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Archiv

BWL-Handel-Studierende gewinnen Preis für Markenstory

v.l: Marc Kalinski (First German Autoparts GmbH), Daniel Kraiß (5. Sem. BWL-Handel), Johannes Fischer (5. Sem. BWL-Handel), David Roller (5. Sem. BWL-Handel), Mario Jahn (First German Autoparts GmbH)

16.02.2016

Drei Studierende des 5. Semesters BWL-Handel an der DHBW Stuttgart erhalten einen mit 1.200 Euro dotierten Preis für die beste Markenstory für ein im KFZ-Teilehandel tätiges Unternehmen aus Stuttgart, der First German Autoparts GmbH (FGA).

Im Rahmen einer außercurricularen Case Study Challenge erhielten Studierende des Studiengangs BWL-Handel den Auftrag, neben der Erarbeitung einer ganzheitlich abgestimmten Markenstory, eine international ausgerichtete Kommunikationsstrategie für das KFZ-Luftfedernsortiment der FGA vorzuschlagen

Studierende für Konzepte zu Einkaufswelten 2026 ausgezeichnet

Prof. Dr. Andreas Kaapke links im Bild, DHBW Stuttgart und Siegfried Despineux rechts im Bild, Geschäftsführer der ASSIMA Verbund GmbH & Co. KG freuen sich mit den beiden Gewinner-Teams

Am 20. Januar 2016 haben Studierende der DHBW Stuttgart aus dem 5. Semester des Studiengangs BWL-Handel innovative Konzepte zu den Einkaufswelten der Zukunft vor einer hochkarätig besetzten externen Fachjury präsentiert. Die Jury zeigte sich beeindruckt von den Ergebnissen zum Thema „der Lederwarenfachhandel 2016“.

Mit vier Präsentationen schlossen die Studierenden ihr sogenanntes Integrationsseminar ab.  Nachdem die Konzepte bereits im Vorfeld intern präsentiert und wissenschaftlich benotet wurden, konnten sie nun auf den Praktiker-Prüfstand gestellt werden.

Besonders beeindruckend empfand die Jury, dass die jungen Handelsexperten ausnahmslos die große Stärke am Point of Sale sehen.  Multi-Channel-Strategien seien zwar durchweg zu integrieren, doch das real Erlebbare sei die große Chance. Die Studierenden skizzierten konkrete Ideen zu Sortiment, Preispolitik, Marketingaktionen und designten zudem einzigartige oder innovative Ladeninterieurs. Abgerundet wurden die Präsentationen mit einem Businessplan und Handlungsempfehlungen zur Standortwahl.

Seit Dezember 2015 haben die Studierenden an ihren Konzepten gearbeitet. Neben der selbstständigen Arbeit in Zweierteams, wurden die Nachwuchs-Händler von wissenschaftlicher Seite durch Prof. Dr. Andreas Kaapke und Prof. Dr. Sven Köhler betreut, sowie auf praktischer Seite von Siegfried Despineux (Geschäftsführer der ASSIMA Verbund GmbH & Co. KG) gecoacht.

Fazit: Die Ergebnisse waren nicht nur Impulsgeber für die 10-köpfige Fachjury aus den Geschäftsführungen namhafter Unternehmen. Vielmehr konnten sich die zwei erstplatzierten Teams sogar über ein Preisgeld freuen und sich darüber hinaus für einen Vortrag beim Marketing-Kongress der Lederwaren-Verbundgruppe ASSIMA am 13. Juni 2016 in Köln mit 150 Gästen qualifizieren. Darüber freuten sich Theresa Michaela Allertseder und Ann-Kristin Jürgens, sowie Moritz Gottlob-Schoenenberg und Kirsten Heisterkamp.

Bereits am Vortag wurden von weiteren Studierendenteams innovative Ideen zum Thema „das Reformhaus 2026“ vorgestellt.

