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Highlights & News

Sehr geehrte Studierende,

neben den Newsmeldungen auf der Website der DHBW Stuttgart, finden Sie hier Berichtenswertes aus unserem Studienzentrum.

Virtuelle Bachelors´ Night am Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Screenshot der virtuellen Veranstaltung

In einem virtuellen Festsaal fand am 15.11.21 die feierliche Verabschiedung der diesjährigen Bachelorabsolventinnen und -absolventen der Studiengänge Angewandte Pflegewissenschaft, Angewandte Hebammenwissenschaft, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und BWL-Gesundheitsmanagement statt.

Nach einer Ansprache von Studiendekanin Prof.in Dr. Anke Simon wurden die Alumni mit einem Feuerwerk zum Hochschulabschluss 2021 beglückwünscht. Alle Namen der ehemaligen Studierenden wurden genannt und die Jahrgangsbesten der Kurse geehrt. Dekanin Prof.in Dr. Beate Sieger-Hanus und Rektor Prof. Dr. Joachim Weber grüßten die Alumni per Videobotschaft.

Zum Abschluss des Abends wurden die Absolventinnen und Absolventen freigesprochen und die Bachelorhüte durften geworfen werden. Wir wünschen unseren Alumni von Herzen beruflich und privat alles Gute und viel Erfolg, weiterhin viel Power und Mut zum Handeln!

Forschung: Public Health in Zeiten der COVID-19-Pandemie

Kickoff zum Integrationsseminar Public Health in Zeiten der COVID19-Pandemie

Ende November 2020 fand am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management der DHBW Stuttgart erstmals online die Kick-off-Veranstaltung zum diesjährigen interprofessionellen Integrationsseminar statt. Studierende im 3. Studienjahr aus den Studiengängen Angewandte Hebammenwissenschaft - Hebammenkunde, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und BWL-Gesundheitsmanagement trafen sich im Rahmen einer virtuellen Konferenz zum lehrintegrierten Forschungsseminar mit dem Schwerpunktthema „Public Health in Zeiten der COVID-19-Pandemie – Herausforderungen und Ressourcen besonders vulnerabler Bevölkerungsgruppen“.

Pressemitteilung der Halleschen KV: Der Studiengang Gesundheitsmanagement feiert 10-Jahr-Jubiläum

Vor 10 Jahren, am 01.09.2010, begann der erste Jahrgang für das duales Studium im Bereich Gesundheitsmanagement.

Die Ersteinführung des neuen Studiengangs war ein Experiment, bei dem sich schnell herausstellte, dass die Hochschule und das Unternehmen in dieser Studienrichtung sehr gut aufeinander abgestimmt sind. In den vergangenen Jahren hat sich der Studiengang durch eine Vielzahl von Bewerbern, die sich jedes Jahr um die begrenzte Anzahl der Studienplätze bei der Hallesche bemühen, ausgezeichnet.

In der Regel starten jedes Jahr zwei Studenten. Aktuell gibt es in den drei Lehrjahren sechs Studierende im Bereich Gesundheitsmanagement. Insgesamt 17 Studenten haben in den 10 Jahren ihren Abschluss erfolgreich absolviert. Unter anderem durch die gute Betreuung und Unterstützung des Unternehmens wurde hierbei 6x mal die Gesamtnote „sehr gut“ erreicht.

Das duale Ausbildungssystem, also die Kombination aus Theorie- und Praxisphasen, sowie die Abwechslung zwischen der allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und vielen gesundheitsbezogenen Themen in der Hochschule, haben sich bei den Studenten von Anfang an bewährt und macht den Studiengang umso interessanter und abwechslungsreicher. Während sie in der Theorie oft durch intensive Lernphasen bis zu den Prüfungen einen kühlen Kopf bewahren, ist die Anwendung des Gelernten und das aktive Mitwirken in den verschiedenen Abteilungen umso interessanter. Durch das Ausbildungskonzept der Hallesche werden die Einsätze in operativen, aber auch in strategischen Bereichen und Schnittstellenfunktionen durchgeführt. Ein Highlight der Praxiserfahrung ist die einwöchige Hospitation im Marienhospital Stuttgart. Die Chance einen Einblick aus einer anderen Perspektive der Gesundheitsbranche zu bekommen, ist sowohl für das Studium als auch für die persönliche Erfahrung und Weiterentwicklung ein großer Mehrwert.  

