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Besuch des Fachtags für Familienhebammen

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Am 22.1.18 fand in Stuttgart der Fachtag für Familienhebammen des Hebammenverbandes Baden-Württemberg statt. Im ersten Vortrag stellte Frau Dr. Hirschmüller das im Auftrag des Landeshebammenverbandes NRW erstellte neue Rechtsgutachten zur rechtlichen Bewertung der Tätigkeit als Familienhebamme der Kanzlei Hirschmüller vor. Anhand dessen bearbeitete sie die wichtigen Themenfelder von der Berufsaufsicht und Schweigepflicht über die Vergütung bis hin zur interdisziplinären Zusammenarbeit.

Anschließend folgte ein reger Austausch der Familienhebammen aus den verschiedenen Kreisen zu deren Arbeitsbedingungen. Frau Krawczyk vom Kommunalverband für Jugend und Soziales berichtete Aktuelles aus der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen und stellte die Entwicklungen und Veränderungen, die sich durch die Umstellung der Frühen Hilfen von der Bundesintitiative auf die Bundesstiftung ergeben, dar und verwies auf das neue Leistungsprofil „Gesundheitsorientierte Familienbegleitung (GFB)“. Jutta Eichenauer, die Landesvorsitzende des Hebammenverbandes Baden-Württemberg, führte durch den Tag und wurde von Sonja Wangler von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart unterstützt, die auch noch einmal auf den dort angebotenen Kontaktstudiengang „Gesundheitsförderung und Prävention für junge Familien“ hinwies, der die Weiterbildung zur Familienhebamme / Familiengesundheits- und kinderkrankenpflege an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart für Hebammen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger interdisziplinär ermöglicht.

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Berufsverbände im Land Baden-Württemberg bei dem Angebot des Kontaktstudienganges.

Besuch der LEARNTEC in Karlsruhe

Learntec

Frau Butz und Frau von Kolontay besuchten am 30.01.2018 die LEARNTEC-Messe - die Leitmesse für digitale Bildung in Schule, Hochschule sowie in der beruflichen Bildung -  in Karlsruhe und waren ganz begeistert von den hochqualifizierten Fachvorträgen und den Best-Practice-Beiträgen, die direkt auf der Messe angeboten wurden.

Die Leitmesse für digitale Bildung in Schule, Hochschule und beruflicher Bildung ist ein Austauschforum für Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und dem Schulbereich. Sie dient dem Austausch von Interessierten und Fachleuten über aktuelle Trends und künftige Entwicklungen in der digitalen Bildung. Bereits der erste Vortrag von BITKOM-Vizepräsident Präsident Ulrich Dietz zum Thema „Bildung im Zeitalter der digitalen Gesellschaft“ zeigte den FEM-Vertreterinnen eindrucksvoll die tiefgreifenden Veränderungen aller Lebensbereiche durch die Digitalisierung auf. Der radikale Wandel ganzer Industriezweige und Berufsfelder erfordert demnach neue Qualifikationen und dementsprechend neue Bildungsinhalte.

Diese Erkenntnisse wurden dann im Branchenforum „university@LEARNTEC“ in Vorträgen aus dem Bereich der Bildung und Lehre an Hochschulen weiter vertieft. Die LEARNTEC stellt somit eine perfekte Verknüpfung zu den in dem Studiengang angedachten und erweiterten Kompetenzbereichen dar und hat sich mehr als gelohnt.

Arbeitstagung des Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung – Offene Hochschulen“

28. Juni 2017 Berlin – Auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fand am 28. Juni 2017 im Festsaal der Berliner Stadtmission in Berlin die Arbeitstagung des Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung – Offene Hochschulen“ statt. Neben interessanten Vorträgen und interaktiven Workshops gab es sogenannte LinkUp! Angebote. Diese dienten zum Austausch und zur Vernetzung innerhalb der Projekte. An dem, von Frau Butz und Frau von Kolontay, vorbereiteten LinkUp! Angebot „Umgang mit Herausforderungen im Projektmanagement“ nahmen 19 Personen teil, die sich nach einem kurzen Input in anregenden Diskussionen in Kleingruppen über diverse Verzögerungen im Projektmanagement austauschten. Anschließend wurden die Ergebnisse gesammelt und in der Gesamtgruppe vorgestellt. Die unterschiedlichen Strategien bei der Projektdurchführung, vor allem in Bezug auf Herausforderungen waren dabei genauso wichtig und hilfreich, wie die Tipps und Tricks von den Kollegen. Die Tagung brachte viel neuen Input sowie einen anregenden und erkenntnisreichen Austausch innerhalb der Projekte. Auch das hervorragende BBQ am Abend bot Anlass zur weiteren Vernetzung.

