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Klimaschutz an der DHBW – Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Der Klimaschutz stellt eine der großen Herausforderungen unserer Zeit dar und Hochschulen tragen dabei eine wichtige Verantwortung. Mit der Unterzeichnung der Hochschulfinanzierungsvereinbarung II haben die Hochschulen Baden-Württembergs sich dazu verpflichtet, die Klimaziele der Landesregierung zu erreichen. Dabei stehen neben ökonomischen und sozialen Aspekten insbesondere die Ziele der DHBW zum Umwelt- und Klimaschutz im Fokus.

Kern der Umsetzung ist ein breiter Beteiligungsprozess, der alle Mitglieder und Angehörige der DHBW einbindet und wichtige Stakeholder integriert. Ein zentrales Projekt zur Erstellung eines Energie- und Klimaschutzkonzepts (EuKK), das zu 70 % durch Bundesmittel der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH gefördert wird, unterstützt uns dabei, die Landesziele zu verwirklichen und bis 2030 netto-treibhausgasneutral zu werden.

Für dieses Vorhaben wurden vier Klimaschutzmanagerinnen und -manager eingestellt, die die Entwicklung des Konzepts für alle neun Standorte der DHBW begleiten. Diese sind in drei Cluster (Nord, Mitte, Süd) unterteilt. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, unsere Hochschule nachhaltiger zu gestalten und einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ziel ist es, Maßnahmen zu entwickeln, die den CO2-Fußabdruck der DHBW dauerhaft verringern.

Das Energie- und Klimaschutzkonzept

Das Energie- und Klimaschutzkonzept setzt den Rahmen und die Ziele für das zukünftige Klimamanagement an der DHBW.

Auf Basis einer ersten Treibhausgasbilanz, auch CO2-Fußabdruck genannt, werden verschiedene Szenarien, Strategien und Konzepte  entwickelt, die dann das Energie- und Klimaschutzkonzept bilden. Zudem wird mit zahlreichen Stakeholdern ein Maßnahmenkatalog erarbeitet mit effektiven Maßnahmen für eine klimafreundlichere Hochschule. Beim Klimamanagement wird das Konzept mit den Maßnahmen dann umgesetzt. Klimamanagement ist ein lebendiger Prozess. Durch regelmäßiges Monitoring können Fortschritte verfolgt und neue Ideen eingebracht werden.
 

Das Energie- und Klimaschutzkonzept setzt den Rahmen und die Ziele für das zukünftige Klimamanagement an der DHBW. Auf Basis einer ersten Treibhausgasbilanz, auch CO₂-Fußabdruck genannt, werden verschiedene Szenarien, Strategien und Konzepte entwickelt, die das Energie- und Klimaschutzkonzept bilden. Zudem wird mit zahlreichen Stakeholdern ein Maßnahmenkatalog mit effektiven Maßnahmen für eine klimafreundlichere Hochschule erarbeitet. Beim Klimamanagement werden die Maßnahmen umgesetzt. Das Klimamanagement ist als kontinuierlicher Kreislauf angelegt: Durch regelmäßiges Monitoring werden Fortschritte überprüft, neue Ideen entwickelt und die Ergebnisse fließen zurück in die Weiterentwicklung des Energie- und Klimaschutzkonzepts.

Prozesse im Klimaschutzkonzept und Klimamanagement

Das Energie- und Klimaschutzkonzept (EuKK) und das darauf aufbauende Klimamanagement bestehen aus mehreren aufeinanderfolgenden Prozessschritten. Die Ergebnisse des EuKK bilden die Grundlage für das kontinuierliche Klimamanagement. 

Energie- und Klimaschutzkonzept (EuKK)
Der erste Schritt ist die IST-Analyse und Treibhausgasbilanzierung. Dabei werden relevante Energieverbräuche erfasst und die daraus resultierenden Treibhausgasemissionen bilanziert. Darauf aufbauend werden Ziele und Szenarien definiert. Es werden Klimaziele festgelegt und unterschiedliche Entwicklungsszenarien zur Reduktion der Emissionen erarbeitet. Im nächsten Schritt folgt die Akteursbeteiligung und Maßnahmenentwicklung. Relevante interne und externe Akteure werden einbezogen und konkrete Maßnahmen zur Zielerreichung entwickelt. Abschließend werden die Ergebnisse in Strategien und einem Gesamtkonzept zusammengeführt. Die Maßnahmen werden priorisiert und zu einem Energie- und Klimaschutzkonzept ausgearbeitet.

Klimamanagement
Das Klimamanagement setzt auf den Ergebnissen des Energie- und Klimaschutzkonzepts auf und stellt die kontinuierliche Umsetzung sicher. Hierzu gehört zunächst die jährliche Treibhausgasbilanzierung, um die Entwicklung der Emissionen regelmäßig zu überprüfen. Darauf folgt das Monitoring und Controlling, bei dem der Fortschritt der Maßnahmen überprüft und bewertet wird. Anschließend erfolgt die Implementierung der Maßnahmen, also die konkrete Umsetzung der geplanten Aktivitäten. Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die Kommunikation und das Reporting. Dabei werden Ergebnisse dokumentiert und transparent gegenüber relevanten Zielgruppen kommuniziert.

Wie kann jeder Einzelne mithelfen?

  • An der Mobilitätsumfrage teilnehmen (Herbst 2025)
  • An den Workshops teilnehmen, die zur Maßnahmenentwicklung stattfinden (Anfang 2026)
  • Uns jederzeit bei Ideen und Anregungen ansprechen

Ansprechpersonen an der DHBW

Cluster Klimaschutzmanager des Landes mit Zuständigkeit für die DHBW Stuttgart und den Campus Horb