Zum Hauptinhalt springen

Highlights & News

Pricing für den TVB Stuttgart - Studierende BWL-Handel I

Im Zeitraum von November 2019 bis Januar 2020 haben 19 Studierende des Studiengangs BWL-Handel I ein Pricing-Projekt unter Federführung von Prof. Dr. Thorsten Schaper durchgeführt. Als Projektpartner im Rahmen des praxisorientierten Integrationsseminars fungierte der Handball-Bundesligist TVB Stuttgart, der seine Heimspiele in der SCHARRena und in der Porsche-Arena in Stuttgart austrägt.

Neben Sponsoring stellt das Ticketing eine wichtige Einnahmequelle für den TVB Stuttgart dar. Da die Erlöse aus dem Ticketing in den letzten Jahren leicht rückläufig sind, sollten die Studierenden aus dem Kurs WHD17D Ansätze aufzeigen und Ideen generieren, um die Einnahmen aus dem Verkauf von Eintrittspreisen zukünftig zu steigern.

Die Projektteilnehmer entwickelten in fünf verschiedenen Gruppen neue Strukturen für Ticket- und Hospitality-Preise für beiden Sportarenen. Entscheidungsgrundlage hierfür waren nicht nur umfangreiche interne und externe Benchmarkings mit anderen Sportvereinen, sondern auch empirische Befragungen der Zuschauer vor Ort bei ausgewählten Spielen.

Im Laufe des Projektes stellten die Studierenden auch Probleme bei der Bewerbung der Heimspiele und beim Vertrieb der Eintrittskarten fest. Entsprechend wurden dem Handballbundesligisten auch vielfältige Handlungsempfehlungen für diese beiden Bereiche gegeben.

Die Vorstellung der Projektergebnisse erfolgte am 24. Januar 2020 vor Vertretern der Geschäftsführung sowie der Vertriebsleitung des TVB Stuttgart. Diese zeigten sich begeistert von den umfangreichen und sehr konkreten Maßnahmen zur Verbesserung des Ticketings, der Kommunikation und des Verkaufs. Die besten Gruppenpräsentationen wurden mit VIP-Tickets für Heimspiele des Handball-Bundesligisten belohnt.

Fachkonferenz Handel: Erfolgskriterien für Fortgeschrittene

(v. l. n. r.:) Thorsten Ottmüller, DHBW Stuttgart, Prof. Dr. Kaapke, DHBW Stuttgart, Prof. Dr. Kortum, DHBW Heilbronn, Desiree Schaaf, DHBW Heilbronn, Nicole Richter, DHBW Heilbronn, Prof. Dr. Köhler, DHBW Stuttgart, Prof. Dr. Rüschen, DHBW Heilbronn

07.12.2018

Mehr als 200 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem baden-württembergischen Einzelhandel trafen sich am 6. Dezember 2018 in Stuttgart zur 12. Fachkonferenz Handel des Handelsverbandes Baden-Württemberg e.V..

Auch mit dabei: Prof. Dr. Sven Köhler, Leiter des Studiengangs BWL-Handel der DHBW Stuttgart. Im Fokus der Veranstaltung stand eine Vielzahl an praktischen Beispielen, wie erfolgreiche Handelsunternehmen die Beziehung zwischen Händler und Kunde gestalten – digital und stationär.

Die Bedürfnisse der Kunden haben sich über die letzten Jahre stark verändert. Auf die Frage, welches Handelskonzept gut ist und noch viel wichtiger, wie die richtige Umsetzung gelingt, versuchten die Fachreferenten Antworten zu finden – indem sie ihre Geschichten erzählten. Ganz nach dem Motto: Von den Besten lernen!

Die Ansprache von Hermann Hutter, Präsident des Handelsverbandes Baden-Württemberg, brachte es auf den Punkt. Er selbst ist stationär und online aktiv und der Meinung: „Die Atmosphäre in einem Geschäft, die persönlichen Ansprachen, sind sehr wichtig. Zusätzlich sollte online und offline intelligent verknüpft werden. Richtig gut ausgespielt sind diese beiden Faktoren unschlagbar.“

Als Kooperationspartner des Handelsverbands Baden-Württemberg war die DHBW Stuttgart mit einem eigenen Informationsstand vertreten. Neben der Akquise neuer Kooperationspartner stand besonders der Austausch mit anderen Handelsvertretern über zukünftige Entwicklungen der Branche im Fokus.

