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Highlights & News

Schreibcafé für Gesundheitsstudierende eröffnet

Eröffnung des Schreibcafe. v.l. Prof. Dr. Bettina Flaiz und Jessica Jäger

14.07.2022

Als gefördertes Qualitätssicherungsprojekt wurde das Schreibcafé des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management am 06.07.2022 gemeinsam von Studierenden und Dozierenden der DHBW Stuttgart in der Tübinger Straße 33 eingeweiht. 

Zukünftig haben die Studierenden des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Ma-nagement jeden Donnerstagnachmittag die Möglichkeit, alleine oder in Lerngruppen das Schreibcafé im 3. Stock (Raum 304) zu besuchen, um dort bei einer Tasse Kaffee oder Tee an ihren wissenschaftlichen Projekten zu arbeiten. Unterstützung erhalten sie dabei von Pfle-gewissenschaftlerin Miriam Läpple und Jessica Jäger vom Studierendensupport, welche den Studierenden bei Fragen und Problemen beratend zur Seite stehen. 

Im Rahmen des Schreibcafés können die Studierenden zudem eine Vielzahl an Workshops externer Referent*innen besuchen, bei denen Themen rund ums wissenschaftliche Schreiben eingeübt und vertieft werden. Den Anfang machte dabei Dr. Andrea Klein. Als Autorin, Coach und Expertin in Sachen wissenschaftliches Arbeiten im dualen Studium gestaltete sie am Tag der Eröffnung eine interaktive Schreibwerkstatt mit einem gemeinsamen Peer-Feedback für die Studierenden. 

Ziel des Schreibcafés ist es, Studierende in ihren Schreibkompetenzen zu stärken, sie bei der Planung und Umsetzung ihrer Schreibprojekte zu unterstützen, einen studiengangsübergreifenden Austausch zwischen Studierenden zu fördern sowie mögliche pandemiebedingte Lernrückstände auszugleichen.

Hebammenstudierende üben und reflektieren standortübergreifend

Hebammenstudierende üben und reflektieren standortübergreifend

11.07.2022

Eine standortübergreifende Lehrveranstaltung zwischen der DHBW Stuttgart und DHBW Heidenheim führte 21 Studierende der Angewandten Hebammenwissenschaft gemeinsam nach Ulm-Wiblingen an den Vorlesungsstandort der DHBW Heidenheim.

Prof.in Dr. Elvira Hoffman (DHBW Heidenheim) begrüßte sowohl die Gäste und die Dozierenden Maria Casado-Bernert und Sonja Wangler als auch „ihre“ Studierenden, die im ausbildungsintegrierenden Studiengang bereits ihr Examen ablegten und als Hebammen eigenverantwortlich arbeiten. 

Folgende Aufgabenschwerpunkte erwartete die Studierenden in den beeindruckenden Räumlichkeiten des DHBW Standorts in der Akademie für Gesundheitsberufe: Ein World Café zu den Themen „berufliche Verantwortung“, „Kommunikation in Notfallsituationen“ und „Simulation versus Realität“. Der Simulation wird eine immer bedeutsamere Stellung im Studium beigemessen – sowohl als Instrument der Lehre als auch in Prüfungssituationen. Die Studierenden konnten sich selbst, ihre Erfahrung, als auch ihre durchaus verschiedenartigen Arbeitsrealitäten evaluieren und reflektieren. Gerade diese Möglichkeit des Austauschs wurde von den Studierenden am Ende der Veranstaltung positiv reflektiert. Für den zweiten Aufgabenschwerpunkt zog die Gruppe in das Sim-Lab am anderen Ende des Campus. Dort schlüpften die Studierenden abwechselnd in die Rolle der Gebärenden, Begleitperson, Hebamme, Ärztin und der Studierenden, als auch in die Rolle der stillen Beobachterin im Nebenraum. Christina Oberle (DHBW Heidenheim) steuerte und begleitete die technischen Prozesse als auch die Szenarien und das anschließende Debriefing. 

Die Notfallszenarien wurden im Vorfeld in einem web-based Training zum Thema Fehlermanagement von den Studierenden selbst erarbeitet. Somit ergab sich eine tiefe, multidimensionale Auseinandersetzung mit dem Thema Simulation und Fehlermanagement in Bezug auf die Geburt. Im abschließenden Debriefing wurde ehrlich und kritisch reflektiert, analysiert, Vorgehensweisen und Standards der unterschiedlichen Kliniken verglichen, hinterfragt und neue Ideen gesammelt. Die Wünsche der Studierenden zeigen einen Mehrbedarf an Austausch, praxisnaher Lehre und gemeinsamer Simulation.

Gelungener Studienstart

Begrüssung der Studierenden Angewandte Hebammenwissenschaft

Am  01.10.2021 konnten wir die ersten Studierenden des Studienganges Angewandte Hebammenwissenschaft am Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management der DHBW Stuttgart begrüßen. In dem neu akkreditierten primärqualifizierenden Studiengang haben 41 Studierende ihr Studium begonnen. 

