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DHBW Stuttgart setzt ein starkes Zeichen gegen Gewalt

Die Zahlen sprechen für sich – und sie sprechen eine erschreckende Sprache: In Deutschland ist jede dritte Frau von sexueller und/oder körperlicher Gewalt betroffen*. Als Hochschule tragen wir Verantwortung, Bewusstsein zu schaffen und aktiv für ein respektvolles Miteinander einzutreten. Deshalb hat die DHBW Stuttgart 2025 zahlreiche Aktionen gestartet, um Studierende, Lehrende und Mitarbeitende für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren.

Lesung mit Christina Clemm: „Gegen Frauenhass“

Den Auftakt machte im April eine Lesung der Autorin und Anwältin Christina Clemm, organisiert vom Zentrum für Interkulturelle Kompetenz (ZIK). Clemm las aus ihrem Sachbuch „Gegen Frauenhass“ und eröffnete eine eindrucksvolle Diskussion über Ursachen und Folgen von Gewalt.

Aufkleber-Aktion: Hilfetelefon 116 016

Wo finden Betroffene Hilfe? Das „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ (116 016) ist eine zentrale Anlaufstelle. Um diese Nummer sichtbar zu machen, brachten Mitarbeitende und Studierende Aufkleber in allen Sanitärbereichen der DHBW-Standorte an. Auch Rektorin Prof. Dr. Beate Sieger-Hanus beteiligte sich und betonte die Bedeutung des Themas: 

Präventionsworkshop: Häusliche Gewalt erkennen 

Im Oktober folgte eine praxisnahe Fortbildung für Mitarbeitende, initiiert von AGG-Beauftragter Doris Kupferschmidt in Kooperation mit der Stadt Stuttgart. Ziel: Warnsignale häuslicher Gewalt frühzeitig erkennen und Hilfsangebote vermitteln. Der Workshop war komplett ausgebucht – ein klares Zeichen für das große Interesse.

Orange the World: Gemeinsam gegen Gewalt 

Zum Abschluss beteiligte sich die DHBW Stuttgart an der weltweiten UN-Kampagne „Orange the World“ (25.11.–10.12.). Mit Infoständen, einer Podiumsdiskussion, Fotoaktionen und der Botschaft „Gewalt gegen Frauen hat hier keinen Platz“ setzte die Hochschule ein sichtbares Zeichen. In der Lerchenstraße, Jägerstraße, im Herdweg und am Campus Horb wehten die orangefarbenen Flaggen der UN-Kampagne als Symbol für Solidarität. 

* Quelle: www. hilfetelefon.de/presse