Andrea Bosch und Sonja Wangler, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen im Projekt FEM (Future Education in Midwifery) der DHBW Stuttgart, präsentierten mit tatkräftiger Unterstützung durch die Studentinnen Miriam Jubitz und Miriam Skowronek das Studienprogramm für examinierte Hebammen.

Für viele klassisch an Fachschulen ausgebildeten Hebammen gerät die Suche nach einem geeigneten Weg zum Hochschulabschluss - bedingt durch die sich abzeichnende Vollakademisierung der Hebammenausbildung - in den Fokus. Das berufsbegleitende Studienprogramm mit der Möglichkeit, den Ablauf und die Dauer individuell und flexibel zu gestalten, entspricht dem Bedürfnis von Hebammen in unterschiedlichen Lebensphasen. Mütter von Kleinkindern, freiberuflich tätige und auch im Ausland arbeitende Hebammen diskutierten ihre Studienmöglichkeiten mit den Studierenden und den Programmverantwortlichen.

Besonderes Interesse galt dabei den angebotenen Kontaktstudiengängen und den vielfältigen Erfahrungen, die Hebammen in den vergangenen Jahren sammelten. Zusätzlich konnten im Austausch mit Kongressteilnehmenden sowie den vortragenden Expertinnen und Experten neue Ideen und Anregungen gewonnen werden, die vor allem in konzeptioneller Hinsicht die Weiterentwicklung des Studiengangs voranbringen.