Highlights & News

Exkursion: Mumbai – the city that never sleeps

Exkursion nach Mumbai
23.12.2019

Bereits zum dritten Mal haben Studierende des Studiengangs BWL-DLM/Logistikmanagement der DHBW Stuttgart die Partnerhochschule SOMAIYA SIMSR in Mumbai besucht.

The city that never sleeps – der Ausspruch gilt nicht nur für den Big Apple, sondern auch für die indische Metropole mit knapp 20 Mio. Einwohner*innen. So pulsierte das Leben auch um Mitternacht, als zwölf Logistik-Studierende zusammen mit ihrem Studiengangsleiter Prof. Dr. Dirk H. Hartel bei knapp 30 Grad in Indien ankamen. Auch die sich anschließenden sechs Tage waren nicht weniger dynamisch. Neben einer einführenden Vorlesung zu „Indian History and Indian Culture“ standen mehrere Unternehmensbesichtigungen auf der Agenda: So hatten die Studierenden nicht nur Gelegenheit, Operations Management an der weltweit auflagenstärksten Zeitung „Times of India“ kennenzulernen, sondern auch die Produktion von Aluminium-Platten. Bei Cheelizza konnten die Studierenden einen Blick in die Küche werfen, um zu sehen, wie indische Gewürze mit italienischen Pizzaböden kombiniert werden. Und zwar so erfolgreich, dass man sich gegen die globalen US-Pizzeria-Ketten durchsetzen konnte.

Ein weiteres Highlight war die Teilnahme an der zweitägigen POMS Conference, die von der Partnerhochschule K. J. Somaiya Institute of Management Studies and Research (SOMAIYA SIMSR) und der weltweiten „Production and Operations Management Society (POMS)“ zum Thema „Supply Chain in the New Environment of Industry 4.0“ ausgerichtet wurde. SOMAIYA SIMSR gehört zu den Top 20 Business Schools von über 3.000 im Subkontinent. Sie wurde vor Kurzem zur Universität mit Promotionsrecht ernannt.

Prof. Hartel betont, dass die Hochschulkooperation auf beiden Seiten sehr erfolgreich verläuft: „Wir freuen uns, im Juni wieder zahlreiche Master-Studierende aus Mumbai an der DHBW Stuttgart begrüßen zu dürfen!“

Leipzig: Ein regionaler Hidden Champion in Deutschland

13. Juni 2019

Ende Mai besuchten Studierende des Studiengangs BWL-DLM/Logistikmanagement an der DHBW Stuttgart das Amazon Fulfillment Center und die BMW-Elektrofahrzeugproduktion in Leipzig.

Die Studierenden wurden von Studiengangsleiter Prof. Dr. Dirk H. Hartel, Studienreferentin Annika Waltz und der Lehrbeauftragten Federica Kraft begleitet. Da die meisten Studierenden noch nie in Leipzig waren, startete der Besuch mit einem geführten Stadtrundgang: Der Sachsenmetropole gelingt – nicht nur im Stadtbild – die Symbiose aus historischen Stätten und Moderne. Im Anschluss stimmten viele der Aussage eines Kommilitonen zu: „In Leipzig war ich zum ersten, aber gewiss nicht zum letzten Mal!“.

Im Vordergrund stand der Besuch des weltweit größten Online-Händlers. Obwohl jeder schon mal bei Amazon bestellt hatte, verblüffte vor allem das riesige Sortiment: Von Haarbürsten für Hunde bis hin zum Scherzartikel „Nichts“ zeigt das Unternehmen auf, dass es kaum etwas gibt, das man nicht bei Amazon bestellen könnte. Schnell wurde deutlich: Ohne die Logistik als Herzstück würde das Geschäftsmodell nicht funktionieren und man würde auch nicht dem Unternehmens-Credo gerecht werden, „customer centric“ zu handeln.

Anschließend ging es zu BMWi, der Elektro-Sparte von BMW. Täglich verlassen 100 elektroangetriebene BMW i3 das Werk. Die Fertigung unterscheidet sich hier maßgeblich von der Produktion klassischer Autos mit Verbrennungsmotor: Carbon-Teile werden für den BMW i3 aufwendig produziert, um das batteriebedingte hohe Leergewicht teilweise zu kompensieren. Trotz aller Technik war am Ende aber für viele Studierende das Probesitzen im mind. 138.000 Euro teuren Sportwagen i8 das Highlight der Führung.