Die drei Jahre Studium, mit abwechslungsreichen Themen- und Anwendungsgebieten in der Praxis, führen jährlich zu interessanten und aktuellen Bachelorarbeitsthemen wie digitales Marketing, Videoberatung, digitale Therapieunterstützung und Kommunikationsprozesse zu Anwendersystemen.

Wenn das Ziel erreicht ist und die Bachelorurkunde in den Händen gehalten wird, gibt es eine Vielzahl von Tätigkeitsfeldern, in denen die Absolventen ihre erarbeiteten Fähigkeiten in den Berufsalltag integrieren können. Die Möglichkeiten erstrecken sich vom Personalbereich über das Gesundheitsmanagement oder der Fachbereichsorganisation Leistung, bis hin zum Service- und Qualitätsmanagement. Viele unserer ehemaligen Studenten bleiben nach ihrem erfolgreichen Abschluss im Unternehmen und bringen damit frischen Wind in die Gruppe.

Dieses Jahr freuen wir uns auf den 10. Studienjahrgang der im September 2020 seinen 3-jährigen Lauf bis zur Zielgeraden, dem Bachelorabschluss, beginnt. Bei einem Rückblick auf die vergangen 10 Jahre und die 17 erfolgreichen Absolventen kann man sagen, die Einführung des Studiengangs bei der Hallesche ist ein voller Erfolg!

Studierende engagieren sich an Corona-Front

Die angehenden Bachelorabsolventinnen und -absolventen im Bereich Gesundheit arbeiten in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. In Ihrer letzten Praxisphase zeigten sie beachtlichen und ehrenwerten Einsatz bis hin zur Versorgung direkt an der Corona-Front. Die Studierenden des Studiengangs BWL-Gesundheitsmanagement kommen gerade aus der letzten Praxisphase vor ihrem Studienabschluss zurück und haben in dieser Außergewöhnliches geleistet: Engagiert und flexibel wurden die eigentlich geplanten Einsatzfelder gewechselt, um den Betrieb in den Krankenhäusern und Pflegeheimen aufrechtzuerhalten.

Studierende beim Hackathon „Innovate Healthcare“ in Tübingen

Studierende von „BWL-Gesundheitsmanagement“ beim Hackathon „Innovate Healthcare“ 2019 in Tübingen

„Attempto – Let’s Do It!“. Unter diesem Motto startete der dreitägige Hackathon mit der Themenstellung „Innovate Healthcare“ am 5. Juli in Tübingen, an dem sich Studierende von BWL-Gesundheitsmanagement des Jahrgangs 2016 (Lara Braun, Timo Burkhard, Teresa Löffler, Benedikt Oesterle, Sarah Scherzinger, Anna-Lena Schmid, Lena Weger) in Begleitung von Herrn Prof. Lang beteiligten.

Hackathons sind ursprünglich in der Softwareentwicklungsbranche zu verorten, woher sich auch das Kunstwort „Hackathon“ aus den Begriffen „Hack“ und „Marathon“ ableiten lässt. Als Veranstaltungen lassen sich Hackathons als Entwicklungswettbewerb oder Innovationsevent umschreiben. Übertragen auf das Gesundheitswesen stand der Hackathon „Innovate Healthcare“ unter dem Anspruch, Innovationen im Gesundheitswesen mitzugestalten und für das Gesundheitswesen zu entwickeln. Zielgruppe waren dementsprechend unter anderem Professionen aus dem Gesundheitswesen, der Softwareentwicklung oder auch allgemein engagierte, kreative Köpfe, die sich mit den Problemen und Herausforderungen des Gesundheitswesens beschäftigen wollten. Die Herausforderungen wurden dabei aus der Praxis unter anderem von Unternehmen aus der Gesundheitsbranche, wozu auch Duale Partner der DHBW gehörten, vorgegeben.

