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Studierende besuchen Synagoge

Im Rahmen einer Veranstaltung des Zentrums für Interkulturelle Kompetenz (ZIK) fand am 19. Februar eine Exkursion zur israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg in Stuttgart statt. Die teilnehmenden Studierenden aus allen Fakultäten der DHBW Stuttgart lernten dabei jüdisches Leben in Stuttgart kennen und machten sich mit einer der ältesten Volksreligionen vertraut.

Die israelitische Religionsgemeinschaft ist als jüdischer Landesverband für den württembergischen Landesteil zuständig und umfasst in Stuttgart heute ca. 3.000 Gemeindemitglieder. Neben der Synagoge gibt es in der Hospitalstraße auch eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und ein Seniorenwohnheim.

Zunächst wurde die Gruppe über die wechselvolle württembergische Geschichte des Judentums in Stuttgart seit dem 14. Jahrhundert bis heute informiert. Der Religionspädagoge Sebastian Hobrack führte kurzweilig durch das Judentum: Merkmale der Religion, die Traditionen und Lebensweise, die Philosophie und Kulturen. Hierzu gehören neben den geschichtlichen Wurzeln auch der Glaube und die Glaubensprinzipien, die religiösen Richtungen und jüdische Gruppierungen.
Keine Frage der Studierenden blieb unbeantwortet, so z. B. „Wie kann ich zum jüdischen Glauben übertreten?“ oder „Wie kann es sein, dass ich in meinem bisherigen Leben noch nie einen Menschen jüdischen Glaubens kennenlernen durfte?“

Den krönenden Abschluss des Abends bildete eine Einführung in die jüdische Esskultur und die koscheren Speisegesetze im Restaurant Teamim, wobei den Gästen der DHBW Stuttgart leckere Kostproben der israelischen Küche wie z. B. Falafel, Matbucha und Hummus gereicht wurden.

Synagogenbesuch im Rahmen der Ringvorlesung „Wie isst die Welt?“