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Moin, Moin! Ostfriesland zu Gast im Vorlesungssaal

Im Rahmen der Ringvorlesung „Wie isst die Welt?“ sowie dem Studium Generale fand an der DHBW Stuttgart eine original ostfriesische Teezeremonie statt.

Wo liegt eigentlich genau Ostfriesland? Was zeichnet die Geschichte des Tees in Ostfriesland aus und was versteht man unter der ostfriesischen Teekultur? Ellen Sophie Engbrecht, die vor Kurzem erfolgreich ihr Studium an der DHBW Stuttgart abgeschlossen hat und selbst aus dem hohen Norden stammt, führte Studierende aller Fakultäten in die ostfriesische Kultur des Teetrinkens ein. Krönender Abschluss nach dem theoretischen Input war der Genuss des schwarzen Tees mit Kluntjes (ein Kandiszucker), der beim Begießen mit dem warmen Tee ganz typisch „knackt“ und der Sahne, die mit einem speziellen Sahnelöffel gegen den Uhrzeigersinn am Tassenrand zum Tee gegeben wird. Das Getränk darf nicht umgerührt werden, sondern wird „in drei Schichten“ (oben die Sahne, dann der Tee, schließlich der süße untere Rest in der Tasse) getrunken. Dazu gab es norddeutschen Butterkuchen. In Ostfriesland wird der Tee zu jeder Tageszeit getrunken. Von den verschiedenen Kulturen in Deutschland diese besondere Trinkkultur kennenzulernen, war für die Teilnehmenden ein innerlich wärmendes, verbindendes und sehr schönes Erlebnis.

Die nächste Veranstaltung der Ringvorlesung „Wie isst die Welt?“ zum Thema „Ungenießbar? Tabus und Rituale in der Ernährung“ findet am Montag, 10.12.2018 um 12:00 Uhr als interaktiver Vortrag in der Mittagspause statt.

Ostfriesischer Tee und Butterkuchen bei der ostfriesischen Teezeremonie im Rahmen der Ringvorlesung "Wie isst die Welt?" an der DHBW Stuttgart