e-Hunter 2018/2019

e-Hunter, eine Zusammenarbeit zwischen den Fakultäten Technik und Wirtschaft (unterstützt durch das Zentrum für empirische Forschung ZEF), ist das erste interdisziplinäre Studienprojekt des Projekts INT US: Es arbeiten Teilnehmende des Integrationsseminars des Studiengangs BWL mit der Studienrichtung Industrie, Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement, sowie der Studienrichtung Handel mit Maschinenbaustudierenden zusammen. Um die interdisziplinäre Kompetenz der Studierenden beider Fakultäten zu fördern, werden Maschinenbaustudierende in die bestehende Seminarstruktur der Fakultät Wirtschaft integriert und arbeiten gemeinsam mit ihrem fachlichen Hintergrund an einer Forschungsfrage.

Dies wird von den beiden Fakultäten durch zusätzliche Veranstaltungen mit den Themen „empirische Forschung“ und „technische Grundlagen“ unterstützt. Im Erhebungszeitraum Ende Dezember 2018 und Anfang Januar 2019 werden die Maschinenbaustudierenden gemeinsam mit Studierenden des Studienschwerpunkts Industrielles Servicemanagement fünf unterschiedliche Touren mit Elektroautos fahren. Diese dienen zur Datenerhebung rund um die Infrastruktur der Ladestationen und die Reichweite der Fahrzeuge auf den ausgewählten Strecken. Dabei werden sowohl ökonomische als auch technische Daten unter die Lupe genommen. Die Studierenden arbeiten hierfür gemeinsam in gemischten Teams von bis zu vier Personen. Die Studienrichtung BWL-Handel untersucht hingegen mit ihrem "City-Check" e-Hunter zwölf Städte bzw. Ballungszentren auf potenzielle Standorte für Ladesäulen mit Bezug zum Einzelhandel oder handelsnahen Dienstleistungen.

Die Maschinenbaustudierenden können dieses Projekt im Rahmen ihrer Studienarbeit T3100 durchführen und die Studierenden der Fakultät Wirtschaft absolvieren das Projekt e-Hunter im Rahmen ihres Integrationsseminars. Die Ergebnisse werden im Anschluss an die Projektlaufzeit im 11. ZEF-Forschungsband veröffentlicht und im Rahmen des ZEF-Forschungskolloquiums 2019 Praxisvertreterinnen und Praxisvertretern sowie der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

Zukunftsprojekt „Handel in Ostfildern“ vorgestellt

Studiengang BWL-Handel vorm Stadthaus in Ostfildern zur Ergebnispräsentation

02.07.2018

In einem Projekt des 6. Semesters des Studiengangs BWL-Handel von Prof. Dr. Sven Köhler und Prof. Dr. Andreas Kaapke haben 18 Studierende in Kooperation mit dem Zentrum für empirische Forschung (ZEF) der DHBW Stuttgart den Handel in Ostfildern untersucht. Die Ergebnisse wurden am 27. Juni 2018 dem Oberbürgermeister der Stadt Ostfildern, Christof Bolay, und der Stadtverwaltung im Stadthaus Ostfildern präsentiert.

Zielsetzung des Projekts war es, die spezifischen Potenziale für den Handel in Ostfildern herauszuarbeiten. Die Studierenden führten dabei Stadtteilanalysen mit verschiedenen Einkaufs-Checks sowie Passanten-Befragungen und Experteninterviews durch. Rund 360 Personen nahmen an der Studie teil. Dabei haben die Studierenden die empirisch gewonnenen Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen in sechs Paketen zusammengefasst.

Mit „Ostfildern: regional und nah“, „Ostfildern – grenzenlose Vielfalt“, „Teile Momente – teile Ostfildern“, „Ostfildern – Handel neu gedacht“, „Mein Ostfildern“ und „Ostfildern: Alles bleibt anders“ gaben die Nachwuchs-Expertinnen und -Experten der Stadtentwicklung viele wertvolle Impulse mit auf den Weg.

Eine gemeinsame Diskussion über Potenziale und Umsetzbarkeit rundete die Veranstaltung ab.

"Branchentag Mode" – Studierende zu Gast bei Marc Cain in Brodelshausen

BWL-Handel Studierende und Studiengangsleiter und Professoren der DHBW Stuttgart sowie Referenten, Foto: Ludwig Schmid, Bereichsleiter Vertrieb und Mitgliederservice, Handelsverband Württemberg, Bericht: Vanessa Bennek

26.04.2018

Gemeinsam mit dem Handelsverband Baden-Württemberg, der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und Marc Cain, waren Studierende aus dem Studiengang BWL-Handel des Jahrganges 2015 eingeladen, um an der Veranstaltung "Branchentag Mode bei Marc Cain in Brodelshausen" teilzunehmen.

Hochkarätige Referenten des Modehandels aus ganz Baden-Württemberg hielten Vorträge und stellten Erkenntnisse aus Wirtschaft und Marktforschung vor. Moderiert wurde die Veranstaltung von Herrn Prof. Dr. Kaapke. Eine Modenschau der Marc Cain Kollektion sowie eine Firmenführung standen bei der Exkursion ebenfalls auf der Agenda.

Im Anschluss des Programmes war einigen Studierenden die Teilnahme an einer Diskussionsrunde möglich, bei welcher die Studierenden, gemeinsam mit den Referenten, die Herausforderungen, Lösungsansätze und Strategien des Modehandels aus den unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten und zu erörtern.

Bei diesem Veranstaltungsformat konnten unsere Studierenden ihr Wissen und ihre Kenntnisse aus den fünf Theorie- und Praxissemestern optimal verknüpfen und zudem neue Erkenntnisse, durch den gemeinsamen Dialog mit den Referierenden und deren Expertise, gewinnen.

"Airport Shopping" - Exkursion zum Stuttgarter Flughafen im Rahmen einer Lerhveranstaltung

11.04.2018

Der Kurs 2016 A, aus dem Studiengang BWL-Handel der DHBW Stuttgart, erhielt im Rahmen der Veranstaltung Profilmodul I-II: Vertiefung Handelsmarketing (Teil I: Sortiments-, Distributions-, Service-, Standortpolitik, Ladengestaltung/Warenpräsentation) bei Herrn Prof. Dr. Sven Köhler, eine Führung durch das Airport-Shopping in Stuttgart.

Die Studierenden konnten hinter die Kulissen der HSG blicken und somit viel Wissenswertes zur Konzeption und Planung der Handels- und Gastronomieflächen am Stuttgarter Flughafen erfahren.

DHBW Studierende besuchen das smart Center in Leonberg/Stuttgart

DHBW Studierende / Prof. Dr. Sven Köhler / ganz rechts: Vertrieb smart Center, Severin Bosenbeck / Foto + Text: Vanessa Bennek

22.03.2018

Im Zuge einer Exkursion, besichtigten einige Studierende des Jahrgangs 2016 aus dem Studiengang BWL-Handel der DHBW Stuttgart, im Rahmen der Veranstaltung Profilmodul I-II: Vertiefung Handelsmarketing (Teil I: Sortiments-, Distributions-, Service-, Standortpolitik, Ladengestaltung/Warenpräsentation) bei Herrn Prof. Dr. Sven Köhler, das smart Center in Leonberg.

Zielsetzung der Exkursion war es, die Servicepolitik von smart kennenzulernen, vor dem Hintergrund der Digitalisierungsstrategie sowie die standortpolitischen Überlegungen mit dem smart Center und die Reintegration der Marke smart in den Mercedes Benz Vertrieb.

Die Anforderungen an den Verkauf, vor dem Hintergrund der jungen und aufgeklärten Zielgruppe, wurden ebenfalls fokussiert.

Handelsstudierende erkunden Frankfurt Airport Shopping

Prof. Dr. Sven Köhler und Prof. Dr. Ralf Oppermann mit Studierenden

13.02.2018

33 Studierende der Studienrichtung BWL-Handel an der DHBW Stuttgart besuchten im Rahmen einer Tagesexkursion die Shoppingmeile des größten deutschen Flughafens in Frankfurt am Main.

Allerortens beklagt sich der traditionelle stationäre Handel über Frequenz- und Umsatzrückgänge und ausbleibende Kunden, häufig verursacht durch den boomenden Online-Handel. Nicht jedoch an den Flughäfen: Dort steigen die Passagierzahlen unentwegt und auch die Einkäufe erfreuen sich einer stetig zunehmenden Beliebtheit. Fast 300 Laden- und Dienstleistungskonzepte stehen den dort jährlich über 60 Millionen Fluggästen zur Verfügung. Im Angebot sind neben etablierten Luxusmarken, innovativen Food-Konzepten und zielgruppenspezifischen Mehrmarkenshops vor allem große Duty Free Läden des marktführenden Unternehmens Heinemann aus Hamburg. Ein großer Teil der am Flughafen vorhandenen Kaufkraft entfällt hierbei auf anspruchsvolle Fluggäste aus Asien und Russland, was spezielle Anforderungen im Verkauf und Kundenmanagement mit sich bringt.

Die Studierenden erkundeten den Flughafen mit Prof. Dr. Sven Köhler und Studiengangleiter Prof. Dr. Ralf Oppermann. Die Leiterin Airport Retail bei der FRAPORT AG, Ute Pohl, zeigte den Studierenden die verschiedenen Strategien und Maßnahmen des Handelsmarketings des Flughafens Frankfurt, gab einen Einblick in das Kaufverhalten und die Segmentierung der Fluggäste und erklärte den Zuhörerinnen und Zuhörern die damit verbundenen Herausforderungen für die Vermietung und Sortimentsplanung am Airport. Im Anschluss führten Frauke Jordan und ihre Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Airport Retail die Studierenden in kleinen Gruppen durch die landseitigen Geschäfte, bevor eine große Flughafenrundfahrt über das Vorfeld inkl. Warenlogistik, Servicehallen, Flugzeugteststand, Enteisungsanlagen und Feuerwehr den Tag ausklingen ließ.

DHBW Studierende gestalten Marktplatz in Oberstdorf neu

DHBW Studierende gestalten den Marktplatz in Oberstdorf neu. Foto: DHBW Stuttgart / Sven Köhler

30.01.2018

Im Rahmen eines Integrationsseminars entwickelten Studierende aus dem Studiengang BWL-Handel an der DHBW Stuttgart gemeinsam mit Studierenden aus dem Studiengang BWL-Dienstleistungsmanagement an der DHBW Heilbronn Nutzungskonzepte für das Areal rund um das leerstehende alte „Neue Rathaus“ und das alte Rathaus in Oberstdorf.

Im Auftrag der Oberstdorfer Einzelhändlerin Evelyn Högerle, die gemeinsam mit einem Unternehmensberater unter dem Motto „´s Markthüs 2020“ bereits an einem Konzept für das Areal arbeitet, waren die Studierenden bereits im Dezember 2017 ins Allgäu angereist, um sich ein Bild von der Gemeinde und dem neu zu gestaltenden Areal zu machen. Vor Ort befragten sie Passantinnen und Passanten und ausgewählte Oberstdorferinnen und Oberstdorfer nach ihren Vorstellungen und Wünschen.

Ende Januar 2018 waren die Studierenden erneut eingeladen, um ihre Ideen vor Vertreterinnen und Vertretern der Marktgemeinde vorzustellen. Einig waren sich alle Projektteams darin, dass sich ein Erhalt des bestehenden Gebäudes nicht lohnt und rieten daher zum Abriss und Neubau eines Multifunktionshauses. Für die Nutzung des zukünftigen „Markthüs“ und des angrenzenden Areals gingen die Vorstellungen der Studierenden auseinander. Die Ideen reichten von „Handwerk erleben“ über eine Schaukäserei und Schokoladenmanufaktur, Marktstände und Läden mit regionalen Produkten, eine Streetfood-Meile oder Co-Working-Spaces bis hin zu Event-Gastronomie, Kulturveranstaltungen und Entspannungsräumen. Die Gestaltung sollte Tradition und Moderne verbinden, hell und offen sein. Um sich den Blick auf die Bergwelt zunutze zu machen, wurden Gestaltungsideen mit Dachterrasse, Balkonen, einem zu öffnenden Glasdach oder einem 360 Grad Panorama vorgestellt.

Im Anschluss prämierte Bürgermeister Laurent Mies die drei besten Präsentationen. Das Gewinnerteam durfte sich über einen Scheck in Höhe von 1000 Euro freuen.

Initiiert wurde das Projekt von Prof. Dr. Andreas Kaapke in Kooperation mit Prof. Dr. Sven Köhler, beide Professoren im Studiengang BWL-Handel an der DHBW Stuttgart, und Prof. Dr. Yvonne Zajontz, Studiengangsleiterin BWL-Dienstleistungsmanagement, Schwerpunkt Medien und Kommunikation, an der DHBW Heilbronn.

Studierende erarbeiten innovative Ideen für Bäckereihandwerk

Studierende im Studiengang BWL-Handel mit Prof. Dr. Andreas Kaapke und Vertretern der BÄKO Ost eG. Foto: DHBW Stuttgart / Sven Köhler

30.01.2018

Am 23. Januar 2018 stellten Studierende des fünften Semesters im Studiengang BWL-Handel an der DHBW Stuttgart ihre Konzepte zur Umsatzsteigerung und Kundengewinnung von Bäckereien vor.

Auftraggeberin im Rahmen des Integrationsseminars war die BÄKO Ost eG, Dienstleister und Vollsortimentslieferant für mehr als 600 Betriebe des Bäcker-, Konditoren- und Pfefferküchlerhandwerks in Sachsen und Brandenburg, die sich von den Studierenden innovative Ideen für ihr Angebotsportfolio erwartete.

In einer Vorauswahl wurden die Projektteams mit den vier besten Präsentationen bestimmt, die ihre Vorschläge Vertretern der BÄKO Ost eG vorstellen durften. Dr. Daniel Linke, geschäftsführender Vorstand, zeigte sich beeindruckt von der Ideenvielfalt der Studierenden, darunter Kooperationsvorschläge, um Verkaufsflächen besser auszunutzen, kundengerechte Sortimentsgestaltung wie z.B. Produktkonfiguration und vegane Angebote oder Verkaufsautomaten zur 24/7-Versorgung und Absatzsteigerung ohne weiteren Personaleinsatz. Den meisten Zuspruch bekamen Konzepte für Events wie beispielsweise Backparties oder Stollen-Backworkshops.

Zum Abschluss wählte die Jury, bestehend aus Initiator Prof. Dr. Andreas Kaapke und Prof. Dr. Sven Köhler, beide Professoren im Studiengang BWL-Handel an der DHBW Stuttgart, und den Vertretern der BÄKO Ost eG die drei besten Teams aus, welche sich über Geldpreise in Höhe von 600, 800 und 1000 Euro freuen durften.

Prof. Dr. Sven Köhler skizziert Einzelhandel der Zukunft

05.12.2017

Einmal im Jahr lädt die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart die Gewerbetreibenden zu einem Themenabend ein. Das Thema in diesem Jahr: „Stationär und Internet wachsen zusammen“. Prof. Dr. Sven Köhler, der an der DHBW Stuttgart im Studiengang BWL-Handel lehrt, stellte dem Fachpublikum den Einzelhandel der Zukunft vor und gab den Händlerinnen und Händlern wertvolle Tipps.

Wie kann der stationäre Einzelhandel in Zeiten des Internets überleben? Diese Frage lockte am 28. November 2017 rund 200 Gewerbetreibende in den großen Sitzungssaal im Stuttgarter Rathaus. Es ist kein Geheimnis, dass dem Einzelhandel große Herausforderungen bevorstehen: „Amazon wird nicht nur in unseren Wohnzimmern sein, sondern immer genau dort, wo wir uns gerade aufhalten. Dann wird es kein Warten und kein Bargeld mehr geben. Es wird ein Einkaufserlebnis sein, von dem wir uns derzeit noch keine Vorstellungen machen können.“, beschreibt Handelsexperte Köhler die Zukunft. Damit der Einzelhandel weiterhin wettbewerbsfähig bleibt, muss er die emotionalen und sozialen Motive der Kunden ansprechen, er muss sich inszenieren, so Köhler in seinem Kurzvortrag.

In der anschließenden Podiumsdiskussion stellten verschiedene Einzelhändler ihre innovativen Verkaufskonzepte vor. Metzger Stefan Bless lockt z.B. mit seinem Maultaschenkonfigurator Kunden in seinen Online-Shop und in seinen Laden. Parfümeriebesitzer Mathias Mußler kooperiert mit einem großen Parfümversand und bietet seiner Kundschaft ein neues Einkaufserlebnis an. Der neue Laden im Einkaufscenter Gerber funktioniert eher als Showroom für Kosmetik mit zahlreichen Dienstleistungen wie Schmink-Seminaren und Friseur-Leistungen. Durch solche ungewöhnlichen Konzepte heben sich die Händler von der Konkurrenz ab und setzten damit einen von Köhlers Tipps um: „Sie müssen anders sein, nicht besser.“

Studierende entwickeln innovative Bezirkskonzepte

Studierende im Studiengang BWL-Handel mit Prof. Dr. Andreas Kaapke und Vertretern der BÄKO Ost eG. Foto: DHBW Stuttgart / Sven Köhler

22.06.2017

Im Auftrag der Wirtschaftsförderung der Stadt Stuttgart haben sich Studierende der DHBW Stuttgart mit der drängenden Frage beschäftigt, wie die Entwicklung in den Stuttgarter Stadtbezirkszentren konkret aussehen kann. Ihre Handlungsempfehlungen präsentierten sie am 21. Juni 2017 vor Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung.

Die Stuttgarter Stadtbezirke Bad Cannstatt, Feuerbach, Untertürkheim, Vaihingen, Weilimdorf und Zuffenhausen weisen erste Anzeichen eines Trading-Down-Prozesses auf. Dies äußert sich durch leerstehende Ladenlokale, erhöhte Fluktuation, die vermehrte Ansiedlung von Billiganbietern und das Vordringen von Spielhallen, Wettbüros sowie niedrigpreisigen Gastronomiebetrieben.

Studierende des Studiengangs BWL-Handel suchten unter der Leitung von Prof. Dr. Sven Köhler den direkten Kontakt zu den Menschen in den Bezirken und gingen bei einer Befragung von 371 Passantinnen und Passanten der Frage nach, wie die Konsumentinnen und Konsumenten vor Ort die Entwicklung der Stadtbezirke und die Qualität der Einkaufsstätten einschätzen.

Die Herausforderungen, die die Studierenden dabei identifizieren konnten, sind vielseitig: Vor allem in den Bereichen Gastronomie- und Warenangebot, Sauberkeit, Kinderfreundlichkeit, Stadtmöblierung und Verkehrsführung besteht Verbesserungsbedarf. Die Handlungsempfehlungen der Studierenden reichen von modernisierten Sitzmöglichkeiten, gemeinsamen Putzaktionen zur Verbesserung der Sauberkeit und dem Einzug von angesagten Pop-Up Stores in leerstehende Ladenflächen bis hin zu Parkleitsystemen.

In den nächsten Wochen soll die Umsetzbarkeit der vorgestellten Ideen und Konzepte bei der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart diskutiert werden.

Studierende präsentieren Konzepte für Blaubeurer Einzelhandel

Bürgermeister Jörg Seibold begrüßt die Gäste zur Präsentation der Konzeptentwicklung für den Einzelhandel.

Am Abend des 20. Juni 2017 präsentierten Studierende des Studiengangs BWL-Handel an der DHBW Stuttgart in der Blaubeurer Stadthalle innovative Konzepte für den Einzelhandel im Rahmen der Innenstadtentwicklung Blaubeurens. Zahlreiche Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt und Einzelhandel sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger, diskutierten aktiv mit.

Der Handel steht vor gewaltigen Umbrüchen. Gerade kleinere Städte fragen sich: Welche Rolle kann und muss der Einzelhandel in Zukunft spielen? Welche Akteure haben dabei welche Aufgaben zu erfüllen? Welche Maßnahmen müssen ineinandergreifen? Und wie gelingt eine konstruktive Zusammenarbeit der Akteure? Diesen Fragen gingen rund 20 Studierende auf den Grund. Unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Kaapke, der an der DHBW Stuttgart das Fach BWL mit dem Schwerpunkt Handelsbetriebslehre vertritt, analysierten sie die Situation des Einzelhandels in Blaubeuren und erarbeiteten Optimierungskonzepte.

Die Stadt Blaubeuren hat sich zum Ziel gesetzt, die Innenstadt sowohl für Touristen als auch für Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten. Hilfestellung bei der Konzeptentwicklung für den ansässigen Einzelhandel erhofften sich Bürgermeister Jörg Seibold und Stadtkämmerer Jürgen Stoll von den Stuttgarter Studierenden. In fünf Teams nahmen die angehenden Handelsexperten bereits Anfang Mai die Innenstadt genau unter die Lupe und erstellten zunächst eine Bestandsaufnahme. Anschließend wurden zwei Tage lang sowohl Händler als auch Passanten zu ihrem Einkaufsverhalten und ihrer Zufriedenheit mit dem Angebot in Blaubeuren befragt. Häufig kritisiert wurden neben der Parkplatzsituation fehlende Geschäfte, insbesondere im Bereich Textil, Drogerie und Lebensmittel, sowie viele Leerstände, die das Stadtbild negativ beeinträchtigen.

