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Highlights & News

Studierende entwickeln App zur Erfassung von Insekten

Studierende entwickeln App zur Erfassung von Insekten

26.11.2021

Um die digitale Erfassung von Insekten zu professionalisieren, entwickelten Studierende der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Stuttgart eine entsprechende Smartphone-App.

Viele Entomologen (Insektenkundler) und Naturschutzverbände stehen vor dem Problem, dass keine einheitliche Software-Lösung existiert, die alle Anforderungen an die Erfassung von Insekten in Feldeinsätzen erfüllt. Es wird eine Applikation gefordert, welche sowohl qualitative als auch quantitative Erfassungen in sich vereint und die Daten im jeweils gewünschten Format ausgeben kann.

An dieser Stelle setzt das Projekt an, das von Prof. Dr. Kai Holzweißig, Stefan Kreidel und Lars Probst begleitet wurde. In Kooperation mit dem Insektenkundler Dr. Matthias Dolek wurde von den Studenten Alexander Giagoulas, Hans Hüppelshäuser, Bjarne Koll, Marvin Krämer, Sebastian Schumm und Maximillian Tschirner über einen Zeitraum von zwei Semestern eine Applikation geplant, entwickelt, getestet und im Feldeinsatz erprobt. Mit der App, so die weiteren Pläne, können Expert*innen künftig auf eine Applikation zurückgreifen, die alle Anforderungen an das professionelle Zählen von Insekten erfüllt. Die Lösung zeichnet sich durch innovative Funktionen, die Nutzung hochmoderner Technologien und ein intuitives und ansprechendes Nutzerdesign aus. Zusätzlich überzeugt die App mit einer begleitenden Web-Anwendung, die für komplexere Datenauswertungen genutzt werden kann. Eine Weiterentwicklung der App ist geplant.

Data Science und Wandern auf der Schwäbischen Alb

Gruppenbild der Studierenden unter freiem Himmel

Dass dual studieren nicht nur Lernen heißt, sondern auch gemeinsam Zeit in kleinen Studiengruppen miteinander zu verbringen, zeigten jüngst Studierende des Studiengangs Wirtschaftsinformatik mit der Studienrichtung Data Science an der DHBW Stuttgart bei einer jahrgangsübergreifenden Kurswanderung.

Anfang November trafen sich 35 Studierende der Studienrichtung Wirtschaftsinformatik - Data Science zu einer jahrgangsübergreifenden privaten Herbstwanderung im Lenninger Tal. Die Idee hinter der gemeinsamen Wanderung, die von Studiengangsleiter Prof. Dr. Kai Holzweißig organisiert wurde, war, die sozialen Kontakte zwischen den Studierenden sowie über die Jahrgänge hinweg zu stärken. „Diese Kontakte sind wertvoll für den Erfahrungsaustausch untereinander sowie für das Knüpfen von Netzwerken, was in den letzten anderthalb Jahren aufgrund von Corona nur sehr eingeschränkt möglich war“, so Holzweißig.

Die Wanderung führte die Studierenden bei stabilem Herbstwetter durch verschiedene Täler am Albtrauf entlang. Dabei wurde auch auf die besondere Artenvielfalt und die geologischen Besonderheiten des Gebiets eingegangen. Nach der Wanderung, die für einen regen Austausch untereinander genutzt wurde, kehrte die Gruppe in eine lokale Gaststätte ein und ließ sich von der guten schwäbischen Küche verwöhnen. Drei Impulsvorträge zu Data Science Themen boten dabei auch reichlich „geistige Nahrung“ und rundeten den Nachmittag ab. So sprach Student Christopher Lohse über seine Lieblingsprogrammierbibliotheken und gab seinen Kommiliton*innen nützliche Tipps zum Umgang mit der Programmiersprache Python. Tobias Hölzer, ebenfalls Student, berichtete über seine Programmiererfahrungen in seinem letzten Praxiseinsatz und motivierte seine Mitstudierenden auf humorvolle Art und Weise zum Thema. Abschließend gab Holzweißig eine Einführung in die Bedeutung sowie die Eigenschaften und Lizenzierungsformen von „Free and Open-Source Software“.

Alle waren sich einig, dass es ein besonderer Ausflug war, der im kommenden Jahr wiederholt werden soll.

Studierende entwickeln Homepage-Baukasten für Schulen

Aufgeklappter Laptop, rechts daneben: eine Tasse Kaffee und ein Smartphone, links daneben: aufgeschlagenes Notizheft mit Kugelschreiber.