Es zeichnet sich durch die Besonderheit des angestrebten Abschlusses aus. Die Studierenden werden ihr Studium nach sieben Semestern mit dem Titel Bachelor of Science der Angewandten Hebammenwissenschaft und mit der Berufsbezeichnung Hebamme abschließen. Den berufspraktischen Teil des Hebammenstudiums absolvieren sie an einer der verantwortlichen Praxiseinrichtungen, die mit der DHBW Stuttgart kooperieren.

Wir schätzen uns glücklich, die werdenden Hebammen auf ihrem Weg, Expert*innen für eine umfassende, individuelle, medizinische und psychosoziale Versorgung rund um die Geburt zu werden, begleiten zu können. Die Hebammenstudierenden werden dazu befähigt, eine evidenzbasierte, fachkompetente und empathische Betreuung und Begleitung von Frauen und Familien anbieten zu können. Diese Betreuung umfasst die Zeit der Familienplanung über Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett bis zum Ende der Stillzeit. Hebammenarbeit leistet einen gesellschaftlich hochrelevanten und erforderlichen Beitrag in der Gesundheitsversorgung von Frauen und Familien.

Wir freuen uns über den gelungenen Studienstart als Präsenzveranstaltung in den Räumlichkeiten des Studienzentrums Gesundheit als einen der drei begleitenden Lernorte innerhalb des Studiums.

Begrüßung von 221 Erstsemester-Studierenden im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management

Am 1. Oktober 2021 starteten im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management an der DHBW Stuttgart 221 Studienanfänger*innen in den sechs Studiengängen BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Angewandte Pflegewissenschaft sowie Angewandte Hebammenwissenschaft mit den Studienrichtungen Erweiterte Hebammenpraxis und Hebammenkunde. Erstmals mit dabei waren vierzig Studierende des grundständigen primärqualifizierenden Studiums Angewandte Hebammenwissenschaft.

Nach einer Begrüßung durch die Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon erwartete die Studierenden unter der Moderation von Prof. Dr. Marion Burckhardt, unterstützt durch Co-Moderatorin Felicitas Kley und einem versierten Technikteam (Ulrike Kienle, Antje Hackemann), ein buntes Programm, das aufgrund der Pandemiebedingungen online erfolgte. Hierbei wurden persönliche und berufliche Perspektiven, die ein Studium im Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management eröffnet, durch eine Vielfalt von Beiträgen von Vertreter*innen aus dem Politik-, Hochschul- und Praxisbereich beleuchtet. Mit dabei waren Gastbeiträge von Staatssekretärin Dr. Ute Leidig aus dem Sozialministerium und Stuttgarts Finanz- und Krankenhausbürgermeister Thomas Fuhrmann, welche beide die hohe Bedeutung akademisch ausgebildeter Gesundheitsberufe für die anstehenden Herausforderungen im Gesundheitswesen hervorhoben.

Prof. Dr. Nitsche-Ruhland gewährte den Studierenden einen lebendigen Einblick in die Tätigkeiten des DHBW-Präsidiums, insbesondere im Hinblick auf Akkreditierung, Qualitätsmanagement und Möglichkeiten studentischer Mitarbeit. Rektor Prof. Dr. Weber vom DHBW-Standort Stuttgart und die Dekanin der Fakultät Wirtschaft, Prof. Dr. Sieger-Hanus, begrüßten die Studierenden mit inspirierenden Worten. In Interviews gaben zahlreiche Alumni, hochschulisch ausgebildete Praxisvertreter*innen und Studierende höherer Semester einen Einblick in ihre persönlichen Entwicklungs- und Karrierewege. Auch ultimative Survivaltipps kamen nicht zu kurz. Besonders beeindruckt waren die Mitarbeiter*innen und Professor*innen des Studienzentrums von einer Wortwolke, in der die Erstsemester-Studierenden selbst ihre Motivation für das Studium am Studienzentrum Gesundheitswissenschaft & Management zum Ausdruck brachten.

Ein weiteres Highlight war ein Gespräch zwischen Prof. Anke Simon und Yvonne Bovermann, die den Weg und die Erfolgsfaktoren der Akademisierung der Gesundheitsberufe diskutierten und dabei auch auf die Vorzüge des dualen Studiums und der Möglichkeiten interprofessioneller Zusammenarbeit am Studienzentrum eingingen. Beide konnten hier aus erster Hand berichten, da Yvonne Bovermann für den Deutschen Hebammenverband maßgeblich an der gesetzlichen Umsetzung des primärqualifizierenden dualen Hebammenstudiums mitgestaltete und Prof. Anke Simon von Beginn an ihre Erfahrung und ihr Engagement am Studienzentrum Gesundheitwissenschaft & Management einbrachte.