Für die Studierenden von BWL-Gesundheitsmanagement begann der Hackathon am Freitagabend um 17:00 Uhr mit einer Keynote Speech, bei der die eingereichten „Challenges“ aus der Praxis präsentiert wurden. Danach mussten sich die Studierenden für eine Herausforderung ihrer Wahl entscheiden. Zu den eingereichten „Challenges“ gehörten beispielsweise unter anderem der Wissenstransfer von klinischen Studien, die Verbesserung des Nachbarschaftsengagements, die Dehydrierungsvorsorge, die Vermeidung des Sturzrisikos in Pflegeheimen sowie die Entwicklung eines Systems zur Steigerung von sozialer Teilhabe und Lebensqualität. In interprofessionell gemischten Teams wurden die Probleme dann ab 20:00 Uhr am Freitag und das gesamte Wochenende über bearbeitet. Unterstützt wurden die Teams dabei von professionellen Coaches sowohl technisch als methodisch bei der Ausarbeitung ihrer Lösungsvorschläge.

Am Sonntag wurden die Ergebnisse in vierminütigen Vorträgen auf Englisch, sogenannten „Pitches“, einer Jury aus Expert*innen der Gesundheitsbranche präsentiert und im Rahmen einer Preisverleihung bewertet. Dabei konnten beachtliche Ergebnisse mit der Konzeption bis hin zu der Entwicklung von Prototypen in Form beispielsweise von Apps und Internetplattformen vorgezeigt werden. Erfreulicherweise erhielt Frau Scherzinger mit ihrer Gruppe den Business Award. Insgesamt bot die Veranstaltung so die Chance, interprofessionell an Problemen des Gesundheitswesens zusammenzuarbeiten und Herausforderungen gemeinsam aktiv zu gestalten.

Erstsemesterbegrüßung im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Herzlich willkommen – im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management wurden die Studienanfänger*innen begrüßt.

Am 01. Oktober 2019 wurden die Studienanfänger und Studienanfängerinnen der fünf Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft sowie Angewandte Hebammenwissenschaft mit den Studienrichtungen Erweiterte Hebammenpraxis und Hebammenkunde im Studienzentrum willkommen geheißen. Insgesamt 201 Erstsemester beginnen im Wintersemester 2019/20 ein duales Studium am Studienzentrum. Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon begrüßte die Studierenden und stimmte sie auf die bevorstehende Studienzeit ein.

Vertreterinnen der unterschiedlichen Studiengänge vermittelten Studienerfahrungen aus erster Hand und teilten hilfreiche Tipps rund um das Studium.

Ermutigende Worte für die Erstsemester fanden die vier Referentinnen Christina Fahrner, Absolventin BWL-Gesundheitsmanagement, Anja Dienersberger, Absolventin Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Cornelia Cantiani, Absolventin Angewandte Pflegewissenschaft sowie Heike Edmaier, aktuell noch Studentin der Angewandte Hebammenwissenschaft-Erweiterte Hebammenpraxis. Christiane Matzke, Direktorin für Unternehmensentwicklung und Pflegemanagement an den SLK-Kliniken Heilbronn betonte die Notwendigkeit der akademischen Ausbildung im Bereich der Pflege und berichtete über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der Gesundheitsberufe.

Exkursion zum LebensPhasenHaus in Tübingen

Exkursion: „BWL-Gesundheitsmanagement“ zum LebensPhasenHaus im SS 2019

„Wie wollen wir im Alter leben?“ Unter dieser Perspektive besuchten die Studierenden des Jahrgangs 2016 im Sommersemester 2019 unter Begleitung von Herrn Prof. Lang das LebensPhasenHaus in Tübingen.

Das LebensPhasenHaus in Tübingen versteht sich selbst als ein Kompetenzzentrum für gesundes Leben und selbstbestimmtes Wohnen bis ins hohe Alter. Es verbindet Forschung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft miteinander. In ihm werden Lösungen und Innovationen demonstriert, die ein möglichst langes, aktives und selbstbestimmtes Leben im Alter unterstützen sollen. Dazu haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre Geschäftsmodelle und Dienstleitungen dort vorzustellen und auch ein Feedback darauf zu erhalten. Auch an Forschungsprojekten von der Grundlagenforschung bis hin zur Weiterentwicklung von Anwendungen unter anderem in Akzeptanzstudien zu den Themen „Gesundheit, Pflege, Kommunikation und Qualifizierung, Sicherheit und Komfort, Energie und Mobilität“ ist das LebensPhasenHaus beteiligt.