12. November 2021

Insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie gewinnt die Webpräsenz für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen gleichermaßen an Bedeutung. Um weiterführenden Schulen eine einfache und effiziente Möglichkeit zu bieten, eine den technischen Standards entsprechende Homepage zu veröffentlichen, entwickelten sechs Studierende der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Stuttgart einen einfach zu implementierenden Homepage-Baukasten.

Gegenwärtig sind deutschlandweit an vielen Schulen technisch veraltete Homepages im Einsatz. Einerseits sind die Seiten oft visuell nicht ansprechend und anderseits nicht für die Anzeige auf mobilen Endgeräten ausgelegt. Dies führt zu Darstellungsfehlern und einem unzureichenden Funktionsumfang für die Nutzer*innen. Da viele Lehrkräfte die Verwaltung und den Betrieb der Homepages initiativ und in ihrer Freizeit durchführen, ist der Bedarf nach einer einfachen Möglichkeit zur Bereitstellung einer technisch aktuellen und visuell ansprechenden Webpräsenz hoch. Dazu kommt, dass durch etwaige Versetzungen oder Umstrukturierungen innerhalb der Schulen die Verantwortlichkeiten für die Website im Kollegium immer wieder wechseln und somit das Wissen über die Pflege und Weiterentwicklung verloren geht. Aus diesem Grund haben Studierende der DHBW Stuttgart aus der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik Sales & Consulting in enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften verschiedener Schulen einen intuitiv zu bedienenden Homepage-Baukasten entwickelt, der aktuelle technische Ansprüche erfüllt und die funktionalen Anforderungen einer Website für weiterführende Schulen abdeckt. Prof. Dr. Kai Holzweißig, Stefan Kreidel und Lars Probst begleiteten die Studierenden in dem lehrintegrierten Forschungsprojekt.

Um ein wertschöpfendes Ergebnis zu erzielen, führte das Projektteam um Julian Beck, Julian Wenning, Fabio Carlet, Kristina Rupp, Michelle Boelkes und Jean-Lucca Krames Experteninterviews mit Lehrkräften verschiedener Schulen durch. In Verbindung mit einer qualitativen Analyse von bestehenden Schulwebsites aus dem Bundesgebiet ist ein umfassender Anforderungskatalog entstanden, der durch die Studierenden in einer agilen Entwicklungsmethodik implementiert wurde. Mithilfe einer detaillierten Dokumentation des Homepages-Baukastens können weiterführende Schulen den entwickelten Baukasten selbstständig in das Content Management System WordPress importieren und bei der Anpassung an die individuellen Bedürfnisse auf bestehende Design- und Funktionselemente zurückgreifen.
Die Ergebnisse der ersten Evaluierungsrunden sind sehr vielversprechend und weisen einerseits die erhoffte deutliche Erleichterung für verantwortliche Lehrkräfte auf und andererseits eine den aktuellen technischen Anforderungen entsprechende Implementierung.

Studierende entwickeln Lehr-IT-Infrastruktur für Data Science Anwendungen

Machine Learning

29.10.2021

Das Thema „digitale Lehrunterstützung“ gewinnt zunehmend an Bedeutung. Allerdings stellt aufgrund der Komplexität von Data Science Anwendungen die Vorbereitung eines standardisierten und performanten digitalen Lehr- und Lernumfelds für entsprechende Vorlesungen häufig eine Zeit und Nerven kostende Angelegenheit dar. Um dem entgegenzuwirken, haben Studierende des sechsten Semesters im Studiengang Wirtschaftsinformatik an der DHBW Stuttgart eine vorbereitete und einfach zu bedienende Lehr-IT-Infrastruktur entwickelt.

Ein stetig wachsendes Angebot an Data Science- und Machine Learning Lehrmodulen [1, 2] an der DHBW Stuttgart steht eng in Verbindung mit einem steigenden Bedarf an entsprechender digitaler Lehrunterstützung. So erhoben die Studierenden Malou Skiera, Franz Pokoj, Jan-Lennard Gerken, Jonas Pfaff und Daniel Kadira, dass eine teilautomatisierte IT-Infrastruktur, die sich einfach aufsetzen und anpassen lässt sowie automatisierte Wartungsfunktionen enthält, einen wertvollen Beitrag zur Lehrunterstützung leisten kann. So wurde basierend auf der Virtualisierungstechnologie Docker [3] von den Studierenden eine Infrastruktur entwickelt, welche diese Anforderungen erfüllt. Auf der Infrastruktur können Dozierende sowie deren Kurse ihre Programme in einem leistungsfähigen Umfeld bereitstellen und ausführen. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Umsetzung von Machine Learning Projekten gelegt. So sind die Entwicklungsumgebung „Virtual Studio Code Server“, die interaktive Datenauswertungsplattform „Jupyter Notebook“ sowie eine Workstation, die für Anwendungsfälle im Themengebiet der künstlichen Intelligenz spezialisiert ist, in die Lösung eingebunden.

