Aktuelles

Infotag zum Studiengang "Angewandte Hebammenwissenschaft" am 12. Juni

Der zweite Durchlauf für den Studiengang „Angewandte Hebammenwissenschaft“ mit der Studienrichtung „Erweiterte Hebammenpraxis“ startet am 1. Oktober 2018 an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart. Der berufsbegleitende Studiengang richtet sich an bereits beruflich qualifizierte Hebammen und Entbindungspfleger.

Für weitere Informationen und zum Austausch lädt Sie die Duale Hochschule Baden-Württemberg herzlich zu einer Infoveranstaltung am Dienstag, 12. Juni 2018, von 15 bis 17 Uhr ins Studienzentrum, Herdweg 31, Raum 402, 70174 Stuttgart, ein.

Offene Hochschulen: Arbeitstreffen „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot“

Arbeitstreffen „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot“ in Oldenburg

Unter dem Veranstaltungstitel „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot – Planung, Entwicklung und Implementierung von Weiterbildungsangeboten“ fand am 20. und 21. März 2018 in Oldenburg das Arbeitstreffen des „Netzwerks Offene Hochschulen“ in Oldenburg statt.

Als Vertreterinnen der DHBW Stuttgart begaben sich auch Julia Butz und Cornelie Wolf ins Kulturzentrum, um am „Internationalen Tag des Glücks“ der Keynote von Prof. Dr. Wolfang Seitter zur Eröffnung des zweitätigen Treffens beizuwohnen. Der Experte für Erwachsenenbildung von der Universität Marburg berichtete in seinem einstündigen Vortrag über gesammelte Erfahrungen bezüglich der Chancen und Herausforderungen verschiedener Projekte auf dem Gebiet der Angebotsentwicklung zur Weiterbildung und untermalte diese anschaulich durch Beispiele aus der Praxis.

Über die beiden Veranstaltungstage wurden anschließend parallel zwei Panels mit den Schwerpunkten Bildungsmarketing und Qualitätsmanagement durchgeführt. Zu letzterem trug auch DHBW-Vertreterin Julia Butz mit einem Vortrag zum Thema „Prinzipien der Physiologie der Hebammenarbeit – vom Wahlmodul zum Kontaktstudiengang?“ bei. Dabei schilderte sie die Abläufe und Erfahrungen, die im FEM-Projekt auf diesem Gebiet gesammelt wurden.

Der allgemeine Tenor des Arbeitstreffens zeugte von Zufriedenheit und Erfolg in den verschiedenen Projekten, jedoch gestaltet sich die Organisationsentwicklung in den Hochschulen dem Vernehmen nach vielerorts noch schwierig. Passend dazu präsentierte Prof. Dr. Klaus Fichter in seinem Abschlussvortrag mit dem Titel „Entrepreneurship in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ einen Vorschlag, wie unternehmerische Prozesse aus der Wirtschaft auf das Feld der wissenschaftlichen Weiterbildung übertragen werden können, etwa bei der Akquise von Geldgebern oder im Bereich des Bildungsmarketing.

Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen in Berlin

Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen

Der Deutsche Hebammenverband lud vom 26. bis 28.02.2018 zur Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen nach Berlin ein. Frau Julia Butz, Projektleitung im Projekt FEM, nahm daran teil und fand sich am 26.02.18 im Festsaal der Berliner Stadtmission ein, um gemeinsam mit rund 60 weiteren Lehrenden im Hebammenwesen am bunten Programm der zweitägigen Veranstaltung teilzuhaben.

Neben aktuellen Informationen aus der Bildungspolitik und der Beschäftigung mit Möglichkeiten zur Gestaltung des Übergangs der Hebammenlehre an die Hochschulen, widmeten sich die Vorträge und Workshops auch handfesten Themen, die sich aus der alltäglichen Arbeit in der Lehre ergeben. So wurden spannende Fragen wie die Vorbereitung werdender Hebammen auf die Arbeit mit Frauen, die eine genitale Beschneidung erfuhren oder die Vermittlung kultureller Kompetenzen vor dem Hintergrund der voranschreitenden Diversifizierung der Gesellschaft diskutiert.

Zum Ende der Tagung kamen zudem auch die werdenden Hebammen selbst zu Wort, ehe Frau Butz mit dem Vortrag „Ein Studiengang, zwei Zielgruppen, zwei Studienrichtungen: Der Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft an der DHBW Stuttgart“ für einen informativen Schlusspunkt der Tagung sorgte und die Aufmerksamkeit auf das FEM-Projekt und den im Oktober angelaufenen Studienbetrieb an der DHBW Stuttgart lenken konnte.

Am 28.02.2018 fanden dann ein Treffen und ein Austausch für Kolleginnen statt, die im Aufbau eines Studienganges eingebunden sind. Auch hier wurde das innovative Projekt als ein interessantes Vorreitermodell gesehen.