2016 wurde das Projekt „LebensPhasenHaus“ von der Robert Bosch Stiftung in der Folge mit dem „Deutschen Alterspreis“ ausgezeichnet.

Die Studierenden von BWL-Gesundheitsmanagement hatten im LebensPhasenHaus die Möglichkeit, Innovation zu erleben, anzuschauen, in die Hand zu nehmen und zu testen. In Kleingruppen wurden sie dazu von ehrenamtlichen Mitarbeitern durch die Räumlichkeiten geführt und zum Ausprobieren angeregt. Barrierefreie Wohn- und Freiraumkonzepte, intelligente Haussteuerung, präventive Beleuchtungssysteme, technische Assistenzsysteme, vom Treppenlifter über das Pflegebett bis zum kompletten, vorinstallierten Fertighausmodul (FlyingSpace) konnten dort besichtigt und im Selbsttest erfahren werden. Abgerundet wurde die Besichtigung durch einen Vortrag zum Thema „Bedürfnisse der Generation 80+ an ihr Wohnumfeld“. Insgesamt bot die Exkursion zum LebensPhasenHaus den Studierenden so die Chance, Entwicklungen zum selbstbestimmten Leben im hohen Alter aktiv zu erleben und sich mit den herausfordernden gesellschaftlichen Fragen des demographischen Wandels und der Digitalisierung exemplarisch auseinanderzusetzen.

Studentisches Symposium zum lehrintegrierten Forschungsprojekt

Studentisches Symposium zum lehrintegrierten Forschungsprojekt

Am 5. Juni 2019 fand am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management der DHBW Stuttgart ein Studentisches Symposium zum Abschluss des lehrintegrierten Forschungsprojektes „Gesundheitskompetenz von Young Health Professionals“ statt, das die drei Studiengangleiterinnen Frau Prof. Dr. Anke Simon, Frau Prof. Dr. Ebinger und Frau Prof. Dr. Holoch gemeinsam geplant und durchgeführt haben. Beteiligt waren die Studiengänge Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und BWL-Gesundheitsmanagement.

Prof. Dr. Bernd Müllerschön, Dekan der Fakultät Wirtschaft, eröffnete die Veranstaltung mit begrüßenden Worten und würdigte den Einsatz der am Forschungsprojekt beteiligten Professorinnen und Studierenden. Prof. Dr. Margrit Ebinger und Prof. Dr. Elisabeth Holoch gaben im Anschluss einen Überblick über das Forschungsprojekt und die Aufgaben, welche die Studierenden im Verlauf des Projekts selbstorganisiert bearbeitet hatten. In Form quantitativer und qualitativer Datenerhebungen und -auswertungen leisteten die Studierenden einen wesentlichen Beitrag zum Forschungsvorhaben. 

Ein Vortrag der Studierenden (Timo Burkhardt, Teresa Löffler, Lara Braun) befasste sich anschließend mit den vielfältigen Erfahrungen und den Ergebnissen im Forschungsprozess. Das Thema „Gesundheitskompetenz“ wurde darüber hinaus durch die interessanten Beiträge von zwei Gastrednerinnen aufgegriffen. Privatdozentin Dr. Ute Mons vom Deutschen Krebsforschungszentrum -Stabsstelle Krebsprävention sprach über die „Krebsprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe – das Beispiel Tabakentwöhnung“. Simone Schmidt-Goretzky (M.Sc. Gesundheitsökonomie), Sozial- und Gesundheitsplanerin im Gesundheitsamt Stuttgart, stellte das Programm „MeinPlan Stuttgart - Gesundheitskompetenzvermittlung in Bezug auf die Arzneimitteltherapie - Eine Maßnahme aus der kommunalen Gesundheitskonferenz der Landeshauptstadt Stuttgart“ vor.

Das Highlight der Veranstaltung stellte der Gallery Walk dar, in dem alle am Forschungsprojekt beteiligten Studierenden ihre Ergebnisse vorstellten. Hierfür haben die Studierendengruppen mit großem Engagement wissenschaftliche Poster gestaltet und diese vor Studierenden des ersten Studienjahres und Vertreterinnen und Vertretern des Studienzentrums souverän präsentiert.