Bei technischen Vorlesungen müssen die Dozent*innen oft ein zeitaufwendiges Aufsetzen der Arbeitsumgebung mit den Studierenden vornehmen. Mit der geschaffenen Lösung läuft dieser Schritt weitestgehend automatisiert ab und es wird Zeit eingespart, die dann in die eigentliche Lehre fließen kann. Die Nutzer*innen müssen lediglich das Programmskript mit den gewünschten Inhalten herunterladen, ihre bevorzugte Konfiguration des Umfelds angeben und schon können die Anwendungspläne realisiert werden. Nach der Umsetzung können die Ergebnisse auf einen persistenten Speicher, der auch zur Unterstützung der Zusammenarbeit genutzt werden kann, hochgeladen werden. Um das Konzept hinter der Lösung zu verdeutlichen und die Nutzung zu unterstützen, sind ferner verschiedene Dokumentationen und Beispiele verfügbar.

Die Infrastruktur stellt eine wertvolle Lösung für Studierende, Dozierende und die Hochschule dar, da sie unabhängig von den Voraussetzungen der Nutzer*innen eine zeiteffektive und vielseitige Bearbeitung von Projekten ermöglicht.
Die Betreuer der Gruppe, Prof. Dr. Kai Holzweißig, Stefan Kreidel und Lars Probst, welche die Lehrveranstaltung begleiteten, freuen sich über die Ergebnisse und sind auf die weiteren Entwicklungsschritte sowie die zukünftige Realisierung von entsprechenden Data Science Projekten gespannt.

 

Interaktive Vorlesungen in der Wirtschaftsinformatik

Interaktive Vorlesungen in der Wirtschaftsinformatik
14. April 2020

Auch das Studienzentrum Wirtschaftsinformatik der DHBW Stuttgart setzt derzeit vermehrt auf digitale Lehrformate. So werden beispielsweise Videos der Lehrbeauftragten inklusive der Vorlesungsunterlagen live übertragen.

Innerhalb der virtuellen Vorlesungen werden verschiedene Kommunikationswerkzeuge genutzt, um beispielsweise Umfragen innerhalb des Kurses durchzuführen, Einzelgespräche zwischen Studierenden und Lehrenden zu ermöglichen oder bei Projektarbeiten z. B. mittels Bildschirmübertragung zu unterstützen. Per Mikrofon oder über einen Chat besteht zudem die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder sich auszutauschen. Teile der Vorlesungen werden durch ein angeleitetes Selbststudium ersetzt. Den Studierenden stehen hierfür beispielsweise Übungsaufgaben oder interaktive Videos zur Verfügung, die in einer darauffolgenden virtuellen Vorlesung besprochen werden.

Professor*innen sowie Studierende sind sich einig: Die Online-Vorlesungen sind ein nicht ganz vollwertiger, aber durchaus guter Ersatz für Präsenzveranstaltungen. So können alle Lehrinhalte, insbesondere in Zeiten von „Corona“, pünktlich vermittelt werden. Die Studierenden schätzen vor allem die Möglichkeit, die Vorlesungen örtlich unabhängig wahrzunehmen. Bei Unklarheiten erweisen sich die Aufzeichnungen der Vorlesungen als sehr hilfreich, da mit deren Unterstützung der behandelte Stoff sehr gut wiederholt werden kann. Bei anspruchsvolleren Aufgaben bietet die Ruhe im Homeoffice die Möglichkeit, schneller zu besseren Ergebnissen zu kommen. Außerdem können Dozierende und Studierende gemeinsam neue didaktische Werkzeuge erproben.

Als großer Nachteil wird das erhöhte Ablenkungspotenzial gesehen, z. B. wenn man sich in der heimischen Umgebung in der Nähe von Familienmitgliedern aufhält. Des Weiteren kann die geringere Interaktion zwischen Lehrkraft und Studierenden dazu führen, dass Studierende beim Lehrtempo nicht mithalten können, ohne dass es der Dozent bzw. die Dozentin bemerkt. Hier liegt es primär in der Verantwortung der Studierenden selbst, darauf hinzuweisen und den Vorteil der kleinen Kursgruppen aufrechtzuerhalten.

Auch in Zukunft sollen Onlineformate in bestimmten Situationen beibehalten werden. So können Veranstaltungen auch ohne physische Anwesenheit planmäßig stattfinden. Weiterhin ist E-Learning für ein angeleitetes Selbststudium auch als Ergänzung zu Präsenzvorlesungen sinnvoll.

