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Studierende erkunden IBM Watson IoT Center in München

Studierende erkunden IBM Watson IoT Center in München (Foto: DHBW Stuttgart)

2. Juli 2019

Zu Beginn des Sommersemesters besuchten Studierende der DHBW Stuttgart das IBM Watson IoT Center in München. Dort erhielten sie spannende Einblicke in die Anwendungsmöglichkeiten des „Internet of Things“ (IoT) und der künstlichen Intelligenz.

Die Studierenden der Studienrichtung BWL-Dienstleistungsmanagement mit dem Schwerpunkt Consulting & Sales wurden von Studiengangsleiter Prof. Dr. Friedrich Augenstein und Studienreferentin Annika Waltz begleitet.

Bereits um 9.00 Uhr startete die Führung durch das in den Highlight Towers in Nordschwabing gelegene Center, wo in 115 Metern Höhe am 29. Stock des Glasbaus das IBM-Logo prangt. Nach der Begrüßung durch Sherri Thomas, der Leiterin des Centers, konnte die Gruppe im IoT Experience Center verschiedene Anwendungen unter anderem im Facility Management kennenlernen: Der Einsatz von IoT zur Bild- und Mustererkennung für die Optimierung von Produktionsprozessen, zur kompletten Vernetzung des Rotterdamer Hafens und zum Aufbau von Connected Car Systemen wurde an mehreren Fallstudien in den „Industry Labs“ präsentiert. An einer Modell-Autorennbahn waren die Studierenden im Wettbewerb mit selbstlernenden KI-Systemen um die schnellste Runde. Die „Guides“ der IBM – unter anderem eine Absolventin des Studiengangs – moderierten abschließend einen kurzen Design Thinking Workshop, in dem die Studierenden selbst ein IoT-Konzept entwickelten. Auch die einfache Programmierung eines IoT-Sensorsystems wurde vorgeführt.

„Wir haben viele hilfreiche Anregungen auch für unsere betrieblichen Problemstellungen erhalten“ war das einhellige Fazit der Gruppe beim anschließenden gemeinsamen Essen und auf der Rückfahrt nach Stuttgart.

Forschungsergebnisse zum Thema Global Business Services vorgestellt

Am 10. April 2019 stellte Dr. Dirk Klimkeit, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der DHBW Stuttgart, die Ergebnisse seiner Forschung zum Thema Global Business Services auf einer von EY organisierten Konferenz vor.

Die im polnischen Wroclaw abgehaltene Konferenz diente dem Austausch von Firmenvertreter*innen, die Verantwortung für die Shared Service Center (SSC) ihres Unternehmens tragen. In SSCs werden Teile von Unternehmensfunktionen wie dem Rechnungswesen oder der IT an zentraler Stelle für mehrere Landesgesellschaften erbracht.

Im Global Business Services (GBS)-Modell werden die verschiedenen SSCs eines Unternehmens weltweit zu einer Organisation zusammengefasst. In seinem Plenumsvortrag ging Klimkeit darauf ein, welche Rolle die GBS-Organisation für die digitale Transformation im Unternehmen spielen kann.

Exkursion zum Europäischen Gerichtshof

Exkursion zum Europäischen Gerichtshof

26. September 2018

Die Vorlesung Internationales Recht im Profilfach International Management an der DHBW Stuttgart führte 21 Studierende des Studiengangs BWL mit der Studienrichtung Dienstleistungsmanagement, Schwerpunkt Consulting & Services, im 3. Semester vom 16. bis 18. September nach Luxemburg, um den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu besichtigen.

Auch die Consulting-Branche wird digitalisiert

Auf dem Beratertag 2017 in Köln, veranstaltet vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) e.V., waren die Digitalen Consulting Services das Hauptthema. Rund 300 Berater*innen diskutierten Art und Umfang digitalisierter Beratungsleistungen intensiv.
Prof. Dr. Friedrich Augenstein, Studiengangsleiter BWL-Dienstleistungsmanagement/Consulting & Sales an der DHBW Stuttgart, berichtete in seinem Vortrag über die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe mit dem BDU. Er stellte sowohl konkrete Digitale Consulting Services vor, beleuchtete aber auch die Auswirkungen auf die Beraterbranche. Im Video zum Beratertag 2017 finden Sie ebenfalls einen Interviewbeitrag von Professor Augenstein. Bei Interesse am Vortrag können Sie sich gerne bei Prof. Dr. Augenstein melden (E-Mail: friedrich.augenstein@dhbw-stuttgart.de).

Weitere Forschungsergebnisse und Publikationen zu Digitalen Consulting Services finden Sie unter Forschung.

Exkursion zum Stahlhafen Antwerpen und den Ford-Werken Köln

Die Exkursionsgruppe vor einem Gebäude der Ford-Werke GmbH.

