Der Ansatz, Projekte flexibler zu gestalten – sprich agil – ist ein Trend, der nicht mehr nur in der Softwareentwicklung, sondern auch in anderen Bereichen angewendet wird, bis hin zur Idee agiler Organisationen. Teams sollen selbstständiger und mit weniger Hierarchie Projekte zum Erfolg führen und dabei flexibler auf Änderungen reagieren können als bei „traditionellen“ Methoden. Damit ist nicht nur gemeint, dass Toleranzen bei der Planung bestehen, sondern auch die Kommunikation und damit die Projektkultur eine andere sein wird: weniger Vorgaben, mehr Rückfragen und mehr Diskussionen mit mehr Unsicherheit.

Wie dies gestaltet werden kann, was Erfolgsfaktoren sein könnten und wie man agile Methoden in verschiedenen Branchen einsetzt, darüber tauschten sich die über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Technologietag „Agiles Projektmanagement“ aus. „Wir waren sehr erfreut über die große Resonanz und das Interesse, bald nach Öffnung der Anmeldung gab es schon eine Warteliste. Die Möglichkeiten zum Austausch wurden sehr intensiv genutzt, in den Workshops als auch an den Stehtischen wurde angeregt über die eigenen Erfahrungen mit agilen Methoden diskutiert“, resümiert Prof. Dr. Thomas Berger, Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, der die Veranstaltung initiiert und umgesetzt hat.

Teilgenommen hatten Vertreterinnen und Vertreter von rund 50 Firmen und Institutionen aus Industrie, öffentlicher Verwaltung, von Dienstleistern und aus dem Handel. Im Programm gab es Beispiele aus den Bereichen Produktion, Finanzdienstleistungen, Automobilzulieferung und Coaching, die eine Idee vermittelten, was davon für die eigene Organisation übertragbar wäre.