Totgesagte leben länger – Mainframe-Talk voller Erfolg

Podiumsdiskussion beim Mainframe-Talk
21. Mai 2019

Auf Einladung des Studienzentrums Wirtschaftsinformatik der DHBW Stuttgart informierten sich beim Mainframe-Talk am 14. Mai 2019 über 50 Studierende und externe Teilnehmer*innen über aktuelle Entwicklungen beim betrieblichen Einsatz von Großrechnersystemen.

Im Mittelpunkt standen vier Referenten von Dualen Partnern, die von ihrer Praxiserfahrung berichteten und mit den Anwesenden diskutierten. Der fachliche Auftakt der Veranstaltung erfolgte durch Tobias Leicher von IBM, der eine lebendige Einführung in das Thema gab. Daniela Rabius von der LBBW zeigte anschließend anhand des Aktienkaufabwicklungsprozesses, wie der Großrechner im Bankumfeld eingesetzt wird. Andre Stark von der Stuttgarter Versicherung verdeutlichte in seinem Vortrag die verschiedenen Nutzungsszenarien und die Einbindung in Softwarearchitekturen des Großrechners. Uwe Ade von der Halleschen Privatkrankenversicherung komplettierte die Fachvorträge und zeigte anhand des Leistungsprozesses auf, wie in den verschiedenen Prozessaktivitäten der Mainframe zum Einsatz kommt.

Ein wiederkehrendes Thema in den verschiedenen Fachvorträgen war die Einbindung des Großrechners in moderne Softwarearchitekturen, die von allen Beteiligten als positiv und zukunftsfähig gesehen wurde.

Auf die Fachvorträge folgte eine Podiumsdiskussion, die durch Veranstaltungsorganisator Tobias Schwarz, Student der Wirtschaftsinformatik im 2. Semester, moderiert wurde. Die Anzahl und Güte der Fragen aus dem Plenum unterstrich die Aktualität des Themas und zeigte den Studierenden zudem mögliche Entwicklungsperspektiven.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Mainframe in bestimmten Bereichen immer noch eine zentrale Stellung einnimmt und dies auch in Zukunft erst einmal so bleiben wird. Oder wie es Prof. Dr. Kai Holzweißig, Studiendekan Wirtschaftsinformatik, in seinem Begrüßungsvortrag so treffend formulierte: „Totgesagte leben länger“.

Studierende entwickeln App und KI-Komponente fürs Schmetterlings-Monitoring

19. Juli 2018

Das Thema „Insektensterben“ ist in aller Munde. Um eine breite Erfassung von Schmetterlingsbeständen zu ermöglichen, entwickelten jüngst Studierende der Wirtschaftsinformatik der DHBW Stuttgart im Rahmen eines lehrintegrierten Forschungsprojekts neue Ansätze.

In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe wurde eine App zur einfachen Erfassung und Erkennung von Schmetterlingen konzeptioniert und umgesetzt. Mit dieser App können Naturinteressierte in einfacher Art und Weise Fotos von Faltern aufnehmen, vorklassifizieren und direkt an eine zentrale Datensammelstelle schicken. In dieser Sammelstelle, wie beispielsweise dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe, werten Expertinnen und Experten die Funde aus und können somit bessere Aussagen über die Veränderung von Schmetterlingsbeständen treffen.

Durch die App soll auch versucht werden, mehr Interessierte für die Datensammlung zu gewinnen („Crowdsourcing-Ansatz“) und für das wichtige Thema „Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur“ zu sensibilisieren. Um die Arbeit der Beschäftigten im Naturkundemuseum zu erleichtern und die zunehmenden Datenmengen bewältigen zu können, entwickelten die Studierenden darüber hinaus eine automatische Klassifizierungskomponente für ausgewählte Tagfalterarten. Auf der Basis von Methoden Künstlicher Intelligenz (KI) werden Fundbilder automatisch ausgewertet, das heißt die entsprechende Tagfalterart bestimmt. Die verschiedenen Testergebnisse der Studierenden zeigten sehr hohe Trefferquoten bei der automatischen Zuordnung. Über die vielversprechenden Ergebnisse freuten sich Dr. Rolf Mörtter, Axel Steiner und Dr. Robert Trusch vom Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe sowie Prof. Dr. Kai Holzweißig von der DHBW Stuttgart, die das Projekt begleitet haben.

Studierende forschen zum Thema Digitalisierung

von rechts: Vanessa Bohnet, Lucas Schneider und Kilian Hollfelder
8. August 2017

Unter dem Motto "Digitalisierung und Data Analytics" beschäftigten sich über 80 Studierende intensiv mit aktuellen Fragestellungen der Wirtschaftsinformatik. Ihre Ergebnisse präsentierten sie am Ende des 6. Semesters in einer großen Poster-Session, zu der Vertreterinnen und Vertreter der Dualen Partner sowie Lehrende eingeladen waren.