Bei der Abschlusspräsentation stellten die drei vorausgewählten Teams nun ihre Konzepte vor. Die Bandbreite reichte von Ideen für innovative Ladenkonzepte wie Pop-up-Stores über Vorschläge zur Verkehrsoptimierung oder zur Nutzung digitaler Technologien bis hin zum Bau einer Seilbahn zur Belebung der Innenstadt. Die Gäste zeigten sich begeistert über die Ideen der Studierenden und beteiligten sich interessiert an der anschließenden Diskussion. Spannend bleibt, was der Blaubeurer Einzelhandel tatsächlich umsetzen kann und wird.

Mystery Shopping: Studierende besuchen fast 300 Apotheken

Studierende präsentieren ihre Erkenntnisse vor der Jury.

30.01.2017

Ende November 2016 waren 24 Studierende des Studiengangs BWL-Handel zu Verkaufsförderungsaktionen der Firma Bionorica SE in ganz Deutschland unterwegs. Ihre Mission: Mystery Shopping in ausgewählten Apotheken. Am 18. Januar präsentierten sie ihre Ergebnisse und Handlungsempfehlungen vor einer Jury aus Professoren, Beschäftigten des Zentrums für empirische Forschung und Vertreterinnen des Arzneimittelherstellers Bionorica.

Studierende präsentieren innovative Einzelhandelskonzepte

v. l. n. r.: Charly Neuhoff, Illona Schönle, Niklas Henn

26.01.2017

26 Studierende des Studiengangs BWL-Handel waren unter Federführung von Prof. Dr. Andreas Kaapke und Prof. Dr. Sven Köhler Ende 2016 für die Non-Profit-Organisation Buy Local - Erlebe Deine Stadt eG in deutschen Mittelstädten unterwegs und spürten als sogenannte Cool Hunter Trends und innovative Ideen auf. Der Fokus war dabei unter anderem auf überraschende Standorte, innovative Laden- bzw. Schaufenstergestaltung oder Besonderheiten bei Marketingaktionen und Preispolitik gerichtet.

Im Zeitalter des Online-Shopping zwingt sich die Frage auf, inwiefern der lokale Facheinzelhandel noch notwendig bzw. in welcher Form er zukunftsfähig ist. Dabei geht es unter anderem darum, welche Aufgaben er erfüllen soll und für welche Leistungen der Kunde bereit ist, zu bezahlen.

Sechs Studierendenteams qualifizierten sich bei einer internen Vorauswahl dafür, erfolgsversprechende Konzepte für den lokalen Facheinzelhandel sowie Beispiele für deren Übertragbarkeit einem Fachpublikum zu präsentieren. Die Jury, bestehend aus Ilona Schönle, Geschäftsführerin des Auftraggebers Buy Local, sowie Vertreter von deren Partnern C. H. Beck Verlag, IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Faber Castell und Soennecken, zeigten sich begeistert und belohnten die zwei besten Teams mit Geldpreisen.

Interessante Ansätze waren beispielsweise ein Ladengeschäft, das fertig zusammengestellte Tüten mit Kochrezept für eine komplette Mahlzeit als „Rundum-Paket“ anbietet oder der Einsatz einer Schuhkamera, mit welcher die Ladenbesucher ihr Einkaufserlebnis direkt mit der Social Media Community teilen können. Einige Teams hoben insbesondere den persönlichen Kontakt sowie den Event-Charakter beim Shopping als Erfolgsrezept hervor.

Die Initiative Buy Local - Erlebe Deine Stadt eG, unterstützt den lokalen Einzelhandel mit gemeinsamen Kampagnen indem sie u.a. für die Vielfalt durch unabhängige Einzelhändler und Handwerker wirbt, welche wiederum Verantwortung für die Gesellschaft am Ort übernehmen sowie durch ihre Steuerabgaben soziale und kulturelle Einrichtungen mitfinanzieren.

Branchentag beleuchtet Lebensmittelhandel der Zukunft

Experten und Studierende diskutieren gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Kaapke über die Zukunft des Lebensmittelhandels.

