Quatschen im Quadrat
“Quatschen im Quadrat” (QiQ) ist ein Diskussionsformat, das von Studierenden und Lehrenden in Form eines Meet&Talk entwickelt wurde. Hintergrund der Entstehung war, dass für weiterführende und vertiefende Diskurse zwischen Studierenden, Lehrenden und Interessierten ein weiterer Raum geschaffen werden sollte. Aktuelle und/oder bedeutsame Thematiken rund um die Soziale Arbeit, die im Studienalltag untergehen oder zu kurz kommen, werden in entspannter Runde mit Expert:innen aus Theorie und Praxis beleuchtet und diskutiert. Quatschen im Quadrat (QiQ) findet drei Mal jährlich statt und wird ehrenamtlich von einem Team aus ehemaligen und aktuell Studierenden sowie haupt- und nebenamtlichen Lehrenden organisiert und moderiert: Anika Schwenk, Diego Bethancourt Paez, Julia Huber, Khadija Stolhofer, Ingo Hettler.
Das Format verbindet spannende, abwechslungsreiche und auch kontroverse Diskussionen mit einer entspannten Atmosphäre bei Snacks und Getränken in der Lounge der DHBW (RBS 131). Auch eine Online-Teilnahme via Zoom ist möglich, da QiQ hybrid gestaltet wird.
Egal ob zuhören, Fragen stellen oder mitdiskutieren, alles und jede:r ist willkommen!
Bei Fragen, Themenvorschlägen oder Interesse, können Sie sich/Ihr euch jederzeit an Anika Schwenk (Anika.Schwenk@dhbw-stuttgart.de) wenden.
Das QiQ-Team möchte sich an dieser Stelle noch herzlich für die Unterstützung des Fördervereins der DHBW Stuttgart “Der Verein der Freunde und Förderer der DHBW Stuttgart e.V.” bedanken.”
Unsere nächsten Veranstaltungen
Solidaritätsarbeit mit Menschen auf der Flucht an der polnisch-belarussischen Grenze
Datum: 05.08.2026; 16.45 Uhr im Rosenbergsaal (Nebengebäude, Rotebühlstraße 133)
Die EU-Außengrenze zwischen Polen und Belarus ist geprägt von weitläufigen Wäldern und dem letzten verbliebenen Urwald Europas. Seit 2021 versuchen zunehmend Menschen, über Belarus in die Europäische Union zu gelangen, umSchutz zu suchen. Die Reaktion der EU und Polens auf diese Migrationsbewegung ist durch Aufrüstung, Abschottung und Pushbacks geprägt.
Gleichzeitig entstand vor Ort ein breites Netzwerk von Initiativen und Einzelpersonen, das Menschen auf der Flucht mit dem Nötigsten versorgt und ihnen mit Solidarität und Menschlichkeit begegnet. Die Unterstützungsarbeit ist dabei an die besonderen Bedingungen im Grenzgebiet angepasst und findet häufig unter schwierigen politischen und praktischen Rahmenbedingungen statt.
Als Referenten konnten wir Sebastian Koch gewinnen: Er war in den vergangenen Jahren mehrfach an der polnisch-belarussischen Grenze tätig, beteiligte sich an der Solidaritätsarbeit und untersuchte im Rahmen seiner Forschung die Belastungen sowie die Copingstrategien der dort engagierten Aktivist:innen. Im Vortrag gibt er Einblicke in die Praxis Sozialer Arbeit im Kontext der autoritären Zeitenwende, berichtet von seinen Erfahrungen vor Ort und stellt zentrale Ergebnisse seiner Forschung vor. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion.