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Neue Laborveranstaltung erfolgreich gestartet

Am 16. Mai 2017 nahmen 26 Studierende aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurswesen der DHBW Stuttgart im Rahmen der Vorlesung „Hochleistungswerkstoffe“ von Prof. Dr.-Ing. Andreas Zilly zum ersten Mal an der Laborveranstaltung „Herstellung und Prüfung von Faserverbundbauteilen“ teil.

Faserverbundbauteile finden sich heute in vielen Anwendungen wieder, in denen Leichtbau eine sehr große Bedeutung hat. Besonders in der Fahrzeugindustrie aber auch in anderen Branchen sind diese Werkstoffe sehr stark im Kommen.

Nach einer theoretischen Einführung zu dem angewandten Verfahren, der Vakuuminfusion, konnten die Studierenden unter Anleitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters Tom Kurdewan im Labor selbst Hand anlegen. Durch das Zuschneiden und Drapieren verschiedener Halbzeuge wurden zunächst Kenntnisse über die Handhabung verschiedener Web- und Gelege-Arten der Kohlenstoffasern vermittelt. Beim Vorbereiten der Werkzeugoberfläche und der Verbrauchsmaterialien sowie beim Anrühren des Harzes konnte eindrucksvoll gezeigt werden, welche Herausforderungen das Verfahren zur Herstellung hochwertiger Bauteile mit sich bringt.

Im zweiten Teil der Veranstaltung ging es um die Prüfung mechanischer Eigenschaften von Laminaten mit unterschiedlichem Aufbau der Faserlagen. In mehreren Zugversuchen, bei denen die hergestellten Prüfkörper bis zum Bruch belastet wurden, zeigte der Laboringenieur Ruben Krampulz die starke Abhängigkeit der Eigenschaften von der Ausrichtung der Fasern in Bezug auf die Belastungsrichtung auf. Anhand der Schadensbilder konnte das jeweilige Bauteilversagen beurteilt werden.

Diese neue Laborveranstaltung bekam aufgrund der praktischen Ergänzung zu dem theoretischen Wissen von den Studierenden ein sehr positives Feedback und wird daher zukünftig regelmäßig stattfinden.  

Tom Kurdewan, wissenschaftlicher Mitarbeiter, und Studierende im Labor