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Begrüßungsvorlesung des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management

von links nach rechts: Absolventinnen Anja Dienersberger, Christina Fahrner, Cornelia Cantiani mit Studiendekanin Simon (2.v.li.)

Am ersten Tag des neuen Studienjahres versammelten sich 167 Studienanfängerinnen und Studienanfänger des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften und Management im Audimax der DHBW Stuttgart. Im Rahmen der traditionellen Begrüßungsvorlesung hieß Studiendekanin Professorin Anke Simon die neuen Studierenden willkommen und stimmte sie mit zukunftsweisenden Gedanken auf die bevorstehende Studienzeit ein.

Die diesjährige Veranstaltung blickte in vielerlei Hinsicht optimistisch in die Zukunft, nicht zuletzt auch dank bisheriger Erfolge: In diesem Jahr neu dabei war die ausbildungsintegrierende Studienrichtung Hebammenkunde, die das bisher bestehende Angebot im Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft ergänzt.

Aus dem berufsbegleitenden Studiengang Angewandte Pflegewissenschaft berichtete erstmalig eine Absolventin über ihre Studienerfahrungen und deren Bedeutung für den Berufsalltag. Frau Cornelia Cantiani vom Klinikum Schloss Winnenden, die als beruflich Qualifizierte über die Eignungsprüfung und das Kontaktstudium begonnen hatte, schloss ihren Beitrag mit ermutigenden Worten.

Anja Dienersberger vom Klinikum Stuttgart stellte als Absolventin im ausbildungsintegrierenden Studiengang Angewandte Gesundheits- und Pflegewissenschaften den Mehrwert der im Studium erlangten Kompetenzen für die Entwicklung der Pflege heraus. Frau Dienersberger war zudem eine der ersten beiden Stipendiatinnen im deutsch-finnischen Austauschprojekt Network Nursing and Healthcare der Baden-Württemberg Stiftung.  

Als langjährige Alumni im Studiengang BWL-Gesundheitsmanagement berichtete Christina Fahrner über ihre Studienerfahrungen und Motivationen, nicht nur als Absolventin des Studienzentrums, sondern auch als aktuell Studierende in einem Master-Studiengang.

Vorausschauende Worte wählten auch die beiden Referentinnen aus dem Krankenhausbereich. Anke Bossert, Geschäftsführerin im Verband der Krankenhäuser in Stuttgart e.V und Vertreterin der Referatsabteilung Krankenhausbereich berichtete über aktuelle strukturelle sowie politische Herausforderungen und Zielsetzungen. Frau Matzke, Direktorin für Unternehmensentwicklung und Pflegemanagement an den SLK-Kliniken Heilbronn unterstrich die Notwendigkeit einer akademisch qualifizierten Pflege für eine bedarfsgerechte Versorgung.

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Konferenz „Zukunft Duales Studium“ der Hochschule Osnabrück

Ulrike Kienle und Cornelia Zeller auf der Konferenz „Zukunft Duales Studium“ der Hochschule Osnabrück (Foto v. li. nach re.)

Am 13. und 14.09.2018 fand am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück die Konferenz „Zukunft duales Studium“ statt. Im Mittelpunkt standen dabei die Qualitätsdimensionen und Entwicklungstreiber des dualen Studiums.

Ziel der Konferenz war der Austausch von Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule und Praxis über Erfahrungen mit verschiedenen dualen Studienangeboten sowie die Identifikation von Faktoren und Strukturen, welche die Zukunft des dualen Studiums mitbestimmen. Es wurden Workshops sowie Vorträge zur Kompetenzentwicklung und Theorie-Praxis-Verzahnung, Entwicklung von Studienangeboten, Verzahnung der Lernorte sowie zu den Leistungen und Erwartungen der Praxispartner angeboten.

Das Team des Studienzentrums Gesundheitswissenschaften & Management, vertreten durch die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Ulrike Kienle und Cornelia Zeller, beteiligte sich mit drei Vorträgen an der Konferenz. So stellte Ulrike Kienle das Kontaktstudium als innovatives Bildungsformat vor und berichtete über dessen Konzeption und Evaluation. Ihr zweiter Vortrag „Forschung mit und für die Praxis“ bezog sich auf das Forschungsprojekt zur Messung und Validierung der Skala zur Anwenderzufriedenheit von Krankenhaus-IT, an dem exemplarisch das kompetenzorientierte Lehr-Lern-Format „Integrationsseminar“ vorgestellt wurde. Dieses Format basiert auf dem Konzept des forschenden Lernens und gibt den Studierenden die Möglichkeit, sich aktiv am Forschungsprozess zu beteiligen und gezielt Wissen für und mit der Praxis zu generieren. Cornelia Zeller richtete mit ihrem Vortrag „Absorptive Capacity als Fähigkeit einer lernenden Organisation neue Kompetenzen zu nutzen“ den Fokus darauf, welche Kompetenzen der Studierenden nach ihrem Hochschulstudium von der Praxis/den Arbeitgebern absorbiert werden und in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.

Teilnahme am Kongress „Lernwelten“ in Basel

Bettina Flaiz, Katrin Heeskens

„Berufsbezogene Weiterbildung“ war Titel und Thema des 18. Internationalen, wissenschaftlichen Kongresses für Pflege- und Gesundheitspädagogik, der vom 30.8. bis zum 01.9.2018 in Basel am Universitätsspital stattfand.

