Giracy

Entwicklungsteam: Leon Busch, Felix Schneider, Andreas Schilli

(frühere Beteiligte: Leon Ambaum, Matthias Aupperle, Franziska Brendel, Jannik Filthuth, Hendrik Kappler, Lea Steinhauser, Corinna Widmayer)

Ergebnisse: Durch die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) wurden die Rechte der von der Datenverarbeitung betroffenen Personen weiter gestärkt. In der Praxis stellt sich allerdings die Frage, wie Personen z. B. ihr Recht auf Auskunft, Berichtigung oder Löschung bei dem*der jeweiligen Verantwortlichen geltend machen können. Diese Problematik, zusammen mit einigen Lösungsansätzen, wird in dem Artikel "Datenschutz muss benutzbar sein" (A. Heinemann/T. Straub, DuD 1/2019) ausführlich diskutiert.

Mit Giracy wurde nun eine prototypische Umsetzung als Add-on für Chrome und Firefox realisiert. Giracy beobachtet im Hintergrund, welche personenbezogenen Daten an Websites übermittelt werden und hält dies in einer Zeitleiste im Browser fest. Der Benutzer*innen können Datenübertragungen mit der jeweils gültigen Datenschutzerklärung einsehen und nötigenfalls auf einfache Weise ihre Rechte geltend machen. Sämtliche Datenverarbeitung durch Giracy erfolgen dabei rein lokal im Browser.

Technologie: WebExtensions API, Bootstrap, jQuery

Giracy zeigt Datenübertragungen des Browsers an und erlaubt eine Reaktion, um die Rechte der betroffenen Personen gem. DS-GVO geltend zu machen