Innovative Mobility Concepts

Innovative Mobility Concepts ist das zweite interdisziplinäre Studienprojekt zwischen den Fakultäten Technik und Wirtschaft im Rahmen von INT US. Teilnehmen werden (genauso wie bei e-Hunter 2018/19) Studierende des Studiengangs BWL mit der Studienrichtung Industrie, Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement sowie Studierende des Maschinenbaus.Sie arbeiten gemeinsam an interdisziplinären Forschungsfragen. Mit der zweiten Durchführung wird die Zusammenarbeit der Studiernenden und des Projektteams intensiviert und das grundsätzliche Lehr- und Lernkonzept weiterentwickelt.

Gemeinsam untersuchen die interdisziplinären Teams Mobilitätsanbieter, unter der Berücksichtung von wirtschaftlichen und technischen Faktoren. Zum einen werden Geschäftsmodelle identifiziert, die Usability und User Experience und die Einflussfaktoren der jeweiligen Geschäftsmodelle auf die Nutzerakzeptanz analysiert. Zum anderen wird die technische Vorgehensweise bei der Untersuchung von Betriebsfestigkeit, Qualität und ökologischem Fußabdruck beleuchtet. Ziel ist es, die interdisziplinäre Kompetenz der Studierenden zu fördern und Einblicke in die Prozesse des jeweils anderen Fachgebiets zu erhalten. Die Studierenden werden während des gesamten Projekts mit Begleitveranstaltungen des Projektteams unterstützt.

Wie auch im ersten Teilprojekt wird das Projekt im Rahmen von Studienarbeiten (Technik) und dem Integrationsseminar (Wirtschaft) absolviert. Die Ergebnisse können dann im 12. ZEF-Forschungsband nachgelesen werden. Auch dieses Mal ist eine Präsentation beim ZEF-Forschungskolloquium 2020 vor Vertreterinnen und Vertretern der Praxis sowie der interessierten Öffentlichkeit vorgesehen.

Aktuelles

Studienergebnisse „New Mobility“ präsentiert

Beim 10. Forschungskolloquium wurden die Studienergebnisse zur „New Mobility“ präsentiert.

Am 25. Juni 2020 fand das 10. Forschungskolloquium „New Mobility: Ein Weg – viele Möglichkeiten“ des Zentrums für Empirische Forschung der DHBW Stuttgart statt. In der Onlineveranstaltung präsentierten angehende Bachelorabsolventinnen und –absolventen der Studiengänge BWL-Industrie/ISM und Maschinenbau vor einem Publikum mit rund 80 Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die zentralen Studienergebnisse und gaben Optimierungsvorschläge.

New Mobility: Alternative Verkehrsträger in den Kinderschuhen?

Studierende der DHBW Stuttgart testen Mobilitätsangebote in Großstädten.

Im interdisziplinären Projekt „New Mobility“ testeten Studierende der DHBW Stuttgart aus den Studiengängen BWL mit der Studienrichtung Industrie, Schwerpunkt Industrielles Servicemanagement und Maschinenbau in verschiedenen deutschen Großstädten sowie in Amsterdam und Paris das Mobilitätsangebot von stadtmobil, SHARE NOW, Uber, Flixbus, Call a Bike, Lime, stella und BlaBlaCar. Im Fokus standen die Nutzerfreundlichkeit der Verkehrsmittel, technische Leistungsmerkmale und das Umweltbewusstsein der User.

Mobilität in Paris und Amsterdam

E-Scooter in Paris

Die interdisziplinären Teams haben im Laufe des Januars ihre Erhebungen und technischen Untersuchungen durchgeführt. Die eine Gruppe war in Paris und hat sich dort mit e-Scooter beschäftigt. Das andere Team war in Amsterdam, um sich dort die Bike-Sharing-Anbieter näher anzusehen.

Beide Teams berichten kurz von ihren Eindrücken und Erfahrungen in den beiden Städten:

Kennenlerntreffen der interdisziplinären Teams

Kennenlerntreffen der interdisziplinären Teams

Im Rahmen des Projekts „Innovative Mobility Concepts“ fand am 29. November 2019 ein Kennenlerntreffen der interdisziplinären Teams statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, den Studierenden der Studiengänge Maschinenbau und BWL-Industrie sowohl das Kennenlernen auf persönlicher Ebene in den Teams zu ermöglichen, als auch sich ein Bild von den jeweils anderen Aufgaben und Vorgehensweisen zu machen.

Zu Beginn stellten die Studierenden mit einer Kennenlernmethode aus der Erwachsenenbildung Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Teams fest.

Darauf folgte eine kurze Projektvorstellung des Projektteams und das gemeinsame Besprechen der Aufgaben in Bezug auf die Mobilitätsanbieter e-Scooter und Sharing-Fahrräder. Im Anschluss stellten die Studierenden der Technik die Vorgehensweise der Wirtschaft zu den Geschäftsmodellen, der Customer Journey Map und des Fragebogens vor. Im Gegenzug haben auch die Studierenden der Wirtschaft den Stand der Studienarbeiten der Technik zu den Themen „Untersuchung von E-Scootern hinsichtlich Betriebsfestigkeit und Ökologischem Fußabdruck“ und Technischer Vergleich von Fahrrädern zweier Bike-Sharing-Anbieter hinsichtlich der Qualität der Bauteile und der daraus resultierenden Lebensdauer“ präsentiert.

Zum Abschluss wurden für die jeweilen Erhebungen zu den Mobilitätsanbietern e-Scooter und Sharing-Fahrräder pro Team drei mögliche Ziele im europäischen Ausland identifiziert. Die Entscheidung für eine Stadt wird nach kurzer Recherche in den jeweiligen Teams im Nachgang der Veranstaltung getroffen.

gefördert durch:

Logo des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst