Schreib- und Transferzentrum der Fakultät Sozialwesen

Im Schreib- und Transferzentrum (STZ) bieten wir individuelle Beratung, Workshops und Veranstaltungen zum wissenschaftlichen Arbeiten und Schreiben an. Das Angebot ist für alle Studierende des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit offen.

Wir wollen Studierende bei der Weiterentwicklung ihrer Schreibfähigkeit unterstützen. Gemeinsam mit den Ratsuchenden analysieren wir die Vor- und Nachteile des aktuellen Schreibhandelns. Ziel unserer Arbeit ist es außerdem, Studierende darin zu stärken, das Schreiben als Denk- und Reflexionsinstrument für sich nutzbar zu machen.

Eine Besonderheit des Dualen Studiums ist die enge Verzahnung von Lernphasen in der Hochschule und solchen in den Praxiseinrichtungen. Angeeignetes Wissen muss von einer Lernsituation in eine andere transferiert werden. Das Schreib- und Transferzentrum begleitet Studierende dabei, theoretische Perspektiven auf Beobachtungen in den Praxiseinrichtungen anzuwenden. Daher nehmen neben Hausarbeiten, philosophischen Essays oder der BA-Thesis im Dualen Studiengang Soziale Arbeit Transferaufgaben als Textsorte eine bedeutende Rolle ein.

Angebot – Was wir machen

Zurzeit unterstützen wir online per E-Mail, Zoom oder MS Teams. Senden Sie Ihre Anfrage an stz@dhbw-stuttgart.de

  • Individuelle Schreibberatung
  • Offene Sprechstunde
  • Offene Schreibwerkstatt
  • Workshops und Veranstaltungen

Unser aktuelles Angebot sowie Tipps und Tricks zum akademischen Schreiben finden Sie in unserem Moodle-Kurs "Schreib- und Transferzentrum".

Beratungsschwerpunkte – Wann kann ich vorbeikommen?

Wenn Sie diese oder ähnliche Fragen haben, nehmen sie gerne mit uns Kontakt auf:

  • Wie finde ich ein Thema, wie grenze ich mein Thema ein?
  • Wie formuliere ich die leitende Fragestellung meiner Arbeit?
  • Wie finde ich geeignete Literatur?
  • Wie kann ich meine Literatur, meine Notizen und Exzerpte ordnen und verwalten?
  • Wie schaffe ich es, ins Schreiben zu kommen?
  • Wie gehe ich sinnvoll bei der Überarbeitung meines Textes vor?
  • Wie plane ich meine Schreibaufgabe?
  • Wie gehe ich mit der „inneren Kritikerin“ bzw. dem „inneren Kritiker“ um?
  • Wie kann ich mich motivieren loszuschreiben oder dranzubleiben?
  • Wie komme ich zu einer sinnvollen Gliederung?
  • Wie entwerfe ich einen Argumentationsgang?
  • Wie zitiere ich korrekt?

Kontakt – So finden Sie zu uns

Wenn Sie sich eine Beratung zu einer Schreibaufgabe (z. B. eine Transferaufgabe, eine Hausarbeit, der Bachelor-Thesis) wünschen oder wenn Sie Fragen zur Arbeit des Schreib- und Transferzentrums haben, schreiben Sie uns gerne eine E-Mail, rufen uns an oder kommen einfach während der offenen Sprechzeit vorbei.

  • Sie finden uns beim DHBW Standort Rotebühlstraße 131, 70197 Stuttgart, 3. Stock, Raum 3.04

Mitarbeiterinnen – Wer wir sind

Dr. phil Mareike Patschke

Mareike Patschke hat Soziale Arbeit studiert und in der Eingliederungshilfe und der Offenen Jugendarbeit gearbeitet. Sie hat in Erziehungswissenschaft promoviert und im Bereich Kinderschutz und Frühe Hilfen geforscht.

„Schreibenkönnen hat meiner Auffassung nach wenig mit Talent zu tun. Schreibenkönnen hat mit Übung, mit Motivation und Mut zu tun. Meine Aufgabe sehe ich besonders im Mut machen: Mut machen es anzugehen, weiterzumachen, durchzuhalten und abzugeben. Denn wer schreibt, wird besser im Schreiben und wer Erfolgserlebnisse beim Schreiben hat, hat auch (wieder) Lust zu schreiben.“

Mike Nienhaus, M.A.

Mike Nienhaus hat zunächst Soziale Arbeit an der DHBW Stuttgart studiert und später das Fach Empirische Kulturwissenschaft mit dem Master abgeschlossen. In bisherigen Forschungsprojekten widmete er sich teils sozialpädagogisch, teils kulturwissenschaftlich der Erinnerung an die NS-Zeit sowie Praxisformen im Karneval. Ansonsten war er vor allem in der Eingliederungshilfe tätig.

„Wer immer wieder eigene Texte verfasst, entwickelt mit der Zeit einen Blick für Details. Im Schreibprozess geht es neben den großen wichtigen Dingen um die kleinen wichtigen Dinge. Sicher ist es notwendig, das Thema passend einzugrenzen, eine geeignete Leitfrage zu formulieren oder eine stimmige Gliederung zu erstellen. Zum Schreiben gehören aber auch Fragen wie: Wann mache ich einen Absatz? Wie verschönere ich meine Fußnoten? Welches einzelne Wort kann meine Aussage präzisieren?

Beim Schreiben lernen wir, den Inhalt oder die Form eigener und fremder Texte sehr genau zu betrachten – diese Fähigkeit ist nicht nur im Studium hilfreich. Ich lade die Student:innen ein, am Schreib- und Transferzentrum große Strukturfragen und kleine Details zu besprechen.“

Bianca Hüttemann, M.A.

Bianca Hüttemann, hat zunächst im Bachelor Soziale Arbeit studiert und im Anschluss daran einen Master mit dem Schwerpunkt „Forschung und Entwicklung in der Erziehungswissenschaft“ absolviert. Nachfolgende Forschungsschwerpunkte in verschiedenen Forschungsprojekten und Lehrinhalte lagen im Bereich der Eingliederungshilfe, Wohnungslosen- und Kinder- und Jugendhilfe.

„Schreiben ist für mich ein produktiver und kreativer Prozess, der mit vielen Ideen und Vorsätzen beginnt und bestenfalls mit einem Schreibprodukt endet, in dem all das enthalten ist, was ich tatsächlich wichtig finde. Deshalb möchte ich Studierende gerne darin unterstützen, Schreibprojekte in ihrem Sinne „gelungen“ zu gestalten und ihnen im Schreibprozess dabei zu helfen, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden“.

Marisa Meißner, M.A.

Marisa Meißner hat im Bachelor Soziale Arbeit studiert und anschließend einen Master in „Praxisforschung in Sozialer Arbeit und Pädagogik“ absolviert. Praxiserfahrung hat sie vor allem im Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Sie interessiert sich für Kinder- und Jugendbeteiligungsarbeit und das Thema der (psychischen) Arbeitsbelastung in der Sozialen Arbeit. 

„Das Komplizierte bei Schreibprojekten, finde ich, ist, seinen Weg durch den erwählten Themenwald zu finden. Dabei geht es vor allem um die Entscheidung bei Weggabelungen, kritisches Hinterfragen, Fokussieren, Abgrenzen und die Präzision der Wortwahl, damit Lesende den vorangegangenen Gedankenpfaden folgen können. Seinen Weg zu finden ist manchmal herausfordernd, deshalb möchte ich Sie gerne bei wegweisenden und Orientierung gebenden Entscheidungen unterstützen und begleiten.“