Forschungswelten Kongress Trier

Vom 2.-3. März 2017 fand an der Universität Trier der 8. Internationale Kongress für Pflege- und Gesundheitsforschung „Forschungswelten“ statt. An zwei Kongresstagen diskutieren mehr als 300 Personen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum über das Kongressthema: „Innovationen in der Pflegeforschung“. Vom Projekt FEM nahm Katharina von Kolontay an dem Kongress teil, um sich über neue und innovative Forschungsfelder, -methoden und -designs zu informieren und so auch die projektbezogene Begleitforschung voranzutreiben. Im Rahmen des Kongress konnte an bis zu sieben Veranstaltungsblöcken von je 90 Minuten Dauer teilgenommen werden. Die jeweiligen Blöcke bestanden aus verschiedenen fachlichen Vorträgen zu aktuellen Projekten im Gesundheitswesen oder aus Workshops. Die jeweiligen Vorträge waren auf 30 bzw. 40 Minuten ausgelegt und beinhalteten immer auch eine abschließende Diskussionsrunde. Außerdem gab es verschiedene Workshops welche jeweils 90 Minuten dauerten. In ihnen wurde, nach einer kurzen Einführung in die Thematik, aktive Beteiligung vorausgesetzt. Zwischen den einzelnen Blöcken konnte die Zeit mit Networking und der Betrachtung der Posterpräsentationen verschiedener Projekte genutzt werden.

Attachment Parenting Kongress Hamburg

Im Grand Elysée Hotel in der Rothenbaumchaussee in Hamburg fand am 1. und 2. Oktober 2016 der Attachment Parenting Kongress statt. Kornelia Walper und Julia Butz nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die neusten Entwicklungen rund um das Thema Bindungsorientierte Elternschaft zu informieren. Bei zahlreichen Vorträgen gaben Experten mit teilweise jahrzehntelanger Erfahrung mit Kindern und Eltern ihr Wissen weiter, erteilten praxisnahe Ratschläge zu Geburt und Erziehung und stellten wissenschaftliche Studien vor. Besondere Highlights waren der Austausch mit André Stern, einem bekannten Befürworter von alternativen Erziehungs- und Unterrichtsmethoden für Kinder und Michel Odent, der bedeutender Verfechter der natürlichen Geburt ist. Zudem stellte Henrik Norholt sein Forschungsprojekt zur Attachment Theory vor.

Lernwelten Kongress Wien

Zum 16. Mal fand Anfang  September 2016 im Wiener Krankenanstaltsverbund der Lernwelten-Kongress statt an dem Kornelia Walper vom Projekt FEM teilgenommen hat. Unter dem Veranstaltungstitel „Kultursensibel lernen, lehren und arbeiten“ kamen etwa 250 VertreterInnen aus den Bereichen Wissenschaft, Lehre und Praxis zusammen, um sich mit den Herausforderungen und Chancen der demografischen Entwicklung Deutschlands für die Pflegebranche auseinander zu setzen. Schon heute haben in den Ballungsräumen bis zu 50% der Auszubildenden einen Migrationshintergrund, unter den Pflegebedürftigen wird der Migrantenanteil bis 2030 auf etwa 25% steigen. Diese Entwicklung birgt Herausforderungen und gleichwohl viele Chancen für den Pflegebereich, welche an den drei Tagen in Wien in mehr als 40 Vorträgen und Workshops beleuchtet werden konnten. Neben den klassischen Formaten erfolgte die Auseinandersetzung mit dem Thema auf vielfältige Weise. Filmpräsentationen, Arbeitsgruppen und Diskussionen gehörten ebenso dazu wie eine musikalische Aufarbeitung der Frage nach interkultureller Pflege.

Internationale Tagung: „Lebenslanges Lernen und Weiterbildung – Deutsche Hochschulen im Spiegel internationaler Erfahrungen“

Im Humboldt Carré in Berlin fand am 18. und 19. Juni 2016 die internationale Tagung der wissenschaftlichen Begleitung zum Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ statt. Mit an Bord waren auch Kornelia Walper und Sonja Wangler vom Forschungsprojekt „FEM – Future Education in Midwifery“. Im Zentrum der Tagung stand die Frage nach der Umsetzung des lebenslangen Lernens durch deutsche Hochschulen. Nachdem die Projektleiterinnen Prof. Dr. Andrä Wolter und Dr. Dorothee Buchhaas-Birkholz einführend die Bedeutung des Projektes aus Sicht des BMBF darlegten, konnte die kleine FEM-Delegation interessante Erkenntnisse über die Umstände und Schwierigkeiten deutscher Hochschulen im Zusammenhang mit lebenslangem Lernen im internationalen Vergleich gewinnen. So konnte beispielweise festgestellt werden, dass eine Flexibilisierung und Erhöhung der Durchlässigkeit für die Verbesserung der Studiensituation eine unabdingbare Anforderung an die Studienorganisation der Hochschulen darstellt. In einer Podiumsdiskussion wurden anschließend jene Aspekte in den Fokus gerückt, bei denen die deutschen Hochschulen im Vergleich zu internationalen Institutionen Nachholbedarf aufweisen. Insbesondere der Einsatz neuer Medien und die Anrechnung beruflich erworbener Qualifikationen konnten dabei als verbesserungswürdig identifiziert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Offenen Hochschulen.

