Das von der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste (ABK) Stuttgart inter- und transdisziplinär durchgeführte und auf drei Jahre angelegte Projekt wurde über den Innovations- und Qualitätsfonds des Landes Baden-Württemberg vom MWK gefördert.

Ziel des Projekts war es, eine Nutzungsintensivierung von Bestandsgebäuden durch Mehrfachnutzung und dynamische Programmierung zu erreichen. Denn die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zeigt, dass in städtischen Wachstumsregionen wie Stuttgart die umbauten Volumen und Nutzflächen zwar zunehmen, gleichzeitig jedoch die Nutzungsdichte sinkt.

Ein zentraler Standort wurde für die Realisierung des Pilotprojekts im sogenannten Calwer Kopfbau am Rotebühlplatz 20a gefunden. Im Projektverlauf entwickelten die Kooperationspartner – neben der DHBW Stuttgart z.B. die Stadt Stuttgart sowie Vermögen und Bau Baden-Württemberg – neue Lehrformate und Methoden. Es wurde eine institutionenübergreifende Kooperationsstruktur etabliert und an der Verstetigung der Trägerstruktur für Spacesharing gearbeitet. Aktuell wird das Spacesharing-Manual als Handbuch erarbeitet, das im Rahmen eines Symposiums am 14. Juni vorgestellt werden soll.

Das Projekt wurde nun über das ursprüngliche Ende der Förderungsdauer am 31. Januar 2018 hinaus bis Ende Juni dieses Jahres verlängert. In dieser Phase können die Forschungsauswertung vertieft und die Projektverstetigung konkretisiert werden. Potenzielle Nutzerinnen und Nutzer sind außerdem bis dahin eingeladen, Räume über unten genannte Projekt-Website zu buchen. Um Spacesharing zu stabilisieren und in die nächste Entwicklungsphase führen zu können, ist ein Antrag auf eine zweijährige Verlängerung beim MWK gestellt. Der Entscheid steht noch aus.

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