Soziale Arbeit im Gesundheitswesen

Die Studienrichtung "Soziale Arbeit im Gesundheitswesen" ist auf Studierende zugeschnitten, die während der Praxisphasen ihres dualen Studiums mit Menschen mit psychischen Störungen,  Suchtproblemen und/oder körperlichen Erkrankungen arbeiten. Neben Diagnostik und Intervention stehen in dieser Studienrichtung die Themen Gesundheitsförderung und Prävention im Fokus.

Die Studienrichtung Soziale Arbeit im Gesundheitswesen lässt sich in fünf Bereiche untergliedern:

  • Soziale Arbeit im Bereich Psychiatrie
  • Soziale Arbeit im Bereich Sucht
  • Krankenhaussozialberatung
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Public Health

Ziele sind

  • die Vermittlung von gesundheitsbezogenem Wissen mit rechtlichen, ethischen, medizinischen und psychologischen Aspekten
  • die Entwicklung einer professionellen Haltung
  • die Ausbildung von Handlungskonzepten zur Gesundheitsförderung und Prävention sowie zur Behandlung und Unterstützung von Menschen mit gesundheitlichen Problemen.

Die Studierenden absolvieren zunächst ein generalistisches Studium der Sozialen Arbeit.

Die Zusammensetzung der Studieninhalte der Studienrichtung Soziale Arbeit im Gesundheitswesen ist dynamisch und orientiert sich an aktuellen Entwicklungen sowie an den Bedürfnissen der Studierenden. Dabei werden Theorie und Praxis eng miteinander verknüpft. Die Basis für die Lehre bildet eine ganzheitliche Sichtweise auf den Menschen und seine Lebenswelt. Unter anderem werden folgende Inhalte vermittelt:

  • Überblick über Psychische Störungen (ICD-10) und Vertiefung einzelner Störungsbilder
  • Diagnosesysteme und-klassifikation
  • Ausgewählte Theorien der Kommunikation
  • Gesprächsführung
  • Rechtliche Grundlagen in ausgewählten Arbeitsfeldern des Gesundheitswesens
  • Modelle von Gesundheit und Krankheit
  • Theorien zu Sucht, Missbrauch und Rückfall
  • Ethik im Gesundheitswesen
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Psychotherapeutische Verfahren
  • Kollegiale Beratung
  • System der sozialen Sicherung und Finanzierung von Gesundheit
  • Gesundheitsförderung und Prävention
  • Gemeindepsychiatrie
  • Soziale Arbeit im Krankenhaus

 Das Curriculum für den Lernort Praxis und Lernort Hochschule finden Sie unter Downloads.

Der Studienverlauf stellt kursübergreifend die zeitliche Aufteilung in Theorie- und Praxisphasen für die einzelnen Jahrgänge dar. Außerdem enthält er wichtige Termine, die schon vor Beginn des Studiums feststehen.

Das Studierendenportal enthält ausführliche Informationen zu allen Themen, die die Organisation des Studiums betreffen, zum Beispiel Infos rund um:

  • Prüfungsleistungen
  • Vorlesungspläne
  • Studierendenausweis
  • und vieles mehr!

Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter leisten einen wichtigen Beitrag in nahezu allen Bereichen des Gesundheitswesens. Zudem hat sich das Thema „Gesundheit“ in den allermeisten Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit etabliert und wird gleichzeitig als gesellschaftliche Herausforderung verstanden. Vor diesem Hintergrund hat die Studienrichtung Soziale Arbeit im Gesundheitswesen in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und liegt weiterhin im „Trend“ - mit stetig steigenden Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Für besonders qualifizierte Absolventinnen und Absolventen bietet die DHBW zudem ein berufsintegrierendes und berufsbegleitendes Master-Programm im Bereich Sozialer Arbeit mit Abschluss Master of Arts (M.A.) an:

Weitere Informationen zu den Masterstudiengängen des Fachbereichs Sozialwesen

Kurzportrait Soziale Arbeit im Gesundheitswesen

Abschluss:Bachelor of Arts (B.A.)
Staatliche Anerkennung als Sozialarbeiter/Sozialarbeiterin bzw. Sozialpädagoge/Sozialpädagogin
Regelstudienzeit:3 Jahre (Theorie & Praxis im 3-monatigen Wechsel)
Bewerbung:
Zulassung:
Charakteristika:Studium der Sozialarbeit und Sozialpädagogik mit dem Fokus auf „Gesundheitswesen“
Studienschwerpunkte:Soziale Arbeit, Psychologie, Medizin, Rechtswissenschaften, Philosophie, Soziologie, Inhalte für die Arbeit mit Menschen mit psychischen Störungen, mit Suchtproblemen und/oder mit körperlichen Erkrankungen
Duale Partner:u.a. Suchtberatungsstellen, Psychosoziale Beratungsstellen, Rehabilitationseinrichtungen für Menschen mit Suchtproblematik, Sozialpsychiatrische Dienste, Tageskliniken und Tagesstätten für Menschen mit psychischen Störungen und/oder Suchtproblematik, Krankenhaussozialdienst, Gesundheitsämter, Gesundheitsdienste etc.
Tätigkeitsfelder:Suchthilfe, Psychiatrie, Psychosomatik, Kliniksozialdienst
Studienbeginn:1. Oktober
ECTS-Punkte:210

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