Besuch des Fachtags für Familienhebammen

Logo Hebammenverband Baden-Württemberg

Am 22.1.18 fand in Stuttgart der Fachtag für Familienhebammen des Hebammenverbandes Baden-Württemberg statt. Im ersten Vortrag stellte Frau Dr. Hirschmüller das im Auftrag des Landeshebammenverbandes NRW erstellte neue Rechtsgutachten zur rechtlichen Bewertung der Tätigkeit als Familienhebamme der Kanzlei Hirschmüller vor. Anhand dessen bearbeitete sie die wichtigen Themenfelder von der Berufsaufsicht und Schweigepflicht über die Vergütung bis hin zur interdisziplinären Zusammenarbeit.

Anschließend folgte ein reger Austausch der Familienhebammen aus den verschiedenen Kreisen zu deren Arbeitsbedingungen. Frau Krawczyk vom Kommunalverband für Jugend und Soziales berichtete Aktuelles aus der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen und stellte die Entwicklungen und Veränderungen, die sich durch die Umstellung der Frühen Hilfen von der Bundesintitiative auf die Bundesstiftung ergeben, dar und verwies auf das neue Leistungsprofil „Gesundheitsorientierte Familienbegleitung (GFB)“. Jutta Eichenauer, die Landesvorsitzende des Hebammenverbandes Baden-Württemberg, führte durch den Tag und wurde von Sonja Wangler von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart unterstützt, die auch noch einmal auf den dort angebotenen Kontaktstudiengang „Gesundheitsförderung und Prävention für junge Familien“ hinwies, der die Weiterbildung zur Familienhebamme / Familiengesundheits- und kinderkrankenpflege an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart für Hebammen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger interdisziplinär ermöglicht.

Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Berufsverbände im Land Baden-Württemberg bei dem Angebot des Kontaktstudienganges.

Besuch der LEARNTEC in Karlsruhe

Learntec

Frau Butz und Frau von Kolontay besuchten am 30.01.2018 die LEARNTEC-Messe - die Leitmesse für digitale Bildung in Schule, Hochschule sowie in der beruflichen Bildung -  in Karlsruhe und waren ganz begeistert von den hochqualifizierten Fachvorträgen und den Best-Practice-Beiträgen, die direkt auf der Messe angeboten wurden.

Die Leitmesse für digitale Bildung in Schule, Hochschule und beruflicher Bildung ist ein Austauschforum für Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und dem Schulbereich. Sie dient dem Austausch von Interessierten und Fachleuten über aktuelle Trends und künftige Entwicklungen in der digitalen Bildung. Bereits der erste Vortrag von BITKOM-Vizepräsident Präsident Ulrich Dietz zum Thema „Bildung im Zeitalter der digitalen Gesellschaft“ zeigte den FEM-Vertreterinnen eindrucksvoll die tiefgreifenden Veränderungen aller Lebensbereiche durch die Digitalisierung auf. Der radikale Wandel ganzer Industriezweige und Berufsfelder erfordert demnach neue Qualifikationen und dementsprechend neue Bildungsinhalte.

Diese Erkenntnisse wurden dann im Branchenforum „university@LEARNTEC“ in Vorträgen aus dem Bereich der Bildung und Lehre an Hochschulen weiter vertieft. Die LEARNTEC stellt somit eine perfekte Verknüpfung zu den in dem Studiengang angedachten und erweiterten Kompetenzbereichen dar und hat sich mehr als gelohnt.

Teilnahme am Gesis-Workshop über „Offene Fragen und Inhaltsanalyse“

Am GESIS-Leibniz Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim fand ein zweitägiger Workshop zum Thema „Offene Fragen und Inhaltsanalyse“ statt.

Katharina von Kolontay und Svenja Wiechmann vom Projekt FEM (Future Education in Midwifery) nahmen vom 17. bis 18. Oktober erneut an einem zweitägigen Workshop zum Thema „Offene Fragen und Inhaltsanalyse“ am GESIS-Leibniz Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim teil.

Der Workshop vermittelte methodisches Wissen zur Nutzung von offenen Fragen sowohl im qualitativen als auch im quantitativen Kontext. Die Auswertung der offenen Fragen erfolgte innerhalb des Workshops mittels Inhaltsanalyse, die zum einen manuell und zum anderen computerunterstützt (cui) durchgeführt werden kann. Beide Ansätze wurden innerhalb des Workshops vertieft.

Auch mit dem zweiten Gesis-Workshop konnten die Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Methoden bei den beiden Mitarbeiterinnen vertieft und neue Ansätze für mögliche Forschungsarbeiten im Rahmen des FEM-Projektes gewonnen werden. Ebenso konnte der Workshop wieder zur Vernetzung mit anderen Teilnehmern aus dem Hochschulbereich genutzt werden.

Start der ersten Kohorte im Studiengang angewandte Hebammenwissenschaft mit der Studienrichtung erweiterte Hebammenpraxis

Pilotkurs Angewandte Hebammenwissenschaft mit der Studienrichtung erweiterte Hebammenpraxis

Am 9.Oktober 2017 starteten 32 Hebammen mit dem Ziel, einen Bachelorabschluss in Hebammenwissenschaft zu erlangen. Die Zielgruppe sind Berufsrückkehrerinnen, beruflich Qualifizierte ohne formale Hochschulberechtigung und Personen mit Familienpflichten. Es sind Hebammen aus allen Tätigkeitsbereichen dabei mit einem Altersdurchschnitt von 38 Jahren und einer durchschnittlichen Berufserfahrung von 12,1 Jahren.

