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Planspielfieber im Studiengang BWL-Industrie

Impressionen vom Planspiel
5. November 2014

Die Erstsemester-Kurse im Studiengang BWL-Industrie haben nicht nur erfolgreich die ersten Wochen ihres Studiums absolviert, sondern durften ihre ersten erworbenen theoretischen Kenntnisse in einer sogenannten Gaming Simulation erproben.

In den Räumlichkeiten des Zentrums für Managementsimulation (ZMS) fanden die betriebswirtschaftlichen Planspiele statt. Im Studiengang BWL-Industrie sind diese traditionell ein wichtiger Bestandteil zur Wissensvermittlung.

Haben Sie den GEZE-Blick?

Logo Geze
15. Oktober 2014

Das Familienunternehmen GEZE steht für Qualität und Tradition.  Für den Kurs von Frau Professor Hardock öffnete das Leonberger Traditionsunternehmen seine Türen. Nach einem informativen Vortrag über das Unternehmen und seine Produkte besichtigten die Studierenden die Produktionsstätte. Hautnah konnten sie miterleben, wie unter anderem die innovativen Türschließer der Firma produziert werden. Anschließend ging es weiter in das Distributionszentrum. Dort sahen die DHBW-ler ein Hochregalsystem im Echtbetrieb.

Aber was ist denn nun der GEZE-Blick? Beim Durchqueren einer Türe fällt der Blick eines GEZE-Mitarbeiters automatisch oben an den Türrahmen und auf den Boden. So wird festgestellt, ob das Schließsystem von GEZE stammt. Auch die Exkursionsteilnehmer gehen nun mit einem anderen Blickwinkel durch Türen.

Studierende altern um 40 Jahre!

2. Oktober 2014

Einige Studienanfänger des Studiengangs BWL-Industrie durften bei einer Einführungsveranstaltung hautnah miterleben, wie sich das Leben als Ü60 anfühlt. Das frühzeitige Altern simuliert ein sogenannter Age Suit. Dieser täuscht Gewichtszunahme, Versteifung der Knie- und Handgelenke, abnehmende Mobilität des Oberkörpers und des Kopfes sowie Weitsichtigkeit, Verblassen der Farben, ein zunehmend eingeschränktes Sehfeld und abnehmendes Hörvermögen vor.

Der AgeSuit war der Auslöser für folgende Fragen, die intensiv diskutiert wurden:

  • Was bedeutet der demografische Wandel für Unternehmen?
  • Wie reagieren Unternehmen sinnvoll?
  • Welche Einsatzbereiche für den AgeSuit gibt es im eigenen Unternehmen?

Ein Studierender kommentierte: „Ich verstehe jetzt, warum Kaufhäuser mit solchen Anzügen getestet werden, und denke, dass immer mehr Unternehmen die Belange der Älteren beachten müssen, um erfolgreich am Markt zu bestehen!“

Attraktive Einblicke in die Denkfabrik der Marktforschung

Logo GfK
10. September 2014

Professor Kirsch und seine Drittsemester machten sich am 10. September 2014 auf den Weg nach Nürnberg zur Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Die „Stuttgarter“ wurden von Vertretern des GfK Vereins herzlich begrüßt.

Zuerst wurde das Big Picture der GfK vermittelt:

 „GfK steht für zuverlässige und relevante Markt- und Verbraucherinformationen. Durch sie hilft das Marktforschungsunternehmen seinen Kunden, die richtigen Entscheidungen zu treffen. GfK verfügt über 80 Jahre Erfahrung im Erheben und Auswerten von Daten"[1].

Nachdem die Grundlagen gelegt waren, tauchten die Studierende in den beruflichen Alltag der Marktforschung ein. Folgende Themen wurden vertieft:

  • Wie kauft Deutschland ein? – Ergebnisse aus GfK ConsumerScan
  • Brand Intelligence – Challenges and Solutions in International Brand Research.

Resümee der Exkursion: Die DHBW wurde äußerst freundlich aufgenommen und erhielt einen ausgezeichneten Einblick in die Welt der Marktforschung.