Prof. Hartel kam am Ende der Exkursion zu folgender Erkenntnis: „Logistik findet tagtäglich – auch bei Privatpersonen – statt. Aber Begeisterung für Logistik setzt voraus, dass sie greifbar ist.“

Citylogistik – Eine Herausforderung für die Stadt Stuttgart

18. März 2019

Im Rahmen eines Integrationsseminars führten Studierende der Studienrichtung BWL-Dienstleistungsmanagement mit dem Schwerpunkt Logistik- und Supply Chain Management eine Befragung zum Thema „City-Logistik“ in Kooperation mit dem Rathaus Stuttgart und dem Fraunhofer Institut IAO durch.

Dass die Landeshauptstadt verkehrstechnisch vor großen Herausforderungen steht, ist bekannt. Die Studierenden von Studiengangsleiter Prof. Dr. Dirk H. Hartel kennen diese nicht nur vom täglichen Weg zur DHBW Stuttgart und zurück, sondern auch aus ihren Praxisphasen, da viele von ihnen bei Kurier-, Express- und Paketdiensten, kurz KEP-Spediteuren, arbeiten. Darüber hinaus haben einige bereits früher als Zustellerinnen und Zusteller gejobbt.

Im Auftrag der Stadt Stuttgart interviewten die Fünftsemester Händler*innen aus der Innenstadt sowie Bürger*innen zu ihrem Kauf- und Bestellverhalten. Innerhalb kürzester Zeit gelang es, 64 mittelständische Einzelhändler der Branchen Mode, Schmuck und Kosmetik sowie 142 Bürger*innen zu befragen. Dabei konnten wesentliche Impulse für die zukünftige Gestaltung der Güterlogistik in der Stuttgarter Innenstadt gewonnen werden, z. B.:

  • Über 80 % der Händler*innen sind mit der heutigen Anliefersituation „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“.
  • Selbst bei kleineren Einzelhändlern findet bei 47 % der Befragten eine tägliche Anlieferung durch KEP-Dienstleister statt.
  • Bei den Bürger*innen Stuttgarts befürworten über 80 % den Ausbau von Paketstationen als bestes alternatives Zustellkonzept, mit Abstand gefolgt von der Zustellung mit dem Elektroauto, dem Lastenrad und der Kofferraumzustellung.
  • Für die meisten Befragten dürften solche Paketstationen jedoch nicht weiter als sechs bis acht Minuten von der Wohnung oder der Arbeitsstätte entfernt liegen.

Im Rahmen der Abschlusspräsentation kam Martin Armbruster, Stellvertretender Leiter der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart, zu folgendem Fazit: „Innerhalb kürzester Zeit haben sich die Logistik-Studierenden in die Thematik eingearbeitet und über die Befragungsergebnisse neue Erkenntnisse für die Stuttgarter Citylogistik geliefert. Schließlich ist das Thema bei uns aktueller denn je."

Studie „Auf dem Sprung zur digitalen Zollabwicklung“ online

24. Oktober 2018

Bereits zum 5. Mal führte das Softwareunternehmen AEB zusammen mit der Studienrichtung BWL-Dienstleistungsmanagement (Schwerpunkt Logistik- und Supply Chain Management) der DHBW Stuttgart unter Leitung von Professor Dr. Dirk H. Hartel eine Global-Trade-Management-Studie durch, an der sich 435 Expert*innen und Zollpraktiker*innen beteiligten.

Die Mehrzahl der deutschen Unternehmen plant, ihre Zollprozesse zu digitalisieren oder hat bereits erste Schritte umgesetzt. Das legen die aktuellen Ergebnisse der Studie „Auf dem Sprung zur digitalen Zollabwicklung“ nahe, die das Softwareunternehmen AEB gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart veröffentlicht hat.

Mehr als 35 % der befragten Expert*innen gaben an, in ihrem Unternehmen sei bereits mindestens ein Projekt zur Digitalisierung des Zollbereichs umgesetzt worden. Fast die gleiche Zahl steckt in der Planungs- oder Umsetzungsphase. Ein Drittel der Befragten gab an, die Digitalisierung von Zollprozessen habe in ihrem Unternehmen eine hohe Priorität. Gemessen daran, dass die Zollabteilung ein eher kleiner Bereich ist und mit anderen Geschäftsbereichen wie Beschaffung, Vertrieb oder Produktion um Ressourcen konkurrieren muss, ist das ein beachtlicher Wert.

„Wir gehen davon aus, dass die öffentliche Diskussion über die wachsende Zahl von Handelskonflikten das Interesse des Managements an der Digitalisierung der Zollprozesse beflügelt. Die Unternehmen benötigen effiziente Standardprozesse, um ihre Fachkräfte in den Zollabteilungen für Problemlösungen und strategisch wichtige Aufgaben freizuschlagen“, so Hartel.

