News Zentrum für Empirische Forschung

ZEF zeigt: Fahrassistenzsysteme bergen auch Risiken

ZEF zeigt: Fahrassistenzsysteme bergen auch Risiken

Im Oktober 2019 unterstützte das Zentrum für Empirische Forschung (ZEF) der DHBW Stuttgart die Dreharbeiten des auf VOX ausgestrahlten Fernsehformats „auto mobil“. In dem Beitrag ging es um die Frage, ob moderne Fahrassistenzsysteme tatsächlich hilfreich sind oder eine Gefahrenquelle darstellen. Zwei Versuchspersonen, die 20-jährige Jana und der Rentner Werner, testeten die Nutzung von Parksensoren, Abstandsregeltempomat und Touchscreens und trugen dabei eine Eye-Tracking Brille der DHBW Stuttgart. Das Team rund um Prof. Dr. Marc Kuhn, Leiter des ZEF, unterstützte dabei mit der Datenerhebung und -auswertung.

Größte Ladesäulenstudie in Europa veröffentlicht

Studierende präsentieren Ladeinfrastrukturstudie (Foto: Stefanie Friedel)

Am 26. Juni 2019 präsentieren Studierende der DHBW Stuttgart die Ergebnisse der internationalen Ladeinfrastrukturstudie „E-Hunter“. Sie beinhaltet die bislang größte Ladesäulenevaluation in Europa.

Ziel war es herauszufinden, wie leistungsfähig die öffentliche Ladeinfrastruktur bereits heute ist. Ergebnis: Es gibt große Unterschiede zwischen Regionen und zwischen den Betreibern der Ladepunkte.
Nach der im Dezember 2018 und Anfang Januar 2019 stattgefundenen Datenerhebung, ging es für die Studierenden im März zur ersten Ergebnispräsentation beim Dualen Partner EnBW. Im Rahmen des Forschungskolloquiums des Zentrums für Empirische Forschung (ZEF) wurden die Ergebnisse nun ein zweites Mal präsentiert.

Dabei haben die Studierenden 450 Ladepunkte auf ihre Verlässlichkeit, Bezahlmöglichkeiten und umliegende Serviceangebote geprüft. Getestet wurde in vier deutschen Bundesländern sowie auf Auslandsfahrten nach Amsterdam, Paris, Venedig und zum österreichischen Reschenpass. Darüber hinaus suchten die „E-Hunter“ nach zukünftigen attraktiven Standorten für Ladesäulen im Einzelhandel und in handelsnahen Dienstleistungen. Im Fokus standen dabei 12 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Die Studie offenbarte einen massiven Nachbesserungsbedarf in den Bereichen Bezahlmöglichkeiten und Kostentransparenz. So war bei nur 10% von 293 Ladesäulen die Bezahlung per Kreditkarte möglich, was das Reisen mit E-Pkws durch Europa maximal erschwert. Darüber hinaus waren an nur 16% der Ladesäulen die anfallenden Kosten vollständig nachvollziehbar. Im Verlauf der Studie kristallisierten sich zudem Low-Budget-Anbieter wie beispielsweise Fresh Mile heraus. Sie fielen in Punkto Sicherheit, Sauberkeit und Barrierefreiheit bei allen Test besonders negativ auf. Auch zwischen Bundesländern zeigten sich signifikante Unterschiede. So schnitt z.B. Rheinland-Pfalz besonders schlecht bei der Anfahrtsbeschilderung zur Lademöglichkeit ab. Baden-Württemberg erzielte Bestnoten bei der Verfügbarkeit, Bayern bei der Barrierefreiheit der Ladeinfrastruktur.

Die Studienleiter Prof. Dr. Marc Kuhn, Prof Dr. Andreas Kaapke und Prof. Dr. Harald Mandel: „Die öffentliche Ladeinfrastruktur muss deutlich attraktiver und kundenfreundlicher gestaltet werden. Einzelne Betreiber und Regionen gehen hier bereits mit gutem Beispiel voran!“

Interne Ergebnispräsentationen der Studierenden

e-Hunter: Die Jury bei der Ergebnispräsentation

Nachdem die Studierende mit Elektrofahrzeugen in vier Bundesländern und an vier Ziele im europäischen Ausland unterwegs waren und dabei über 450 Ladesäulen evaluiert wurden, haben Mitte Februar 2019 sowohl die Studierenden der Fakultät Technik als auch der Wirtschaft ihre Ergebnisse des e-Hunter Projekts präsentiert.

Im Studiengang Maschinenbau wurden die Ergebnisse der Studienarbeit im Rahmen von Posterpräsentationen vorgestellt. Inhalte waren die Projektbeschreibung, die Untersuchung der Temperaturverteilung und Analyse des Regelvorgangs beim Aufheizen, Ermittlung des Realverbrauchs während der Erhebungsfahrt und ein daraus gezogenes Fazit.