Bei ihren Projekten deckten die Studierenden ganz unterschiedliche Bereiche ab: Neben Anwendungsszenarien der Datenanalyse in der Automotive-Branche, den Chancen von Digitalisierung und Open Data für innovative Geschäftsmodelle und die Konsumentinnen und Konsumenten beleuchteten sie auch, inwieweit Sicherheit und Datenschutz Enabler oder Spielverderber sein können. Betreut wurden sie dabei von Dozentinnen und Dozenten, die teilweise bei Dualen Partnern wie Bosch, Daimler, Porsche, der Halleschen Krankenversicherung und der SparkassenVersicherung beschäftigt sind.

Um das Engagement der Studierenden zu honorieren lobte der Verein der Freunde und Förderer der DHBW Stuttgart einen Preis für das beste Poster aus. Von der Jury wurde das Team bestehend aus Vanessa Bohnet, Lucas Schneider und Kilian Hollfelder mit drei Amazon-Gutscheinen belohnt. In der von Dr. Karen Tso-Sutter betreuten Arbeit "Item-basierte Empfehlungssysteme" beschäftigten sie sich mit der Methode des Collaborative Filtering. Dabei werden Kundinnen und Kunden passende Objekte aufgrund eines Ähnlichkeitsmaßes vorgeschlagen. Als konkreter Anwendungsfall wurde ein Algorithmus implementiert, der Nutzerinnen und Nutzern Kinofilme vorschlägt, die ihnen gefallen könnten.

Die beteiligten Studiengangsleiter Prof. Dr. Jürgen Schwille, Prof. Dr. Tobias Straub und Prof. Dr. Wolf Wenger waren sich aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen einig, die Veranstaltung im kommenden Jahr wieder im selben Format zu gestalten.

Studierende entwickeln Umweltschutz-App für Kinder

5. Juli 2017

Studierende aus dem Studiengang Wirtschaftsinformatik an der DHBW Stuttgart haben über zwei Semester hinweg eine App entwickelt, die Kinder und Jugendliche spielerisch für das Thema Umweltschutz sensibilisiert. Am 4. Juli 2017 präsentierten sie die Ergebnisse des Projekts vor der Studiengangsleitung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Dualen Partner.

CleverGreen heißt die App, die zukünftig von Schulen und Familien genutzt werden könnte, um Kindern Wissen zum Thema Umweltschutz zu vermitteln – und das auf eine Art und Weise, die sogar Spaß macht. Unter der Leitung von Dozent Ulli Frey und Studiengangsleiter Prof. Dr. Marcus Vogt haben die Studierenden die Quiz-Applikation für Smartphones und Tablets entwickelt und so programmiert, dass sie sowohl auf Android- und Windows-Geräten als auch mit dem Betriebssystem iOS von Apple funktioniert.

Neben der App-Entwicklung erarbeiteten die Studierenden auch einen entsprechenden Businessplan und sammelten wertvolle Erfahrungen im Bereich Projektmanagement. Anstelle der klassischen hierarchischen Aufteilung in Abteilungen und Teams nutzten sie den agilen Spotify-Ansatz und arbeiteten in sogenannten Squads und Chaptern zusammen. Die Squads bestehen dabei aus Mitgliedern mit unterschiedlichen Fähigkeiten und übernehmen die Verantwortung für bestimmte Funktionen. Zudem existieren, alle Squads übergreifend, die Chapter als Einheiten zur Bearbeitung eines spezifischen Themenbereichs. Ziel des Spotify-Ansatzes ist es, dem Projektteam ein größtmögliches Maß an Flexibilität zu gewähren.

Die Lehrveranstaltung gab den Studierenden die Möglichkeit, sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die technischen Kenntnisse anzuwenden, die sie im Laufe des Studiums erlangt hatten. Zudem konnten sie erproben, inwiefern ein agiler Projektmanagement-Ansatz für studentische Projekte praktikabel und zielführend ist. Das Zentrum für Digitale Services (ZeDiS) und der Verein der Freunde und Förderer der DHBW Stuttgart unterstützten das Projekt.

Neuer Master Wirtschaftsinformatik vorgestellt

31. Mai 2017

Am 30. Mai fand an der DHBW Stuttgart zum ersten Mal eine Informationsveranstaltung zum neuen dualen Master-Studiengang Wirtschaftsinformatik statt, der durch die wissenschaftlichen Leiter Prof. Dr. Thomas Kessel und Prof. Dr.-Ing. Clemens Martin betreut wird. Prof. Dr. Thomas Kessel stellte den Studiengang vor und beantwortete die Fragen der Interessentinnen und Interessenten.

