Aktuelles BWL-Industrie

Studierende entwickeln im Rahmen des Integrationsseminars Business Cases für ein Sharing-Modell für elektrische KickScooter

Studierende entwickeln im Rahmen des Integrationsseminars Business Cases für ein Sharing-Modell für elektrische KickScooter

Für die Sharing-Economy werden in den nächsten Jahren hohe Zuwachsraten prognostiziert. Dies und der im Sommer 2019 auf den Markt kommende KickScooter FLYNN der Brakeforceone GmbH aus Tübingen, Dualer Partner im Studiengang BWL Industrie, waren der Ausgangspunkt für das Integrationsseminar unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Rall zum Thema Kreislaufwirtschaft und Sharing Economy.

Die Studierenden sollten in Teams ein kreatives marktfähiges Geschäftsmodell für eine gemeinschaftliche Nutzung von KickScootern für die Mikromobilität („last mile“) an einem konkreten Einsatzort erarbeiten. Präsentiert haben die Studierenden am 11. Februar unter Anwesenheit von Marc Zimmermann, Produktmanager von FLYNN, vier ganz unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für den innovativen Tretroller, dessen elektrischer Antrieb die Muskelkraft adaptiv unterstützt und damit neben Vortrieb auch für viel Fahrspaß sorgt.

Das Team „Lubality“ erarbeitete ein Konzept für Pendler in Ludwigsburg mit einem Free-Floating-Ansatz, bei dem sogenannte Juicer dafür sorgen, dass die Roller fahrbereit sind und an den Orten ausreichend zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht werden.

Die Gruppe „Flynnovation“ setzte hingegen für Stuttgart unter anderem wegen der Bedenken der Stadt, dass die herumliegenden Roller das Stadtbild verunstalten, auf ein teilstationäres System, bei dem es auch feste Stationen gibt, an denen die KickScooter wieder aufgeladen werden können.

Die dritte Gruppe „AlphaMobility“ entwickelte ein Geschäftsmodell für die Mitarbeiter bei Mahle, um einerseits die Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten.

Während diese drei Gruppen alle die Verzahnung mit dem öffentlichen Nahverkehr und die Überbrückung der „last mile“ im Fokus hatten, beschäftigte sich Team „Speedtastic“ mit dem Einsatz der KickScooter im Europapark Rust, wo es für Besucher oft lange Wege zurückzulegen gibt.

Neben den sehr detailliert ausgearbeiteten Finanzplänen wurden auch schon Marketingdetails wie Logos und Broschüren sowie Lösungsansätze für Apps vorgestellt. Die Teams waren bei den Präsentationen kreativ und nutzten auch Rollenspiele, Gesprächsrunden und produzierte Videos, um den Zuhörern ihre Konzepte zu vermitteln.

Die Studierenden mussten, um ein Geschäftsmodell entwickeln zu können, erst einmal unter anderen das gesellschaftliche und politische Umfeld, mögliche Zielgruppen, Wettbewerbssituation, rechtliche Rahmenbedingungen und geographische Gegebenheiten recherchieren und bewerten. Darauf aufbauend konnten dann logistische Lösungen gefunden sowie ein tragfähiger Finanzplan aufgestellt werden. Damit haben die Studierenden unter Beweis gestellt, dass sie die im Studium erlernten BWL-Methoden anwenden und konstruktiv und kreativ mit neuen Situationen umgehen können.

Was verbindet Apple & Co. mit Ditzingen?

Studierende aus dem Studiengang BWL-Industrie hatten am 6. Dezember 2018 Gelegenheit zu einem außerordentlich spannenden Besuch bei der Trumpf GmbH&Co.KG in Ditzingen.

Am 6.12.2018 hatten Studierende aus dem Studiengang BWL-Industrie Gelegenheit zu einem außerordentlich spannenden Besuch bei der Trumpf GmbH & Co. KG in Ditzingen.

Die Besichtigung startete mit einem kurzen Überblick über das Unternehmen. Einige betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die Führungsstruktur des weltweit agierenden Familienunternehmens und das Produktportfolio des Werkzeugmaschinenbauers haben die Teilnehmer aus dem Kurs WIN16G mit Prof. Dr. Andrea Steinhilber entsprechend neugierig gemacht auf den anschließenden Rundgang durch die Produktion. Trumpf ist spezialisiert auf Maschinen zur Blechverarbeitung: Biegen, Stanzen und vor allem Schneiden mit Licht. Auf dem Gebiet der industriellen Laser ist Trumpf Weltmarktführer. Jeden Tag wird eine dieser hochspezialisierten Maschinen für die verschiedenen Branchen ausgeliefert: Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, Schwerindustrie oder Medizintechnik.

Neben den Erläuterungen zur Arbeitsorganisation und Logistik waren die Vorführungen der Werkzeuge zur Blechverarbeitung eindrucksvoll. Materialart und –stärke sowie die Anforderungen an Präzision, Geschwindigkeit und Optimierung des Materialverbrauchs entscheiden, ob Laserschneider oder Stanzwerkzeuge die richtige Wahl sind.

Zum Abschluss der Exkursion gab es noch einen Einblick in das neueste Geschäftsfeld des Unternehmens. Um ihre Kunden auf dem Weg zur Smart Factory zu unterstützen, bietet Trumpf neben der digitalen Geschäftsplattform Axoom nun auch noch als reine Dienstleistung Beratung für die Fertigungsoptimierung an. Ungewöhnlich und spannend war, dass der Referent aus diesem Bereich auch einige Fragen an die Studierenden hatte – und auf diese Weise der Besuch in diesem überaus gastfreundlichen Unternehmen mit einer regen Diskussion zu Ende ging.

Und was haben Apple & Co. nun mit Ditzingen zu tun? Werkzeugmaschinen mit den weltweit leistungsstärksten Festkörperlasern sind auch bei Zulieferfirmen von Samsung und Apple im Einsatz. So werden z.B. die Vertiefung der Hometaste im I-Phone und die Aussparungen für die Kameralinsen in vielen Smartphones mit Faserlasern von Trumpf gefertigt. Globale Produkte, gefertigt mit Hilfe hochqualifizierter heimischer Kompetenz.

Age Suit

Studierende der DHBW Stuttgart unterwegs im Age Suit

Wie es sich körperlich anfühlt, im Seniorenalter zu sein, können Studierende an der DHBW Stuttgart ganz ohne Zeitmaschine oder jahrelanges Warten testen. Einfach den Age Suit anziehen und schon fühlt man sich, als wäre man mindestens 70 Jahre alt. Studierende haben den Age Suit beim Einkaufen getestet.

Der Studiengang in Wort und Bild

Studierende berichten im Film über ihre Erfahrungen an der DHBW Stuttgart: Vom Einstieg ins Studium bis zu den Erfahrungen im Ausland.

Weitere Highlights und News finden Sie in unserem Studierendenportal.