Bildergalerie: Symposium am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management

Erstmalig Studentischer Poster Award übergeben

Posterpräsentation und Verleihung des ersten studentischen Poster Awards

Im Rahmen des Studentischen Symposiums zum lehrintegrierten Forschungsprojekt „Gesundheitskompetenz von Young Health Professionals“ wurde am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften und Management erstmalig ein Studentischer Poster-Preis vergeben.

Studierende aus dem ersten Studienjahr waren zu Gast bei der Posterpräsentation (Gallery Walk), in der die Studierenden der Abschlussjahrgänge die Ergebnisse ihrer Forschungstätigkeit im Rahmen des zurückliegenden Integrationsseminares anhand von wissenschaftlichen Postern vorstellten. Dadurch erhielten die Studentischen Gäste einerseits einen „Vorgeschmack“ auf Lehr-Lern-Aktivitäten im dritten Studienjahr. Andererseits waren sie aufgefordert, als studentische Jury zu fungieren, indem sie die Poster mittels Punkte-Voting aus bewerteten.

Auf dieser Grundlage wurden die drei besten Poster von Fr. Prof. Simon (Studiengangdekanin und Studiengangsleiterin des Studiengangs BWL-Gesundheitsmanagement) in Form einer Urkunde und einem kleinen Sachgeschenk, das zur Gesundheitskompetenz der Studierenden beitragen kann, prämiert. Die Vergabe des Post Awards rundete so das halbjährige Projekt in gelungener Weise ab.  

Begrüßungsvorlesung des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management

Am ersten Tag des neuen Studienjahres versammelten sich 167 Studienanfängerinnen und Studienanfänger des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management im Audimax der DHBW Stuttgart. Im Rahmen der traditionellen Begrüßungsvorlesung hieß Studiendekanin Professorin Anke Simon die neuen Studierenden willkommen und stimmte sie mit zukunftsweisenden Gedanken auf die bevorstehende Studienzeit ein.

Die diesjährige Veranstaltung blickte in vielerlei Hinsicht optimistisch in die Zukunft, nicht zuletzt auch dank bisheriger Erfolge: In diesem Jahr neu dabei war die ausbildungsintegrierende Studienrichtung Hebammenkunde, die das bisher bestehende Angebot im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft ergänzt.

Aus dem berufsbegleitenden Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft berichtete erstmalig eine Absolventin über ihre Studienerfahrungen und deren Bedeutung für den Berufsalltag. Frau Cornelia Cantiani vom Klinikum Schloss Winnenden, die als beruflich Qualifizierte über die Eignungsprüfung und das Kontaktstudium begonnen hatte, schloss ihren Beitrag mit ermutigenden Worten.

Anja Dienersberger vom Klinikum Stuttgart stellte als Absolventin im ausbildungsintegrierenden Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften den Mehrwert der im Studium erlangten Kompetenzen für die Entwicklung der Pflege heraus. Frau Dienersberger war zudem eine der ersten beiden Stipendiatinnen im deutsch-finnischen Austauschprojekt Network Nursing and Healthcare der Baden-Württemberg Stiftung.  

Als langjährige Alumni im Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement berichtete Christina Fahrner über ihre Studienerfahrungen und Motivationen, nicht nur als Absolventin des Studienzentrums, sondern auch als aktuell Studierende in einem Master-Studiengang.

Vorausschauende Worte wählten auch die beiden Referentinnen aus dem Krankenhausbereich. Anke Bossert, Geschäftsführerin im Verband der Krankenhäuser in Stuttgart e.V und Vertreterin der Referatsabteilung Krankenhausbereich berichtete über aktuelle strukturelle sowie politische Herausforderungen und Zielsetzungen. Frau Matzke, Direktorin für Unternehmensentwicklung und Pflegemanagement an den SLK-Kliniken Heilbronn unterstrich die Notwendigkeit einer akademisch qualifizierten Pflege für eine bedarfsgerechte Versorgung.

Konferenz „Zukunft Duales Studium“ der Hochschule Osnabrück

Ulrike Kienle und Cornelia Zeller auf der Konferenz „Zukunft Duales Studium“ der Hochschule Osnabrück (Foto v. li. nach re.)

Am 13. und 14.09.2018 fand am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück die Konferenz „Zukunft duales Studium“ statt. Im Mittelpunkt standen dabei die Qualitätsdimensionen und Entwicklungstreiber des dualen Studiums.