Immer komplexer und diverser werden die Sachverhalte, die Wirtschaftsinformatiker*innen abbilden und durch IT-Systeme unterstützen sollen. Sie müssen den Überblick über die Ziele insgesamt bewahren, die informationstechnologischen Möglichkeiten abschätzen können und gleichzeitig die Sprache jeder beteiligten Abteilung sprechen, um gemeinsame Ergebnisse zu erzielen. „Spätestens wer eine Projektleitung übernimmt, ist daher auf Expertenwissen auf Master-Niveau angewiesen“, weiß Herr Kessel.

Der berufsintegrierende Studiengang richtet sich neben den Bachelor-Absolvent*innen der Wirtschaftsinformatik auch an die der Informatik und der Betriebswirtschaftslehre sowie verwandter Fachrichtungen. Das Setzen inhaltlicher Schwerpunkte ist im Studium individuell möglich: Bei Bedarf lassen sich die Profile Enterprise Software Systems, Business Process Management, IT-Consulting, IT-Servicemanagement, Information Security oder Data Science herausbilden. Der Studiengang wird standortübergreifend vom Center for Advanced Studies (CAS) der DHBW angeboten und schließt nach zwei Jahren mit dem Master of Science ab.

Paper und Poster auf Informatik-Konferenz vorgestellt

v. l. n. r. Prof. Dr. Gabriela Tullius, Vizepräsidentin der Hochschule Reutlingen, Sandra Kaufmann, Nils Lindholm
24. Mai 2017

Zwei Studierende aus dem Studiengang Wirtschaftsinformatik an der DHBW Stuttgart haben im Mai 2017 erfolgreich an der Informatics Inside Konferenz der Hochschule Reutlingen teilgenommen. Sandra Kaufmann und Nils Lindholm waren jeweils mit einem Paper und einem Poster vertreten. Die Arbeiten wurden von Prof. Dr. Kai Holzweißig, Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik, betreut.

Sandra Kaufmann hatte eine Arbeit zum Thema „Methodik zur Analyse der Auswirkung von Fahrerassistenzsystemen bei PKW“ eingereicht. In Ihrer Arbeit stellt sie eine Methodik vor, die es ermöglicht die Hypothese zu prüfen, dass bei PKW, in denen mindestens ein an der Front wirkendes Fahrerassistenzsystem verbaut ist, die Anzahl an Frontschäden geringer ist, als bei Fahrzeugen, die nicht über ein solches System verfügen.

Nils Lindholm befasste sich in seiner Arbeit „Messung der Qualität einer automatischenWarendisposition“ mit neuen Herausforderungen im Lebensmittelhandel. Am Beispiel des Unternehmens Lidl untersucht er die aktuellen Dispositionsprozesse, vergleicht sie mit den Möglichkeiten einer softwaregestützten automatischen Warendisposition und geht der Frage nach, ob diese neuen Prozesse für eine verbesserte Warenverfügbarkeit sorgen können.

Die Informatics Inside Konferenz fand dieses Jahr unter dem Motto „Digital Future“ statt. Sie wird jedes Jahr von den Studierenden des Masterprogramms „Human-Centered Computing“ der Hochschule Reutlingen organisiert. Die Konferenz dient dazu, Studierenden, Unternehmen und der interessierten Öffentlichkeit aktuelle Themen der Informatik vorzustellen.

3. ZeDiS-Talk: Blockchain – Hype oder Game Changer?

Ralf Weygand referiert vor Studierenden und Beschäftigten aus dem Studiengang Wirtschaftsinformatik
17. Mai 2017

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Zentrums für Digitale Services (ZeDiS) an der DHBW Stuttgart referierte Unternehmensberater Ralf Weygand am 15. Mai 2017 zum hochaktuellen Thema Blockchain.

Ist die Blockchain nur ein Hype im Umfeld der Kryptowährungen oder ist sie vielmehr eine bahnbrechende Innovation für alle Arten von Transaktionen? Dieser Frage ging Ralf Weygand vom Beratungsunternehmen Advancy im 3. ZediS-Talk auf den Grund. Rund 60 Studierende und Beschäftigte aus dem Studiengang Wirtschaftsinformatik waren der Einladung von Prof. Dr. Kai Holzweißig, der den Vortrag initiiert hatte, gefolgt.