Integrationsseminar „Management“ erfolgreich abgeschlossen (Teil 1)

Nachhaltigkeit – das Trendthema in der BWL. Herr Professor Rall hat den Studierenden das Ziel gesetzt, eine nachhaltige Geschäftsidee zu entwickeln und so spannende Einblicke in die nachhaltige Unternehmensführung zu erhalten.

Die im Studium verinnerlichten theoretischen Kenntnisse wurden mit praxistauglichen Ideen unterfüttert. Am Ende präsentierten alle Gruppen ihre Ideen und Vorschläge zum nachhaltigen Unternehmertum.

Eine kleine Auswahl der Ideen:

  • Greentonics – ein innovatives Konzept zur Rückführung von Mobiltelefonen:

Durch die Ausgabe von Gutscheinen sollen Besitzer*innen alter Mobiltelefone zur Rückgabe animiert werden. Die Rückgabe der Mobiltelefone kann an Automaten oder per Post erfolgen. Nach Rückgabe werden Gutschein-Codes ausgehändigt. Der Kunde kann dann aus einem Online-Katalog einen Wunsch-Gutschein auswählen.

  • Lebensmittel-Outlets – neue Wege im Lebensmitteleinzelhandel:

Genießbare und sorglos verzehrbare Lebensmittel werden von den Supermarkt-Filialen entsorgt, da sie den hohen Qualitätsstandards (kleine ästhetische Mängel, Nähe zum Mindesthaltbarkeitsdatum, …) der Lebensmittelhändler nicht mehr genügen. Die Idee ist, diese bisher als Abfall deklarierten Produkte weiterzuverwenden. Supermärkte werden durch LKWs mit neuen Lebensmitteln beliefert. Die Rückfahrten zu den Warenverteilzentren sind Leerfahrten. Anstatt einer Leerfahrt nimmt nun der LKW die aussortierten, aber noch bedenkenlos genießbaren Lebensmittel mit zurück. Neben dem Warenverteilzentrum ist ein Supermarkt-Outlet angesiedelt. Dort werden dann von allen umliegenden Filialen die Lebensmittel gesammelt und zu sehr niedrigeren Preisen angeboten. Der Müll wird verringert, und das Unternehmen schafft zusätzlichen Gewinn. Eine Win-win-Situation.

Das abschließende Feedback einer Studierenden lautete: „Bis wir diese Vorschläge erarbeitet hatten, gab es viele Diskussionen und unterschiedliche Auffassungen. Allein schon die Tatsache, im Team auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, war sehr lehrreich für unseren in Kürze bevorstehenden Berufseinstieg. Die eigenen Ideen ganz frei, ohne Vorgabe und Hinweise seitens der Dozenten, umsetzen zu dürfen, war eine neue Herausforderung, die wir so aus dem Studium noch nicht kannten.“

Integrationsseminar “Management” erfolgreich abgeschlossen (Teil 2)

„My chief assets drive out the gate every day. My job is to make sure they come back.” Das Zitat des Vorstandsvorsitzenden Jim Goodnight des IT-Unternehmens SAS Institute zeigt den außergewöhnlichen Stellenwert der Bindung von Mitarbeitern an ihr Unternehmen auf.

Mit hoher Motivation starteten die Studierenden der DHBW in das von Professorin Hardock und Professor Huf geleitete Integrationsseminar „Management“. Das in DHBW Partnerunternehmen häufig diskutierte Thema der „Bindung von Studierenden der DHBW an ihre Partnerunternehmen“ stieß auf große Resonanz. Wirtschaftswissenschaftliche Forschung hautnah mitzugestalten und die Ergebnisse zu präsentieren, war eine spannende Herausforderung für die Studierenden.

Basierend auf dem Modell der Job Embeddedness entwickelten sie einen Fragebogen. Mehr als 200 Studierende der Studiengänge BWL-Industrie und BWL-International Business wurden im Zuge dieses Projekts befragt.