Wir freuen uns über die vielfältige Zusammensetzung und den erfolgreichen Start des Pilotkurses. Das FEM-Team zieht eine definitiv positive Zwischenbilanz und blickt erwartungsvoll in die Zukunft mit hoffentlich vielen weiteren Teilnehmenden und einer Fortsetzung des vielsprechenden Projekts.

Landestreffen der Lehrerinnen im Hebammenwesen in Karlsruhe

Am 29. September fand in der Hebammenschule Karlsruhe das Landestreffen für Lehrerinnen im Hebammenwesen statt. Es waren nahezu alle Hebammenschulen aus Baden-Württemberg vertreten, so dass ein lebhafter Austausch stattfinden konnte.

Neben aktuellen Veränderungen aus dem Verband, von denen Frau Eichenauer (erste Vorsitzende des Landesverbandes der Hebammen in Baden-Württemberg) berichtete, sprach Frau Bovermann (Beirätin für den Bildungsbereich im Deutschen Hebammenverband) über das neu entworfene Konzeptpapier zur Akademisierung von Hebammen. Das Konzept greift die Strukturen des Modells der DHBW auf. Im Anschluss daran erläuterte Frau Butz vom Projekt FEM (Future Education in Midwifery) in ihrem Vortrag die Gestaltung und Umsetzung des Hebammenstudienganges „Angewandte Hebammenwissenschaft“ mit den zwei Studienrichtungen „Erweitere Hebammenpraxis“ und „Hebammenkunde“ an der DHBW Stuttgart. Sie konnte damit das angestrebte Akademisierungsvorhaben ergänzen und präzisieren. Das Modell fand bei den Teilnehmenden großen Anklang. Wir freuen uns sehr, aktiv am Akademisierungsprozess beteiligt zu sein und stehen weiterhin im engen Austausch mit den Verantwortlichen.

Feierliche Begrüßung der Erstsemester am Studienzentrum Gesundheitswissenschaften & Management

Begrüßung der Erstsemester durch Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon

Am 04.10.17 empfing das Studienzentrum Gesundheitswissenschaften und Management in einem gut gefüllten Audimax 205 Studienanfänger der vier Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement, Angewandte Pflegewissenschaft, Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften und Angewandte Hebammenwissenschaft.

Zwei dieser Studiengänge sind im neuen Studienjahr besonders hervorzuheben: Der berufsbegleitende Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft wurde mit Semesterstart zu einem Regelstudiengang, welcher vor sechs Jahren als BMBF gefördertes Projekt OPen an der DHBW Stuttgart startete. Im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft beginnt in der Studienrichtung Erweiterte Hebammenpraxis erstmals der Studienbetrieb für 32 qualifizierte Hebammen und Entbindungspfleger. Damit entsteht das erste Studienangebot für Hebammen in Baden-Württemberg auf der Basis des BMBF geförderten Projektes Future Education in Midwifery.

Studiendekanin Prof. Dr. Anke Simon hieß die Erstsemester im Studienzentrum willkommen, und unterstrich in ihrer Begrüßungsvorlesung neben den fachlichen Qualifikationszielen auch den Eigenwert des Studiums als eine Zeit des persönlichen Wachstums.

Ursula Matzke, Pflegedirektorin am Robert-Bosch-Krankenhaus, und Ulrich Karle, Leiter Referatsbereich Krankenhaus der Landeshauptstadt Stuttgart, berichteten über aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Pflege und Krankenhausmanagement.

Ehemalige Studierende der Studiengänge BWL-Gesundheitsmanagement und Angewandte Gesundheitswissenschaften führten die neuen Studierenden in den Alltag des Studienbetriebs an der DHBW Stuttgart ein und sparten nicht an wertvollen Tipps für das Studienleben.

Gesis-Workshop Mannheim

Vom 13. bis 15. September 2017 nahmen Katharina von Kolontay und Svenja Wiechmann vom Projekt FEM (Future Education in Midwifery) an einem dreitägigen Workshop zum Thema „Mixed Methods – Angewandte Integration qualitativer und quantitativer Methoden in den Sozialwissenschaften“ am GESIS -Leibniz Institut für Sozialwissenschaften in Mannheim teil.

Innerhalb des Workshops wurde die Verknüpfung von qualitativen und quantitativen Methoden in Forschungsprojekten sowohl auf theoretischer als auch praktischer Ebene vermittelt. Ziel für die FEM-Mitarbeiterinnen vor Ort war das Vorantreiben der projektbezogenen Begleitforschung. Des Weiteren war dank der Teilnehmenden aus verschiedenen Forschungsbereichen ein reger Austausch mit neuen Blickwinkeln auf die Forschungsmethoden und den hochschulischen Rahmen möglich. Ebenso konnte der Workshop zur weiteren Vernetzung genutzt werden.

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