Hebammenkongress Hamburg

Vier Tage lang waren Kornelia Walper und Julia Butz vom FEM-Projekt vom 1.-4. Mai 2016 in Hamburg um am14. Hebammenkongress des Deutschen Hebammenverbandes e.V. teilzunehmen. Wie dessen Präsidentin Martina Klenk in ihrem Begrüßungsschreiben mitteilte, ist es bei dem Kongress „immer ein besonderer Moment, wenn so viele Kolleginnen zusammen kommen um Wissen auszutauschen, zu diskutieren und gemeinsam weiterzuentwickeln“. Eingeleitet wurden die Tage mit einem Forschungsworkshop am 1. Mai. Dabei wurden nach der Begrüßung durch Ursula Jahn-Zöhrens Ergebnisse aus der Hebammenforschung präsentiert und die Themen Arbeitszufriedenheit und Wohlbefinden von Frauen während der Schwangerschaft diskutiert.

Wie es bereits seit dem Jahr 2010 üblich ist, folgte am nächsten Tag der Hauptkongress im Congress Center Hamburg. Am Ufer der Alster war die FEM Delegation auch am eigenen Informationsstand anzutreffen, an dem sich Interessierte zum geplanten Studiengang an der DHBW erkundigen konnten. Anschließend wohnte die FEM Delegation dem Berufspolitischen Plenum samt Podiumsdiskussion in illustrer Besetzung bei. Am Dienstag folgten zwei weitere Veranstaltungen, bei denen die Zukunft der Hebammenforschung und -ausbildung im Vordergrund stand, ehe die Veranstaltung am Mittwoch von Martina Klenk mit einer Abschlussrede beendet wurde.

Besuch im Skills Lab der Hochschule Fulda

Am 6. April 2016 besuchte das FEM-Team die Hochschule Fulda zur Begutachtung des dort eingerichteten „Skills Lab“. In zwei Laboren können Studierende dort in simulierten Situationen praxisnahe Erfahrungen aus dem Alltag von Pflegeberufen sammeln. Ausgestattet mit Pflegebetten, lebensgroßen Simulatoren, medizinischem Geräten können Studierende dort unter Anleitung jene Fehler machen, die dadurch in echten Situationen künftig vermieden werden. Durch die realistischen Simulationen bieten die Laborübungen einen wichtigen Teil der akademischen Ausbildung und sind somit auch für Studierende der Hebammenwissenschaft von großer Bedeutung. Mit freundlicher Unterstützung von Frau Lewers von der Hochschule Fulda konnte das Team vom Projekt FEM für das an der DHBW geplante Skills Lab wichtige Informationen für den Aufbau der angewandten Hebammenwissenschaft sammeln.

Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft

Nachdem das FEM-Team bereits am 11. Februar 2016 zur 10. Mitgliederversammlung des DGHWi nach Fulda gereist war, stand einen Tag später an selber Stelle die 3. internationale Fachtagung „Frauen im Fokus“ auf dem Programm. Die Veranstaltung im Haus der Diözese Fulda diente der Vernetzung von WissenschaftlerInnen im europäischen und deutschsprachigen Raum. Zudem wurden Forschungsergebnisse und Bachelor- und Masterarbeiten mit Hebammenwissenschaftlichem Hintergrund präsentiert. Durch die vorgestellten Studien zu den unterschiedlichen Aspekten der Geburtshilfeforschung und -praxis konnte das FEM-Team wichtige Erkenntnisse für die Ausgestaltung des geplanten Studienganges sammeln.

Zukunftswerkstatt: „Visionen für Forschung und Praxis in der Geburtshilfe“

Auf Einladung des Hebammenverbandes Baden-Württemberg e.V. besuchten Frau Walper und Frau Wangler am 22. Juni 2015 die Zukunftswerkstatt für Hebammen. Die gemeinsam mit der Fachhochschule Gesundheit Innsbruck (fhg), der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und dem Schweizer Hebammenverband organisierte Veranstaltung dient als Podium für den kontinuierlichen Austausch zwischen Hebammen und anderen Berufsvertretern der Geburtshilfe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die jedes Jahr in einem der drei Länder stattfindende Veranstaltung wird jährlich von anderen Veranstaltern organisiert und ging nun in die dritte Runde.  In den Vortragsräumen der Messe Freiburg wurden aktuelle Erkenntnisse aus Medizin und Hebammenforschung und der Situation von HebammenschülerInnen beleuchtet. Besonders interessant für die Abgesandten des FEM-Projektes war die Vorstellung abgeschlossener Projekte aus Praxis, Bachelor- und Masterarbeiten mit geburtshilflichem Kontext.