Aktuelles

Symposium zu aktuellen Themen aus der Pflegeforschung- und praxis zum fünften Mal erfolgreich durchgeführt

Ein breit gefächertes Programm erwartete die Zuhörenden am diesjährigen Symposium zu aktuellen Themen aus der Pflegeforschung- und praxis. Nachdem Frau Professorin Simon die Zuhörenden begrüßt hatte, startete Frau Maucher, Pflegedirektorin aus dem RKU Ulm mit einer exzellenten Übersicht zur Idee, der Konzeption und Umsetzung von Magnet-Hospitals. Für viele der Pflegenden im Auditorium ein Konzept, das noch weit weg von ihrer eigenen Arbeitsrealität ist. So ist z.B. in Magnet-Hospitals eine Durchmischung der Qualifikationen der Pflegefachpersonen mit bis zu 80% hochschulisch qualifizierten Pflegenden angedacht, bzw. in vielen Krankenhäusern der USA bereits Realität.

Frau Rein, Absolvierende des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft, berichtete im Anschluss über die palliative Versorgung von Gefangenen im geschlossenen Strafvollzug – ein Thema, das sie im Rahmen ihrer Bachelorarbeit bearbeitet hatte.

Dr. Thomas Gentner nahm in seinem Vortrag die Zuhörerschaft in einen gänzlich anderen Bereich der Pflegeforschung mit. Er erläuterte Ergebnisse seiner Dissertation in der pädagogischen Psychologie, die sich mit pflegenden Kindern und Jugendlichen beschäftigte. Eine Personengruppe, die in Deutschland noch wenig beforscht und auch wenig beachtet ist.

Als Abschluss des sehr interessanten Tages referierte Frau Dr. Proksch, Pflegedirektorin des Klinikums am Steinenberg, Reutlingen, zu ethischen Implikationen und Fragestellungen aus dem Bereich des Pflegemanagements.

Die Vorträge, Diskussionen und Rückmeldungen lassen als Fazit zu, dass dieses Symposium sein Ziel, einen Blick über den eigenen Tellerrand zu ermöglichen, erreicht hat und für das Jahr 2020 eine Neuauflage diese Fachtags angedacht und geplant wird.

Zuhörende beim Symposium zu aktuellen Themen aus der Pflegeforschung- und praxis
Frau Dr. Proksch, Pflegedirektorin des Klinikums am Steinenberg, Reutlingen
Dr. Thomas Gentner

Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management auf dem Landespflegetag 2019

v.l.: Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert beim Landespflegetag 2019

Am 8. Mai jährt sich der Geburtstag von Florence Nightingale, ebenso wie der Landespflegetag Baden-Württemberg, ausgerichtet vom DBfK Südwest e.V. im Geno-Haus Stuttgart. Am 08.05.2019 war das Studienzentrum wie in jedem Jahr mit einem Stand vertreten, um zum Studiengangsangebot in der Pflege zu informieren und mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Fachbereich in Austausch zu treten. Am Stand waren in diesem Jahr Studiengangsleiterin Prof. Dr. Margrit Ebinger sowie Dr. Bettina Flaiz und Dr. Rose Seifert. Zum ersten Mal dabei war Prof. Dr. Stefan Nöst, der seit 2018 am Studienzentrum tätig ist.

Das Thema der gesundheitlichen Versorgung und seiner vielfältigen Akteure und Arbeitsbereiche stellte ein Schwerpunkt des diesjährigen Landespflegetages dar. Im Anschluss an die Begrüßung des gefüllten Saals durch die Vorsitzende des DBfK Südwest, Andrea Kiefer, informierte Matthias Einwag als Hauptgeschäftsführer der BWKG über das Pflegepersonalstärkungsgesetz aus Sicht der Krankenhaus- und Pflegeheimträger.

Torsten Rantzsch, Pflegedirektor am UK Düsseldorf und Vorstandsvorsitzender des VPU sprach zum Wert der Pflege als Leistungsfaktor und verwies auf den aktuellen Film De chaque instant (Zu jeder Zeit) von Nicolas Philibert, der die fachliche Breite und gesellschaftliche Bedeutung pflegerischen Handelns dokumentiert.

Frank Marks, Mitarbeiter CHN beim DBfK Bundesverband stellte Community Health Nursing als berufliche Perspektive und Weiterbildungsmöglichkeit in der Pflege vor, bevor Manne Lucha als Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg zur aktuellen Pflegepolitik Stellung nahm. Herr Lucha unterstrich die Notwendigkeit den Pflegeberuf nachhaltig aufzuwerten und bekräftigte seine Unterstützung zur erfolgreichen Umsetzung des neuen Pflegeberufegesetzes und zur anstehenden Einrichtung der Pflegekammer Baden-Württemberg.

Am Nachmittag informierte Dr. Layla Distler, Leitung der Koordinierungsstelle Sektorenübergreifende Versorgung im Ministerium für Soziales und Integration, über derzeitige Bemühungen die gesundheitliche Versorgung im Land im Baden-Württemberg sektorenübergreifend zu planen, zu koordinieren und sicherzustellen. In einem thematisch verwandten Beitrag erläuterte Anne Gebert vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung (DIP) Köln die Frage der Gesundheitsversorgung in der Kommune aus Sicht der Pflegewissenschaft.

Für Interessierte finden sich die sehr informativen Beiträge der Referenten auf der Seite des DBfK Südwest e.V. zum Nachlesen.

