Die Studierenden wurden von Studiengangsleiter Prof. Dr. Dirk H. Hartel, Studienreferentin Annika Waltz und der Lehrbeauftragten Federica Kraft begleitet. Da die meisten Studierenden noch nie in Leipzig waren, startete der Besuch mit einem geführten Stadtrundgang: Der Sachsenmetropole gelingt – nicht nur im Stadtbild – die Symbiose aus historischen Stätten und Moderne. Im Anschluss stimmten viele der Aussage eines Kommilitonen zu: „In Leipzig war ich zum ersten, aber gewiss nicht zum letzten Mal!“.

Im Vordergrund stand der Besuch des weltweit größten Online-Händlers. Obwohl jeder schon mal bei Amazon bestellt hatte, verblüffte vor allem das riesige Sortiment: Von Haarbürsten für Hunde bis hin zum Scherzartikel „Nichts“ zeigt das Unternehmen auf, dass es kaum etwas gibt, das man nicht bei Amazon bestellen könnte. Schnell wurde deutlich: Ohne die Logistik als Herzstück würde das Geschäftsmodell nicht funktionieren und man würde auch nicht dem Unternehmens-Credo gerecht werden, „customer centric“ zu handeln.

Anschließend ging es zu BMWi, der Elektro-Sparte von BMW. Täglich verlassen 100 elektroangetriebene BMW i3 das Werk. Die Fertigung unterscheidet sich hier maßgeblich von der Produktion klassischer Autos mit Verbrennungsmotor: Carbon-Teile werden für den BMW i3 aufwendig produziert, um das batteriebedingte hohe Leergewicht teilweise zu kompensieren. Trotz aller Technik war am Ende aber für viele Studierende das Probesitzen im mind. 138.000 Euro teuren Sportwagen i8 das Highlight der Führung.

Prof. Hartel kam am Ende der Exkursion zu folgender Erkenntnis: „Logistik findet tagtäglich – auch bei Privatpersonen – statt. Aber Begeisterung für Logistik setzt voraus, dass sie greifbar ist.“