Auch die Studierenden der Studienrichtung BWL-Industrie, Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement, führten eine interne Ergebnispräsentation durch. Die Studierenden haben dabei innerhalb der Erhebungsgruppen einzelne Bereiche der Fragebögen für E-Fahrer (E=Elektrofahrzeug) und Nicht-E-Fahrer sowie die Checkliste für die Ladesäulen ausgewertet. Darüber hinaus berichtete jede Gruppe von ihren Erlebnissen während der Erhebungsfahrten im Dezember und Januar.

Im Rahmen der internen Ergebnispräsentation des Zentrums für empirische Forschung (ZEF) wurden die drei besten Teams prämiert:

  • Platz 1: „East Hunters“ - Saskia Fedderau, Sarah Bliss, Tina Gmünder
  • Platz 2: „Paartherapie“ - Lea Römmelt, Natalie Biermann (interdisziplinäres Team mit Franz Kaiser, Tobias Zimmermann)
  • Platz 3: „Power Puff Girls“ - Anila Butt, Joelle Fidan, Karoline Ulrich

Projekt Urban Mobility Lab gestartet

(v.l.n.r.) Prof. Dr. Andrea Honal (DHBW Mannheim), Annette Herzog, Alexander Jaensch (DHBW Mannheim), Prof. Dr.-Ing. Harald Mandel, Benjamin Oesterle, Prof. Dr. Vera Döring (DHBW Villingen-Schwenningen), Prof. Dr. Marc Kuhn, Judit Klein-Wiele, Lisa Raab, Henriette Stanley (DHBW Villingen-Schwenningen), Inna Avrutina, Daniel Grühn

Am 17. und 18. Januar trafen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der DHBW Studienakademien Mannheim, Stuttgart und Villingen-Schwenningen zum Kick-Off-Meeting des Projekts Urban Mobility Lab (UML) an der DHBW Stuttgart. Mit dem Urban Mobility Lab wird eine fach- und fakultätsübergreifende Kompetenzeinheit entwickelt. Diese bietet Studierenden eine Plattform zur Qualifizierung in Fragen moderner Mobilität sowie Raum für Entwicklungen innovativer urbaner Mobilitätslösungen.

„e-Hunter“: DHBW Stuttgart führt große Studie zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge durch

Elektroauto an der Ladestation

Die DHBW Stuttgart führt im Zeitraum Dezember 2018 bis Januar 2019 eine große Feldstudie zur Ladeinfrastruktur durch. Studierende fahren mit 6 Elektrofahrzeugen quer durch die Bundesländer Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen sowie Rheinland-Pfalz und evaluieren dabei über 200 Ladepunkte. Im Fokus stehen die Funktionsfähigkeit, die technische Leistungsfähigkeit, die Bedienbarkeit und das während des Ladevorgangs verfügbare Serviceumfeld wie z.B. Einkaufsmöglichkeiten oder Cafés. Weitere Teams legen mit den E-Fahrzeugen Langstreckenfahrten nach Amsterdam, Paris, Venedig und an den Reschen-Pass zurück. Auch hier steht die Bewertung der Ladeinfrastruktur im Mittelpunkt. Außerdem wird ein Vergleich zwischen Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich und den Niederlanden durchgeführt.
Gleichzeitig sind studentische Teams als „e-Hunter“ in 12 deutschen und europäischen Städten wie Berlin, München, Dresden oder Zürich unterwegs. Getreu dem Motto „die Lademöglichkeiten müssen zu den Menschen kommen und nicht umgekehrt“ sind sie auf der „Jagd“ nach geeigneten Orten an denen neue, smarte Ladeinfrastruktur in den Städten entwickelt werden kann.

Studie autonomes Fahren im Bundestag präsentiert

DHBW Stuttgart präsentiert UX-Studie autonomes Fahren im Bundestag.

09.10.2018 Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel und Stephan Kühn (Bündnis 90/Die Grünen) präsentierten Bachelor-Absolvierende Ende September die Ergebnisse einer User-Experience-Studie im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages in Berlin.

Ob Einparkassistent, Spurwechsel- oder Spurhalteassistent - Vorstufen des autonomen Fahrens sind inzwischen standardmäßig im Alltag vorzufinden. Wie werden solche teilautomatisierten Funktionalitäten allerdings hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit wahrgenommen? Welche Zahlungsbereitschaft zeigen potentielle Kunden für diese? Wie unterscheiden sich manuelle und automatisierte Fahrvorgänge aus impliziter Perspektive?

Unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Kuhn und Prof. Dr. Sabine Korte beschäftigten sich diesjährige Absolventinnen und Absolventen aus dem Studiengang BWL-Industrie: Industrielles Servicemanagement der DHBW Stuttgart im Rahmen einer User-Experience-Studie mit diesen Fragestellungen. Durch eine Testfahrt mit Serienfahrzeugen der Mercedes-Benz E- bzw. S-Klasse hatten über 200 Probanden die Möglichkeit, automatisierte Fahrassistenzsysteme im regulären Straßenverkehr Stuttgarts zu testen. Die eindrücklichen Ergebnisse wurden wieder in einem Forschungsband festgehalten.

