Erfahrungsberichte von Studierenden der DHBW Stuttgart

Marina Dall'Osteria, BWL-Handwerk

Warum haben Sie sich für ein Studium an der DHBW Stuttgart entschieden?

Marina Dall'Osteria

Mein Name ist Marina Dall’Osteria und ich studiere BWL-Handwerk. Ich wollte nach meiner Ausbildung weiterhin Geld verdienen und mich nicht von anderen abhängig machen – daher wählte ich das Duale Studium. Auf der Webseite klickte ich mich durch die einzelnen Studiengänge und sah die Vertiefungsrichtung Handwerk, auf welche ich sofort aufmerksam wurde, da ich eine Tischlerausbildung absolviert hatte. Also bewarb ich mich und fand eine Partnerfirma. Die ersten Klausuren waren für mich anstrengend, da ich das Pensum so nicht von der Schule gewöhnt war und anfangs auch nicht ganz wusste, wie ich lernen sollte. Nun, im 5. Semester, weiß ich, wie ich lernen muss, wann und vor allem wo. Daher sollte man sich am Anfang nicht verunsichern lassen, wenn’s mal nicht so läuft.

Wie hat Ihnen das Studium an der DHBW Stuttgart gefallen?

Das Studium an sich ist sehr kurzweilig. Wenn man den Prüfungsstress überwunden hat, freut man sich auf das Arbeiten und umgekehrt. Man kommt in keinen „Trott“ rein, da die abwechselnde Struktur das gar nicht hergibt. Die Vorlesungen sind ebenfalls sehr abwechslungsreich und interessant! Wir haben viele Dozenten, die selbst Unternehmer sind oder arbeiten und gerne einmal aus dem Nähkästchen plaudern.

Dazu muss man aber auch sagen, dass der Studiengang BWL-Handwerk so ziemlich alles abdeckt, worum sich ein Unternehmer kümmern muss. Angefangen von betriebswirtschaftlichen Themen wie Kosten und Leistungsrechnung, Finanzierung, Finanzbuchhaltung über Marketing-Themen bis hin zur Informatik, Unternehmensgründung und Nachfolgeplanung. Es ist alles dabei, worüber eine Führungskraft Bescheid wissen sollte. Durch das breite Spektrum hat man eigentlich alles schon mal irgendwo gehört. Ich finde das prima, da man so „by the way“ automatisch sehen kann, was einem Spaß macht und wo die persönlichen Stärken liegen.

Der Kurs ist sehr ist gemischt, sowohl alterstechnisch als auch beruflich, da wir zwar alle aus dem Handwerk kommen, aber aus unterschiedlichen Branchen. Dies macht den Studiengang umso vielfältiger, weil die verschiedenen Branchen beleuchtet werden und man sich dann im jeweiligen Vertiefungsfach nochmal spezialisieren kann. In dem jeweiligen Vertiefungsfach werden dann in kleinen Gruppen branchenspezifische Themen gelehrt. Die Dozenten sind offen für Fragen und es kann auf Augenhöhe fachlich diskutiert werden, was meiner Erfahrung nach den Lerneffekt verstärkt. Durch meine Erfahrungen in der Studierendenvertretung habe ich stets Austausch mit Studierenden anderer Studiengänge und muss sagen, dass ich nach wie vor meinen Studiengang jederzeit wiederwählen würde!

Welche Tipps können Sie Studieninteressierten geben?

Mein Tipp fürs Studium: eine kooperative Firma suchen und frühzeitig mit dem Lernen anfangen.