Ziel der Konferenz war der Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule und Praxis über Erfahrungen mit verschiedenen dualen Studienangeboten sowie die Identifikation von Faktoren und Strukturen, welche die Zukunft des dualen Studiums mitbestimmen. Es wurden Workshops sowie Vorträge zur Kompetenzentwicklung und Theorie-Praxis-Verzahnung, Entwicklung von Studienangeboten, Verzahnung der Lernorte sowie zu den Leistungen und Erwartungen der Praxispartner angeboten.

Das Team des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften & Management, vertreten durch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Ulrike Kienle und Cornelia Zeller, beteiligte sich mit drei Vorträgen an der Konferenz. So stellte Ulrike Kienle das Kontaktstudium als innovatives Bildungsformat vor und berichtete über dessen Konzeption und Evaluation. Ihr zweiter Vortrag „Forschung mit und für die Praxis“ bezog sich auf das Forschungsprojekt zur Messung und Validierung der Skala zur Anwenderzufriedenheit von Krankenhaus-IT, an dem exemplarisch das kompetenzorientierte Lehr-Lern-Format „Integrationsseminar“ vorgestellt wurde. Dieses Format basiert auf dem Konzept des forschenden Lernens und gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich aktiv am Forschungsprozess zu beteiligen und gezielt Wissen für und mit der Praxis zu generieren. Cornelia Zeller richtete mit ihrem Vortrag „Absorptive Capacity als Fähigkeit einer lernenden Organisation neue Kompetenzen zu nutzen“ den Fokus darauf, welche Kompetenzen der Studierenden nach ihrem Hochschulstudium von der Praxis/den Arbeitgebern absorbiert werden und in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.

Exkursion zur kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg

BWL-Gesundheitsmanagement-Studierende mit Prof. Dr. Anke Simon und Prof. Dr. Martin Lang
25. Juni 2018

Studierende des Jahrgangs 2015 des Studiengangs BWL-Gesundheitsmanagement besuchten am 20. Juni 2018 in Begleitung von Prof. Dr. Anke Simon und Prof. Dr. Martin Lang die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) gehören zu den wesentlichen Akteuren im deutschen Gesundheitssystem. Ihnen obliegt die anspruchsvolle Aufgabe, eine flächendeckende, wohnortnahe, qualitative medizinische Versorgung im ambulanten Sektor sicherzustellen. Daneben setzen sie sich für die Rechte der Ärzte und Psychotherapeuten ein und vertreten deren Interessen gegenüber der Politik und den Krankenkassen. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg ist hierbei Dienstleister für 20.000 Mitglieder.

Die Studierenden wurden von Constanze Kissing (Bereichsleiterin für Personal) und Lisa Volz (Personalreferentin) herzlich begrüßt, welche auch die Moderation und die Organisation der gesamten Veranstaltung übernahmen. Den Auftakt bildete ein interessanter Vortrag von Maja Molière (Referentin Politik und Grundsatzfragen) über die geschichtliche Entwicklung der Kassenärztlichen Vereinigung mit Blick auf die relevanten Aufgabenstellungen. Danach wurden im zweiten Teil der Veranstaltung aktuelle Projekte vorgestellt, welche derzeit unser Gesundheitssystem bewegen. Dazu gehörte ein Vortrag von Tobias Binder (Leiter Geschäftsbereich Service/Beratung) mit dem Thema „KVBW goes digital“, welcher die Chancen der Digitalisierung in unserem Gesundheitswesen praxisnah aufzeigte, beispielsweise mit dem eTerminservice oder dem Teledoktor. Weiterhin wurde über neue Versorgungsformen mit Kerstin Schubert (Leiterin Geschäftsbereich Notfalldienst und neue Versorgungsformen) diskutiert, insbesondere die Sicherung des Notfalldienstes mit der Einrichtung von Notfallpraxen durch die KV. Insgesamt erhielten die Studierenden einen abwechslungsreichen Überblick über die Herausforderungen in unserem Gesundheitswesen seitens der KV.

Feierliche Begrüßung der Erstsemester am Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Am 04.10.17 empfing das Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management in einem gut gefüllten Audimax 205 Studienanfänger der vier Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Pflegewissenschaft, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und Angewandte Hebammenwissenschaft.