AMS World Marketing Congress in Porto

Erfolgreiche Konferenzteilnahme in Porto: Das ZEF-Team präsentierte unterschiedliche Forschungsprojekte.

27. bis 29. Juni 2018
Das Zentrum für Empirische Forschung blickt auf eine erfolgreiche Konferenzteilnahme in Porto zurück. Im Rahmen des 21. Academy of Marketing Science World Marketing Congress konnte das ZEF-Team um Prof. Kuhn in vier Präsentationen dem internationalen Forscherpublikum unterschiedliche Forschungsprojekte vorstellen und wertvolles Feedback einholen.

Neben dem Vortrag von Doktorand Benjamin Österle „The Dynamic Nature of Brand Experiences“, präsentierte Dr. Sarah Selinka Ergebnisse einer Eyetracking Studie zum Thema Carsharing und umweltbewusstes Verhalten. Ebenso konnten in einem weiteren Vortrag Teilergebnisse der europaweit ersten User-Experience-Studie „Automatisiertes Fahren“ vorgestellt werden.

Gemeinsam mit einer Forschergruppe aus Großbritannien, Frankreich und Dänemark präsentierte Prof. Kuhn zudem im Rahmen einer Special Session „Consumer Interactions with Automated Technologies“ weitere Ergebnisse dieser Studie.

Im Verlauf der drei Konferenztage vom 27. bis 29. Juni 2018 ergaben sich spannende Gespräche mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus unterschiedlichsten Ländern sowie neue Ideen für zukünftige Forschungsprojekte und mögliche Kooperationen.

Ergebnisse der neuen Studie zum automatisierten Fahren vorgestellt

Probandin

Am 7. Juni 2018 präsentierten Studierende des Studiengangs BWL-Industrie mit Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement an der DHBW Stuttgart erstmals die Ergebnisse ihrer User-Experience-Studie zum Thema „automatisiertes Fahren“ im Rahmen des 8. Forschungskolloquiums.

Studierende präsentieren „Autonomous Driving“ im Europaparlament

Absolventinnen und Absolventen der DHBW Stuttgart präsentieren Studienergebnisse zum autonomen Fahren im Europaparlament in Brüssel

Auf Einladung des Europaabgeordneten Dieter-Lebrecht Koch sowie des Vizepräsidenten im Europäischen Parlament, Rainer Wieland, präsentierten die Bachelorabsolventinnen und -absolventen aus dem Studiengang BWL-Industrie / Dienstleistungsmanagement an der DHBW Stuttgart die Forschungsergebnisse ihrer Studie „Autonomous Driving“ am 28. September 2017 vor interessierten Parlamentariern in Brüssel.

Automatisiertes Fahren: Finale Studienergebnisse vorgestellt

Automatisiertes Fahren: Finale Studienergebnisse vorgestellt

In einer User-Experience-Studie untersuchten Studierende aus dem Studiengang BWL-Industrie: Industrielles Servicemanagement der DHBW Stuttgart die Einstellung von Konsumentinnen und Konsumenten zum automatisierten Fahren. Die Präsentation der finalen Ergebnisse fand am 22. Juni 2017 vor hochrangigen Gästen aus der Automobilbranche sowie der interessierten Öffentlichkeit statt.

Marktforschungs-Workshop mit kanadischen Studierenden

Workshop im ZEF mit Studierenden der University of Saskatchewan in Kanada zum Thema Market Potential

Am 18. Mai 2017 fand am Zentrum für empirische Forschung (ZEF) der DHBW Stuttgart ein Workshop zum Thema „Market Potential“ statt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Marc Kuhn, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZEF sowie Maureen Bourassa und Majorie Belbaere von der University of Saskatchewan in Kanada hatten jeweils 20 Studierende aus dem 6. Semester des Studiengangs BLW-Industrie: Industrielles Servicemanagement der DHBW Stuttgart sowie von der University of Saskatchewan die Möglichkeit, praktische Erfahrung rund um das Thema Marktpotenzialanalyse zu sammeln.

Studie „Autonomes Fahren“ mit Testfahrt

Der Tesla S ist Testfahrzeug der neuen Studie Autonomes Fahren der DHBW Stuttgart. ©Tesla.com

Selbstfahrende Autos sind keine Zukunftsvision, sondern durch erste Serienfahrzeuge im Alltag erlebbar. Welche Chancen und Risiken ergeben sich dadurch allerdings aus Konsumentensicht für Verkehrsteilnehmer? Wie werden autonome Fahrfunktionen wahrgenommen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigen sich Studierende der DHBW Stuttgart im Rahmen einer User-Experience-Studie zum Thema "Autonomes Fahren". Die Studie wird vom Zentrum für empirische Forschung (ZEF) der DHBW Stuttgart wissenschaftlich begleitet.