In ihrem Beitrag gingen sie der Frage nach, wie Innovationen in dualen Studiengängen zustande kommen. In der zugrundeliegenden Studie wurden die Fallbeispiele Betriebswirtschaft und Gesundheit analysiert und unter Zuhilfenahme des Triple-Helix-Ansatzes untersucht. Das Modell der Dreifachhelix bezieht sich auf eine Reihe von Interaktionen zwischen Hochschule, Industrie und Regierung. Diese sind eng mit dem Ziel verbunden, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung auf nationaler und regionaler Ebene zu fördern. Das Modell steht in Zusammenhang mit dem Begriff der Wissensgesellschaft und wurde in den neunziger Jahren von den Prof. Henry Etzkowitz (Stanford University) und Prof. Loet Leydesdorff (University of Amsterdam) erstmalig beschrieben.

Benjamin Schiller ist Leiter Zentralstelle Fakultät Wirtschaft an der DHBW Stuttgart und externer Doktorand am Lehrstuhl für Hochschuldidaktik und Hochschulforschung von Prof. Dr. Liudvika Leišytė am Zentrum für Hochschulbildung der TU Dortmund. Die vorgestellte Studie entstand im Rahmen seiner Promotion. Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Leišytė widmet sich der Hochschulforschung. Dazu gehören Themenbereiche wie zum Beispiel Veränderungen von akademischen Tätigkeiten und Prozesse der Transformation von Hochschulorganisationen.

Die „International Triple Helix Conference“ bietet eine Austauschplattform für Forschende, Fachpersonal, sowie politische Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen, die sich für die Dynamik der wechselseitigen Beziehungen zwischen Hochschulen, Industrien und Regierungen im Bereich Innovation interessieren. Die Konferenz fördert den Austausch zwischen Agierenden aus den drei genannten gesellschaftlichen Teilbereichen auf globaler Ebene. Seit 2009 wird die Konferenz von der Triple-Helix-Gesellschaft veranstaltet. Die 2019er Konferenz tagte erstmalig auf dem afrikanischen Kontinent an einem besonderen Tagungsort: dem Business Center des Cape Town Stadium, einst Spielstätte für der Fußballweltmeisterschaft 2010.

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