7. April 2014

Anfang März 2015 starteten 62 Studierende aus vier BWL-Dienstleistungsmanagementkursen zu einer dreitägigen Exkursion nach Antwerpen und Köln. Nach einer geführten Stadtbesichtigung in der fantastisch illuminierten Altstadt von Antwerpen am ersten Abend, konnten sich die Studierenden am nächsten Tag an verschiedenen Stationen des Antwerpener Hafens, des größten Stahlhafens Europas, einen Eindruck von dessen Bedeutung und langer Tradition verschaffen: Erdölraffinerie, Entrollen von Coils, Containerbe- und -entladung.

Gestärkt mit einer landesüblichen „Broodjesmaaltijd“ trat die Gruppe die nächste Reiseetappe nach Köln an. Dort rundete eine Werksbesichtigung mit Präsentation in den Hallen der Ford Fiesta-Produktion bei der Ford-Werke GmbH in Köln-Niehl die Exkursion ab. Durch effiziente Produktionsprozesse konnte in Köln die Produktion des „Fiesta“ nicht nur gehalten, sondern mit 1.800 Fahrzeugen pro Tag sogar noch ausgebaut werden. Bei einer Produktionszeit von nur 15 Stunden vom Rohbau bis zur Endkontrolle muss jeder Handgriff sitzen und Logistik und Fertigung müssen verzahnt zusammenarbeiten.

Prof. Dr. Beate Sieger-Hanus und Prof. Dr. Dirk H. Hartel, die die Exkursion leiteten, sind sich einig: Eine sehr informative Exkursion mit logistischem und produktionstechnischem Hintergrund – und die Stadt Antwerpen entpuppte sich völlig überraschend als Hidden Champion!

Business Ethics in a Globalized World – Studierende reisen nach Indien

Study Tour Indien 2015

17. März 2015

Bereits zum dritten Mal haben Studierende der DHBW Stuttgart aus dem Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement/Consulting & Services und Logistikmanagement die Partnerhochschule Gujarat Technological University (GTU) im Bundesstaat Gujarat in Indien besucht. Ein Abkommen zwischen der Gujarat Technological University mit rund 400.000 Studierenden und der DHBW besteht seit 2013.

Exkursion Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

15. Oktober 2014

Einen ersten spannenden Einblick in gelebte schwäbische Unternehmenspraxis erlebten Studierende des ersten Semesters bei einer Exkursion zu Alfred Kärcher. Nach einem schmackhaften Empfang bei süßen Stückle und Apfelsaft von Streuobstwiesen entführte ein "Kärcher Urgestein" Studierende der Studienrichtung Consulting & Services des Jahrgangs 2014 (WDLM14G1/ WDLM14G2) durch mehr als 70 Jahre teils spannende teils sehr unterhaltsame Firmengeschichte – natürlich in Landesprache.

Studierende des Studiengangs BWL-Dienstleistungsmanagement/Consulting & Services in Indien

7. März 2013

Zur Stärkung des bilateralen Abkommens zum Studierendenaustausch haben Studierende der DHBW Stuttgart die Parul Institutes, im Bundesstaat Gujarat, in Indien besucht. Das Abkommen zwischen den Parul Institutes, mit rund 17.000 Studierenden, und der DHBW Stuttgart besteht seit September 2012.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Friedrich Augenstein und seines indischen Kollegen Dr. Ramesh Shah nahmen die elf Studierenden zwei Wochen lang an Vorlesungen aus den Themenbereichen Marketing, IT, Corporate Governance sowie Mitarbeitermotivation und Teamentwicklung teil. Sie besuchten die Firmen General Motors, Bombardier, Shaily Engineering Plastics und Linde Engineering. Hier konnte die Gruppe interessante Einblicke in internationale Produktions-, Dienstleistungs- und Logistikabläufe gewinnen. So produziert etwa Shaily Engineering Plastics sowohl Plastikwäschespinnen für Ikea als auch Insulinspritzen in Reinraumtechnik für die pharmazeutische Industrie. Bei Linde Engineering arbeiten 750 Ingenieur*innen in Indien virtuell vernetzt mit ihren Kolleg*innen in Pullach bei München und anderen Teilen der Welt an der Projektierung großer Anlagen wie z. B. Raffinerien zusammen.

Kulturelle Highlights standen natürlich ebenfalls auf dem Programm wie z.B. der Sabarmati-Ashram in Ahmedabad, von dem aus Mahatma Gandhis Volksbewegung ihren Ausgang nahm, oder der Champaner-Pavagadh Archaeological Park, der als Weltkulturerbe der Unesco eine herausragende Sehenswürdigkeit ist.

Alle Studierenden haben im Laufe dieser Studienreise ein betriebswirtschaftliches Thema im Zusammenhang des Wirtschaftslebens zwischen Indien und Deutschland erarbeitet. So wurden unter anderem die Themen Markteintrittsstrategien, relevante Handelsabkommen, Verkehrsinfrastruktur oder auch der Arbeitskräftebedarf in den kommenden Jahren behandelt. Die Ergebnisse werden in Kürze im Rahmen eines Buches veröffentlicht.