Bettina Flaiz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Studienzentrum für Gesundheitswissenschaften & Management führte zwei gut besuchte Workshops zur professionellen Identität von Pflegefachpersonen durch. Diese Thematik hatte Frau Flaiz in ihrer Promotion intensiv beforscht. In zwei Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden gemeinsam mit Frau Flaiz Implikationen, die hohe Relevanz für ihren jeweiligen beruflichen Alltag haben. Darüber hinaus stellte Frau Flaiz gemeinsam mit Frau Prof.in Claudia Winkelmann (DHBW Heidenheim) die Entwicklung eines Kompetenzprofils vor. Dieses war Grundlage für die Konzeption des Masterstudiums Advanced Practice in Healthcare, der als Verbundprojekt der DHBW-Standorte vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert wird.

Katrin Heeskens, Leitung der wissenschaftlichen Weiterbildung am Studienzentrum und Studiengangsmanagerin des Bachelorstudiengangs Angewandte Pflegewissenschaft stellte in ihrem Vortrag insbesondere Ergebnisse der Begleitforschung zum subjektiven Kompetenzzuwachs von Teilnehmenden des Kontaktstudiums vor. Im Anschluss diskutierte Frau Heeskens mit dem äußerst interessierten Fachpublikum die vielfältigen Erfahrungen, die mit Kontaktstudienangeboten für berufserfahrene Pflegefachpersonen in den vergangenen Jahren gesammelt wurden.

Darüber hinaus wurden in Gesprächen mit Kongressteilnehmenden sowie den Expertinnen und Experten, hochkarätigen Vorträgen und Workshops neue Ideen und Eindrücke gewonnen, die vor allem in konzeptioneller Hinsicht das Studienzentrums weiter voranbringen.

Ein Abstractband zum Kongress wird Ende September veröffentlicht.

Weitere Informationen: https://www.lernwelten.info/

Offene Hochschulen: Arbeitstreffen „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot“

Arbeitstreffen „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot“ in Oldenburg

Unter dem Veranstaltungstitel „Vom abstrakten Konzept zum konkreten Angebot – Planung, Entwicklung und Implementierung von Weiterbildungsangeboten“ fand am 20. und 21. März 2018 in Oldenburg das Arbeitstreffen des „Netzwerks Offene Hochschulen“ in Oldenburg statt.

Als Vertreterinnen der DHBW Stuttgart begaben sich auch Julia Butz und Cornelie Wolf ins Kulturzentrum, um am „Internationalen Tag des Glücks“ der Keynote von Prof. Dr. Wolfang Seitter zur Eröffnung des zweitätigen Treffens beizuwohnen. Der Experte für Erwachsenenbildung von der Universität Marburg berichtete in seinem einstündigen Vortrag über gesammelte Erfahrungen bezüglich der Chancen und Herausforderungen verschiedener Projekte auf dem Gebiet der Angebotsentwicklung zur Weiterbildung und untermalte diese anschaulich durch Beispiele aus der Praxis.

Über die beiden Veranstaltungstage wurden anschließend parallel zwei Panels mit den Schwerpunkten Bildungsmarketing und Qualitätsmanagement durchgeführt. Zu letzterem trug auch DHBW-Vertreterin Julia Butz mit einem Vortrag zum Thema „Prinzipien der Physiologie der Hebammenarbeit – vom Wahlmodul zum Kontaktstudiengang?“ bei. Dabei schilderte sie die Abläufe und Erfahrungen, die im FEM-Projekt auf diesem Gebiet gesammelt wurden.

Der allgemeine Tenor des Arbeitstreffens zeugte von Zufriedenheit und Erfolg in den verschiedenen Projekten, jedoch gestaltet sich die Organisationsentwicklung in den Hochschulen dem Vernehmen nach vielerorts noch schwierig. Passend dazu präsentierte Prof. Dr. Klaus Fichter in seinem Abschlussvortrag mit dem Titel „Entrepreneurship in der wissenschaftlichen Weiterbildung“ einen Vorschlag, wie unternehmerische Prozesse aus der Wirtschaft auf das Feld der wissenschaftlichen Weiterbildung übertragen werden können, etwa bei der Akquise von Geldgebern oder im Bereich des Bildungsmarketing.

Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen in Berlin

Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen

Der Deutsche Hebammenverband lud vom 26. bis 28.02.2018 zur Bundestagung der Lehrenden im Hebammenwesen nach Berlin ein. Frau Julia Butz, Projektleitung im Projekt FEM, nahm daran teil und fand sich am 26.02.18 im Festsaal der Berliner Stadtmission ein, um gemeinsam mit rund 60 weiteren Lehrenden im Hebammenwesen am bunten Programm der zweitägigen Veranstaltung teilzuhaben.

Neben aktuellen Informationen aus der Bildungspolitik und der Beschäftigung mit Möglichkeiten zur Gestaltung des Übergangs der Hebammenlehre an die Hochschulen, widmeten sich die Vorträge und Workshops auch handfesten Themen, die sich aus der alltäglichen Arbeit in der Lehre ergeben. So wurden spannende Fragen wie die Vorbereitung werdender Hebammen auf die Arbeit mit Frauen, die eine genitale Beschneidung erfuhren oder die Vermittlung kultureller Kompetenzen vor dem Hintergrund der voranschreitenden Diversifizierung der Gesellschaft diskutiert.

Zum Ende der Tagung kamen zudem auch die werdenden Hebammen selbst zu Wort, ehe Frau Butz mit dem Vortrag „Ein Studiengang, zwei Zielgruppen, zwei Studienrichtungen: Der Studiengang Angewandte Hebammenwissenschaft an der DHBW Stuttgart“ für einen informativen Schlusspunkt der Tagung sorgte und die Aufmerksamkeit auf das FEM-Projekt und den im Oktober angelaufenen Studienbetrieb an der DHBW Stuttgart lenken konnte.

Am 28.02.2018 fanden dann ein Treffen und ein Austausch für Kolleginnen statt, die im Aufbau eines Studienganges eingebunden sind. Auch hier wurde das innovative Projekt als ein interessantes Vorreitermodell gesehen.

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