20.01.2017

Am 17. Januar fand der Branchentag Lebensmittelhandel des Handelsverbands Baden-Württemberg (HBW) und der DHBW Stuttgart in den Räumlichkeiten der Badischen Staatsbrauerei Rothaus AG in Grafenhausen statt. Neben zahlreichen Expertinnen und Experten der Branche nahmen auch Studierende aus dem Studiengang BWL-Handel teil. Prof. Dr. Andreas Kaapke, Professor für Lehraufgaben, moderierte die Veranstaltung.

Handelsstudierende präsentieren Werbeerfolgsstudie für STIHL

Studierende suchen in baden-württembergischen Städten Teilnehmende für die Werbeerfolgsstudie

04.07.2016

22 Studierende aus dem sechsten Semester des Studiengangs BWL-Handel der DHBW Stuttgart waren im Juni als Marktforscher in Baden-Württemberg unterwegs. Gegenstand war die Überprüfung der Wirkung aktueller nationaler und lokaler Großflächenplakate des Dualen Partnerunternehmens STIHL AG & Co. KG für die Zielgruppe der Garten- bzw. Gartengrundstücksbesitzer.

Von der Konzeption über die Durchführung bis hin zur Auswertung und Präsentation führten die Studierenden die repräsentative Studie in sieben verschiedenen baden-württembergischen Städten eigenständig durch. Ausgestattet mit Tablets als innovatives Erhebungsinstrument erhoben sie in Pforzheim, Ravensburg, Heidenheim an der Brenz, Villingen-Schwenningen, Emmendingen, Mosbach und Bad Mergentheim Daten von rund 450 Passantinnen und Passanten und befragten diese nach ihren Einschätzungen zu aktuellen Werbeplakaten der beiden Unternehmensmarken STIHL und VIKING. Konzipiert wurde das neue Kommunikationskonzept, das vor allem eine stärkere Integration der STIHL-Fachhändler zum Ziel hat, von der Münchner Agentur Local Branding Expert Group.

Die Studie fand im Rahmen eines sogenannten Integrationsseminars - einer praktisch-orientierten Vorlesung - statt. Die Ergebnisse wurden am 01. Juli 2016 an der DHBW Stuttgart vor einer achtköpfigen Jury, bestehend aus Hochschullehrenden, Beschäftigten des Zentrums für empirische Forschung und Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, präsentiert.

Prof. Dr. Andreas Kaapke beleuchtet neue Aldi-Strategie

Prof. Dr. Kaapke

Am 28. Juni 2016 war Prof. Dr. Andreas Kaapke, Professor für Lehraufgaben im Studiengang BWL-Handel der DHBW Stuttgart, als Markenexperte im SWR-Marktcheck zu sehen.

„Zeitungsanzeigen und TV-Spots überall - der Discounter Aldi setzt immer mehr auf Markenartikel“, hält der SWR in seinem Beitrag „Preisschlacht – Warum Aldi jetzt auf Marken setzt“ fest. Mit der Unterstützung von Kaapke deckt der SWR auf, dass die einstige Devise eines eher knappen Sortiments aus vornehmlich radikal günstigen Eigenmarken nicht mehr gilt.  

Marktcheck stellt diese These auf den Prüfstand: Nach Einkäufen bei Aldi Süd, Lidl, Rewe und Edeka werden Preise der entsprechenden Markenprodukte verglichen. Tatsächlich können Kunden Markenware bei den Diskountern Aldi und Lidl etwas günstiger erwerben als bei den Supermärkten Edeka und Rewe. Kaapke sieht den Vorteil der Discounter aber insbesondere im breiteren Produktsortiment, wodurch das Angebot für bestehende Kunden ausgeweitet wird und neue Kunden hinzukommen, die dort nun auch die gewünschten Markenprodukte erhalten.

Insgesamt ist als Effekt erkennbar, dass die Supermärkte Edeka und Rewe auf die günstigen Preise bei den Discountern mit eigenen Preissenkungen reagieren und ein neuer Wettbewerb entsteht.

„Living and More 2026 – Evolution oder Revolution?“

Handelsexperten und Studierende beim dritten Branchentag Handel der DHBW Stuttgart

Unter diesem Titel diskutierten am 15. Juni 2016 rund 200 Handelsexperten und Studierende des Studiengangs BWL-Handel über die Zukunft der Einrichtungsbranchen Möbel, Glas, Porzellan und Betten beim dritten Branchentag Handel.