Die abgeschiedene Siedlung Aussenkehr an der namibisch-südafrikanischen Grenze dürfte nur Wenigen bekannt sein. An der DHBW Stuttgart wird sich das bald ändern. Doris Kupferschmidt, Leiterin des Zentrums für Interkulturelle Kompetenz (ZIK), baut die bereits bestehende Kooperation mit der Stiftung „Kinder fördern, Zukunft stiften“ aus und plant die Integration von Studierenden und Alumni in ein entstehendes Projekt in Namibia.

Ab Januar 2021 sollen zwei bis drei Studierende der Fakultät Sozialwesen ein Fremdpraktikum in Aussenkehr absolvieren. Das Fremdpraktikum findet im Studiengang Soziale Arbeit traditionell im dritten Semester statt und sieht vor, dass die Studierenden drei Monate lang bei einer fremden sozialen Einrichtung arbeiten – z. B. im Ausland. In Aussenkehr sollen die Studierenden im Bereich Schulsozialarbeit bzw. Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden und gemeinsam mit Lehramtsstudierenden anderer Hochschulen Life-Skill-Workshops für die Kinder der Klassen eins bis sieben an der Grundschule in Aussenkehr durchführen. Zudem werden sie die Schulleitung und die Stiftung beim Aufbau des Projektes in der Gemeinde unterstützen.

Sofern es die Situation mit dem Coronavirus zulässt, ist zudem bereits ab Herbst 2020 der Einsatz eines Absolventen oder einer Absolventin der Fakultät Sozialwesen im Rahmen eines 12- bis 14-monatigen Langzeitvolontariats geplant.

Das ZIK bietet für interessierte Studierende Online-Informationsveranstaltungen für das Freiwilligenprojekt in Aussenkehr an:


Die Stiftung „Kinder fördern, Zukunft stiften“ kooperiert bereits seit einigen Jahren mit dem ZIK. Bisher kamen die Studierenden der DHBW Stuttgart bei einem ähnlichen Freiwilligenprojekt im südafrikanischen Fischerdorf Paternoster zum Einsatz.