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Nachhaltige Ernährung: Studierende besuchen Imker

Am 22. Mai 2017 besuchten Studierende der Fakultät Sozialwesen anlässlich des Internationalen Tags der biologischen Vielfalt eine bienenpädagogische Führung des Imkers Wolfgang Schiele in Erdmannhausen. Die Exkursion fand im Rahmen einer Vorlesung zum Thema "Nachhaltige Ernährung" unter der Leitung von Prof. Dr. med. Eva Hungerland, Professorin für Sozialmedizin und Gesundheitswissenschaft an der DHBW Stuttgart, statt.

Unser Ökosystem benötigt zur Aufrechterhaltung der Pflanzenwelt Bestäuber, um Pollen zu verbreiten und die Vermehrung sicherzustellen. Die westliche Honigbiene bestäubt fast 80 % der Wild- und Nutzpflanzen. Sie gehört damit in unserem Ökosystem zu den wichtigsten Nutztieren. Der größte Feind in der heutigen Zeit für die Biene ist der Mensch: Die von ihm verwendeten Pflanzenschutzmittel, wie z. B. Neonicotinoide, führen zum qualvollen Bienensterben.

Wolfgang Schiele hat in seinem Bienengarten einen eindrucksvollen Lehrwanderweg zur Geschichte der Biene, der Honigentstehung und vielem anderen mehr eingerichtet. Er beobachtet seit Jahren mit Sorgen das Bienensterben. Sein Wunsch besteht neben dem verminderten Einsatz von Pestiziden darin, den Bienen blühende Pflanzen zu belassen. „In den Gärten keine Steinwüsten anlegen und nicht jede Woche mähen, sodass den Bienen genügend Blüten zur Verfügung stehen“, empfiehlt der Imker.

Für die Studierenden war die Exkursion sehr lehrreich, verdeutlichte sie doch die Dringlichkeit des Erhalts der Bienenvölker für eine nachhaltige Produktion von Lebensmitteln.

Studierende mit Imker Wolfgang Schiele