Die empirische Untersuchung brachte folgende ausgewählte, erste Ergebnisse:

  • Insgesamt gesehen fühlen sich die Studierenden ihren Partnerunternehmen durchaus verbunden. Größter Einfluss auf die Mitarbeiterbindung ist die Passung (sogenannter Fit) zwischen Mitarbeiter und Unternehmen.
  • Signifikante Unterschiede anhand soziodemographischer Variablen (Alter, Geschlecht etc.) treten nur wenige auf. Allerdings haben Studierende, die ihr Studium bei Großunternehmen absolvieren, eine signifikant geringere Neigung, das Partnerunternehmen nach Abschluss des Studiums zu verlassen, als Studierende von kleinen und mittelgroßen Unternehmen. Zudem sind Studierende des Abschlussjahrgangs 2011 im Vergleich zum Jahrgang 2012 weniger an ihr Unternehmen gebunden. Darüber hinaus gaben Studierende des Faches BWL-Industrie an, nach Studienabschluss eher bei ihrem Ausbildungsunternehmen bleiben zu wollen als Studierende des Faches BWL-International Business. 

Die Studierenden nahmen die Lehrveranstaltung als sehr herausfordernd war. Insbesondere die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppen und der zeitliche Aufwand, waren Hürden die zu meistern waren. Im Nachhinein sind die Studierenden froh und positiv gestimmt, diese „harte Nuss“ am Ende des Studiums geknackt zu haben.

Zum Studienabschluss nach Leipzig und Berlin

Studierende bei DBSchenker
2. Juni 2014

Zu ungewohnter Stunde, der Tag war gerade angebrochen, setzten sich 90 Studierende des Jahrgangs 2011 mit den Professoren Hellig und Rall am 13.06 2014 in den ersten Flieger nach Leipzig, um sich über den dortigen Logistikstandort informative Einblicke zu verschaffen. Abwechslungsreiche Werksführungen bei Amazon, DBSchenker und BMW stillten den ersten Wissensdurst rund um das Thema Materialwirtschaft. Mit dem Zug ging es am Abend weiter nach Berlin. Wie Müll sortiert wird, erfuhren die Studenten bei Alba, warum das Autolicht deutscher Premiumhersteller bläulich ist, erklärten Führungskräfte von Osram und auch der Besuch eines ICE-Werkes gab spannende Einblicke in die Welt des Eisenbahnbaus. Weiter erhielten die Studierende Hintergrundinformationen, was und warum beim Flughafenprojekt BER soviel schief gegangen ist. Beim gemeinsamen Abschlussessen in entspannter Atmosphäre nahmen die Studierende ausgiebig die Gelegenheit war, sich mit ihren Professoren über die Eindrücke der Exkursion auszutauschen. „Ein gewinnbringender und erlebnisreicher Abschluss unseres Studiums“, bemerkte ein Student bei der Verabschiedung nach den zwei Tagen.

Exklusiver Einblick für DHBW-Studierende in die Schokoladenproduktion von RitterSport

Das Familienunternehmen RitterSport hebt nur in Ausnahmefällen den Vorhang ihrer „heiligen“ Produktionshallen. Im Rahmen einer Exkursion (Kursleitung Frau Prof. Hardock) durften ca. 35 Studierende des Studiengangs BWL-Industrie hinter die Kulissen des schwäbischen Traditionsschokoladiers blicken.

Wie kam es zum charakteristischen RitterSport-Quadrat? Was hat Schokolade überhaupt mit Sport zu tun? Wie wird Schokolade hergestellt (und dann auch noch in so vielen Sorten und warum nur am Stammsitz in Waldenbuch)? Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt an Fragen, die geklärt wurden.

Ein Expertenvortrag aus dem Hause RitterSport verknüpft ganz in DHBW-Manier theoretisches und firmenspezifisches Wissen zum brandaktuellen Thema Social Marketing und zeigt hautnah auf, wie RitterSport neue Kommunikationskanäle wie z.B. Facebook, Blogs und Twitter nutzt, um seinen Kunden Rede und Antwort zu stehen.

Erfolgreicher priME-Cup 2014 für die Vertreter des Studiengangs BWL-Industrie

Danja Hörmann, Sebastian Liehr sowie Norbert Török haben beim Planspielwettbewerb priME-Cup eines der begehrten Tickets für die hochschulübergreifenden Master-Cups ergattert und darüber hinaus viel Know-how zum Thema Gründung und Management erworben.

Der Studiengang BWL-Industrie gratuliert ganz herzlich.