Student Days am Hafen Stuttgart: Karriere in der Logistik

Die DHBW Stuttgart informiert auf den Student Days 2018 am Hafen Stuttgart

Im Rahmen des 60-jährigen Hafenjubiläums fanden erstmalig die Student Days statt, bei denen sich Schüler*innen am 19. und 20. Juli über Berufsperspektiven in der Logistik informieren konnten. Auch die DHBW Stuttgart war mit einem Stand vor Ort.

Logistik zum Anfassen bei strahlendem Wetter – welcher Standort wäre besser geeignet, um junge Menschen von der Logistik zu begeistern als ein Verkehrsknoten wie der Hafen Stuttgart? An der kleinen, aber feinen Veranstaltung, bei welcher der persönliche Austausch mit den Schüler*innen im Vordergrund stand, nahmen nicht nur Logistikunternehmen und der Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg teil, sondern auch der Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement mit Schwerpunkt Logistik- und Supply Chain Management der DHBW Stuttgart, vertreten durch Studiengangsleiter Professor Dr. Dirk H. Hartel und Annika Waltz als zuständige Studienreferentin. Bei den teilnehmenden Schüler*innen war das Interesse durchweg groß, wobei die unterschiedlichen Vorkenntnisse über die DHBW auffällig waren: Während manchen die Bedeutung von „dual“ eher unbekannt war, gab es Interessenten, die bereits am Studieninformationstag der DHBW Stuttgart 2017 teilgenommen hatten und daher ganz gezielt ihre Fragen loswerden konnten. Dass Logistik und Supply Chain Management nicht nur Berufsfelder sind, die ein hohes Wachstum und sichere Arbeitsplätze versprechen, sondern auch durchaus Spaß machen können, zeigten Aktionen verschiedener Aussteller wie das Zielkranfahren (SCHOLPP Kran & Transport), das Tragen einer Virtual Reality Brille (thyssenkrupp) oder die angebotene Hafenrundfahrt (Rhenus).

„Namaste!“– DHBW Stuttgart heißt indische Studierende willkommen

Studierende der SOMAIYA SIMSR in Mumbai/Indien zu Besuch an der DHBW Stuttgart

Bereits zum zweiten Mal besuchten Studierende der Partner-Hochschule SOMAIYA SIMSR in Mumbai für eine Woche die DHBW Stuttgart. Ein breit angelegtes Programm aus Vorlesungen, Firmenbesuchen und Rahmenprogramm erwartete die Gäste aus Indien.

Den Einstieg gestaltete Professor Dr. Dirk H. Hartel, Studiengangsleiter BWL-Dienstleistungsmanagement / Logistikmanagement, mit einer Vorlesung über Logistik in Europa, Deutschland und Baden-Württemberg. Nachmittags stand Kultur auf dem Programm: Das Residenzschloss Ludwigsburg beeindruckte die 28 Studierenden mit Glanz und Gloria, auch wenn nur ca. 50 der 450 Räume des Schlosses besichtigt wurden. Um einen ersten Eindruck von Stuttgart zu bekommen, ging es am Abend per Hop-on-/Hop-off-Bus entlang der Sehenswürdigkeiten durch die Landeshauptstadt. Abwechslungsreich gestalteten sich auch die Folgetage: Der Empfang bei der Stadt im Stuttgarter Rathaus, ein Besuch des Mercedes-Benz-Museums sowie ein eintägiges Planspiel zu Supply Chain Management am ZMS (Zentrum für Managementsimulation) an der DHBW Stuttgart waren – zusammen mit zwei Werksbesichtigungen (Deutsche-Post-Briefzentrum Stuttgart und Daimler-Produktionswerk Sindelfingen) – nur einige Highlights.

Trotz vieler Termine kamen die sozialen Kontakte auf Studierenden-Ebene nicht zu kurz. So organisierte der International Students’ Club der DHBW zwei Abend-Events, an denen auch Logistik-Studierende teilnahmen, die letzten Dezember mit Hartel in Mumbai waren. Als Zeichen der gelebten Partnerschaft beider Hochschulen ließ es sich Rektor Prof. Dr. Joachim Weber nicht nehmen, die Studierenden persönlich zu begrüßen und dabei darauf zu verweisen, dass bereits in den 60er Jahren indische Studierende zum akademischen Austausch in die Schwaben-Metropole kamen.

Professor Lamba, Exkursionsbegleiter und Leiter des Departments Supply Chain Management bei SIMSR, ist sich sicher, dass er auch 2019 mit Studierenden wiederkommen werde. Für die Inder*innen, die fast alle zum ersten Mal im Ausland waren, gilt schon heute die Woche an der DHBW Stuttgart als die wichtigste Veranstaltung ihres Studiums.

Archiv & Exkursionen

Einige Highlights vergangener Veranstaltungen/Projekte finden Sie in unserem Archiv und auf den Seiten Exkursionen.