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Tagung „Digitalisierungsprozesse in der Sozialen Arbeit“

An der Fakultät Sozialwesen findet einmal im Semester eine Tagung für die Anleiter*innen bei den Dualen Partnern in den Praxisphasen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Veranstaltung dieses Jahr erstmals online durchgeführt und erfreute sich mit rund 220 Teilnehmenden großer Resonanz. Thematisiert wurden insbesondere die Digitalisierungsprozesse in der Sozialen Arbeit.

Die Soziale Arbeit gilt gemeinhin nicht als Vorreiterin der Digitalisierung. Um dem entgegenzuwirken, wählte das verantwortliche Team für diese Anleitungstagung, Prof. Dr. Kathrin Ripper und Prof. Dr. Ursula Weber, das Thema des digitalen Wandels. Inmitten dieses Umwandlungsprozesses erkennen alle die enormen Möglichkeiten, aber auch die Herausforderung. Neben den technischen Fragen stellen sich auch ethische und gesellschaftspolitische Fragen. Wie im Brennglas wurden die Anforderungen und Möglichkeiten, welche die Digitalisierung mit sich bringt, seit dem ersten Lockdown im März 2020 erlebt.

Nach der Begrüßung der Teilnehmenden durch Prodekan Prof. Dr. Klaus Grunwald (Studiengangsleiter Soziale Arbeit in Pflege und Rehabilitation) beleuchteten die eingeladenen Expertinnen und Experten in Fachvorträgen unterschiedliche Aspekte. So stellte Prof. Ripper beispielsweise die Ergebnisse einer Befragung von Dualen Partnern zum Thema Digitalisierung in der Praxis der Sozialen Arbeit vor. Das Education Support Center präsentierte digitale Unterstützungssysteme im Onboarding-Prozess, Karin Kießling, M.A., fragte als systemische Beraterin: „Quelle oder Otto? Wie gestaltet die Sozialwirtschaft die digitale Transformation?“ und Lisa-Marie Kreß, M.A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin an der DHBW Stuttgart), ging auf das Thema Digitale Elternarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe (mit Geflüchteten) ein.

Darüber hinaus gab es Informationen für Erstanleiter*innen sowie zum Dualen Master am CAS der DHBW.