressigen Arbeitsplatz. Arbeitsabläufe und die Funktionsweise der Börse wurden verständlich von einem „Börsenguru“ dargestellt. Dass dieses Börsengeschäft aber auch gar nichts mit dem Film „Wolf of Wallstreet“ gemein hat, wurde schnell deutlich. Allerdings: Der Eindruck, dass man als Börsianer nie weiß, wie derTag verläuft, blieb bestehen. Dies untermauerte ein Börsianer mit den Ereignissen vom 11. September 2001. Die Stuttgarter Börse hatte einen extremen Einbruch der Kurse zu verzeichnen und musste vorzeitig geschlossen werden. „Das gab es noch nie in der Geschichte der Stuttgarter Börse“, bemerkte der Stuttgarter Börsenhändler.

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