Zwei dieser Studiengänge sind im neuen Studienjahr besonders hervorzuheben: Der berufsbegleitende Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft wurde mit Semesterstart zu einem Regelstudiengang, welcher vor sechs Jahren als BMBF gefördertes Projekt OPen an der DHBW Stuttgart startete. Im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft beginnt in der Studienrichtung Erweiterte Hebammenpraxis erstmals der Studienbetrieb für 32 qualifizierte Hebammen und Entbindungspfleger. Damit entsteht das erste Studienangebot für Hebammen in Baden-Württemberg auf der Basis des BMBF geförderten Projektes Future Education in Midwifery.

Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon hieß die Erstsemester im Studienzentrum willkommen, und unterstrich in ihrer Begrüßungsvorlesung neben den fachlichen Qualifikationszielen auch den Eigenwert des Studiums als eine Zeit des persönlichen Wachstums.

Ursula Matzke, Pflegedirektorin am Robert-Bosch-Krankenhaus, und Ulrich Karle, Leiter Referatsbereich Krankenhaus der Landeshauptstadt Stuttgart, berichteten über aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Pflege und Krankenhausmanagement.

Ehemalige Studierende der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften führten die neuen Studierenden in den Alltag des Studienbetriebs an der DHBW Stuttgart ein und sparten nicht an wertvollen Tipps für das Studienleben.

Fachlicher Austausch beim Public Health Symposium

Public Health Symposium

Am 1. Juni 2017 fand an der DHBW Stuttgart ein Symposium mit internationaler Beteiligung in den Studiengängen Angewandte Gesundheitswissenschaften für Pflege und BWL-Gesundheitsmanagement statt.

Prof. Dr. Bernd Müllerschön, Dekan der Fakultät Wirtschaft, und Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger begrüßten Studierende und Duale Partner sowie zahlreiche Expertinnen und Experten aus der Praxis und luden dazu ein, sich zum vielseitigen Thema Public Health auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

In kurzweiligen Vorträgen stellten Studierende Forschungsprojekte zu praxisrelevanten Themen vor, die im Rahmen des Integrationsseminars unter der Leitung von Prof. Dr. Margrit Ebinger, Prof. Dr. Elisabeth Holoch und Prof. Dr. Anke Simon erarbeitet wurden. Dabei unterstützten Studierende der DHBW u.a. auch das Projekt „Gesund und bunt“ der Werkstatt PARITÄT gemeinnützige GmbH, welches im Rahmen des Innovationsprogramms Pflege durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert wird und stellten die studentischen Ergebnisse vor.

Ebenso wurden weitere Projekte von Studierenden zur Prävention und Gesundheitsförderung im standortübergreifenden eCampus Projekt „Public Health – Virtual Concept“ unter Betreuung von Prof. Dr. Claudia Winkelmann und Prof. Dr. Margrit Ebinger entwickelt und vorgestellt.

Neben den studentischen Beiträgen trugen auch vier Referentinnen aus der Praxis zum Tagesprogramm bei: Dr. Beate Grossmann, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung referierte zur Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung im Public Health Kontext, Prof. Tiina Tervaskanto Mäentausta von der Oulu University of Applied Sciences präsentierte zum Thema "Evidence-based Health Promotion in Finland“ und Lisa Tonk von der Plattform Ernährung und Bewegung stellte ein Projekt zur Entwicklung von gesundheitsförderlichen Kommunen vor. Das Thema “Prävention und Früherkennung. Immer dafür – oder Mut zur Entscheidung?“ wurde von Prof. Dr. Annette Becker von der Philipps-Universität Marburg präsentiert.

Gesundheitsforum Baden-Württemberg 2016

Studierende des Studienganges BWL-Gesundheitsmanagement auf dem Gesundheitsforum Baden-Württemberg.

Am 3. November 2016 nahmen die Studierenden des 2. Studienjahres im Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement in Begleitung von Prof. Dr. Martin Lang am Gesundheitsforum Baden-Württemberg in Heilbronn teil. Geladen waren Experten und Entscheider aus den unterschiedlichen Bereichen unseres Gesundheitswesens, unter anderem Kliniken, Krankenkassen, niedergelassene Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Unternehmen der Medizintechnik, Biotechnologie und pharmazeutischen Industrie zum praxisnahen Dialog.

