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Olaf Zielinski

Alumnus Olaf Zielinski

Olaf Zielinski hat 1997 sein Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt Kunststofftechnik an der ehemaligen Berufsakademie Horb abgeschlossen.

Heute arbeitet er als Leiter Servicetechnik für CSI Europa.

Die wichtigsten Stationen im beruflichen Werdegang

  • Duales Studium an der Berufsakademie Horb beim Partnerunternehmen Schütz Werke GmbH
  • Entwicklungsingenieur, Roth Werke
  • Entwicklungsingenieur Alcoa CSI Deutschland GmbH
  • Development Manager und Projektmanager, Alcoa CSI Spanien
  • Projektmanager und Product Development Manager, CSI Spanien
  • Leiter Servicetechnik für CSI in Europa

Warum Berufsakademie?

Ich bin ein Praktiker und fand die Abwechslung zwischen Theorie und Praxis als die richtige Wahl für mich. Außerdem konnte ich durch die Ausbildungsvergütung meine Eltern "entlasten" und sah größere Chancen, eine Anstellung zu finden.

Das Studium am Campus Horb im Rückblick

Sehr lernintensiv und kompakt, was aber auch logisch war in Anbetracht der Fülle des Lehrstoffes bezogen auf drei Jahre. Ich fühlte mich in der familiären Atmosphäre sehr wohl und habe immer schnell Unterstützung am Campus oder bei ortsansässigen Leidensgenossen gefunden, wenn es erforderlich war. Ich habe sehr positive und schöne Erinnerungen an meine Zeit in Horb. Ich habe viele neue Freunde gefunden.

Wichtig für den Job...

Das breitgefächerte Allgemeinwissen aus dem Bereich Maschinenbau hilft, technische Prozesse und Zusammenhänge zu verstehen und dann kostenverträgliche Lösungen für den Kunden zu erarbeiten. Analytische Fähigkeiten, Flexibilität sowie strukturiertes, ergebnisorientiertes Arbeiten sind heute Grundvoraussetzungen zur Bewältigung komplexer Aufgabenstellungen.

Der Berufsalltag

CSI ist ein global agierender Kunststoffverschlusshersteller für die Getränkeindustrie. Ich leite einen technischen Kundendienst, der sich aber ein wenig von einem klassischen Kundendienst unterscheidet, da wir dem Kunden sowohl auf der Maschinen- als auch auf der Verschlussseite Unterstützung anbieten. Das gestaltet mein Arbeitsumfeld sehr abwechslungsreich und ich arbeite mit vielen unterschiedlichen Menschen in Europa zusammen.

Es ist wichtig, regelmäßig zu überprüfen, ob das, was man da macht auch wirklich das ist, was man möchte. Denn Ziele und Interessen können sich von Zeit zu Zeit auch ändern.

In erster Linie gilt es herauszufinden, welcher Kunde in Europa technische Unterstützung an seiner Abfüllanlage benötigt und dann die entsprechenden Mitarbeiter aus Spanien, Deutschland, Ungarn und England auf die jeweiligen Einsatzorte abzustimmen und sicher zu stellen, dass die Erwartungen des Kunden erfüllt werden können. Häufig fahre ich mit zum Kunden, um meine Kollegen beim "Krisenmanagement vor Ort" zu unterstützen. Ich mag es, vom Kunden direkt zu hören, welche Probleme er hat, um dann Lösungsvorschläge mit meinen Kollegen erarbeiten zu können. Die größte Herausforderung heutzutage ist, die Wunschtermine der Kunden zu erfüllen, nachdem die Abteilung aufgrund von Einsparungsmaßnahmen verkleinert wurde.

Tipp für Studis

Es ist wichtig, regelmäßig zu überprüfen, ob das, was man da macht auch wirklich das ist, was man möchte. Denn Ziele und Interessen können sich von Zeit zu Zeit auch ändern.

Neben dem Beruf

Ich bin stets bemüht die Balance zwischen Familie, Arbeit und Sport zu halten und aufgrund der täglich wechselnden Anforderungen ist das wirklich ein Balanceakt. Ich benutze den Sport, um den Kopf frei zu bekommen und neue Energie zu tanken.

Außerdem engagiere ich mich im Kampf gegen Kinderkrebs, indem ich den ganzen Monat Juni zum einen so viele Freunde und Bekannte wie möglich zum Spenden animiere und zum anderen so viel wie möglich radle, symbolisch für die Kinder, die aufgrund ihrer Krebserkrankung kein Fahrrad fahren können. Die Rückmeldung von den Kids und ihren Eltern ist überwältigend. Die Wertschätzung ist groß, dass es so viele Radfahrer gibt, die sie auf ihre Weise immer wieder antreiben durchzuhalten und die Hoffnung nicht aufzugeben.