Fast 100 Kontaktstudierende beenden erfolgreich ein Kontaktstudium

Gruppenbild aller Absolvierender

Ende März konnte das Team des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft voller Stolz und Freude knapp 100 Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss eines Kontaktstudiengangs überreichen. Erstmals waren im Wintersemester zwei Parallelkurse „Berufspädagogik“ angeboten worden, die Nachfrage und der Bedarf der Dualen Partnern an qualifizierten Praxisanleitenden im Vergleich zu den Vorjahren stieg deutlich an. Das liegt zum einen an der neuen Vorgabe im Pflegeberufsgesetz, dass für Praxisanleitende eine Zusatzqualifikation von mind. 300 Stunden erforderlich ist und der Kontaktstudiengang der DHBW Stuttgart wird diesem Anspruch gerecht. Zum anderen hat die Möglichkeit diese Kompetenzen in Form einer Wissenschaftlichen Weiterbildung (Kontaktstudium im Rahmen des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft) zu erwerben an Bekanntheit gewonnen. Dieses Angebot gibt es nun seit fünf Jahren. Neben den Kursen Berufspädagogik konnten auch Studierende der Kurse „Palliative Care“ und „Gesundheitsmanagement I“ erfolgreich abschließen.

Von links nach rechts:  Frau Prof.in Dr. Simon (Dekanin des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften & Management), Frau Bebon (Haus Engelberg in Ludwigsburg), Frau Kristel-Seibold (Klinikum Ludwigsburg), Herr Kirsch (Klinikum Crailsheim), Frau Mozer (Uniklinikum Tübingen), Frau Beck (Uniklinikum Tübingen), Frau Däubler (medius Kliniken), Frau Kallabis-Feucht (medius Kliniken), Frau Heeskens (Leitung wissenschaftliche Weiterbildung), Frau Flammer (Klinikum Esslingen)

Ein Highlight der Veranstaltung war wieder die Ehrung der Kursbesten durch Studiendekanin Frau Professorin Simon. An den Leistungen im Rahmen der Abschlussprüfungen ist zu erkennen, dass trotz der hohen Anzahl der Teilnehmenden die Qualität nicht sinkt. Das Team der wissenschaftlichen Weiterbildung gratuliert nicht nur den Kursbesten, sondern allen Teilnehmen zu ihren im Kontaktstudium erbrachten Leistungen.

Erste Altenpflegerin schließt erfolgreich ihr Studium der Angewandten Pflegewissenschaft ab

Dr. Bettina Flaiz (li.) und Katrin Heeskens (re.) gratulieren zum erfolgreichen Bachelorabschluss.

Frau Fraede ist die erste Altenpflegerin, die erfolgreich den Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft beendet. In dem seit 2013 an der DHBW Stuttgart angesiedelten Studienangebot für beruflich qualifizierte Pflegefachkräfte befanden sich in den ersten drei Jahren ausschließlich Gesundheits- und Krankenpflegefachkräfte. Erst seit dem Studienjahr 2016 studieren Altenpflegefachkräfte.

Frau Fraede ist eine der ersten akademisch qualifizierten Altenpflegekräfte in Baden-Württemberg. Der prozentuale Anteil der Pflegefachkräfte, die ein Studium im Pflegebereich absolviert haben, liegt bei unter fünf Prozent. Dr. Bettina Flaiz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften & Management, hat Frau Fraede in Ihrer Bachelorarbeit betreut und freut sich sehr über die inhaltliche Schwerpunktsetzung der Abschlussarbeit. In der Arbeit hatte Frau Fraede das Thema: „Unterstützende Kommunikation für Menschen mit Mehrfach-und Schwerstbehinderungen“.

Katrin Heeskens, Studiengangsmanagerin des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft, gratuliert der Absolventin nicht nur zum erfolgreichen Bachelorabschluss, sondern auch zu ihrer neuen Position als stellvertretende Pflegedienstleitung in ihrer Einrichtung und zu den Plänen der Einrichtungsleitung, das Thema der unterstützenden Kommunikation bezüglich einer mögliche Implementierung in die Praxis zu prüfen.

Erfolgreicher Abschluss von knapp 60 Kontaktstudierenden, Ehrung der Kursbesten

Am 29. September konnte das Team des Studiengangs Angewandte Pflegewissenschaft voller Freude knapp 60 Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss von drei Kontaktstudiengängen überreichen. Ein besonderes Highlight war die Ehrung der drei Kursbesten durch Studiendekanin Frau Professorin Simon. Die drei Frauen, die in den Kursen Gerontologie & Geriatrie, Gesundheitsmanagement II sowie Patientenkoordination und Case Management als Kursbeste abschließend konnten, hatten auf sehr gutem Niveau die folgenden Themen bearbeitet: Frau Buck, arbeitend bei der Stadt Herrenberg in der Beratung und Vermittlungsstelle für Hilfen im Alter, setzte sich konkret mit „Präventiven Hausbesuchen“ auseinander. Ein Thema, das nicht nur für das Arbeitsumfeld von Frau Buck eine große Rolle spielen könnte in den kommenden Jahren. Frau Ferstl, Stationsleitung in den Kliniken Landkreis Heidenheim GgmbH erörterte das für alle Krankenhäuser derzeit sehr relevante Thema „Attraktiver Arbeitgeber Krankenhaus: Mitarbeiter erfolgreich gewinnen und halten“. Im Bereich der Patientenorientierung und Case Management bearbeitete Frau Tiede aus dem Krankenhaus Herrenberg die Thematik „Fehlermanagement im Akutkrankenhaus“.

Alle drei Themen zeigen, dass sich die Teilnehmenden in ihren Prüfungsleistungen mit Themen, die für sich und ihr individuelles Arbeitsumfeld relevant sind, auseinandersetzen und so einen konkreten Input von der Hochschule in ihre Einrichtungen bringen.

Der Transfer von der Theorie in die Praxis wird so erfolgreich gelebt.

Gruppenbild aller Absolvierender
Prof. Simon mit Frau Buck
Prof. Simon mit Frau Tiede

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