Eine Blockchain ist eine dezentrale Datenbank, die es Geschäftspartnern erlaubt, Daten für eine Transaktion zu nutzen – und zwar ohne vermittelnde Instanz. Die Daten sind verifiziert und verschlüsselt, gleichzeitig aber transparent. Mögliche diskutierte Anwendungsbeispiele über die bereits verbreiteten Kryptowährungen (z. B. Bitcoin) hinaus wären z. B. eine Stimmabgabe, etwa bei Bundestagswahlen, mit sofort verifizierbaren Ergebnissen, oder die gemeinsame Nutzung von hochsicheren Patientenakten durch verschiedene Leistungserbringer und den Patienten selbst. Das vorläufige Fazit aus der Veranstaltung lautet: Die Blockchain hat – abhängig vom genauen Anwendungsszenario – durchaus das Zeug zum Game Changer. Entwicklungsarbeit ist allerdings noch notwendig, insbesondere auch von Expertinnen und Experten aus dem Bereich Wirtschaftsinformatik, die sowohl im technischen als auch im wirtschaftlichen Bereich Kompetenzen mitbringen.

Bei Getränken und Snacks, die der Verein der Freunde und Förderer der DHBW Stuttgart zur Verfügung stellte, fand im Anschluss an den Vortrag noch ein reger Austausch mit dem Referenten und unter den Teilnehmer*innen statt.

Studienzentrum Wirtschaftsinformatik bildet Scrum-Master aus

Scrum-Teilnehmende
19. April 2017

Am 30. und 31. März 2017 fand im Studiengang Wirtschaftsinformatik die erste Schulung zum Thema „Scrum – agiles Projektmanagement“ statt.

Scrum ist heute die führende Methode für das Projektmanagement nach agilen Prinzipien. Durch das flexible Prozessmodell und die Rollendefinitionen können komplexe Projekte einfacher gemanagt werden. Vor allem in der Softwareentwicklung genießt Scrum dadurch einen sehr hohen Stellenwert.

Mit Michael Baur und Ralf Tauscher von der Haufe Lexware GmbH & Co. KG konnten zwei zertifizierte Dozenten gewonnen werden, die über langjährige Erfahrung in der Scrum-Schulung verfügen. Sie vermittelten den Studierenden in der Vorlesung sowohl das theoretische Prozessmodell und die Rollendefinitionen von Scrum als auch dessen praktische Anwendung. Ergänzt wurde die zweitägige Veranstaltung durch eine Vielzahl praktischer Übungen und Fallstudien. Dadurch verfügen die Studierenden nun über das nötige Fachwissen, um die Zertifizierungsprüfung zum Professional Scrum Master I der Scrum.org abzuschließen. Die ersten Studierenden haben diese Prüfung bereits erfolgreich bestanden.

Initiiert wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Kai Holzweißig und Isabella Fischer vom Studienzentrum Wirtschaftsinformatik an der DHBW Stuttgart. Einen wichtigen Impuls für die Entwicklung des Konzepts erhielten sie unter anderem von den Dualen Partnern, die dem Thema „Agiles Projektmanagement“ einen hohen Stellenwert in der praktischen Anwendung einräumen.

Aufgrund der großen Nachfrage und dem durchweg positiven Feedback der Studierenden hat sich der Studiengang entschlossen, die Veranstaltung auch im kommenden Jahr wieder anzubieten.

2. ZeDiS-Talk an der DHBW Stuttgart zum Thema Connected Vehicle

Eva Pfäffle und Alexander Gmyrek von Capgemini diskutieren mit der Zuhörerschaft beim 2. ZeDiS-Talk zum Thema Connected Vehicle
7. Februar 2017

Nachdem bereits vor Weihnachten 2016 Prof. John Sören Pettersson von der Universität Karlstad (Schweden) mit seinem Vortrag "Rapid Prototyping" den Auftakt für die Fachvortragsreihe des Zentrums für Digitale Services (ZeDiS) der DHBW Stuttgart machte, folgte nun am 25. Januar 2017 ein weiterer Fachvortrag.

Capgemini, Dualer Partner der DHBW Stuttgart, gab vor rund 20 Interessierten, darunter Studierende, externe Lehrbeauftragte, Professor*innen, einen Über- und Ausblick des Themengebiets "Connected Vehicle". Eva Pfäffle, Lead Consultant, und Alexander Gymrek, Managing Enterprise Architect von Capgemini, führten anschaulich durch dieses vielseitige Themengebiet. Dabei legten sie dar, dass die Automobilindustrie einen radikalen Wandel durchlebe: Automobilhersteller entwickelten sich zu Anbietern digitaler Dienste bzw. von Mobilitätsdienstleistungen. Zudem erwarteten die Kunden eine immer nahtlosere Kommunikation und Dienstnutzung über die Grenze des Autos selbst hinweg. Dieses Spannungsfeld, so die Referenten, eröffne Chancen für neue Geschäftsmodelle in Form von personalisierten Dienstleistungen rund ums Fahrzeug, digitalen Kundeninteraktionen sowie intelligenter Datennutzung.  