Internationale Fallstudienarbeit „abrazo“ im Studiengang BWL-Handel

Kurs mit Abrazo

Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Stahlwolleproduktion und die Herstellung des beliebten Haushaltsreinigungsschwamms „abrazo“, stellte Herr Gregor Grüb, Geschäftsführer der Oscar Weil GmbH und Vertriebsleiter International, am 28. Januar 2015 die Internationalisierungsstrategie des mittelständischen Unternehmens aus Lahr/Schwarzwald vor. Das badische Unternehmen konnte sich durch eine globale Marktexpansion und gelungene Innovationsstrategie erfolgreich im Wettbewerb  behaupten und seine Position ausbauen. Die Studierenden erhielten im Unterricht „Handelsmanagement“ von Professor Dr. Köhler einen praxisnahen Einblick in die Herausforderungen bei der Planung und Umsetzung einer internationalen Marktstrategie und durften in Teamarbeit nach innovativen Einsatzbereichen für Stahlwolle suchen und ihre Ideen präsentieren.

Erfolgreicher erster Branchentag Mode

Studierende auf dem Branchentag Mode

Beim ersten Branchentag Mode diskutierten am 14. Januar 2015 Fachleute des Modehandels aus ganz Baden-Württemberg gemeinsam mit Studierenden aus dem Studiengang BWL-Handel der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart. „Fashion Inside – Wie sieht die Zukunft des Modehandels aus?“ lautete die Fragestellung. Rund 200 Modefachleute – Vertreter des Einzelhandels, Nachwuchsführungskräfte und sonstige Macherinnen und Macher der Modebranche – trafen sich zur Beantwortung dieser Frage in Stuttgart. Hochkarätige Referenten aus den Bereichen Werbung, Marketing, Consulting und E-Commerce stellten am Vormittag neueste Erkenntnisse der Markt- und Trendforschung in diesem Bereich vor.

Kernthema war der wachsende Online-Markt mit bisher immerhin 40 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr: Präsentiert wurden aktuelle Forschungsergebnisse und Möglichkeiten, wie der Einzelhandel die Kundschaft im stationären Handel halten kann. Die Gäste aus dem Einzelhandel sowie die BWL-Handel Studierenden der DHBW Stuttgart diskutierten mit. Es wurde deutlich, dass der Einzelhandel klare Maßnahmen ergreifen muss, wenn er wieder Marktanteile aus dem Online-Bereich zurückerobern oder mindestens behalten will.
Auch die Studierenden selbst waren auf der Bühne mit ihrem Fachwissen präsent – als junge Kundinnen und Kunden, die den Einzelhandeltreibenden ihre Erfahrungen und Wünsche mit auf den Weg gaben. Sie machten deutlich, dass der stationäre Handel für sie durchaus noch einen großen Stellenwert hat.

Studiengang BWL-Handel gibt Tübingen gute Noten

Schon im dritten Jahr analysierten Studierende des Studiengangs BWL-Handel der DHBW Stuttgart am 24. Juni 2014 baden-württembergische Städte. Nach Ulm in 2012 und Reutlingen in 2013 hat der Kooperationspartner der DHBW – der Einzelhandelsverband Baden-Württemberg (EHV) - dieses Jahr Tübingen als zu analysierende Stadt ausgewählt.

Besonderes Highlight ist die Methode des City-Checks. „Um 10.00 Uhr ging es los und um 19.30 Uhr wird präsentiert“, so Dr. Andreas Kaapke, Professor für Lehraufgaben im Studiengang BWL-Handel an der DHBW Stuttgart. Neben einer qualitativen Analyse, bei der die Nachwuchsforscher Themen wie Erreichbarkeit der Innenstadt, Sauberkeit und Sicherheit, Ambiente und Aufenthaltsqualität beurteilten, wurden zudem knapp 400 Passanten im Laufe des Tages befragt, die Fragebögen am Nachmittag eingegeben und ausgewertet. Schließlich wurde auf dieser Grundlage die Präsentation für den Abend vor Tübinger Händler und Vertreter der Stadt vorbereitet. „Das ist für die Studenten eine lebensnahe, extrem anstrengende Situation, denn alles muss Hand und Fuß haben“, so Dr. Andreas Kaapke weiter.

