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Studierende bei Wettbewerb für autonome Modellfahrzeuge

Die Professoren Zomotor und Heuser (links im Bild) mit den DHBW Smart Rollers
20. Februar 2020

Der Carolo-Cup der TU Braunschweig ist ein internationaler studentischer Wettbewerb, bei dem selbstfahrende Modellfahrzeuge auf einem Parcours gegeneinander antreten. Erstmals war die DHBW Stuttgart mit einem Team vertreten.

Seit 2008 ist die TU Braunschweig jährlich Gastgeberin für die Teams der verschiedenen Hochschulen im Carolo-Cup, bei dem autonom fahrende Modellautos im Maßstab 1:10 in mechanischer, elektronischer und softwaretechnischer Hinsicht entwickelt werden. Neben der Konzeptpräsentation als statischer Disziplin stellen vor allem die beiden dynamischen Disziplinen das Highlight des Wettbewerbs dar. Auf einem Parcours soll innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters eine möglichst große Fahrdistanz bei größtmöglicher Zuverlässigkeit zurückgelegt werden. Dabei müssen je nach Disziplin zusätzlich Hindernisse auf der Strecke, Kreuzungs- und Einparksituationen bewältigt werden.

Dieses Jahr stellte die DHBW Stuttgart mit den DHBW Smart Rollers erstmals ein eigenes Team unter der Betreuung von Prof. Dr. Zoltán Zomotor (Informatik), Prof. Dr. Udo Heuser (Wirtschaftsingenieurwesen) und Prof. Dr. Uwe Zimmermann (Elektrotechnik) sowie Dipl.-Ing. Wolfgang Förster auf, das sich aus zwölf Studierenden verschiedener technischer Studiengänge zusammensetzt. Nach nur vier Monaten Arbeit an Fahrzeugaufbau, Bilderkennung, Regelung und Sensorik gelang die Qualifikation und Teilnahme an den dynamischen Disziplinen – ein wichtiger Meilenstein für das Team, das am Ende den zehnten von 14 Plätzen belegte.

Die Studierenden sind sich einig, dass sie durch die studiengangsübergreifenden Tätigkeiten eine Menge Erfahrungen sammeln und die theoretischen Inhalte aus dem Studium vertiefen konnten. Alle Beteiligten sind fest entschlossen, das Projekt in den kommenden Jahren weiterzuführen.

Verkehrsministerium zeichnet Projekte der DHBW Stuttgart aus

(v. l. n. r.) Dipl.-Ing. Christoph Tenten, Prof. Dr. Uwe Zimmermann, B.Eng. Till Surek und Prof. Dr.-Ing. Harald Mandel.
24. April 2017

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und die Messe Stuttgart haben am 20. April 2017 beim Hochschulwettbewerb der Messe auto motor sport iMobility zwei Projekte der DHBW Stuttgart prämiert. Für den Wettbewerb wurden Arbeiten und Ideen gesucht, die einen wegweisenden Beitrag zu einer umweltfreundlichen und modernen Mobilität leisten.

Prof. Dr.-Ing. Harald Mandel, Studiengangsleiter Maschinenbau, wurde gemeinsam mit den Lehrbeauftragten und Alumni B.Eng. Till Surek und B.Eng Frank Wüchner für das Projekt „Triple eCar“ ausgezeichnet. Das Triple eCar ist ein batterieelektrisches Fahrzeug, das mit Messtechnik ausgestattet als „fahrendes Labor“ im Studiengang Maschinenbau genutzt wird. Neben der Lehre wird das Fahrzeug für fakultätsübergreifende Forschungszwecke, Fahrversuche und als klimaneutrales Transportmittel zwischen den Hochschulstandorten eingesetzt.

Ein weiterer Preis ging an Prof. Dr. Uwe Zimmermann, Studiengangsleiter Elektrotechnik, und Dipl.-Ing. Christoph Tenten für das Lehreprojekt „Pedelec“. Das Projekt zielt durch den Einsatz von Pedelecs in der Lehre darauf ab, Studierende für die Themen Elektromobilität und automatisiertes Fahren zu begeistern. Die Studierenden arbeiten unter anderem an Fahrerassistenzsystemen für Pedelecs, wie z. B. einer Notbremsfunktion und einem Abstandsregeltempomaten, um darauf aufbauend auch Energiesparmöglichkeiten, etwa durch elektronisch unterstütztes Windschattenfahren (Platooning) zu untersuchen. Zudem werden die Pedelecs für kooperative Forschungsprojekte im Bereich Elektrische Antriebe und Umfelderfassung genutzt.

Beide Preise sind mit jeweils 500 Euro dotiert und wurden den Preisträgern von Verkehrsminister Winfried Hermann am Messestand der DHBW Stuttgart überreicht.

Studentin der DHBW Stuttgart bei Roboterwettbewerb in den USA

Roboter der Studentin Sylvia Wetzel
19. Mai 2016

Elektrotechnik-Studentin Sylvia Wetzel durfte zur Teilnahme am Weltfinale des Roboterwettbewerbs First Tech Challenge (FTC) nach St. Louis, USA, reisen. Ermöglicht wurde dies unter anderem durch ihren Dualen Partner, die Landeswasserversorgung und Prof. Anke Gärtner-Niemann, Studiengangsleiterin Elektrotechnik an der DHBW Stuttgart. Die Qualifikation des Teams für das Weltfinale erfolgte durch einen zweiten Platz beim europäischen Wettbewerb in den Niederlanden.

FTC hatte seine Anfänge im Jahr 2005 und entstand aus der Notwendigkeit, den Teams aus der FIRST® LEGO® League, einem internationalen Roboter- und Forschungswettbewerb für Kinder, eine Perspektive zu geben. Mittlerweile hat sich FTC zu einem internationalen Robotikprogramm entwickelt, an dem mehr als 3.000 Teams jährlich teilnehmen. Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren bauen und programmieren im Team einen Roboter und treten am Wettbewerbstag gegeneinander an.

Im Wettbewerb treten jeweils zwei gegen zwei Teams gemeinsam an, die vorab zugelost werden. Die Aufgabe ist es dann, auf einem Spielfeld die Geschicklichkeit des Roboters zu beweisen. So werden per Fernsteuerung beispielsweise Würfel, Bälle oder Männchen in spezielle Bodenmarkierungen und Behältnisse geschoben, gehoben oder geworfen, wofür je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedlich viele Punkte erreicht werden. Viele Punkte gibt es unter anderem auch am Ende des Spiels, wenn sich der Roboter nach Erklimmen einer Erhöhung an einem Geländer aufhängt.

Am Weltfinale in St. Louis nahmen insgesamt 130 Teams teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden. Das Team von Wetzel erreichte im Finale Platz 32 von 64 Teams und war mit dem Ergebnis im Mittelfeld absolut zufrieden. „Der Wettbewerb hat insgesamt sehr viel Spaß gemacht. Die Platzierung ist immer auch ein bisschen Glückssache durch die Zulosung der jeweiligen Mitstreiter“, so Wetzel.