Die ZeDiS-Talks sollen die Fachdiskussion und die Netzwerkbildung zu aktuellen Themen fördern. Die ZeDiS-Talks sollen künftig vierteljährlich stattfinden. Der nächste ZeDiS-Talk zum Thema Blockchain ist bereits in Planung.

Gastvorlesungen von Prof. Dr. J. S. Pettersson, Karlstad University, Schweden

Prof. Dr. J. S. Pettersson von der Karlstad University
25. November 2016

Vom 21.11. bis zum 25.11.16 besuchte Herr Prof. Dr. John Sören Pettersson, Leiter des Departments "Information Systems" an der Universität Karlstad (Schweden), das Studienzentrum Wirtschaftsinformatik. Im Fokus des Besuchs standen mehrere Gastvorlesungen zum Thema "Usability of Web Systems" sowie ein Fachvortrag zum Thema "Rapid Prototyping" im Rahmen des Zentrums für Digitale Services (ZeDiS) der Wirtschaftsinformatik. Die Studierenden und hauptamtlichen Professoren der DHBW zeigten sich sehr erfreut über die interessanten Gastvorlesungen von Herrn Pettersson. Künftig sind weitere Dozentenaustausche zwischen beiden Hochschulen geplant, um die Zusammenarbeit im Rahmen von Lehre und Forschung weiter zu intensivieren.

Studierende entwickeln barrierefreie digitale Speisekarte

Studierende des Studiengangs Wirtschaftsinformatik mit Dozent Ulli Frey und Studiengangsleiter Prof. Dr. Marcus Vogt.
18. Juli 2016

Studierende des Kurses WWI2013E haben unter Leitung von Dozent Ulli Frey eine barrierefreie Speisekarten-App entwickelt. Am 11. Juli präsentierten sie das Ergebnis einem begeisterten Publikum. Unter den Gästen waren auch Studiengangsleiter Prof. Dr. Marcus Vogt und Günter Schneider in seiner Funktion als Schwerbehindertenvertreter der DHBW Stuttgart.

Wenn sehbehinderte oder blinde Menschen im Restaurant essen möchten, stehen sie oft vor einer großen Herausforderung: Die klassische Speisekarte hat weder eine Sprachausgabe, noch kann die Schrift einfach vergrößert werden. Diesem Problem haben sich 25 Studierende des Studiengangs Wirtschaftsinformatik angenommen. Über zwei Semester hinweg entwickelten sie eine Speisekarten-App für blinde und sehbehinderte Restaurantbesucher*innen. Dabei konnten sie sowohl die wirtschaftlichen als auch die technischen Kenntnisse anwenden, die sie sich während des Studiums angeeignet hatten, und nicht zuletzt ihre sozialen Kompetenzen im Team beweisen. Dozent Frey betonte das Konzept des „Problem-Based Learning“, nach dem die Studierenden die Lösung einer Aufgabe weitgehend selbstständig erarbeiten.

Im Rahmen der Abschlusspräsentation führten die Studierenden nicht nur ihr finales Produkt vor, sondern berichteten auch von unerwarteten Hürden, mit denen sie immer wieder konfrontiert wurden. So stellten sie z. B. bei einem Produkttest mit einem blinden Probanden fest, dass die Bediengewohnheiten blinder Nutzer*innen oftmals von denen sehender Nutzer*innen abweichen und das Produkt entsprechend angepasst werden muss. Um die Zielgruppe der Speisekarten-App zu erweitern und damit die Attraktivität des Produkts für Restaurantbetreiber*innen zu erhöhen, wurden zudem Features für sehende Gäste programmiert, wie z. B. eine Filterfunktion für Kunden mit Allergien oder besonderen Essgewohnheiten.

Studiengangsleiter Vogt zeigte sich von der Leistung der Studierenden beeindruckt und gratulierte ihnen herzlich zur erfolgreichen Entwicklung der App. Das Projekt wurde von der Studierendenvertretung der DHBW Stuttgart mit 2.000 Euro gefördert.

Studierende präsentieren auf Konferenz „forschen@studium“

Die Konferenzteilnehmer (v. l. n. r.) Felix Seitz, Lasse Rieß und Marvin Wenzel aus dem Kurs WWI2013F
21. Juni 2016

Studierende aus dem Kurs Wirtschaftsinformatik – Sales & Consulting (Jahrgang 2013) waren am 08. Juni 2016 zur Konferenz „forschen@studium“ an die Universität Oldenburg eingeladen, um dort ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren.

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