Dabei steht Tübingen als Handelsstandort nicht schlecht da, profitiert aber natürlich von dem hohen Freizeitfaktor, der beim Bummeln durch die Stadt entsteht. „Tübingen – so schön, das ist fast schon surreal“, so eine Passantin, die von Stuttgarter Handelsstudenten befragt wurde.

Dies schließt keineswegs Verbesserungspotenzial aus. So sind von vielen Passanten die schlechten Parkbedingungen und die extrem hohen Parkpreise moniert worden. Barrierefreiheit ist auch nicht überall gegeben. Der Handel in Tübingen, der gemeinsam mit Reutlingen ein sogenanntes Oberzentrum bildet, hat eine Strahlwirkung über Tübingen hinaus, wird dieser aber nicht immer gerecht. Denn bei der wichtigen Einzelhandelskennziffer der Zentralität hat Tübingen einen unterdurchschnittlichen Wert. Dies ist der räumlichen Nähe zu Metzingen und dem dortigen Outlet geschuldet.

Viele der Studierenden waren erstmals in Tübingen und durchaus angetan, auch wenn im Branchen-Mix Angebote für Jüngere vermisst wurden. Aber die große Anzahl an Fachgeschäften und die überraschend hohe Dichte an Spezialgeschäften, die in anderen Städten weder in dieser Häufung noch in dieser Vielfalt anzutreffen sind, sind bemerkenswert.

Tübingen kann sich auf gutem Niveau verbessern. Das praxisnahe Projekt hat den Studierenden gezeigt, wie man dem Handel helfen kann.

Finale der EHV-Cityoffensive: Studiengang BWL-Handel „checkt“ Tübingen

Bei der sogenannten Cityoffensive 2014 werden am 24. Juni 2014 50 Studierende des 6. Semesters im Studiengang BWL-Handel der DHBW Stuttgart Passantenbefragungen in Tübingen durchführen. Themen erstrecken sich von der Aufenthaltsqualität, über Erreichbarkeit, Sauberkeit und Sicherheit bis hin zum Branchenmix.

Mit der Cityoffensive 2014 wollen die Initiatoren direkt bei den Kunden herausfinden, wann, wie und warum sie gerne in die Stadt kommen. So auch am 24. Juni 2014 in Tübingen: Einzelhandel, Dienstleister, Gastronomie und Kulturangebot werden im finalen Citycheck im Rahmen des sogenannten Integrationsseminars der Studierenden unter die Lupe genommen.  Ebenso wie in den bereits am 30. April 2014 untersuchten Städten Calw, Emmendingen, Göppingen, Konstanz, Nagold, Tauberbischofsheim, Schwetzingen, Ravensburg, Reutlingen und Schwäbisch Hall wollen die angehenden Bachelors Hand in Hand mit dem Handelsverband Baden-Württemberg (EHV) einen bestimmten Beitrag leisten: Befragungsergebnisse liefern, sowie Ziele und Maßnahmen für die weitere Entwicklung der Stadt formulieren.

Am kommenden Dienstag wird es besonders spannend - die finale Ergebnisauswertung "Tübingen" wird tagesaktuell im Veranstaltungssaal des Bürgerheims in Tübingen Entscheidern der Stadtentwicklung präsentiert.

Die Nachwuchs-Handelsexperten der DHBW Stuttgart werden dabei vom Campus-TV Team der Fakultät Wirtschaft begleitet.

Filstalwelle TV filmt Studiengang BWL-Handel bei Passantenbefragungen

Am 30. April 2014 waren Studierende aus dem Studiengang BWL-Handel der DHBW Stuttgart für die Durchführung einer Stadtumfrage in Göppingen unterwegs. Ziel war es herauszufinden: "Wie gut ist Göppingen als Einkaufsstandort aufgestellt?"

