Die Dozent*innen Dr. Daniel Opoku, Stephen Amoah, Dr. Hrag Papazian und Misra Özkus befanden sich in Kumasi (Ghana), Jerewan (Armenien), London (UK) und in Berlin. Ihre Ausführungen richteten sich fakultätsübergreifend an Studierende, die quantitative oder qualitative Forschungsprojekte durchführen möchten.

Die vier Referent*innen präsentierten jeweils ihre eigene Forschung mit Fokus auf die eingesetzten Methoden. Die Bandbreite zog sich von Realist Review über quantitative Ansätze bis hin zu ethnografischen Forschungsansätzen zur Bewältigung komplexer sozialer Probleme, z. B. in Verbindung mit der Einführung mobiler Gesundheitsdienste in Ghana, Datenerhebungen zum Gesundheitsbewusstsein von in Deutschland lebenden Migrant*innen aus Subsahara-Afrika und Fragestellungen zur Ungleichheit und Lebenswelten von Minderheitengruppen in der Türkei.

Die Studierenden bekamen dabei praktische Tipps für ihr Studium und es wurde deutlich, dass das Erheben, Sammeln und Interpretieren von Daten eine wesentliche Fähigkeit für Sozialarbeiter*innen ist. Außerdem zeigte sich, dass nicht eine Methode die richtige ist, sondern sich unterschiedliche Ansätze ergänzen.

Die Veranstaltung brachte nicht nur internationale Forscher*innen zusammen, die in unterschiedlichen Kontexten und soziokulturellen Umgebungen arbeiten, sondern konfrontierte die Studierenden auch mit Englisch als sozialwissenschaftlicher Fachsprache. So hofft Atlay, dass ihre Studierenden durch die Veranstaltung auch dazu ermutigt wurden, mehr englischsprachige Quellen in ihre eigenen Literaturrecherchen aufzunehmen und damit ihre wissenschaftlichen Kenntnisse und Visionen erweitern.

„Meet-the-Expert“ ist ein neues Onlineformat des ZIK (Zentrum für Interkulturelle Kompetenz) der DHBW Stuttgart. Die Veranstaltungsreihe bringt internationale Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen mit Studierenden zusammen.