Die Studierenden hörten spannende und interessante Vorträge von renommierten Referenten aus der Politik, dem Management und der Gesundheitswirtschaft mit anschließender Möglichkeit zum persönlichen Austausch. Themen waren beispielsweise eine patientenorientierte Versorgung, die Digitalisierung und Vernetzung der Gesundheitsbranche sowie die wichtige Rolle der Gesundheitsindustrie in Baden-Württemberg. Zahlreiche innovative und in der Praxis erprobte Ansätze und Lösungen wurden dabei vorgestellt und diskutiert.

Insgesamt bot der Kongress für die Studierenden eine sehr gute Plattform zum Wissenstransfer auf der Basis von aktuellen Best-Practice-Beispielen sowie die Möglichkeit zum Kontakte knüpfen.

Studierende besuchen Carl Zeiss AG in Oberkochen

Studierende des Studienganges BWL-Gesundheitsmanagement besuchen Carl Zeiss AG in Oberkochen

Die Studierenden des Studiengangs BWL-Gesundheitsmanagement an der DHBW Stuttgart besuchten im Sommersemester 2016 in Begleitung von Barbara Schmauser und Prof. Dr. Martin Lang die Carl Zeiss AG, welche diesjährig den 200. Geburtstag ihres Firmengründers Carl Zeiss begeht.

Das Unternehmen ZEISS ist international führend in der Optik und Optoelektronik und entwickelt spitzentechnologische Lösungen, unter anderem für die Halbleiter-, Automobil-, und Maschinenbauindustrie sowie die Medizintechnik.

Die Studierenden erhielten von Fatih Öztürk, Gebietsverkaufsleiter für Mikrochirurgie, eine spannende Einführung in die Geschichte und Entwicklung des Unternehmens. Danach gab es einen eindrucksvollen Rundgang durch das Medical Solution Center, bei welchem die Studierenden innovative Medizintechnik und ein modernes Arbeitsumfeld präsentiert bekamen. Zudem zeigten sich für die Studierenden im Rahmen weiterer Vorträge auch interessante Perspektiven für die eigene berufliche Entwicklung. Zum Abschluss konnten die Studierenden das neueröffnete ZEISS-Museum besichtigen, in dem sich auch das kleinste Planetarium der Welt befindet. Insgesamt bot die Exkursion eine abwechslungsreiche Mischung aus interessanten Vorträgen und unterhaltsamen Besichtigungsmöglichkeiten.

Gastvortrag von Dr. Bill Davey, RMIT Melbourne im Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement

Dr. Bill Davey und sein Kollege Vas Kaparthiou , beides Wissenschaftler an der RMIT in Melbourne, waren Mitte Dezember 2015 zu Gast bei Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon und ihrem Team des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management. Außer Arbeitstreffen des Forschungsteams der australischen und der deutschen Seite, konnte Dr. Bill Davey im Rahmen seines Aufenthaltes in Stuttgart gewonnen werden, einen Gastvortrag vor Studierenden zu halten. Er forscht und publiziert zu diversen Forschungsfeldern im Bereich Nursing Research und gab einen spannenden Einblick in verschiedene Forschungsmethoden, deren Sinn und möglichen „Unsinn“. Sein Vortrag war gespickt von Ausflügen in die Wissenschaften der Philosophie oder auch die der Physik. Die Studierenden bekamen einen sehr kurzweilig aber auch breiten Einblick in das Tätigkeitsfeld von Dr. Bill Davey. Die Hauptherausforderung, neben dem schnellen Themeninput, stellte klar der australische, für die Studierende ungewohnte Akzent, dar.

Das Forschungsprojekt, in das die Studierenden aktiv eingebunden waren, war integriert und  ist noch immer Teil eines groß angelegten internationalen Forschungsprojekts (Deutscher Akademischer Auslandsdienst (DAAD) mit der RMIT Universität in Melbourne, Australien). Im Rahmen des Integrationsseminars „Erhebung der Anwenderzufriedenheit mit IT-Leistungen im Krankenhaus“ hatten 80 Studierende der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften im diesem Jahr in über 20 Krankenhäusern Mitarbeiter befragt.