Video-Quelle: filstalwelle tv gmbh, www.filstalwelle.de

Praxis erfahren: Geschäftsmodell für ein Kreativkaufhaus

Studierende aus dem fünften Semester BWL-Handel der DHBW Stuttgart führten in einem der Brennpunkte Deutschlands eine Marktstudie durch. Eine spannende Herausforderung erwartete die DH-ler in Berlin-Neukölln.

Mit 320.000 Einwohnern umfasst der Bezirk Neukölln mehr als die Hälfte der Einwohner der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. Die Sonnenallee, der Hermannplatz, die Neukölln-Arcaden, vor allem aber die Karl-Marx-Straße sind die bedeutendsten Handelsstandorte vor Ort. Insbesondere die Karl-Marx-Straße, die einst zu den Top-Einkaufsstraßen nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland zählte, hat in den letzten Jahren einen dramatischen Trading-Down-Prozess hinter sich und damit auch in Berlin selbst einen dramatischen Bedeutungsverlust vollzogen. Gleichwohl können pro Tag an den besten Standorten wie den Neukölln-Arcaden bis zu 30.000 Besucher gezählt werden, am Bezirksrathaus rund 200 Meter entfernt, sind es noch etwa 20.000 Besucher.

Parallel zu diesen zum Teil besorgniserregenden Entwicklungen hat sich in den letzten Jahren eine virulente Kreativwirtschaft insbesondere von Jung-Designern in Neukölln herausgebildet, die nach Plattformen zur Vermarktung ihrer modernen, nachhaltigen, durchaus preislich attraktiven und individuellen Labels suchen. Können diese Plattformen ggf. den Trading-Down-Prozess stoppen und Neukölln, auch was den Handel betrifft, zu neuem Glanz verhelfen? Für welche Zielgruppen könnte dies interessant sein und ist die sich langsam neu etablierte Neuköllner Szene zusammen mit dem angrenzenden Bezirk Kreuzberg auf ein solches Angebot ansprechbar?

Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Kaapke und dem Zentrum für empirische Forschung (ZEF) in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Neukölln führten 25 Studierende des fünften Semester BWL-Handel eine Machbarkeitsstudie für ein Kreativkaufhaus durch. Ziel der Studie war es, für drei konkrete Mikro-Standorte ein Geschäftsmodell für ein Kreativkaufhaus zu erarbeiten, einen Branchen-Mix vorzuschlagen, die Sortimentierung zu analysieren und Empfehlungen auszusprechen sowie auch die Kommunikationsstrategie für ein solches Haus zu planen.

Dazu wurden u.a. drei unterschiedliche Befragungen – Designer-, Passanten- und Beschäftigtenbefragungen der Bezirksregierung – von den Studierenden durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im Anschluss erfolgreich vor Designern, der Wirtschaftsförderung Neukölln sowie vor Grundstücksbesitzern präsentiert. Exkursionsleiter Kaapke fasste für sich zusammen: „So muss das Studium an der Dualen Hochschule sein: neben theoretischen Erkenntnissen muss in der Konfrontation mit der Praxis Machbares von nicht Machbarem unterschieden werden. Von daher war es auch toll, dass der Arbeitstitel des Gesamtprojektes Machbarkeitsstudie lautet und genau dieses Verständnis verkörpert.“

Tag des Handels ein voller Erfolg

„Sind Verbünde und Kooperationen ein Erfolgsmodell für den Handel?“

Unter diesem Motto fand am 16. Mai 2013 der zweite „Tag des Handels“ an der DHBW Stuttgart statt. Organisator Prof. Kaapke konnte drei Vorstandsvorsitzende aus Genossenschaften gewinnen, die über ihre Geschäftsmodelle berichteten und anschließend den rund 200 Gästen Rede und Antwort standen.